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  • #1

arbeitssuchend und psychisch vorbelastet - will nicht als Versagerin rüberkommen

Ich hatte in den vergangenen 15 Jahren während meiner Jugend psychische Probleme und infolgedessen die Schule und die erste Ausbildung abgebrochen. Meine zweite Ausbildung hab ich letzten Sommer sehr gut abgeschlossen, nur habe ich leider danach keine Arbeit gefunden.

Ich habe Angst, mit jemandem in Kontakt zu kommen, weil ich mich schäme, wenn die Frage kommt, was ich beruflich mache. Ich will nicht faul oder asozial wirken. Auch über meine Vergangenheit möchte ich ungern erzählen, wenn man sich noch nicht so gut kennt, weil ich nicht will, dass der Mann sofort abgeschreckt ist, weil ich in der Jugend psychische Probleme hatte. Aber es ist auch schwer, das komplett zu vertuschen, weil ich natürlich oft gefragt werde, warum ich erst mit 25 meine Ausbildung abgeschlossen habe. Ich will eine Bekanntschaft und daraus evtl. entstehende Beziehung aber auch nicht mit Lügen beginnen.
Wie soll ich damit umgehen?
 

Markus Ernst

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  • #2
AW: arbeitssuchend und psychisch vorbelastet - will nicht als Versagerin rüberkommen

Liebe tigerente1988,

zunächst vielen Dank für die offene Schilderung Ihrer derzeitigen Situation.
Die Frage, wie man bei der (Online-)Partnersuche am besten mit schwierigen Lebenssituationen oder Krankheiten in der Vergangenheit/Gegenwart umgehen kann, wird immer wieder gestellt und ist für Betroffene von nachvollziehbar großer Relevanz. Letztlich ist es – wie Sie ja auch schreiben – immer die Sorge, das Gegenüber durch die eigene Geschichte zu erschrecken und dadurch unattraktiv zu werden. Es muss also darum gehen, einen geeigneten Weg zu finden, konstruktiv und authentisch mit der eigenen Situation umzugehen – und dies auch nach außen zu vermitteln. Es geht aus meiner Sicht also zunächst darum, wie Sie selber zu Ihrer Vergangenheit stehen, inwieweit Sie die Problematik bearbeitet und das Gefühl haben, „Ihren Frieden“ damit geschlossen zu haben. So wie Sie schreiben, klingt das für mich in dieser Hinsicht positiv („Meine zweite Ausbildung hab ich letzten Sommer sehr gut abgeschlossen (...).“). Würden Sie auch sagen, dass die „psychischen Probleme“ aus Ihrer Jugendzeit be- und v.a. verarbeitet sind? Falls nicht oder nicht vollständig stellt sich die Frage, welche Auswirkungen auf eine zukünftige Partnerschaft daraus resultieren würde.
Wenn Sie selbst mit Ihrer Vergangenheit im Klaren sind, dann werden Sie dies auch ausstrahlen. Zu Beginn des Kennenlernens geht es noch nicht darum, dem Gegenüber detailliert über die eigene Vergangenheit zu berichten – dazu ist eine gewisse Vertrauensbasis notwendig, die sich ggf. erst im Verlauf entwickelt. Heutzutage ist es nicht ungewöhnlich, bei der Berufsfindung unterschiedliche Wege zu gehen – warum auch immer. Es ist meines Erachtens vollkommen unerheblich, dass Sie „erst“ mit 25 Jahren die Ausbildung abgeschlossen haben – viel wichtiger (auch für einen potenziellen Partner) wird sein, wie Sie jetzt mit dieser Situation umgehen. Wenn Sie selbstbewusst und aktiv, nach vorne gerichtet und mit dem Gefühl, selbstwirksam auf die eigene Situation Einfluss nehmen zu können, handeln, dann besteht sicher keine Gefahr, dass Sie als „faul“ wahrgenommen werden.

Alles Gute und viel Erfolg bei der Partnersuche,
herzliche Grüße,
Markus Ernst
 

Satjamira

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  • #3
AW: arbeitssuchend und psychisch vorbelastet - will nicht als Versagerin rüberkommen

Hallo tigerente,

wenn man sich online auf Suche begibt, darf man nicht allzu unsicher sein, denn manch einer wird dir noch die letzte Sicherheit nehmen. Das geht auch denjenigen so, die einen sehr normalen Lebenslauf hatten. Es braucht ein ziemlich dickes Fell, Auch dann wenn gar keine Anfragen kommen fühlt man sich vielleicht nicht gut genug. Dann nimmst du es erst recht persönlich.
Es gibt ja auch Männer die nicht unbedingt einen gradlinigen Lebenslauf haben.
Es gibt auch Männer die einen Beschützerinstinkt haben oder selbst wissen wie es ist und auch zugeben, dass sie mal Probleme hatten.

Es ist doch positiv, dass du eine Ausbildung abgeschlossen hast. Sensible Menschen haben nun mal mehr Probleme im Leben als andere. Wenn du dich jetzt wohler fühlst mit dir, wenn du gute Kontakte sonst (auch bei der Arbeit) pflegen kannst, wird eines das andere ergeben.
Es geht ja nicht gleich darum von den Defiziten zu sprechen, sondern vom IST-Zustand.

Steh zu dir, freue dich an deinen Resultaten und dass du den Mut hast für eine Beziehung.

Alles Liebe für dich
Satjamira
 

Mentalista

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  • #4
AW: arbeitssuchend und psychisch vorbelastet - will nicht als Versagerin rüberkommen

Liebe Tigerente,

du hast doch letztendlich alles geschafft, Hut ab, aber bist du als junger Mensch wirklich fast ein 3/4 Jahr Arbeitssuchend und lebst, ich vermute, von H4?

Wenn dem so ist, verstehe ich nicht, warum du während der Arbeitssuche nicht kellnern oder putzen gehen kannst? Machen z.B.in Berlin viele Studenten, also auch junge Menschen, die teilweise sogar älter sind als du.

Als Versagerin brauchst du dich nicht zu fühlen, ich habe beruflich seit über 20zig Jahren mit Menschen zu tun, die div. Schwierigkeiten hatten bzw. haben. Es gibt soooo viele davon, du bist also nicht die Einzige in Deutschland.

Kann es vielleicht daran liegen, weil du dich als Versagerin fühlst, dass es deswegen auch mit einem richtigen Job nicht klappt? Nur so eine Idee von mir.

Ansonsten denke ich, dass es für dich sicherlich hilfreich wäre, erstmal den Fuss in ein geregeltes Arbeitsleben zu bekommen und dann in jeder Hinsicht stabilisiert, dich nach einem für dich passenden Mann umschaust. Es gibt übrigens genug Männer, die eine ähnliche Geschichte hinter sich haben und deswegen sich bestimmt für eine Frau wie dich interessieren würden.

Letztendlich wissen wir hier im Forum nicht, welche Ursachen deine psychischen Probleme seit deiner Kindheit waren und inwiefern sich das auf dein Verhältnis zu Männern und Beziehungen mit denen allgemein auswirken könnte.

Meine Zeilen sollen dich nicht! verletzen, sondern einen vielleicht anderen Blickwinkel dir vermitteln.

Alle Gute und viel Kraft für dich.

Mentalista
 
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  • #5
AW: arbeitssuchend und psychisch vorbelastet - will nicht als Versagerin rüberkommen

Zitat von Satjamira:
Wenn du dich jetzt wohler fühlst mit dir, wenn du gute Kontakte sonst (auch bei der Arbeit) pflegen kannst, wird eines das andere ergeben.

Tigerentes Unbehagen hat u.a. damit zu tun, dass sie bislang KEINE Arbeit gefunden hat.

Das ist, liebe tigerente, wahrscheinlich etwas, das potenzielle Interessenten 'verschrecken' könnte. Aber sicher auch nicht alle.
Ins Profil würde ich's vermutlich nicht schreiben, sondern den Beruf angeben, den Du jetzt erfolgreich erlernt hast. Wenn ein Kontakt zustande gekommen ist, würde ich's 'fair' finden, die Situation dann so schnell wie möglich zu klären.
Oder Du kümmerst Dich erstmal um die Job-Baustelle und wirst, wenn da was klappt, vielleicht auch entspannter bei der Partnersuche.
 
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  • #6
AW: arbeitssuchend und psychisch vorbelastet - will nicht als Versagerin rüberkommen

Liebe Leute!
Schon mal danke für eure Antworten.
"arbeitslos" wird leider bei der arbeitenden Bevölkerung oft direkt gleichgesetzt mit "asozial".
Liebe Mentalista, nein kein H4, sondern ALG1. Das Problem mit Nebenjobs ist, dass man alles was man über 160 Euro verdient, vom ALG abgezogen bekommt. Das wär mir zwar egal, hauptsache ich hab einen Job. Das größere Problem ist eher, dass ich mir nicht zutraue, gut genug zu sein um einen Chef zufrieden zu stellen. Ich hatte nach der Ausbildung kurze Zeit eine Stelle, die ich leider wegen meiner Selbstzweifel nicht aufrecht erhalten konnte.
Ich hatte super Noten, aber Praxis und Theorie sind zwei unterschiedliche Dinge und ich tu mich wahnsinnig schwer, meine eigene Leistung einzuschätzen. Ich hab eine außerbetriebliche Ausbildung gemacht, deshalb fehlt mir einfach die Praktische Erfahrung. Ich befürchte, da nicht mithalten zu können mit Leuten, die eine betriebliche Ausbildung gemacht haben und demnach schon viel routinierter sind was z. B. Kundenkontakt betrifft.
 
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  • #7
AW: arbeitssuchend und psychisch vorbelastet - will nicht als Versagerin rüberkommen

Zitat von tigerente1988:
"arbeitslos" wird leider bei der arbeitenden Bevölkerung oft direkt gleichgesetzt mit "asozial".
[...]
Ich hatte super Noten, aber Praxis und Theorie sind zwei unterschiedliche Dinge und ich tu mich wahnsinnig schwer, meine eigene Leistung einzuschätzen. Ich hab eine außerbetriebliche Ausbildung gemacht, deshalb fehlt mir einfach die Praktische Erfahrung. Ich befürchte, da nicht mithalten zu können mit Leuten, die eine betriebliche Ausbildung gemacht haben und demnach schon viel routinierter sind was z. B. Kundenkontakt betrifft.

Ich glaube, da schätzt Du die arbeitende Bevölkerung nicht richtig ein. Die meisten wissen, dass man sehr schnell und ohne eigenes 'Verschulden' von Arbeitslosigkeit betroffen sein kann.

Für die Partnersuche ist es aus mehreren Gründen ein Thema.

Mit dem reduzierten Einkommen kann sich der Arbeitssuchende oftmals viele Dinge finanziell nicht leisten, die beim Kennenlernen eine Rolle spielen (können) - z.B. Restaurantbesuche, Freizeitunternehmungen, Reisen. Ein finanziell besser gestellter (in Deinem Fall) Mann wird das vielleicht gern übernehmen - aber nicht jeder hat die Mittel bzw. ist auch gewillt, in dieser Weise in eine erst entstehende Beziehung zu 'investieren'.

In einer Partnerschaft wird man - sobald es um Hartz4 geht - von Staats wegen in die Pflicht für den bedürftigen Partner genommen. Was natürlich als Perspektive auch nicht gerade erfreulich ist. Auch hier gibt es sicher Menschen, für die das kein Problem darstellt.

Schließlich - und dieser Punkt scheint bei Dir eine große Rolle zu spielen - nagt es meist ziemlich am Selbstwertgefühl, wenn man keine Arbeit hat. Und das wirkt halt auf viele in der Kennenlernphase auch nicht so anziehend.
So, wie Du Deine Situation beschrieben hast, scheint das leider ein Teufelskreis zu sein, weil Dein mangelndes Selbstvertrauen und Deine Ängste in der Job-Sache dazu führen, dass Du hier auch nicht weiterkommst. Denn die fehlende Praxiserfahrung kannst Du natürlich nur in der Praxis sammeln. Wenn Du psychologische Unterstützung hast, ist das doch bestimmt ein Punkt, an dem Ihr gemeinsam arbeitet?
 

Mentalista

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  • #8
AW: arbeitssuchend und psychisch vorbelastet - will nicht als Versagerin rüberkommen

Zitat von tigerente1988:
Das Problem mit Nebenjobs ist, dass man alles was man über 160 Euro verdient, vom ALG abgezogen bekommt. Das wär mir zwar egal, hauptsache ich hab einen Job. Das größere Problem ist eher, dass ich mir nicht zutraue, gut genug zu sein um einen Chef zufrieden zu stellen.

Ich habe keinen Nebenjob gemeint, sondern einen richtigen Job, also mehr als 450,00 Euro.

Denn Studenten z.B. würden von einem 400,00 Euro Job nicht leben können.

Also ist es doch dein Selbstvertrauen, was dir fehlt, um beruflich endlich Fuss zu fassen? Wäre es dann nicht sinnvoller, dass du da an dir arbeitest, vielleicht erstmal ohne Kundenkontakt, also jeden Job annimmst, nur um dein Selbstvertrauen zu stärken?

Vielleicht wäre es jetzt auch sinnvoll nochmal therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn die Zeit läuft. AlG 1 läuft ja bald aus, wenn du schon ein 3/4 Jahr arbeitslos bist, oder?

Bitte komme von der Schiene asozial usw. runter. Das habe ich nicht gemeint und ich bin mir sicher, dass dir hier dies niemand dies überstülpen will. Das ist allein dein Denken, aus dem du grundlegend raus kommen musst, sonst wirst du nie die Kurve bekommen.

Erkundige dich beim Jobcenter oder deiner Arge bei Programmen für Menschen mit Handicaps. Ich weiss, dass es so was für solche Fälle wie dich gibt.

Ausserdem kannst du die Zeit, wo du keine Anstellung hast, auch ehrenamtlich nutzen (Suppenküche, Tafeln, wo Lebensmittel ausgegeben werden, Betreuung von alten Menschen usw, Hilfe im Tierheim.), um Erfahrung und Selbstvertrauen zu sammeln. Wenn du dann wirklich wieder ein Vorstellungsgespräch hast und du wirst gefragt, was du in der Zeit deiner Arbeitslosigkeit gemacht hast, kannst du dein Ehrenamt gut präsentieren.

Als ich vor 23 Jahren das letzte Mal kurze Zeit arbeitslos war, bin ich derweil putzen gegangen. Ich war die einzige Deutsche unter Türkinnen. Wurde fair bezahlt, ich hatte meine Ruhe, man sieht sofort ein positives Ergebnis, ich muss gut geptutz haben ... und ich habe einiges dabei noch gelernt. Alle späteren Arbeitgeber waren davon beeindruckt, Probleme eine Stelle zu bekommen hatte ich danach nie wieder.

Also, schreibe nicht hier im Forum, sondern informiere dich, wie und wo du Coaching usw. bekommen kannst, damit dein Vertrauen in dir erhöht wird. Erst wenn du dir selber richtig traust, in vielerlei Hinsicht, bist du "reif" für eine Beziehung bzw. Partnerschaft.
 

Satjamira

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  • #9
AW: arbeitssuchend und psychisch vorbelastet - will nicht als Versagerin rüberkommen

Liebe tigerente,
wenn du das grösste Problem kennst und hier benennst, kannst du es auch anpacken mit jemandem der dich unterstützt.
Selbstzweifel fressen alles auf was da wäre. Du kannst grosse Schritte machen, wenn du beginnst dich an deinen kleinen Erfolgen zu freuen, dann an den grösseren und so in die Eigenwertschätzung gelangst. Wir alle hegen immer wieder oder ab und an Selbstzweifel und es scheint mir eine wichtige Aufgabe zu sein, sie Stück für Stück zu überwinden.

Es spielt ja im Grunde keine Rolle, was du arbeitest oder tust. Wenn du es mit vollem Einsatz tust,könntest du auch Befriedigung darin finden. - Ich bin manchmal sehr zufrieden mit mir, wenn ich endlich meinen Bügelberg (ich mag bügeln nicht) geschafft habe oder meine grossen Fensterfronten geputzt habe. Ich freu mich am Resultat und das strahlt man dann auch aus.
Ich freu mich, wenn ich ich meiner gesundheitlich angeschlagenen Nachbarin eine kleine Freude machen kann, indem ich nachfrage, indem ich mal mit ihr Tee trinke. All das bringt uns weiter.

Bevor das nicht einigermassen im Lot ist, wird dich PS und die Resulate nur runterziehen. Da würde ich lieber vorerst verzichten. Man braucht nämlich ein dickes Fell.
 

Setesch

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  • #10
AW: arbeitssuchend und psychisch vorbelastet - will nicht als Versagerin rüberkommen

Das wihtigste für dich ist es dein Selbstbewusstsein aufzubauen. Wie meine Vorredner schon geschrieben haben wären da Minijobs oder Nebenjobs ohne Kundenkontakt für dich ein guter Anfang.
Bei der Onlinepartnersuche brauchst du ein dickes Fell. Hast du das nicht schadest du dir auf lange Sicht selbst wenn du einige Reaktionen dir zu sehr zu Herzen nimmst.

Arbeitslos heißt auch nicht zwingend asozial aber leider ist es eine Tatsache das gerade bei der Online-Partnersuche das Arbeitslose weniger angeschrieben werden als jemand der sich in Arbeit befindet.

Ich selbst bin jetzt das Zweite mal bei Parship angemeldet. Zur Zeit meiner ersten Registration war ich Vollzeit in Arbeit als Fachkraft für Schutz und Sicherheit und habe in den 12 Monaten die ich hier war knapp 120 Zuschriften gehabt und auch einige Dates. Aus einem Date hatte sich auch mehr ergeben auch wenn es nicht lange gehalten hat aber das ist ein anderes Thema.
Bei der Zweiten Registration waren die Daten und Antworten die selben aber im Profil habe ich angegeben das ich aufgrund einer Erkrankung umschulen muss und daher arbeitssuchend bin und nur auf Minijob Basis als Bürokraft von zu Hause aus arbeite. 6 Monate lang habe ich aktiv Frauen angeschrieben (auf mein Profil geguckt haben fast alle) aber von allen Angeschriebenen haben nur 3 geantwortet und 2 davon nicht wirklich höfflich im bezug auf meine Arbeitstechnische Situation während die dritte höfflich gesagt hat das sie kein Interesse hat.

Wenn du dir sowas zu sehr zu Herzen nimmst kann ich dir nur empfehlen das mit der Online-Partnersuche erstmal aufzuschieben. Wenn du garkeine Antworten oder im schlimmsten Fall sogar recht unhöffliche Antworten bekommst weil du in deinem Profil mit offenen Karten spielst kann das auf lange sich sehr frustrieren und auch deprimieren.
Das sollte sich niemand antun.

Ich selbst bin erst 25, habe aber durch meinen gelernten Beruf ein dickes Fell was sowas angeht aber das hat nicht jeder deshalb sollte man sich über die möglichen Folgen im klaren sein.

Ich hoffe das du für dich die richtige Entscheidung triffst
 

Marvin

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  • #11
AW: arbeitssuchend und psychisch vorbelastet - will nicht als Versagerin rüberkommen

Zitat von tigerente1988;92702 ... Ich will eine Bekanntschaft und daraus evtl. entstehende Beziehung aber auch nicht mit Lügen beginnen. Wie soll ich damit umgehen?[/QUOTE:
Versuch dein Selbstbewussten in den Griff zu bekommen und stell die Grübelei ab. Wenn man jemanden länger kennt kann man ihn auch mal mit einer 'dunklen' Seite seiner selbst konfrontieren. Machst du das zu Beginn ist das Selbstsabotage - das wird dann nie etwas. Nicht lügen - nur nicht gleich alles von sich aus preisgeben.