syntagma

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  • #784
Wie wirds eigentlich sein, wenn man das mit dem Klonen gut hinkriegt? Wird man dann eher Männer oder eher Frauen herstellen? Was sagt der Darwinist? Männer, weil sie im Schnitt körperlich stärker sind, aber so gezüchtet, daß sie keine Frauen brauchen?

Hinsichtlich des Forums find ich bemerkenswert, wie hier über "Feminismus" diskutiert wird, Emanzipation, darüber, mit der Zeit Schritt zu halten usw., aber niemand die Männerbewegung erwähnt.
Vielleicht denken da manche gleich an Incels oder so, und die sind bäh, insbesondere natürlich in einem Forum mit einer beträchtlichen Anzahl weiblicher Incels.

Vielleicht hilft auch sich vor Augen zu halten, daß solche Entwicklungen immer gesamtgesellschaftlich ist. Und es vielleicht eher dem Zuschnitt des Forums entspricht, daß es ständig Frauen gegen Männer, Männer gegen Frauen geht, und um kleinliches Aufrechnen, wer jetzt was getan hat. Wobei die Geschlechtersolidarität meist die Kohortensolidarität zu trumpfen scheint.
 
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  • #785
Ach Menta, das schreibt doch auch niemand. Nur wenn Frau dann "den Männern" vorwirft, dass diese ja nichts unternehmen, dann halte ich das für ungerechtfertigt.

Welche Frau wirft den Männern vor, dass diese schüchtern sind?

Nee danke, hatte ich schon viel zu oft. Ist sehr, sehr mühsam und Änderungen hat es kaum gegeben - auf welcher Ebene auch immer.
Mein Credo: Der Mensch ist (in seinen Grundlagen) so wie er ist. Veränderungen sind sicherlich möglich, doch im Kern bleibt er so wie er genetisch veranlagt und wie er in den ersten Lebensjahren geprägt (um nicht zu schreiben "konditioniert") worden ist.

Ja, gut erkannt, du willst auch keine schüchterne Frau, war dir viel zu sehr mühsam, wirfst mit deinen obigen Zeilen aber seöner diesen Frauen auch noch das vor und verlangst aber im Gegenzug, dass Frauen mehr Verständnis für schüchterne, Mimimi-Männer haben sollen und auf diese zugehen sollen.

Also ich lese in deinen Zeilen Widerspruch.

Lesen das andere Foristen hier auch?
 
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  • #787
Vielen Dank liebe Vergnügt, auch für deine Offenheit. :)
Okay, Gesprächstherapie im Großen und Ganzen. Zuhören und den Raum dafür schaffen, zu (Selbst)-Erkenntnissen und Einsichten zu gelangen.
Wie im Forum ... ;):p
Hinterher erklärte er mir, dass wenn wir Gefühle unterdrücken und sie gegen uns selber richten, das mehr Schaden anrichten kann, als wenn wir ein Ventil finden, über das wir die Gefühle kanalisieren können.
Gefühle zulassen und fühlen, evtl. auch ausdrücken. Gut!
Sehr gut! Was du hier beschreibst, spricht mir aus der Seele!
Also man kann sich alle seine negativen Glaubenssätze auf ein Blatt Papier schreiben, das man vorher gefaltet hat, sodass mehrere Spalten entstehen. Dann schreibt man in die 2. Spalte, warum der Glaubenssatz evt. falsch sein könnte. Und in die 3. Spalte einen realistischen positiven Glaubenssatz.
Sehr gut! Endlich mal eine Technik, die bei der Überprüfung der Glaubenssätze und beim Verändern derselben hilft!
Wie ist deine Erfahrung damit? Hat es gut geklappt? Wie schwierig oder einfach ist das, und wie ‚nachhaltig' war das Ergebnis? Wendest du diese Methode weiterhin an? Hast du den Eindruck, dass sich dadurch deine Haltung zu bestimmten Themen generell verändert hat (zB, indem du entspannter damit wurdest)?
Wenn ich erkenne, dass ich nicht alles glaube, was man mir einredet
Erkennt man dabei auch den Unterschied zwischen dem, was einem suggeriert wird und was man sich selbst einredet?
dass ich gut genug bin, dann fühle ich mich nicht mehr so unten. Verbessert das schonmal ein bisschen.
Sehr gut!
Wenn ich auch Verständnis für die andere Seite aufbringe, warum die sich so verhält, ohne es bewerten zu müssen. Je mehr ich etwas verstehe, umso weniger muss ich es verurteilen.
Genau! Und das Schöne dabei ist, dass man dann auch automatisch mehr Verständnis (bei diese Punkten und generell) für sich selbst entwickelt. Dadurch stärkt man sein Selbstwertgefühl und man ermöglicht einen schärferen Blick auf sich selbst, entwickelt also auch ein besseres Selbstbewusstsein.
Und wenn ich negative Glaubenssätze "abarbeiten" kann, dann fühle ich mich nicht mehr so ohnmächtig, sondern kann mein Leben selbst in die Hand nehmen.
Oh ja! Das finde ich einen viel besseren Blick auf die Eigenverantwortlichkeit als das blöde Schuldthema.
Je mehr ich in meine Energie komme und mein Leben gestalte, umso mehr bin ich dann bei mir und nicht mehr so im Außen. Also suche ich auch nicht im Außen nach Schuldigen. Aber zerfleische mich auch nicht selbst. Sondern tu das, was ich tun kann: Meinen Weg gehen.
Klasse! Das klingt für mich prima!
Dir scheint es auch wirklich viel gebracht zu haben. Gut, dass du die Bereitschaft dazu hast, auf dich selbst zu schauen.
 
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  • #788
Nur sollte sie sich über die Schüchternheit des Mannes nicht beklagen, jedoch gleichzeitig auch keinen Schritt auf den Mann zugehen.

Ich schreibs dir gerne nochmal:

Was soll Frau machen, wenn der Mann durch seine "Schüchternheit" Desinteresse an der Frau ausstrahlt? Erwartest du wirklich, dass eine Frau auf einen Mann, der ihr klares Desinteresse zeigt, zugeht?:eek::rolleyes:

Diese von dir angebliche Beklagung der Schüchternheit von Männer, könnte doch auch von dir als Traurigkeit und Bedauern dieser Frauen gesehen werden. Schon mal darüber nachgedacht?;)
 

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  • #789
Ich seh ja auch keinen, der in seiner "Ehre" gekränkt ist. ;)
Das führt mich aber zu der Frage, was es mit dir macht, dass so wenig Frauen verstehen, was du schreibst ... :)
Hm, zum Teil denke ich, dass man schon ganz gut versteht, was ich meine, sich aber mit diesen Gedanken nicht wirklich wohl fühlt (und deshalb möglicherweise auch "nicht verstehen will"). Und das meine ich auch mit "sich in der Ehre (als Frau) gekränkt fühlen".

Möglicherweise fühlen sich einige Frauen in dieser doch "privilegierten" Position hinsichtlich der Partnersuche gar nicht so wohl, wie man annehmen könnte und reklamieren für sich, doch auch selbst jede Menge Initiative zu ergreifen (z.B. Kontaktaufnahme in einer SB oder "ich kenne einige Frauen, die das sogar im RL gemacht haben" etc.).

Und ich habe die Befürchtung, dass oftmals anfangs nicht genau genug gelesen wird, worum es mir wirklich geht. Bis zuletzt gab es Beiträge, die glaubten, dass es mir um mehr Verständnis für jammernde Männer geht und ging. Und das wiederum macht mich eher ratlos, dachte ich doch, mich ziemlich differenziert ausgedrückt zu haben.

Kann aber auch gut sein, dass einige, allerdings wesentliche Details, in den einzelnen "Scharmützeln" irgendwann schlichtweg untergehen/verloren gegangen sind. Der Fokus liegt dann plötzlich auf einer anderen Thematik.

Die (zumindest meine) Kommunikation hier im Forum ist in wirklich keiner Weise auch nur annähernd vergleichbar mit der im RL. Im RL begegnet man mir logischerweise völlig unvoreingenommen. Hier bin ich häufig schon beim Einstellen eines Beitrags (wenn es nicht gerade im Witze-Thread ist) das "rote Tuch".

Damit komme ich klar. Und nein, ich fühle mich nicht als "Opfer" oder jammere über die "bösen anderen Foristen".

Ich glaube, dass selbst wenn man sich in manchen meiner Sichtweisen wiederfinden würde, dieses auf keinen Fall zugeben, sondern eher noch einen "Haken" an der Schreibweise/Argumentation finden und sich daran "aufhängen" würde. (Motto: "Es kann nicht sein, was nicht sein darf".)
 

IMHO

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  • #791
Ich war mal mit einer Bekannten in einer Kneipe unterwegs und mußte mir dort anhören : "Sag' mal, daß die Frau da an der Theke Dich seit 10 Minuten anflirtet hast Du aber schon gemerkt, oder ... ?" :eek:
Hatte ich natürlich nicht. :(
Möglicherweise, weil sie für dich nicht von Interesse war?
Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Thema. Kurz gesagt : Frauen bekommen auch (viel) "subtile(re)" Hinweise mit, Männer benötigen (mindestens ! ) einen Wink mit dem Brückenpfeiler - notfalls "um die Ohren" ... ! :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Ich gehe davon aus, dass dieser Umstand mittlerweile hinlänglich bekannt ist. Wieso intensivieren dann Frauen nicht ihre Signalgebung? Und damit meine ich nicht, die High Heels noch 1cm höher auszuwählen, oder das Haar alle 20 Sekunden hinter die Ohren zu streichen.
 
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  • #792
Der Psychologe jedoch bestätigt diverse meiner Ansichten.
Der Mann darf (bei Ablehnungen) nicht empfindlich sein.
Der Mann muss geduldig sein.
Der Mann muss die Initiative ergreifen.
(Die Frau wird in diesem Zusammenhang nicht ein einziges Mal erwähnt.)

Weiter erzählt der Psychologe, dass die Frau nun mal das begehrtere Wesen sei. Was im Umkehrschluss bei mir hängen bleibt ist, dass der Mann kaum begehrt, sondern eher "akzeptiert" wird.

Ferner sagt er, dass in der Emanzipation die Frauen grundsätzlich ihre Rechte vorangetrieben und darauf gepocht haben. Gleichzeitig wollen sie jedoch all ihre Privilegien beibehalten, so auch das Privileg, in der Partnersuche nicht aktiv werden zu müssen, sondern sich "umwerben" zu lassen.

Fazit: Es ist so, wie es ist. Männer müssen dies akzeptieren (hinnehmen), wenn sie bei Frauen erfolgreich sein wollen. Dafür müssen sie zwingend ihre Männerrolle einnehmen, ohne die es nicht funktioniert.

Also geht es doch persönlich um dich, wenn du dich in einer Psychotherapie mit diesem Thema beschäftigst.

Wenn dir sogar eine Fachkraft bestätigt, dass das ganze auch was mit der Evolution zu tun hat und du jetzt bestätigst: Es ist, wie es ist.

Könnten wir jetzt doch den Meinungsaustausch beenden, finde ich.
 
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  • #794
Also jetzt wo du's sagst ... ;)
Frag IMHO, der hat die Begrifflichkeit Luschi-Mimimi-Mann erfunden.
:)
Diese von dir angebliche Beklagung der Schüchternheit von Männer, könnte doch auch von dir als Traurigkeit und Bedauern dieser Frauen gesehen werden.
Luschi-Mimimi-Frauen?
 
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  • #796
Gut, aber letzten Endes wirst du gezwungen dich zu verändern, wenn du eine Chance haben willst.
Die Entscheidung und Verantwortung, das zu tun liegt aber bei einem selbst.
Den Zwang macht man sich gegebenenfalls selbst, weil man etwas erreichen will.
Und es auch jedem unbenommen, zu bleiben, wie man ist und sich darüber zu beklagen.
Eigenverantwortung halt - In beiden Fällen!
 
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tina*

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  • #800
Wie wirds eigentlich sein, wenn man das mit dem Klonen gut hinkriegt?
Ich hoffe, das wird nicht passieren.
Sehr bedrückende Vorstellung.
Gibt's die noch?
Hinsichtlich des Forums find ich bemerkenswert, wie hier über "Feminismus" diskutiert wird,
Naja, wird ja eher nicht.
Du jetzt ja :). Tob dich gerne aus, gender ist doch dein Thema und du kannst ja auch in kürzester Zeit ellenlange Beiträge schreiben.
Vielleicht hilft auch sich vor Augen zu halten, daß solche Entwicklungen immer gesamtgesellschaftlich ist. Und es vielleicht eher dem Zuschnitt des Forums entspricht, daß es ständig Frauen gegen Männer, Männer gegen Frauen geht, und um kleinliches Aufrechnen, wer jetzt was getan hat.
Wen meinst du jetzt, wem das helfen sollte? Ist doch offensichtlich.
Wobei die Geschlechtersolidarität meist die Kohortensolidarität zu trumpfen scheint.
Woran machst du das fest?
 

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Das alles hier könnte aber auch ein anderes Thema sein....wenn @IMHO sich so lange mit (s)einem Gedankenaustausch aufhält könnte das bedeuten, dass er an den Frauen, hier im Forum, zu wenig Interesse hat. Das könnte schon triggern, denn zumindest möchte man, auch von einem/r Fremden, im weiblichen Ausdruck der Frau (im männlichen Ausdruck des Mannes) verstanden werden.
 
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  • #805
Welche Frau wirft den Männern vor, dass diese schüchtern sind?
Es gab hier schon diverse Male Beiträge "Was ist bloß mit den Männern los" oder "die heutigen Männer sind luschige Waschlappen" u.ä.
Ja, gut erkannt, du willst auch keine schüchterne Frau, war dir viel zu sehr mühsam, wirfst mit deinen obigen Zeilen aber seöner diesen Frauen auch noch das vor und verlangst aber im Gegenzug, dass Frauen mehr Verständnis für schüchterne, Mimimi-Männer haben sollen und auf diese zugehen sollen.
Nein, Menta, du hast es noch immer nicht verstanden. Es geht hier nicht um "Mitleid" für schüchterne Männer. Es geht darum, was die Inaktivität dieser Männer zum Teil für "empörte" Reaktionen auf Seiten der Frauen auslöst - so, als ob Frau einen Anspruch auf das "Angesprochenwerden" der Männer hätte. Und das halte ich für mehr als fragwürdig.
 

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  • #810
Frag IMHO, der hat die Begrifflichkeit Luschi-Mimimi-Mann erfunden.
Was? Aber nicht wirklich in dieser Konstellation, oder?
Könnte ich mir nur so erklären, dass eine Frau einen inaktiven Mann als "Lusche" bezeichnet und diesem zusätzlich das Attribut "mimimi" verleiht, wenn dieser sich wiederum darüber beschwert, dass er es mit den Frauen so schwer hätte.
 
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