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  • #32
AW: Übersetzungsversuch...

Zitat von Shalom:
"Deibel" kenne ich für Teufel..man lernt halt nie aus ;-)
Ist aber nicht so bekannt bei mir zu Hause.. aus Bayer kenne ich Teifi... es war bestimmt irgendeine von den Lautverschiebungen..

Zum Thread...
Auto: kommt sicher auf die Wohngegebenheit an, auf dem Land wäre es unpraktisch, aber der Thread wurde auch gleich mit der Alternative Moped (o.ä.) eröffnet. Oder gibt hier irgendeine Dame eventuell zu auf bestimmte Autos abzufahren? Apropos: mich würden gepflegte Oldtimer durchaus schon reizen ;o), sind aber kein Muss

In Zeiten der Emanzipation gehe ich davon aus, dass es nicht wichtig ist, wie man motorisiert ist, um zueinander zukommen, solange es sich eben ausgleicht - wobei es sich ja auf viele Arten ausgleichen kann.....
 
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  • #33
AW: Auto - wichtig?

Ohne irgendwem (s)ein Auto ausreden zu wollen wundert es mich manchmal für wie abhängig sich viele von ihrem Fahrzeug halten ohne es wirklich zu sein.

Zitat von Kimchi:
Für mich ohne Auto wäre schon der Einkauf ein Problem.
Hmm, auf meinem Weg von der Arbeit nach Hause komme ich mit vielleicht 100 m Umweg an gleich zwei Supermärkten vorbei. Und meine Single-Einkäufe passen i.a.R. locker in zwei Fahrradtaschen. Und wenn's dann doch mal ein Großeinkauf sein soll steht das vorbestellte Taxi zur gewünschten Zeit schon bereit um mich samt Einkauf nach Hause zu bringen.


Meine bekomme ich entweder mit dem bereits erwähnten Taxi, oder, noch komfortabler, per Lieferservice.


Wie transportiere ich Bilderrahmen, gepäck und Planzen ohne Auto?
(Große) Bilderrahmen hatte ich noch nicht zu transportieren, fürs Urlaubsgepäck gibt's angefangen von der Bahn bis hin zu diversen Expressdiensten unzählige Möglichkieten einer Haus--zu--Haus--Lieferung und Pflanzen die in einen normalen Pkw passen lassen sich nicht selten mindestens ebenso problemlos auch mit dem Rad transportieren.


Ich komme Nachts ziemlich exakt so nach Hause wie tagsüber auch: zu Fuß, mit dem Rad, per ÖPNV oder mit einem Taxi.


wie bekomme ich meine Garderobe von der Reinigung nach hause?
Bei zwei Reinigungen innerhalb von weniger als fünf Gehminuten auch kein Problem.

Und von Möglichkeiten wie Carsharing --- nicht ein sondern gleich mehrere für die verschiedensten Transportaufgaben geeignete Fahrzeuge zur eigenen Verfügung --- fange ich erst gar nicht an.

Ich verstehe durchaus, dass Menschen, die eher ländlich oder in den Vorstädten wohnen tatsächlich auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen sind um ihre alltäglichen Mobilitätsbedürfnisse angemessen zu erfüllen. Gleichzeitig gibt es aber auch reichlich Menschen, die mit ein wenig Kreativität und unter Nutzug all der Möglicheiten die man heute diesbezüglich so hat ohne Auto ihre Mobilitätsbedürfnisse mindestens so komfortabel befriedigen wie ihnen dies mit Auto möglich wäre.

Die pauschale Gleichsetzung von "kein Auto" und "nicht mobil" ist schlicht falsch und zeugt nicht selten von einer gewissen Unfähigkeit buchstäblich eingefahrene Wege zu verlassen. Interessanterweise sind die entsprechenden Menchen auch sonst eher selten für ungwöhnliche Problemlösungen zu haben und setzen auch außerhalb des Bereich "Mobilität" eher auf konventionelle Lösungen.
 
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  • #34
AW: Auto - wichtig?

Mein inzwischen Liebster, der in einer Großstadt wohnt, berichtete mir von einem (vorangehenden) Date, bei dem die beiden sich wohl recht gut verstanden hätten. Bis er erwähnte, dass er kein Auto hat. Daraufhin die Dame (sinngemäß, ich war ja nicht dabei) : "Echt? Also, dann können wir das hier eigentlich gleich abbrechen. An einem Mann ohne Auto habe ich kein Interesse." Wenn ich ihn richtig verstanden habe, scheiterte das Ganze also tatsächlich an seinem (Nicht-) Autobesitz. Bis heute kann ich nur den Kopf über sowas schütteln - freue mich aber sehr, dass sie ihn abgeleht hat. Denn so blieb er weiter auf der Suche - und *wir* konnten uns finden. :)

Schöne Mir-ist-Auto-sowas-von-egal-Grüße von

Lisita

Übrigens lassen sich auch 500+ km locker mit der Bahn bewältigen - wie ich in genau dieser wunderbaren (Fern-) Beziehung lernen darf.
 
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  • #35
AW: Auto - wichtig?

Zitat von SineNomine:
Ohne irgendwem (s)ein Auto ausreden zu wollen wundert es mich manchmal für wie abhängig sich viele von ihrem Fahrzeug halten ohne es wirklich zu sein.



Hmm, auf meinem Weg von der Arbeit nach Hause komme ich mit vielleicht 100 m Umweg an gleich zwei Supermärkten vorbei. Und meine Single-Einkäufe passen i.a.R. locker in zwei Fahrradtaschen. Und wenn's dann doch mal ein Großeinkauf sein soll steht das vorbestellte Taxi zur gewünschten Zeit schon bereit um mich samt Einkauf nach Hause zu bringen.




Meine bekomme ich entweder mit dem bereits erwähnten Taxi, oder, noch komfortabler, per Lieferservice.




(Große) Bilderrahmen hatte ich noch nicht zu transportieren, fürs Urlaubsgepäck gibt's angefangen von der Bahn bis hin zu diversen Expressdiensten unzählige Möglichkieten einer Haus--zu--Haus--Lieferung und Pflanzen die in einen normalen Pkw passen lassen sich nicht selten mindestens ebenso problemlos auch mit dem Rad transportieren.




Ich komme Nachts ziemlich exakt so nach Hause wie tagsüber auch: zu Fuß, mit dem Rad, per ÖPNV oder mit einem Taxi.




Bei zwei Reinigungen innerhalb von weniger als fünf Gehminuten auch kein Problem.

Und von Möglichkeiten wie Carsharing --- nicht ein sondern gleich mehrere für die verschiedensten Transportaufgaben geeignete Fahrzeuge zur eigenen Verfügung --- fange ich erst gar nicht an.

Ich verstehe durchaus, dass Menschen, die eher ländlich oder in den Vorstädten wohnen tatsächlich auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen sind um ihre alltäglichen Mobilitätsbedürfnisse angemessen zu erfüllen. Gleichzeitig gibt es aber auch reichlich Menschen, die mit ein wenig Kreativität und unter Nutzug all der Möglicheiten die man heute diesbezüglich so hat ohne Auto ihre Mobilitätsbedürfnisse mindestens so komfortabel befriedigen wie ihnen dies mit Auto möglich wäre.

Die pauschale Gleichsetzung von "kein Auto" und "nicht mobil" ist schlicht falsch und zeugt nicht selten von einer gewissen Unfähigkeit buchstäblich eingefahrene Wege zu verlassen. Interessanterweise sind die entsprechenden Menchen auch sonst eher selten für ungwöhnliche Problemlösungen zu haben und setzen auch außerhalb des Bereich "Mobilität" eher auf konventionelle Lösungen.
ich verstehe so gar nicht, warum man sich sein Leben selbst so kompliziert einrichtet. ist man so wenig ausgelastet mit anderen Dingen, daß man sich krampfig mit Alternativen befasst, die einen auch von wind und wetter, streiks, Recherche, telefon und Internet abhängig machen?
 
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  • #36
AW: Auto - wichtig?

ein mensch, der sich selbst so verausgabt, so viele anstrengungen unternimmt, um ein Auto zu vermeiden, wie sorgsam geht er mit Genuß, Komfort und Entspannung um? Möchte er im Urlaub auch lieber den anstrengenderen Weg wählen, die Heruasforderung, anstatt es sich einfach mal gut gehen und verwöhnen zu lassen? das wären meine Gedanken, wenn mir mein Date mit stolzer Brust einen langen Vortrag über sein Leben ohne Auto schildern würde.
 
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  • #37
AW: Auto - wichtig?

Zitat von Kimchi:
ein mensch, der sich selbst so verausgabt, so viele anstrengungen unternimmt, um ein Auto zu vermeiden, wie sorgsam geht er mit Genuß, Komfort und Entspannung um? Möchte er im Urlaub auch lieber den anstrengenderen Weg wählen, die Heruasforderung, anstatt es sich einfach mal gut gehen und verwöhnen zu lassen? das wären meine Gedanken, wenn mir mein Date mit stolzer Brust einen langen Vortrag über sein Leben ohne Auto schildern würde.
Also ich finde Auto fahren extrem anstrengend.
 
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  • #38
AW: Auto - wichtig?

Ganz trollfrei:

Ohne Auto komme ich bestens zurecht und lasse mich vom Lebensgenuss nicht abhalten.

Man sollte nicht von jeder Abweichung vom eigenen Denken auf Fehler beim anderen schließen. Außer, man findet die Partnersuche befriedigend genug.
 
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  • #39
AW: Auto - wichtig?

Zitat von LunaLuna:
Man sollte nicht von jeder Abweichung vom eigenen Denken auf Fehler beim anderen schließen. Außer, man findet die Partnersuche befriedigend genug.
Ganz nebenbei, ein hervorragendes Statement!

Zur Sache: Ich bin durch meinen Beruf auf ein langstreckentaugliches Auto angewiesen, wäre das nicht so, hätte ich entsprechende Alternativen. Meine Partnerin wohnt in der Innenstadt einer der größten deutschen Städte und hat kein Auto. Und das war nie auch nur ansatzweise ein Grund sie deshalb als Partnerin nicht in Erwägung zu ziehen.
 
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  • #40
AW: Auto - wichtig?

Zitat von Kimchi:
ich verstehe so gar nicht, warum man sich sein Leben selbst so kompliziert einrichtet.
Was ist da kompliziert?
Zitat von Kimchi:
krampfig mit Alternativen befasst, die einen auch von wind und wetter, streiks, Recherche, telefon und Internet abhängig machen?
Im Ernst, ich verstehe den Einwand nicht. Streik? Man fährt Taxi. Internet, Telefon wozu? Fahrplan? Flugplan? Ist kein Aufwand. Was für Krampf?
Wind und Wetter? Da stimme ich insoweit zu, als es vielleicht wirklich vom Typ und vom Lebenszuschnitt abhängt, ob man sagt, das gehört dazu zum Leben und zur Natur, oder ob man Wind und Regen für so unausstehlich hält, daß beides nicht ertragen kann.
Zitat von Kimchi:
ein mensch, der sich selbst so verausgabt, so viele anstrengungen unternimmt, um ein Auto zu vermeiden
nochmal: Kein Aufwand. Und wesentlich entspannteres Reisen.
Zitat von Kimchi:
wie sorgsam geht er mit Genuß, Komfort und Entspannung um?
Pfleglich. Sehr pfleglich. Wie mit dem Leben ohne Auto, das ist nämlich auch pfleglich und keineswegs anstrengend. Abhängig davon, wie man verkehrstechnisch angebunden ist, natürlich.
 
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  • #41
AW: Auto - wichtig?

Zitat von Kimchi:
ein mensch, der sich selbst so verausgabt, so viele anstrengungen unternimmt, um ein Auto zu vermeiden, wie sorgsam geht er mit Genuß, Komfort und Entspannung um? Möchte er im Urlaub auch lieber den anstrengenderen Weg wählen, die Heruasforderung, anstatt es sich einfach mal gut gehen und verwöhnen zu lassen? das wären meine Gedanken, wenn mir mein Date mit stolzer Brust einen langen Vortrag über sein Leben ohne Auto schildern würde.
was ist da denn anstrengend? Es ist außerordentlich bequem ohne Auto - dort wo es geht! Ich muß dafür keinerlei Anstrengungen unternehmen, im Gegenteil. Ich erspare mir die lästige Parkplatzsuche, kann beim Abendessen ein Glas Wein trinken ohne mir Gedanken machen zu müssen etc. Die Fahr mit der Bahn oder im Taxi ist viel komfortabler als wenn ich einen Wagen selbst von A nach B chauffieren muß. Wenn ich Freunde in der tiefsten Provinz besuchen will, dann geht das problemlos mit einem Mietwagen, "car sharing", dem Fahrrad oder mit einem Taxi.
Ich lasse meine hedonistischen Seiten gerne zu - dafür brauche ich keinen Wagen. Vor allen Dingen: ich mache kein Thema daraus und betrachte mich nicht als "Gutmenschen" oder gar genußfeindlcih - im Gegenteil! Für mich bedeutet es mehr Lebensqualität "ohne" auszukommen.
 
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  • #42
AW: Auto - wichtig?

Zitat von Kimchi:
ein mensch, der sich selbst so verausgabt, so viele anstrengungen unternimmt, um ein Auto zu vermeiden, wie sorgsam geht er mit Genuß, Komfort und Entspannung um? Möchte er im Urlaub auch lieber den anstrengenderen Weg wählen, die Heruasforderung, anstatt es sich einfach mal gut gehen und verwöhnen zu lassen? das wären meine Gedanken, wenn mir mein Date mit stolzer Brust einen langen Vortrag über sein Leben ohne Auto schildern würde.
Eigentlich haben SineNomine, Pit Brett und GLÜCKLICH schon alles Nennenswerte dazu gesagt. Ich möchte aber trotzdem nochmal betonen, dass der Besitz eines Autos nun wirklich absolut nichts über die Genuss- oder Entspannungsfähigkeit eines Menschen aussagt.

Und ich für meinen Teil wähle sehr gern und gerade im Urlaub hin und wieder einen anstrengenderen Weg oder eine Herausforderung, dabei kann es einem nämlich auch äußerst gut gehen. Die Dosis macht das Gift, das gilt für das Annehmen von Herausforderungen genauso wie für den Hang zur Bequemlichkeit.
 
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  • #43
AW: Auto - wichtig?

Springt doch auf diese offensichtlichen Provokationen nicht gleich an, datt Kimchi aka Jenny Treibel 2.0 lacht sich och nur kaputt...