HarryA

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  • #61
Zitat von IMHO:
Hallo Harry,
ich hoffe "afk" steht in diesem Fall wirklich für "away from keyboard" und nicht für "anfangen zu kotzen" ;-)

Ersteres ... wobei ich die zweite Interpretation auch ganz witzig finde.

Zitat von IMHO:
Ich gebe dir recht, manchmal muss man, um sich selbst überhaupt noch zu spüren, in Extreme gehen.
Mache ich auch so, deswegen ecke ich auch so oft an und stoße Menschen vor den Kopf.

"Menschen vor den Kopf zu stoßen" gehört vielleicht einfach dazu. Viel wichtiger finde ich, wie der Freundeskreis auf das "Extreme" in Deinem Leben reagiert. Was ich in Deinen posts interessant finde, sind diese - für mich - so widersprüchlichen Aussagen ...

aus: "Wie frech muss man eigentlich sein ..."

Zitat von IMHO:
Ist Spießigkeit nicht eine der Grundvoraussetzungen alleine schon beim Ausfüllen von Online-Profilen?
(...)
Jeder macht ein wenig Sport, jeder geht gerne ins Kino, Theater, kocht gerne, amüsiert sich mit Freunden usw. usf.
Ist halt wie eine Bewerbung auf einen Arbeitsplatz. Möglichst den Vorstellungen entsprechen, bloß nicht aus der Rolle oder anderweitig auffallen.

... und dann wieder ...

Zitat von IMHO:
Engagieren im Job, aber ohne Selbstaufopferung.
Ein gesunder Egoismus, aber ohne Egozentrik.
Sportliche Ambitionen, ohne falschen Ehrgeiz.
(...)
Letzten Endes sind jegliche Extreme immer nachteilig. Entweder für den Ausübenden selbst oder für ihn umgebende Mitmenschen.
(...)

(Wie alt bist Du ???) Für mich thematisierst Du (mehr oder weniger bewusst) so ein ganz allgemeines Dilemma: wie viel Individualität ist möglich ohne sich komplett auszugrenzen, wie viel Durchschnittlichkeit ist erlaubt ohne völlig in der Masse unter zu gehen ... muss man "massentauglich" sein, um zB beim online dating erfolgreich zu sein ... so viele Fragen.

Ich halte Extreme für keinesfalls "immer nachteilig". Im Gegenteil manche finden Marathon laufen sicherlich extrem, wenn aber zwei beschließen gemeinsam Marathon zu laufen, ist es "normal" und für die Beziehung sehr wahrscheinlich auch stabilisierend.
 
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BellaDonna

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  • #63
Zitat von Mrs.Right:
Also hier noch mal die Frage an alle: " Was ist hilfreich, um in dieser Mitte verweilen zu können?"

Manchmal muss man extrem leben um zurück zu finden, damit man erkennen kann was sie für einen selbst ist und bedeutet.

Für mich waren es berufliche Überholspur.......und das auch wirklich. Auf der Autobahn nur links gefahren.
Aus der Kurve fliegen dabei.

Langsam wieder anfangen und jetzt das Limit kennen.

Privat für mich: allein bleiben - also ohne Partner.
Eine Balance zu finden zwischen aktiv und inaktiv.
Ziwschen Anspannung und Entspannung.
Was tue ich dazu?
Zwei bis dreimal in der Woche raus...Freunde treffen oder auf einen Vortrag gehen, Sport machen (irgendwie ist Ausdauerspkrt immer gut) und genügend zu Hause bleiben und genießen.

Wasserdichten MP3 Player aufsetzen, sphärische Musik und schwimmen. Viel.....lange.....und....mächtig Bahnen durchziehen.
Nach anderthalb Stunden bin ich in der Mitte ....garantiert.

Ich habe gemerkt, wenn sich mir ein Mann "nähert" fliege ich daraus. Das will ich nicht.
Mittig leben ist wunderbar.

Der Körper dankt mir mein stressfreies Leben.
 
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  • #64
Merkt überhaupt noch irgendeiner was ? ;-) Davon bin ich überzeugt, Frauen und Männer..
Nur nicht jeder zu jeder Zeit und in jeder Situation.

Einen wunderschönen Tag

Die Nachricht des Tages Heilpraktiker nehmen Drogen. Man rätselt noch ob freiwillig, unfreiwillig oder nur für die Erkenntnis der Wahrheit. Ich glaube ja es hatte andere Gründe ;-)

@Harry Das gefühlte Alter betreffend, da gibt es wirklich Rätsel, die sind noch ungeklärt. Vor nicht allzu langer Zeit war es die spannenden Frage, ob man sich neben einem fremden Mann auf ein Bett legen kann / darf /sollte / ist so ein Mann ein böser Gigolo / will so ein Mann nun Gefühl, Liebe oder nur Sex oder ist der so gierig und will alles auf einmal / wie wird das Leben dadurch beeinflusst / verliere ich die Chance auf meine große Liebe /könnte ich bestraft / verarscht / schwanger oder krank werden / bin ich etwa schon krank habe es nur noch nicht gemerkt / wie konnte das nur passieren / das war ich doch gar nicht schuld / lag doch an den anderen / bei wem muss ich mich entschuldigen / bei wem hätte ich zuvor um Erlaubnis fragen müssen ?

Glaskugel oder das parship forum fragen.
Da werden Sie geholfen :)


Ich bin in meiner Mitte, in der Mitte meiner realen Welt zum anfassen und da darf auch jeder mal in der Mitte stehen, egal warum.
Solange da keiner zu viel Wirbel macht bleibt alles entspannt. Ganz einfach.

Wie klein jeder seine Mitte wählen möchte oder wie groß, wie bunt etc.. Diese Entscheidung treffen alle doch jeden Tag und manchmal ändert man den Kurs oder das Leben macht das für einen oder auch ein anderer, wenn man ihn lässt. Jeden immer daran hindern kann da der falsche Weg sein, jeden reinquatschen lassen auch.
Das gelingt meiner Meinung den meisten auch sehr gut auch ohne ständig die Richtung zu wechseln und ab und an stolpert man auch oder tritt in ein großes Fettnäpfchen ;-)

Die Ethik ist dann wieder so eine andere Frage oder was kann man mit seinem Gewissen vereinbaren und was nicht.

P.S. Das mit dem Bett... das hat mich beeinflusst und wer weiß, ob ich nicht zukünftig auch noch drüber nachdenke, ob das so richtig ist, wenn ein Mann sich auf ein Bett legt. Oder sollte man da nicht erst mal diskutieren ;-)

Zur Beruhigung: "Du (bist) doof" den Satz höre ich ab und an. Die meisten lächeln dabei und die anderen die haben halt keinen Humor ;-)
 
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  • #65
Als Frau hat man sowieso das Geburtsrecht seine Meinung ständig zu ändern ;-) Es gibt einfach zu viele Schuhgeschäfte oder zu wenig ?...mhm...
 

Vizee

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  • #68
Zitat von BellaDonna:
Ich habe gemerkt, wenn sich mir ein Mann "nähert" fliege ich daraus. Das will ich nicht.
Mittig leben ist wunderbar.

Hat mich irgendendwie gerade ein wenig traurig gestimmt, was Du da geschrieben hast. Deine Erfahrungen: Falsche Männer im Leben getroffen, die Dir nicht gut getan haben. Frag mich nicht, warum ich da grad ne Traurigkeit verspürt habe, weils ja Dein Leben ist. Vermutlich, weil mein weiterer Gedanke dazu war, daß es schon eine totale Glückssache ist, wo man lang läuft, wo man hingeht, wen man dort trifft oder kennen lernt und wäre eine Ecke weiter dann der richtige Mann gewesen? Das hat jetzt irgendwie nichts mit der Mitte zu tun oder doch? Sähe Deine Mitte heute anders aus, wenn Du eine Ecke weiter abgebogen wärest? Vermutlich...ich glaub, ich trink noch einen Kaffee, ist ja fürchterlich am frühen Morgen solche Gedanken zu haben xD
 

Vizee

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  • #69
Zitat von Chaos:
Als Frau hat man sowieso das Geburtsrecht seine Meinung ständig zu ändern ;-) Es gibt einfach zu viele Schuhgeschäfte oder zu wenig ?...mhm...

Diesen Spruch habe ich jetzt hier bereits öfters von Dir gelesen und jedes mal, wenn ich ihn les denke ich: Sinn? (Ok, eigentlich denke ich: Bullshit). Ständig die Meinung zu ändern ist sehr ermüdend für andere. Und interessant macht das auch nicht, sondern eher zickig und weckt den Eindruck keine klare Meinung zu haben.
 
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  • #70
Und es gilt: Man kann sich jeden Augenblick neu entscheiden.

Vor Jahren traf ich mal eine Frau, ca. 30 Jahre alt und recht selbstbewusst. Sie berichtete, sie habe im letzten Monat schon 30
Dates gehabt. Ich hatte keine Gelegenheit, näher nachzufragen. Es kann sich ja eigentlich nur um Speed Dating gehandelt haben.
Ein Satz von ihr: " Es gibt ja nichts schlimmeres, als sein Leben mit dem falschen Mann zu verbringen."
Hat jemand von Euch so etwas schon mal ausprobiert?
 
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  • #72
Zitat von Vizee:
Diesen Spruch habe ich jetzt hier bereits öfters von Dir gelesen und jedes mal, wenn ich ihn les denke ich: Sinn? (Ok, eigentlich denke ich: Bullshit). Ständig die Meinung zu ändern ist sehr ermüdend für andere. Und interessant macht das auch nicht, sondern eher zickig und weckt den Eindruck keine klare Meinung zu haben.

Die meisten Frauen, die ich treffe ändern x Mal am Tag ihre Meinung. Meist geht es dabei nicht um Leben oder Tod auch nicht um Freundschaft oder Liebe, es geht um nichts Wichtiges. Mit dieser typischen Eigenschaft von Frauen können die meisten Männer gut umgehen, die meisten Frauen auch.
 
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  • #73
Zitat von Vizee:
Ständig die Meinung zu ändern ist sehr ermüdend für andere. Und interessant macht das auch nicht, sondern eher zickig und weckt den Eindruck keine klare Meinung zu haben.

Die Antwort von Traumichnicht (an IMHO - glaube Post63) ist für mich anmaßend und dumm. Da ändere ich meine Meinung nicht das finde ich auch zukünftig anmaßend und dumm.

Ob ich mich zu so einer Antwort überhaupt äußere ist abhängig von verschiedenen Dingen, An dem Tag hatte ich Lust darauf zu antworten.
 
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  • #74
Liebes Chaos,

es steht Dir frei, zu denken, was Du willst, und - im gesetzlichen Rahmen - Deine Ansichten auch öffentlich zu vertreten.

Ich habe indessen nicht einmal das getan, sondern lediglich beschrieben, wie IMHO's Posteingangs bei mir angekommen ist. Mehr steht da nicht. Was Du da 'reininterpretierst, ist Dein Problem. Aber Deine Reaktion ist bemerkenswert, um nicht zu sagen auffällig.

Aber auch das ist Dein Problem, nicht meins.

Allerdings finde ich meinerseits, daß Deine Wortwahl unangemessen ist. Man kann durchaus unterschiedlicher Ansicht sein, ohne Gefahr zu laufen, beleidigend zu werden.

Denk' doch mal d'rüber nach ...
 
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  • #76
Verstehe :) fafner.
tja der falsche Mann, der richtige Mann.
Manchmal gibt es so komische Zufälle, dass man nach Jahren einen wichtigen Mann
zufällig ganz unerwartet in einer besonderen Situation wieder trifft, so dass ich dachte: " Das gibt es doch gar nicht."
 

IMHO

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  • #77
Zitat von Traumichnich:
Sorry, aber bei der Lekture Deines postings drängt sich mir eher der Gedanke an autoaggressives Verhalten wie "Ritzen" etc.auf : "Nur wenn's weh tut, lebe ich noch !" ??

Na na, wir wollen doch nicht gleich übertreiben. Verletzen tue ich mich zumindest nicht. Und andere gefährden erst recht nicht.
Wieso immer so schnell diese Übertreibungen?

Extreme ist vielleicht auch etwas übertrieben geschrieben. Aber ich versuche dann, bis an meine (sportlichen) Grenzen zu gehen ....
 

Zaphira

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  • #78
Mich schleudert es grad raus, raus aus meiner Mitte, sollte mich nicht wundern wenn ich in hohem Bogen direkt in die Umlaufbahn zur ISS kommen würde. Aber da wollte ich ja sowieso hin.
Ist aber schon eine Weile her.
Und jetzt bin ich so dermassen un-mittig.
 

t.b.d.

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  • #79
Was ficht euch an?
 

Zaphira

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  • #80
Ich bin nicht Atlas, muss aber den Uranos stemmen.
 

t.b.d.

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  • #82
Beim entscheiden ist die Mitte besonders wichtig. Man will ja nicht Sklave seiner eigenen Affekte und Impulse sein.
Welcher Art schwerer Entscheidung steht denn an?
Die Art bei der es zu Umsetzung besondrs viel Kraft braucht oder die Art die mangels besserer Grundlage so schwer zu entscheiden ist?
 

Zaphira

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  • #83
Sowohl als auch.
Die Kraft, die man braucht, um etwas zu tun, von dem man vom Verstand her glaubt/weiss, dass es der richtige Weg ist, was aber dennoch sehr schwer fällt.
Den anderen Weg zu gehen wäre in gewissem Masse selbstzerstörerisch. Da geht es um Verantwortung und schlechtes Gewissen.
 
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  • #84
Zitat von t.b.d.:
Man will ja nicht Sklave seiner eigenen Affekte und Impulse sein.

Den Satz finde ich absolut unübertrefflich, Angst und schlechtes Gewissen sind schlechte Ratgeber. Manchmal muss man abwägen, was das Beste für alle Beteiligten ist, so schwer manche Entscheidungen auch zu treffen sind. Und was ganz wichtig ist, in so einer Situation mag man manchmal erst nach der Entscheidung die Vorteile erkennen, wenn sich alles beruhigt hat, wie während der Sturm aktiv ist.
 

BellaDonna

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  • #85
Zitat von Vizee:
Hat mich irgendendwie gerade ein wenig traurig gestimmt, was Du da geschrieben hast. Deine Erfahrungen: Falsche Männer im Leben getroffen, die Dir nicht gut getan haben. Frag mich nicht, warum ich da grad ne Traurigkeit verspürt habe, weils ja Dein Leben ist. Vermutlich, weil mein weiterer Gedanke dazu war, daß es schon eine totale Glückssache ist, wo man lang läuft, wo man hingeht, wen man dort trifft oder kennen lernt und wäre eine Ecke weiter dann der richtige Mann gewesen? Das hat jetzt irgendwie nichts mit der Mitte zu tun oder doch? Sähe Deine Mitte heute anders aus, wenn Du eine Ecke weiter abgebogen wärest? Vermutlich...ich glaub, ich trink noch einen Kaffee, ist ja fürchterlich am frühen Morgen solche Gedanken zu haben xD

An so einem gewünscht absolut selbstbestimmten (autark) Leben müssen nicht unbedingt "Männer" Schuld sein.
Es ist eher so, dass die Frauen (soweit ich das zurück verfolgen kann) in unserer Familie schon immer "so" waren und sich aber durch frühere gesellschaftliche Konventionen sich dessen verleugnen mussten.

Und das ist meine Wandlung; ich habe eben auch versucht irgendjemandes Wunsches zu entsprechen. Und sei es der "Normalität" wegen.
Die miese Ehe hatte ich 1. als Konsequenz und 2. nach einigen Jahren überwunden und verarbeitet.
Und während dieser Verarbeitung habe ich mich eben selbst wieder gefunden und all meine Versuche danach eine Beziehung zu führen endeten nicht gut für mich.

Zu erkennen, dass ich eben zum (vielleicht seltenen) Typ Frau gehöre, die es genießen sehr autark zu leben und daraus ihre Zufriedenheit ziehen, war nicht so ganz einfach. Aber jetzt lebe ich so.
Ich habe hier vor kurzem die Überschrift: "Ich kann mich nicht mehr verlieben" gelesen.
War wohl ein Thema für die Threaderstellerin - ich habe das nicht komplett durch gelesen. Ich dachte in dem Moment : ja und für mich ist das gut.

Zu erkennen, wie ich leben möchte und dass eine feste Partnerschaft nicht dazu gehört - zu realisieren, wie ich WIRKLICH ticke, bedeutete für mich: ich habe meine Mitte gefunden.
Dass ich sie nicht immer einhalten kann, wenn es z.B. Mal beruflich nicht so läuft oder ich ein anderes Problem bearbeite, ist was anderes.
Ich weiß wo sie ist und unter welchen Voraussetzungen ich mich am besten fühle....dann habe ich auch diese wunderbaren Glücksmomente.
Und die können sogar urplötzlich in einem Supermarkt passieren, wenn ich mich qualitativ sehr hochwertig versorge mit Lebensmitteln und spüre wie gut es mir doch hier und jetzt geht.

Ich hoffe, dass es nun aufhört, dass mir doch eher angehängt wird, dass mir ganz schreckliche Sachen passiert sind. Ja, aber nichts schrecklicheres als manch anderer Frau. Und verarbeitet.
Ich mag Männer...sehr sogar, aber eher als neutrale Wesen...Kollegen, Freunde etc.

Ich bin so frei..
 
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Dr. Bean

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  • #86
Ja ich glaube für Frauen ist diese Erkenntnis gar nicht schlecht. Die können den Hang haben ihren Selbstwert sehr über eine erfolgreiche Partnerschaft zu definieren. Was natürlich Schwachsinn ist.
Ich denke schon länger, dass es auch Menschen gebeb muss, die besser als Einzelgänger funktionieren. Die vielleicht auch nicht wirklich in die örtliche Kultur und Gesellschaft passen, weil sie ganz anders ticken. Für mich ist das Persönlichkeit aber kein Makel.
 
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  • #87
Dieses Gefühl habe ich mitunter auch, dass es doch noch für viele Frauen/Männer regelrecht ein "Makel" ist, wenn man keinen Partner hat. Ich habe da ein anderes Selbstverständnis, schließe Partnerschaft nicht aus sehe es aber auch nicht als ultimatives Lebensziel.
D.h. für mich ist schon ein Wunsch vorhanden nach einer dauerhaften Partnerschaft aber auch ohne Partner führe ich ein zufriedenes Leben und wer weiß vielleicht bringt die Zukunft auch ein ganz anderes "Beziehungs-/Partnerschaftskonzept". Wenn ich das für mich entscheiden würde, werde ich nicht das Gefühl haben, ich müsse deshalb sofort einen Psychotherapeuten aufsuchen. Den Lebensplan in Sachen Partnerschaft habe ich nicht, ob ich nun dadurch in der Mitte oder sonst wo bin empfinde ich nicht als wichtig.
 
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t.b.d.

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  • #88
Zitat von Zaphira:
Sowohl als auch.
Die Kraft, die man braucht, um etwas zu tun, von dem man vom Verstand her glaubt/weiss, dass es der richtige Weg ist, was aber dennoch sehr schwer fällt.
Den anderen Weg zu gehen wäre in gewissem Masse selbstzerstörerisch. Da geht es um Verantwortung und schlechtes Gewissen.

Für solche Situationen hat die Natur das Konzept der Aggression vorgesehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Aggression
Leider haben wir Menschen es nicht verstanden und statt zu lernen, es zielgerichtet und verantwortungsvoll zu nutzen, haben wir gelernt Aggression zu unterdrücken bis nur noch Resignation über bleibt. Mit Resignation kann man aber nichts anfangen außer lieb oder wenigstens nicht unbequem für´s Umfeld sein.
 
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  • #89
Zitat von Dr. Bean:
Ich denke schon länger, dass es auch Menschen gebeb muss, die besser als Einzelgänger funktionieren. Die vielleicht auch nicht wirklich in die örtliche Kultur und Gesellschaft passen, weil sie ganz anders ticken. Für mich ist das Persönlichkeit aber kein Makel.

Ich denke es gibt Menschen, die eher Einzelgänger sind und trotzdem sozial eingebunden leben. Es ist nicht nötig mit sehr vielen Menschen tiefe emotionale Verbundenheit/Liebe ? zu empfinden. Wichtig finde ich aber für sich selbst die Entscheidungsfreiheit zu haben.

Sich einreden zu lassen, man wäre aufgrund tiefer, seelischer Verletzungen nicht in der Lage zu unterscheiden oder zu entscheiden halte ich für gleichbedeutend verkehrt mit einer STÄNDIG fehlenden Selbsterkenntnis/Selbstreflektion.
Selbstbewusstsein/Selbstvertrauen ist AUCH ein Prozess, das es ABSTUFUNGEN gibt, inwieweit ein Mensch OHNE ES ZU WOLLEN (noch) emotional beeinflussbar (oder gar manipuliert) werden kann versteht sich von selbst.

Wird man durch die Persönlichkeit einzigartig oder ist nicht letztlich jeder Mensch einzigartig und damit auch eine Persönlichkeit ? Ist ein Mensch mit eindeutig, umrissenem Charakter verbunden mit einem starken Willen höherwertiger als ein anderer Mensch ?

Für mich gibt es diese ultimative Entscheidungsmacht nicht. Für das Zusammenleben haben wir doch genug Regeln, Gesetze, Anforderungen etc., Executive und Legislative.
Selbsternannte Herrscher oder selbsternannte, allwissende Lehrer (Richter) erkenne ich nicht an, das bleibt so.

HEUTE hätte ich lieber Spaß, bin aber gar nicht so richitg lustig, muss ich jetzt tief im meiner Seele nach Gründen forschen, NÖ ;-)
Das kann nur an Sexmangel liegen ;-) Da fehlt mir noch das Geheimrezept, meine Libido nicht mehr zu spüren... Tabletten... Rauschmittel... Schreiben in einem Forum ? ;-)

Kopfkino... Jepp hilft schreiben in einem Forum ;-) Der Groschen ist gefallen, das ist der Grund, die für all das Geschriebene :))))) Manche machen Sport :)))
 
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Zaphira

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  • #90
Zitat von t.b.d.:
Für solche Situationen hat die Natur das Konzept der Aggression vorgesehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Aggression
Leider haben wir Menschen es nicht verstanden und statt zu lernen, es zielgerichtet und verantwortungsvoll zu nutzen, haben wir gelernt Aggression zu unterdrücken bis nur noch Resignation über bleibt. Mit Resignation kann man aber nichts anfangen außer lieb oder wenigstens nicht unbequem für´s Umfeld sein.

Na, zumindest scheine ich dahingehend alles richtig gemacht zu haben, als ich meine Aggression in meinen letzten Schaffensprozess mit eingebunden habe ;-). Was mich wunderte war, dass sogar noch ein akzeptables Ergebnis dabei herauskam.
Dennoch. Eine Lösung ist in Sicht - doch sofort kommen die Zweifel. Ist es die richtige Lösung? Schwer, einfach nur schwer im Moment.