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  • #301
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Also wenn Du ebenfalls selbst Deinen Erwartungen an eine zukünftige Partnerin entsprichst ist es okay. Wenn Du also selbst ziemlich attraktiv, schlank, gut gewachsen und wohl obendrein noch intelligent bist.
Wenn Frauen auf Dich stehen wird es wohl stimmen.
Ist das nicht der Fall, solltest Du Dein Beuteschema korrigieren, denn gleich und gleich gesellt sich gern negativ wie positiv.
 
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  • #302
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von Venturu:
Das ist richtig. Ich habe es nicht so ausführlich beschrieben, aber ich habe mich am Ende (zum Zeitpunkt meines höchsten Gewichts) auch selber nicht mehr wohlgefühlt. Zu groß wurden die körperlichen Einschränkungen.


Den mit Abstand größten Teil meiner Gewichtsreduktion habe ich durch die Umstellung der Ernährung erreicht. Statt Mittags zum Italiener um die Ecke zu gehen und abends schnell einen Teller Nudeln zu futtern koche ich seitdem mit frischen Zutaten selber. Nun schmeckt das nicht nur besser sondern geht mittlerweile auch fast genauso schnell.
Somit war das auch keine Quälerei wie eine Diät, sondern im Gegenteil eine Steigerung der Lebensqualität.

War nicht gerade die mediterrane Küche bisher dafür bekannt, recht gesund und gut für die schlanke Linie zu sein? ;-)

Jedem natürlich nicht. Aber ich bin überzeugt das eine gute Ernährung und ausreichend Bewegung bei der Mehrheit wirken würde.[/QUOTE]

Davon waren die Initiatoren der LOOK-AHEAD-Studie auch überzeugt. Das Ergebnis ist bekannt.

@Kreative
Du spielst sicher auf den Nachbarthread mollig=chancenlos an.
Die TE stellt darin fest, dass sie keine Anfragen und nur wenig Resonanz hier auf eigene Anfragen erhält, was durch andere Teilnehmerinnen bestätigt wird. Sie schreibt außerdem, das sich die Situation grundlegend verändert, wenn sie nur in ihrem Profil angibt, sie sei schlank.

Das ist zunächst mal nicht von der Hand zu weisen. Der Schluss, dass sie aufgrund ihres Gewichtes keine Chance hat ist trotzdem nicht zulässig, schließlich muss man sich nur einmal in der Öffentlichkeit (zB. im nächsten Einkaufszentrum) umschauen, um zu sehen dass mollige und auch dicke Menschen sehr wohl gute Chancen haben einen Partner zu finden.
 
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  • #303
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von t.b.d.:
Der Schluss, dass sie aufgrund ihres Gewichtes keine Chance hat ist trotzdem nicht zulässig, schließlich muss man sich nur einmal in der Öffentlichkeit (zB. im nächsten Einkaufszentrum) umschauen, um zu sehen dass mollige und auch dicke Menschen sehr wohl gute Chancen haben einen Partner zu finden.

Ich weiß aber immer noch nicht, welche Antwort Du in diesem Fall für zielführend hältst. Außer: Es gibt auch Männer, die mollige Frauen mögen. Was in dem Thread als Antwort auch vorkam.

Ansonsten: Deine Beobachtung in Bezug auf 'mollige' Paare (ich nenn das jetzt der Einfachheit halber mal so) bzw. die Chance, als nicht 'idealfigürlicher' Mensch einen Partner zu finden, ist in sofern ungenau, als Du gar keine Aussagen drüber machen kannst, wie deren Figur zum Zeitpunkt des Kennenlernens war. Ich hab unlängst wieder gelesen, dass viele Menschen angeblich zunehmen, wenn sie in einer Partnerschaft sind.
Und: NEIN, ich behaupte nicht, dass mollige oder dicke Menschen keine Chance haben, einen Partner zu finden.
 
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  • #304
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Ich denke das Problem liegt hier mehr beim Medium..

Es gibt wenige Männer die explizit eine mollige Frau suchen. Es gibt hingegen aber viele Männer die dies nicht kategorisch ausschließen.

Im Medium der Online-Partnersuche bekommt man nun aber viele Partnervorschläge - mehr als man anschreiben kann. Also beginnt man nach den wenigen Kriterien die man herauslesen kann zu filtern.
In diesem Filter bleiben dann meist Mollige, Geschiedene, Alleinerziehende, etc. hängen.
Es ist nicht so das sie keiner will, sondern nur so das sie aufgrund des Mediums schneller aussortiert werden.

Bei den Männern gilt natürlich dasselbe: Auch dort bleiben bestimmte Merkmale schnell im Filter hängen...
 
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  • #305
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Mei... ich kann ihr ja schlecht raten zu warten bis ich eventuell irgendwann mal wieder auf Freiersfüßen unterwegs bin. ;-)

Wenn sie ein Produkt wäre, das möglichst viele Käufer aus dem Kreise der hier angemeldeten Userschaft finden solle, dann könnte man schon auf die Idee kommen, das Produkt dem Geschmack der Kundschaft anzupassen.
Wenn jemand gern ein Produkt für den Massengeschmack wäre, dann kann er das auch gern tun, muss sich aber dann damit abfinden, dass er oder sie damit einer noch größeren Menge an Mitbewerbern gegenüber steht, von dem er oder sie sich nicht mehr abhebt. Ob damit die Chancen größer werden wage ich zu bezweifeln. Wenn das so wäre, dann gäbe es hier ja keine schlanken Menschen, weil die ja alle längst glücklich liiert wären.

Also kann ich eigentlich nur raten: Lass dich nicht irre machen. Der den du suchst sucht womöglich gerade ganz woanders nach dir und fragt sich woran es liegt, dass er dich nicht findet.
 
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  • #306
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Die Diskussion hat sich hier ja noch weiterentwickelt, finde ich gut :)

Einige Thesen, wie diejenige, dass Diät- und Fitnessindustrie Milliardengewinne machen, ohne dass sich bei den Konsumenten wirklich was ändert kann ich nur bestätigen. Allerdings habe ich hier oft genug betont, dass man keine unsinnigen Diäten machen soll, die man sowieso nicht durchhält. Ein User hat gesagt, dass er das meiste Gewicht mit Ernährungsumstellung verloren hat - was absolut korrekt ist. 80% des Erfolges einer Gewichtsreduktion ist auf Ernärhung zurückzuführen, nur 20% auf Sport. Allerdings strafft Sport den Körper und formt ihn, was natürlich auch wesentlich zu einem besseren Gesamtbild beiträgt. Ausserdem ist Sport ein guter Ausgleich um den hier ebenfalls erwähnten Stress zu reduzieren.

Um noch auf Ernährung zurückzukommen: Ich bin ein ziemlich überzeugter Anhänger der Steinzeit"diät" geworden. Diese "Diät" - für mich eher Ernährungsumstellung - funktioniert nach dem Prinzip, dass man nur möglichst unverarbeitete Lebensmittel konsumieren sollte. Also viel Obst und Gemüse, auch Fleisch aber wenig bis keine Pasta, Brot, Fertiggerichte, etc. Ja, es ist sinnlos, sich mit extremen Diäten zu kasteien. Man muss aber eigentlich nicht weniger essen, sondern nur das richtige. Als ich meine überflüssigen Kilos losgeworden bin, war ich nie hungrig, sondern habe einfach den ganzen Dickmachern abgeschworen und stattdessen gesunde Sachen gegessen - und das, liebe Leute, ist kein Hexenwerk, das kann jeder!!

Ich will jetzt nicht böse sein, aber alle die sich jetzt wieder über die Oberflächlichkeit ereifern, weil manche Männer keine dicke Partnerin möchten: Die wenigsten Menschen leiden an Stoffwechselerkrankungen (für diejenigen, die das tun, tuts mir sehr leid). Aber dennoch ist es eine Tatsache, dass Übergewicht sehr oft auf die altbekannten Faktoren zurückzuführen ist: Bewegungsarmmut, Überkompensation, Stress, etc. Natürlich ist es nicht einfach, sein Leben zu ändern, aber wer nicht mit Übergewicht leben möchte, muss zwangsläufig etwas dagegen unternehmen (Stichwort: Eigenverantwortung).
Meiner Meinung nach ist es schon ziemlich anmassend von dicken Menschen, den schlanken Oberflächlichkeit vorzuwerfen, nur weil sie nicht mit jemand Übergewichtigem zusammensein möchten. Es gibt für jeden No-Go-Krierien, damit muss man wohl leben.
 
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  • #307
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Diese Diskussion ist schon spannend, vor allem auch die Abschweifungen.

Ohne hier jeden Beitrag gelesen zu haben, möchte ich mal auf die Überschrift eingehen...

Ich habe 4 Söhne im Alter von 18 bis 22.

186/70, 180/88, 179/81, 179/73

Alle haben die gleichen Voraussetzungen, was Ernährung angeht. Überwiegend frische und unbehandelte Lebensmittel aus regionalem Anbau. Keine Frage, auch wir gehen ab und an zu dem schottischen „Restaurant“, oder lassen uns vom Italiener um die Ecke beliefern, bzw. gehen hin.
Alle vier machen auch zwei bis dreimal die Woche Sport.
Nun könnte man einwenden, der „Mollige“ futtert vielleicht mehr, oder viel Süßes. Dem ist allerdings nicht so. Im Vergleich zu den anderen, müsste er sich schon bei normaler Ernährung kasteien.

Insofern widerspreche ich ganz klar der Aussage, dass es sich ausschließlich um Eigenverantwortung handelt.

btw. Selbstverständlich haben alle 4 den gleichen Dad. Das muss man heutzutage ja erwähnen.
 
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  • #308
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Und wenn man dazu keine Lust hat, ist es auch okay. Aber dann muss man sich doch nicht 'angegriffen' fühlen, wenn einer schreibt, man könne was ändern, wenn man es wolle.
Ich meine: Mir gefällt die Vorstellung "Schlank im Schlaf" (oder wie diese ganzen Diätversprechen heißen) auch gut. Aber ich hab doch über die Jahrzehnte festgestellt, dass es einen relativ simplen Zusammenhang zwischen Energieaufnahme, Energieverbrauch und Gewicht zu geben scheint.
Und wenn es mich stört, dass nach einer Süß-Phase die Hosen anfangen zu kneifen, kann ich darauf reagieren, indem ich meine Ernährungsgewohnheiten wieder umstelle. Oder eben nicht. Tatsächlich liegt das in meinem Ermessen.[/QUOTE]
Da sprichst du mir aus dem Herzen.
MEINE Hose kneift, da stecke ICH drin und ICh bestimme alleine, was ICH esse und was nicht!
 
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  • #309
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

mollige oder übergewichtige Frauen wirken auf den ersten Blick „mütterlich“, oft verbunden mit einem losen Mundwerk, in deren „Massen“ sich ein „Junge“ sicher wohl fühlt. Auf den zweiten Blick wird es schon ekelig, ich finde den Eigengeruch auf 1m Entfernung nicht angenehm.

Das gleiche gilt für Männer !

Ebenso wenig habe ich Spaß mit „Klappergestellen“, ob Frau oder Mann, deren Aussehen schon vor dem Greisenalter verhärmt wirkt, wie extrem Marathon-Anhänger.

Wer wie ich aus der Fliegerei kommt, weiß eh um die körperliche Fitness und damit verbunden ein Reaktionsvermögen, was in sicherheitsrelevanten Situationen wichtig ist.
 
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  • #310
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Ja ist es absolut.
Das Fettleibigkeit mit Genen zu tun hat ist größtenteils widerlegt und dient meist stark übergewichtigen Leuten zur Rechtfertigung.
Wenn ich im Laufe meines Lebens immer dicker werde muss ich doch irgendwann den Schlußstrich ziehen und nicht noch mehr und noch mehr zunehmen.
Diese Leute haben den Strich aber ab einem gewissen Gewicht nicht gezogen sondern weiter falsch gefuttert und sich kaum bewegt.
Belasten tut es die Krankenkassen.
Es mag hier und da krankheitliche Ausnahmen geben, aber für mich sind das auch Ausnahmen. Die Mehrzahl der Übergewichtigen ist selbst Schuld und hat zu wenig Disziplin.
Ich weiß wovon ich rede, denn ich hatte selbst 20 kg zuviel, welche ich im Laufe eines Jahres durch radikale Ernährungsumstellung runter hatte, Sport treibe ich fast täglich.
 
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  • #311
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von Davide:
Ich bin ein ziemlich überzeugter Anhänger der Steinzeit"diät" geworden. Diese "Diät" - für mich eher Ernährungsumstellung - funktioniert nach dem Prinzip, dass man nur möglichst unverarbeitete Lebensmittel konsumieren sollte. Also viel Obst und Gemüse, auch Fleisch aber wenig bis keine Pasta, Brot, Fertiggerichte, etc.
Acherje, schon wieder sone Mode-Diät. Im übrigen wissen wir viel zu wenig über die Ernährungsgewohnheiten in der Steinzeit, zumindest aber kann man davon ausgehen, dass es keine *einheitlichen* Ernährungsgewohnheiten gab. Das kann man sich heute noch bei Leuten ansehen, die in steinzeitähnlichen Verhältnissen leben: sie essen das, was die Natur halt hergibt. Und im ewigen Eis bei den Jakuten und Inuit usw. gibt es nunmal kein Obst und Gemüse, dafür aber viel Fleisch, Milch usw. Apropos Milch: die Menschen in den jeweiligen Regionen haben sich im Laufe langer Zeiträume an das, "was die Natur hergibt", gewöhnt. Lactoseintoleranz z.B. nimmt in Europa von Süden nach Norden ab. -- Und dass Brot "verboten" ist, ist ja nun totaler Quark. Getreide war in vielen Regionen schon in der Steinzeit ein Hauptnahrungsmittel.

Aber Hauptsache, man hat mal wieder ein neues Buzzword gefunden. Steinzeitdiät, wow! Was für die ganz harten. Aber wer unbedingt durch einseitige Ernährung seinen Körper durch Nährstoffmangel ausmergeln will, der soll das in Dreiteufelsnamen tun.
 
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  • #312
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

die menschen in der steinzeit haben körperlich hart gearbeitet und einen ganz anderen energiebedarf als wir. spätestens mit 30 sind sie sowieso abgenippelt
 
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  • #313
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von Davide:
Die Diskussion hat sich hier ja noch weiterentwickelt, finde ich gut :)

Einige Thesen, wie diejenige, dass Diät- und Fitnessindustrie Milliardengewinne machen, ohne dass sich bei den Konsumenten wirklich was ändert kann ich nur bestätigen. Allerdings habe ich hier oft genug betont, dass man keine unsinnigen Diäten machen soll, die man sowieso nicht durchhält. Ein User hat gesagt, dass er das meiste Gewicht mit Ernährungsumstellung verloren hat - was absolut korrekt ist. 80% des Erfolges einer Gewichtsreduktion ist auf Ernärhung zurückzuführen, nur 20% auf Sport. Allerdings strafft Sport den Körper und formt ihn, was natürlich auch wesentlich zu einem besseren Gesamtbild beiträgt. Ausserdem ist Sport ein guter Ausgleich um den hier ebenfalls erwähnten Stress zu reduzieren.

Die Fitnessindustrie muss man nicht sponsern, wenn man Sport machen will. Ich zahle 20 €/Monat für ein Sportstudio, bewege mich mit dem Rad. Die dazu notwendige Sportkleidung kostet max. 10€/Monat. Es gibt gerade im Sportbereich jede Menge Sonderangebote. Gute Laufschuhe z.B kosten heute ca. 70€.
Mit der Ernährung ist es ähnlich. Gutes Essen muss nicht teuer sein, allerdings muss man selbst was dafür tun: einkaufen und kochen. Konvenience und Fastfood ist wesentlich teurer.
 
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  • #314
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von Freitag:
die menschen in der steinzeit haben körperlich hart gearbeitet und einen ganz anderen energiebedarf als wir. spätestens mit 30 sind sie sowieso abgenippelt

Das ist natürlich auch eine Möglichkeit, denn so wäre das Problem der Partnersuche ab Mitte dreißig nicht mehr vorhanden.
 
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  • #315
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von Feuerschwalbe:
Ja ist es absolut.
Das Fettleibigkeit mit Genen zu tun hat ist größtenteils widerlegt und dient meist stark übergewichtigen Leuten zur Rechtfertigung.
Wenn ich im Laufe meines Lebens immer dicker werde muss ich doch irgendwann den Schlußstrich ziehen und nicht noch mehr und noch mehr zunehmen.
Diese Leute haben den Strich aber ab einem gewissen Gewicht nicht gezogen sondern weiter falsch gefuttert und sich kaum bewegt.
Belasten tut es die Krankenkassen.
Es mag hier und da krankheitliche Ausnahmen geben, aber für mich sind das auch Ausnahmen. Die Mehrzahl der Übergewichtigen ist selbst Schuld und hat zu wenig Disziplin.
Ich weiß wovon ich rede, denn ich hatte selbst 20 kg zuviel, welche ich im Laufe eines Jahres durch radikale Ernährungsumstellung runter hatte, Sport treibe ich fast täglich.

Soso, man muss also nur fleißig futtern und schon wird man dick und die Veranlagung ist dabei egal?
Da hab ich "Neuigkeiten" aus Vermont:
"Dünnsein ist demnach eine Veranlagung, aber keine Leistung. So ist das Zunehmen für Dünne genauso schwierig wie das Abnehmen für Dicke. Das hat schon das Vermont-State-Prison-Experiment aus dem Jahr 1967 eindrucksvoll gezeigt: Den Gefangenen des US-Staatsgefängnisses wurde damals eine Haftverkürzung versprochen, wenn sie ein Viertel ihres Körpergewichts zulegten. Doch von den 28 Freiwilligen erreichten nur wenige das Ziel, obwohl sie aßen und aßen."

Hier die Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC292021/pdf/jcinvest00194-0053.pdf
 
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  • #316
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von t.b.d.:
Soso, man muss also nur fleißig futtern und schon wird man dick und die Veranlagung ist dabei egal?
Da hab ich "Neuigkeiten" aus Vermont:
"Dünnsein ist demnach eine Veranlagung, aber keine Leistung. So ist das Zunehmen für Dünne genauso schwierig wie das Abnehmen für Dicke. Das hat schon das Vermont-State-Prison-Experiment aus dem Jahr 1967 eindrucksvoll gezeigt: Den Gefangenen des US-Staatsgefängnisses wurde damals eine Haftverkürzung versprochen, wenn sie ein Viertel ihres Körpergewichts zulegten. Doch von den 28 Freiwilligen erreichten nur wenige das Ziel, obwohl sie aßen und aßen."

Hier die Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC292021/pdf/jcinvest00194-0053.pdf

Und wie passt das nun wieder mit dieser Brain-was-weiß-ich-Theorie zusammen? Ich stell mir vor, diese Probanden hatten z.B. Stress ohne Ende...
Wahrscheinlich lässt sich für fast jede dieser Theorien eine entsprechende Studie finden.
Interessant finde ich allerdings, dass Du so vehement zu beweisen versuchst, dass man überhaupt keinen Einfluss auf sein Gewicht nehmen kann. Und das stimmt eben auch nicht.
 
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  • #317
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von t.b.d.:
Soso, man muss also nur fleißig futtern und schon wird man dick und die Veranlagung ist dabei egal?
Da hab ich "Neuigkeiten" aus Vermont:
"Dünnsein ist demnach eine Veranlagung, aber keine Leistung. So ist das Zunehmen für Dünne genauso schwierig wie das Abnehmen für Dicke. Das hat schon das Vermont-State-Prison-Experiment aus dem Jahr 1967 eindrucksvoll gezeigt: Den Gefangenen des US-Staatsgefängnisses wurde damals eine Haftverkürzung versprochen, wenn sie ein Viertel ihres Körpergewichts zulegten. Doch von den 28 Freiwilligen erreichten nur wenige das Ziel, obwohl sie aßen und aßen."

Hier die Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC292021/pdf/jcinvest00194-0053.pdf

Und was sagt uns das jetzt? Möchtest du denn gerne an Gewicht zulegen und es gelingt dir nicht? (Da gibt es Abhilfe: ich würde eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten empfehlen, insbesondere viel Fett, möglichst kurz vorm Schlafengehen und ganz wichtig: gaaaanz wenig Bewegung. Hier noch ein Erfolgsrezept: http://www.spiegel.de/kultur/kino/super-size-me-angriff-der-killer-burger-a-308577.html )

Oder glaubst du, dass sich aus der gigantischen Anzahl von 28 Probanden im Jahr 1967 und den doch etwas merkwürdig anmutenden Versuchs-Bedingungen ein automatischer Umkehrschluß des Ergebnisses auf die restliche Weltbevölkerung ableiten ließe?

Alors, bon appetit ..
 
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  • #318
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von equinox:
Möchtest du denn gerne an Gewicht zulegen und es gelingt dir nicht? (Da gibt es Abhilfe: ich würde eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten empfehlen, insbesondere viel Fett, möglichst kurz vorm Schlafengehen und ganz wichtig: gaaaanz wenig Bewegung. Hier noch ein Erfolgsrezept: http://www.spiegel.de/kultur/kino/super-size-me-angriff-der-killer-burger-a-308577.html )

Diese Ausnahmen gibt es in beiden Richtungen. Ich habe zwei Männer in meinem Freundeskreis die sehr dünn sind und gerne etwas zulegen würden. Aber beide können futtern wie die Scheunendrescher und nichts bleibt davon hängen.
Ich glaube bei einem von beiden wurde mal eine Schilddrüsenüberfunktion diagnostiziert...
 
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  • #319
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von t.b.d.:
Soso, man muss also nur fleißig futtern und schon wird man dick und die Veranlagung ist dabei egal?
Da hab ich "Neuigkeiten" aus Vermont:
"Dünnsein ist demnach eine Veranlagung, aber keine Leistung. So ist das Zunehmen für Dünne genauso schwierig wie das Abnehmen für Dicke. Das hat schon das Vermont-State-Prison-Experiment aus dem Jahr 1967 eindrucksvoll gezeigt: Den Gefangenen des US-Staatsgefängnisses wurde damals eine Haftverkürzung versprochen, wenn sie ein Viertel ihres Körpergewichts zulegten. Doch von den 28 Freiwilligen erreichten nur wenige das Ziel, obwohl sie aßen und aßen."

Hier die Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC292021/pdf/jcinvest00194-0053.pdf

Wiederhole mich immer wieder gerne, siehe auch Dein o.g. Post.
Übergewichtige finden immer eine Rechtfertigung für ihr "Dicksein", alles andere ist Schuld, aber sie haben alles richtig gemacht, sowie Raucher, die öfter krank sind, alles andere ist Schuld, aber niemals das Nikotin.
 
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  • #320
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von Freitag:
spätestens mit 30 sind sie sowieso abgenippelt
Naja, 30 war die durchschnittliche Lebenserwartung. Die wird natürlich durch die höhere Kindersterblichkeit statistisch heftig nach unten gerissen; hinzukommt, dass das damalige Leben voller Gefahren durch Raubtiere, Krankheiten, Parasiten war und die Leute früh schlechte, abgenutzte oder gar keine Zähne mehr hatten und nicht mehr alles essen konnten. Dass die Leute sich damals *bewusst* ernährt haben, wie es die Steinzeitdiät suggeriert, dürfte schon deswegen ausgemachter Unsinn sein. Und wie gesagt, bei den Inuit gab's halt von morgens bis abends nur Robben.
 
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  • #321
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von Andre:
Naja, 30 war die durchschnittliche Lebenserwartung. ... Dass die Leute sich damals *bewusst* ernährt haben, wie es die Steinzeitdiät suggeriert, dürfte schon deswegen ausgemachter Unsinn sein.

Hallo Andre,

ich kann deinem Beitrag und deinem älteren Post #309 nur zustimmen. Ich habe mir genau das Gleiche gedacht, wollte das aber nicht schreiben, um nicht wieder als besserwisserischer Naturwissenschaftler dazustehen...

Übrigens ist die Lebenserwartung von 30 Jahren für steinzeitliche Kulturen nur ein Maximalwert; die Kindersterblichkeit war sicher noch höher und die tatsächliche Lebenserwartung noch niedriger. Knochen von Säuglingen sind nur schlechter fossil erhaltungsfähig, wodurch Überreste Erwachsener überrepräsentiert sind und das durchschnittliche Sterbealter höher erscheint, als es war. Ich bin jedenfalls sehr froh, nicht in der Steinzeit geboren zu sein, selbst wenn ich damals zu den ganz wenigen gehört hätte, die ein Alter von 70 Jahren erreicht haben.

Gute Nacht!

Ein Baier
 
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Alice_geloescht

  • #324
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von t.b.d.:
"Dünnsein ist demnach eine Veranlagung, aber keine Leistung. So ist das Zunehmen für Dünne genauso schwierig wie das Abnehmen für Dicke. Das hat schon das Vermont-State-Prison-Experiment aus dem Jahr 1967 eindrucksvoll gezeigt: Den Gefangenen des US-Staatsgefängnisses wurde damals eine Haftverkürzung versprochen, wenn sie ein Viertel ihres Körpergewichts zulegten. Doch von den 28 Freiwilligen erreichten nur wenige das Ziel, obwohl sie aßen und aßen."

Ihr redet ja immer noch über das Thema ...

t.b.d. hat doch schon alles gesagt. Und auch hiermit Recht. Als ich schwanger werden wollte, war das nicht ganz einfach, weil man mit einem BMI von unter 18 nicht genug Fett hat und Schwangerschaftshormone greifen nur, wenn genug Fett als hormoneller Trägerstoff vorhanden ist.

Ich musste mein Ausgangsgewicht von 48 kg bei 164 cm auf 50 kg erhöhen. Dazu habe ich vier Monate lang täglich vier bis fünf Mahlzeiten gegessen, mich möglichst wenig bewegt, täglich drei 0,5 Liter Shakes Waight Gainer aus dem Fitnesstudio getrunken mit 3,8 prozentiger Milch sowie jeden Abend unmittelbar vorm Einschlafen eine 0,3 Liter Dose Müllermilch aufgefüllt/gestreckt mit einem Becher flüssiger Sahne. Nach vier Monaten hatte ich die zwei Kilo drauf. Und nach der Schwangerschaft war ich innerhalb von 10 Tagen wieder auf 48 kg. Ich habe keine Schilddrüsenüberfunktion (extra mal testen lassen).
 
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  • #325
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

@Alice
Du hältst es also aufgrund Deiner eigenen Erfahrung für unmöglich, dass Menschen ihr Gewicht (in die eine oder auch andere Richtung) beeinflussen können?

Nun habe ich aber am eigenen Leib die Erfahrung gemacht, dass ich zu- und abnehme, je nachdem, ob ich mehr oder weniger esse und mich mehr oder weniger bewege. Hab ich also Halluzinationen? (Und die anderen Foristen auch, die das erlebt haben?)
 
A

Alice_geloescht

  • #326
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von Kreative:
Und wie passt das nun wieder mit dieser Brain-was-weiß-ich-Theorie zusammen? Ich stell mir vor, diese Probanden hatten z.B. Stress ohne Ende...
Wahrscheinlich lässt sich für fast jede dieser Theorien eine entsprechende Studie finden.
Interessant finde ich allerdings, dass Du so vehement zu beweisen versuchst, dass man überhaupt keinen Einfluss auf sein Gewicht nehmen kann. Und das stimmt eben auch nicht

Du hast das mit der Studie nicht verstanden. Sie besagt nicht, dass man zunimmt, wenn man irgendeine Art von Stress hat. Sie besagt, dass wenn man eine Nahrungsmenge unterschreitet, die das Gehirn gemäß Veranlagung für den Körper verlangt, eine Stressreaktion im Organismuserfolgt, die basal ist - physiologische Überlebensangst. Sie schlägt sich nieder in massiver Cortisolausschüttung.

t.b.d. hat auch nicht behauptet, dass es keinerlei Korrelation zwischen Nahrungsaufnahme, Bewegung und Gewicht gibt - er hat lediglich dargelegt, wie immens und gegen die physiologischen Anforderungen des Einzelnen der Aufwand im Verhältnis zum Ertrag ist und dass sich das absolut nicht lohnt, auch gesundheitlich (zwei Kilo Gewinn/Verlust bei monatelanger gesundheitsschädlicher Schwerstarbeit). Dazu kommt, dass man den Trip ja beibehalten muss, um das unveranlagte Gewicht zu halten.

Und wozu sollte er was beweisen - ihr könnt ja einfach bei eurer "Meinung" bleiben. :)
 
A

Alice_geloescht

  • #327
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Zitat von Kreative:
@Alice
Du hältst es also aufgrund Deiner eigenen Erfahrung für unmöglich, dass Menschen ihr Gewicht (in die eine oder auch andere Richtung) beeinflussen können?

Nun habe ich aber am eigenen Leib die Erfahrung gemacht, dass ich zu- und abnehme, je nachdem, ob ich mehr oder weniger esse und mich mehr oder weniger bewege. Hab ich also Halluzinationen? (Und die anderen Foristen auch, die das erlebt haben?)

Nicht NICHT verändern, sondern nicht RELEVANT verändern im Verhältnis zu Aufwand und Schaden. Du wirst nicht Deinen BMI um 2-3 Punkte verändern können, ohne ein komplett anderes - cortisolbelastetes - Leben zu führen. Es geht doch nicht um das abnehmen von 2 Kg bei einem Grundgewicht von 80 kg. Kleine Schwankungen gehen immer, aber hier im Thread geht es doch darum, dass "dicke" Menschen selbst Schuld sind, wenn sie keine normierte Traumfigur haben, was auch immer dann "schlank" heißt. Und von "dick" im Allgemeinverständnis auf "schlank" bis "dünn" sind eher 2-5 BMI-Punkte, sprich 5-10 kg.
 
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  • #328
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Weshalb formulieren Naturwissenschaftler eigentlich so oft "Ich als Naturwissenschaftler sage/tue/meine ..."? Von Bäckern, Piloten, Bergsteigern, Tagesmüttern oder sonstigen Randgruppen höre ich das viel seltener. Woran liegts?
 
A

Alice_geloescht

  • #329
AW: Aussehen/Figur ist Eigenverantwortung

Doch, Tagesmütter machen das auch - es ist nicht zum Aushalten. ;)