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  • #1

Asperger-Syndrom / ADS / ADHS

Wann und wie sagt ihr beim Dating/auf Parship jemandem, dass ihr ein Asperger-Syndrom und/oder AD(H)S habt?
Würde mich freuen zu hören was ihr so für Erfahrungen gemacht habt.
 

Lou Salome

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  • #2
Würde mich an deiner Stelle mit dieser Frage besser an ein Asperger- Forum bzw ADHS- Forum wenden und die dortigen Erfahrungsberichte lesen.
 
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kizmiaz

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kizmiaz

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Wann und wie sagt ihr beim Dating/auf Parship jemandem, dass ihr ein Asperger-Syndrom und/oder AD(H)S habt?
Würde mich freuen zu hören was ihr so für Erfahrungen gemacht habt.
Ich habe diesbezüglich beim OD nur wenige Erfahrungen gemacht, kenne aber einige Menschen mit Asperger, bei denen sich dieses Syndrom aber unterschiedlich auswirkt.
Ich würde mir mit dem Nennen der Syndrome Zeit lassen. Dadurch könnten Bilder im Kopf des Gegenübers entstehen, die auf dich vielleicht gar nicht zutreffen.
Allenfalls würde ich konkrete Auswirkungen derselben bei den ersten Dates ansprechen, sodass das Gegenüber nicht allzu erstaunt, wegen unerwarteter Verhaltensweisen ist.
Es gibt auch eine OD-Plattform, bei der man diese Syndrome und auch die Toleranz ihnen gegenüber angeben kann, was auch beim Matching berücksichtigt wird.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Partnersuche. 🍀
P.S.: Du bist nicht diese Syndrome, du hast sie nur.
 
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Ungeheuer

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  • #5
Ich würde mir mit dem Nennen der Syndrome Zeit lassen. Dadurch könnten Bilder im Kopf des Gegenübers entstehen, die auf dich vielleicht gar nicht zutreffen.
Vielleicht kann man das Ganze etwas galanter bereits im Profil nennen. - Ich wage zu bezweifeln, dass jemand einfach so aus heiterem Himmel "Asperger" hat, sondern das ist wohl ein Begleitumstand des Lebens.

Die Menschen, die solche Einschränkungen haben, wissen, wie sie auf andere Menschen wirken.

@Heuschrecke2, wenn du aus einer Beziehung kommst, in das Syndrom zu einem expliziten Problem wurde und evt. der Trennungsgrund war, musst du das für dich mal grundsätzlich aufarbeiten, sonst kommst du immer wieder an diesen Punkt.

Irgendwas hat jeder, niemand ist perfekt und besonders Beziehungen in der heutigen Zeit führen einen besondere Defizite, die man hat, vor Augen, weil sie von vielen primitiven Menschen als Trennungsgrund genannt werden. - Da sollte dein Fell dick genug sein, zu wissen, dass du dieser Person nicht wichtig warst. - Schublade zum Abschluss: Auf und wieder zu.
 
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  • #6
Warum müsst ihr jungen Dinger immer allem einen Namen geben und Furcht oder Ehrfurcht vor den Namen predigen?
Dann bist du halt etwas verhaltensoriginell. Dann sei es eben so. Aber höre doch auf mit wilden Namen - achwas... Namen!!!! - mit Buchstabenkürzeln um dich zu werfen, sondern akzeptiere, wer und wie du bist und lerne - auch im Interesse deiner Umwelt - damit umzugehen.

So einfach ist das.

Peter
 
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Single1970

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  • #7
Warum müsst ihr jungen Dinger immer allem einen Namen geben und Furcht oder Ehrfurcht vor den Namen predigen?
Dann bist du halt etwas verhaltensoriginell. Dann sei es eben so. Aber höre doch auf mit wilden Namen - achwas... Namen!!!! - mit Buchstabenkürzeln um dich zu werfen, sondern akzeptiere, wer und wie du bist und lerne - auch im Interesse deiner Umwelt - damit umzugehen.

So einfach ist das.

Peter
Dummes Geschwätz!
Wenn es so einfach wäre, wären Psychologen etc arbeitslos.
 
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Erin

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  • #11
Warum müsst ihr jungen Dinger immer allem einen Namen geben und Furcht oder Ehrfurcht vor den Namen predigen?
Dann bist du halt etwas verhaltensoriginell. Dann sei es eben so. Aber höre doch auf mit wilden Namen - achwas... Namen!!!! - mit Buchstabenkürzeln um dich zu werfen, sondern akzeptiere, wer und wie du bist und lerne - auch im Interesse deiner Umwelt - damit umzugehen.

So einfach ist das.

Peter
So einfach ist es eben nicht; Autisten haben oft schwerwiegende Defizite vom Babyalter her (ich habe welche betreut). Die Eltern sind froh, wenn alles abgeklärt wird und das Kind eine gute Therapie erhält.

Bei Asperger mit ADS sind die Defizite etwas weniger, aber wenn keine Diagnose da ist leiden die Betroffenen "vor sich hin", werden häufig abgestempelt, in der Schule gemobt. Oder von den Lehrern links liegen gelassen weil sie überfordert sind. Da müssen Heilpädagogen und andere Therapeuten eingeschaltet werden, damit das Kind auf dem Weg ins Erwachsensein und somit in die Berufswelt begleitet werden kann.

Mach dich erstmal schlau über Beeinträchtigungen und versetze dich in die Lage des Betroffenen bevor du sie als "verhaltensoriginell" betitelst. Es geht nicht darum, dass ein Kind etwas aktiver ist als andere.
 
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  • #12
Das ist ein Argument für die Gegenposition

Peter

Gegenposition? Was denkst du, ist das hier im Forum? Denkst du, hier sind 'Gegner' unterwegs?

Und wenn du das schon so beschreibst, dann relativierst du die Angaben über die Diagnosen, die von @Heuschrecke2 über sich selbst gemacht wurden.

Außerdem ist der Satz: "akzeptiere wer und was und du bist und lerne - auch im Interesse deiner Umwelt - damit umzugehen", ziemlich unhöflich.
 
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  • #14
Gegenposition? Was denkst du, ist das hier im Forum? Denkst du, hier sind 'Gegner' unterwegs?

Und wenn du das schon so beschreibst, dann relativierst du die Angaben über die Diagnosen, die von @Heuschrecke2 über sich selbst gemacht wurden.

Außerdem ist der Satz: "akzeptiere wer und was und du bist und lerne - auch im Interesse deiner Umwelt - damit umzugehen", ziemlich unhöflich.
Einfach nur dumpf unterwegs das Pärchen :rolleyes:
 
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  • #22
Weil die besagten psychischen Krankheiten Betroffene durchaus Schwierigkeiten bereiten können. Dies abzutun mit verhaltensoriginell, mangelnder Selbstakzeptanz, zeugt von Unwissenheit, Respektlosigkeit, fehlendem Einfühlungsvermögen.
Danke für die Rückmeldung.
Zumindest In Bezug auf Asperger ist die Aussage von @Heidi+Peter aber eben gar nicht so unzutreffend.
Asperger ist nicht heilbar und alle Therapien / Behandlungen haben "lediglich" das Ziel, dem Betroffenen ein mehr oder weniger "normales" Leben mit der Diagnose zu ermöglichen, bzw. ihm zu ermöglichen mit den Reaktionen des Umfeldes auf seine Verhaltensweisen klarzukommen.
Insofern war deine abwertende Aussage recht unangemessen.
 

Erin

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  • #23
Asperger ist nicht heilbar und alle Therapien / Behandlungen haben "lediglich" das Ziel, dem Betroffenen ein mehr oder weniger "normales" Leben mit der Diagnose zu ermöglichen,
das ist für jeden Asperger schon ein grosser Sprung und ja, er kann dank Hilfe selbständiger leben.

Meine Schwiegertochter (Psychologin) klärt Autisten ab, schon im Kleinkindalter. Sie leitet auch Selbsthilfegruppen mit jugendlichen Aspergern, dass schätzen sie sehr und bringt auch was.

Ich bin auch nicht dafür, alles und immer abzuklären, aber bei Asperger und Autismus macht es definitiv Sinn.
 
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  • #26
Danke für die Rückmeldung.
Zumindest In Bezug auf Asperger ist die Aussage von @Heidi+Peter aber eben gar nicht so unzutreffend.
Asperger ist nicht heilbar und alle Therapien / Behandlungen haben "lediglich" das Ziel, dem Betroffenen ein mehr oder weniger "normales" Leben mit der Diagnose zu ermöglichen, bzw. ihm zu ermöglichen mit den Reaktionen des Umfeldes auf seine Verhaltensweisen klarzukommen.
Insofern war deine abwertende Aussage recht unangemessen.
Da widerspreche ich nicht, das man Strategien braucht, um mit den verschiedensten Diagnosen umzugehen, ADS, ADHS, Asperger, usw, betreffend.
Trotzdem ist es eben nicht einfach, je nach Ausgeprägtheit, mit den verschiedensten Symptomen immer umgehen zu können.
Daher fand ich das schon dummes Geschwätz, indem versucht wird, das Ganze zu verharmlosen. Nur an ein paar Stellschrauben drehen, und dann funktioniert das schon. So einfach ist es eben nicht.
 
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7und3

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  • #27
Wann und wie sagt ihr beim Dating/auf Parship jemandem, dass ihr ein Asperger-Syndrom und/oder AD(H)S habt?
Würde mich freuen zu hören was ihr so für Erfahrungen gemacht habt.
Frag doch mal die Leute, die dich kennen.
Was meinen Sie ab wann oder in welchem Zusammenhang es sinnvoll wäre das Thema anzusprechen.
Sie kennen dich und wissen viel besser,wann es nützlich wäre.

Wo beeinträchtigt dich was oder könnte den Partner verunsichern, wenn er nicht von deiner Diagnose weiß?
Oder ab wann könnte es für dein Gegenüber hilfreich sein, davon zu wissen um dich besser zu verstehen?

Ich denke das ist bei jeder Erkrankung so, dass es Beeinträchtigungen gibt, die eine Partnerschaft betreffen können.
Ich würde es dann ansprechen, wenn es für den Partner und dich hilfreich, sinnvoll und vielleicht sogar entlastend ist.

Den Tipp mit den Foren oder Selbsthilfegruppen finde ich auch 👍