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  • #1

*Aus der Mitte heraus leben* .......

diese Formulierung hörte ich öfter in den letzten Tagen.
Habt Ihr Euch damit schon mal beschäftigt?
Was ist hilfreich um in dieser Mitte verweilen zu können ?
Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar :)
 

honey

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  • #4
Mist das sollte nicht Zeitmangel, sondern eine Zeit lang heißen
 
D

Dr. Bean

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  • #7
"Aus der Mitte leben", hmm, das ist bestimmt was Versautes :)
 
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  • #11
Manche pendeln auch ihre Mitte aus, was zur Folge haben kann, dass man plötzlich schief rumhängt und sich daraufhin gerade rücken muss, um nicht umzukippen bzw. links- oder rechtslastig wird.
 

lisalustig

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  • #12
"Aus der Mitte heraus leben" ist das nicht irgendsowas esoterisches? Oder hat es was mit den Vegetariern zu tun? Nein, ich weiß, es waren die Veganer, ach nee, die krauchen ja eher so bodenlastig unmittig rum und suchen nach Kräutern und so... Nee, dann weiß ich auch nicht, was das sein soll. Vielleicht doch Schweinkram?
 
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  • #13
Ach, die Mitte liegt doch im Solarplexus, das weiß doch jeder, dem Sonnenzentrum, man atmet tief in den Bauch und stellt sich vor wie alle Chakrem aus der Sonne aufgeladen werden, man kann dazu auch die Arme gen Himmel strecken und ganz laut OOOMMMM sprechen bis die Vibrationen im Bauch gespürt werden, es muss danach in allen Extremitäten gespürt werden und dann zieht man das ganze noch ins Hirn hoch und dann hat man eine direkte Verbindung nach oben geschaffen. Die Menschen, die die Aura sehen, können das auch sehen. Wer das nicht kann geht am besten auf eine Esoterikmesse und lässt sich von erleuchteten Hausfrauen beraten. Amen
 

Vizee

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  • #14
Zitat von t.b.d.:
Wenn sie Bauchnabel meinen würden, dann würden sie es auch sagen, meinst du nicht?
Nimm einen Meterstab. Markiere darauf die Hälfte deiner Körpergröße. Stelle den Meterstab vor dich hin. Wo ist die Markierung? Genau bei der Mitte, aber nicht beim Bauchnabel. (Es sei denn, du wärest ein besonders kurzbeiniges Exemplar der Gattung Mensch.)

Meinst den goldenen Schnitt von Mr Leonardo ? :)
 
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  • #15
The ring. I see the ring.
 

Vizee

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  • #16
Zitat von t.b.d.:
Noop.
Beim goldenen Schnitt wird eine Strecke so geteilt, dass wenn man den kürzeren Abschnitt auf den längeren Abschnitt legt, wieder eine Teilung im goldenen Schnitt entsteht.

Wenn man jedoch eine Strecke in der Mitte teilt und beide Teile übereinander legt, dann sind diese gleich lang.

Wenn man also eine Strecke teilt und die beiden Teile sind nicht gleich lang, dann hat man die Mitte verfehlt. :)

-doofguck- :) Ok, ich sehe ein, daß es nicht der Bauchnabel sein kann. Dann muss die Mitte in einer anderen Region liegen.
Was ist denn mit dem Herzen, symbolisch gesehen, wenn auch nicht körperlich stimmig?
 

Suxxess

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  • #17
Aus der Mitte heraus leben, da dachte ich spontan an den Kerl der so einen dicken Bauch hat, dass er sein Bierchen drauf abstellen kann.
Mitte = Bauch , Bier = leben ;)
 

Vizee

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  • #18
Symbolisch gesehen ist das Herz aber die Mitte für all diejenigen, die mit dem Herzen entscheiden. Die Frage ist: Wann ist die Balance ausgeglichen, daß man aus der Mitte heraus leben kann. Für mich, wenn es dem Herzen gut geht und gerade keine Havarie
erlebt.
 

Quo Vadis?

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  • #19
Wundert mich nicht wirklich, wenn man schon darüber diskutiert, wo die Mitte überhaupt ist... :)

Ich denke, da hat jeder seine eigene Vorstellung/ Wahrnehmung. Für mich bedeutet "in meiner Mitte zu sein", mit sich selbst im Reinen zu sein, sich nicht zu verbiegen - aber auch eher im übertragenen Sinne im "Jetzt und Hier" zu leben.

Für mich ist das kein Begriff, den man einmal für sich beansprucht - sondern eher ein Anspruch, jeden Tag danach zu leben, oder zumindest sich immer wieder Zeitoasen ganz bewusst zu nehmen, sich selbst immer wieder zu zentrieren.

LG,
Q.V.
 

Vizee

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  • #21
Zitat von t.b.d.:
Im Prinzip kann das jeder machen wie er mag.
Der Sinn von Sprache ist aber, dass es eine übergreifende Verständigung darüber gibt, welche Bedeutung die verwendeten Begriffen haben sollen, weil sonst alle aneinander vorbei reden obwohl sie die gleichen Worte verwenden.
Sprache ist ein Vehikel damit Individuen untereinander Gedanken austauschen und sich miteinander verständigen können. Insofern sind der Freiheit, die Begriffe mit willkürlicher Bedeutung zu erfüllen, gewisse Grenzen gesetzt jenseits derer der Sinn von Sprache ad absurdum geführt wird.
Der Grund warum ich darauf hinweise, ist der, dass es sehr häufig Verständnisschwierigkeiten sind die ein zusammenkommen oder zusammen leben nahezu unmöglich machen.

Hm...Veto. Nimm doch mal allein die verschiedenen Dialekte in DE und die unterschiedlichen Begrifflichkeiten für die gleiche Sache. Wo ich wohne bekommst Du, wenn Du in eine Bäckerei gehst und einen Rollkuchen bestellst ein Teilchen, gerollt + mit Rosinen, Zuckerguss. Gehe ich 75km weiter, dort wo ich arbeite, in eine Bäckerei und möchte einen Rollkuchen, dann schaut die Bäckerei Fachverkäuferin dich an wie ein Auto. Bestellst du eine Rosinenschnecke versteht sie dich. Es ist das gleiche Bundesland...und es ist mir so passiert, als ich damals in dieser Stadt anfing zu arbeiten.
 

Quo Vadis?

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  • #22
Zitat von t.b.d.:
Im Prinzip kann das jeder machen wie er mag.
Der Sinn von Sprache ist aber, dass es eine übergreifende Verständigung darüber gibt, welche Bedeutung die verwendeten Begriffen haben sollen, weil sonst alle aneinander vorbei reden obwohl sie die gleichen Worte verwenden.
Sprache ist ein Vehikel damit Individuen untereinander Gedanken austauschen und sich miteinander verständigen können. Insofern sind der Freiheit, die Begriffe mit willkürlicher Bedeutung zu erfüllen, gewisse Grenzen gesetzt jenseits derer der Sinn von Sprache ad absurdum geführt wird.
Der Grund warum ich darauf hinweise, ist der, dass es sehr häufig Verständnisschwierigkeiten sind die ein zusammenkommen oder zusammen leben nahezu unmöglich machen.

Hallo t.b.d.,

schon korrekt - auch ich bin ein Freund der bewussten Nutzung der Sprache.

Bei Begriffen, die aber nicht einheitlich definiert sind - wird nichts anderes übrig bleiben, sich selbst ein Bild davon zu machen und im Zweifelsfall nachzufragen, ob das eigene Bild kompatibel zum Gegenüber ist, oder ob dieser eine ganz andere Vorstellung davon hat.

Zugegeben, das kann zu überraschenden Ergebnissen führen - erweitert aber den Horizont... :)

LG,
Q.V.
 

Dreamerin

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  • #23
Ich lese hier viel von Bauchnabel, Chakren oder etwas tiefer liegenden Teilchen. Gibt es die Mitte nur vorne oder auch hinten? Ich hab Rücken und spüre meine Mitte deutlich hinten, in der unteren Lendenwirbelsäule.........
 
G

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  • #26
Wer ne Mitte hat, muß nicht ständig dort sein. Und wenn man um die Mitte kreist, ist es eine Frage der Blickrichtung, ob man nur den Nabel sieht oder gerade die Welt. So ein bißchen Exzentrik ist schon auch empfehlenswert. Dann hat man auch mal andere Hobbys als nur das, im Reinen mit sich zu sein.
 
G

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  • #27
Die Mitte ist doch weder vorne noch hinten, sondern eben in der Mitte. Vielleicht wäre wieder mal der Darm ein Kandidat. Also der Verdauungstrackt schlängelt sich recht mittig durch den gesamten Körper und ist damit eine Mitte, die gewissermaßen ein inneres Außen ist, weil sie ja im Außen anfängt und im Außen endet.
Das es sich offenbar netter anhört, vom Bauch zu sprechen, und man mit Bauch oft etwas verbindet, was vorne ist oder gar vornüberhängt, ist vielleicht einer gewissen Ehrfurcht vor der Mitte geschuldet. Sie scheint so etwas wie das You know who der Person zu sein.
 

Howlith

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  • #28
Zitat von t.b.d.:
(Was wiederum für die Rückwärtigkeit der Mitte spricht)

Zitat von t.b.d.:
Ich hätte ja die Mitte irgendwo verortet, wo sie identitätsstiftender ist, (...)

Ja was denn nun, rückwärtig? Identitätsstiftend? *

Und wer weiß, vielleicht ist für "Butte" der (sein) Darm ja identitätsstiftend ... dann wird auch klar, weshalb er versucht dort die (seine) Mitte zu lokalisieren ...
 
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Vizee

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  • #29
Bin immer noch bei der Mitte und wo sie genau ist. Dabei bin ich auf eine Erklärung gestossen, die ich sehr interessant fand. Die Asiaten (Japaner zb) nennen die Mitte "Hara" und definieren das ganz anders als wir im Westen.

Fragt man in den westlichen Kulturen nach dem Sitz des Lebens, werden die Menschen mentalitätsbedingt auf den Bereich des Kopfes oder des Herzens deuten. Stellt man diese Frage in den ostasiatischen Kulturen, deuten die Menschen auf den Bauch.Hara hat im ostasiatischen Raum eine vollkommen andere Bedeutung als im Westen. In Japan bezeichnet hara den individuellen Ausdruck eines Menschen bezüglich seiner inneren Grundbeschaffenheit und deutet stets darauf hin, ob ein Mensch in seiner „Mitte“ (naka (http://www.budopedia.de/wiki/Naka)) ist oder nicht. Das westliche Menschenbild hingegen zeugt von einer starken Ich-Kultur und zieht den Schwerpunkt in die Brust.

Quelle: http://www.budopedia.de/wiki/Hara
 
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  • #30
Ich finde es lustig Menschen anderer Nationalität zu fragen, wie die uns beurteilen. Ein Engländer sagte mal zu mir, einer der merkwürdigsten Eigenschaften der Deutschen ist für ihn die ausführliche Erzählung der Leiden bei Krankmeldungen :) Bei dem Thema Höflichkeit sind wir sogar ganz gut weggekommen und er war für mich das Sinnbild des Gentleman.
Vielleicht frage ich mal ein paar Leute, die ich kenne was für die Mitte ist, könnten lustige Antworten kommen.