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  • #692
Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass viele Männer da tatsächlich anders ticken und aufs erste hormongesteuerter reagieren (Stichwort Hirn rutscht in die Hose), aber optisch attraktiv heißt noch lange nicht attraktiv für eine Partnerschaft. Und da bleibe ich dabei: das geht nicht mit allen.
Ich glaube, dass es nicht nur um Optik geht. Ausstrahlung und Charisma gehen schon ein wenig weiter, als die coole Designerjeans. Dass es für eine mögliche Partnerschaft vieler weiterer "Passungen" bedarf, steht außer Frage.
 
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Nein das ist der Stein des Anstoßes: diese Haltung, dass Männer sich stärker als Frauen verändern müssen, um in den sich ändernden Zeiten klar zu kommen
Die Veränderungen wären ungefähr gleich verteilt, wenn auf die Veränderung auf Seiten der Frauen, die ausschließlich eine Richtung kennt (vorwärts, mehr Rechte, mehr Stärke usw.) auf der Seite der Männer eine proportionale rückwärtige Bewegung erfolgen würde.

Aber das ist in diesem Umfang seitens der Frauen ja gar nicht gewünscht. Genau aus diesem Grund kommt es zu einer Art "Balance-Akt", den alleine die Männer zu vollziehen haben. Und diese Gratwanderung (wieviel Mann des alten Rollenbildes darf ich noch, wieviel vom neuen Bild soll ich sein) halte ich für ungleich aufwändiger und anstrengender.
 

AnnaConda

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  • #700
Danke. Ich habe da leider schon Routine. Gerade ist mir das Herz übergelaufen hier, weil es in der momentanen Situation besonders schäbig ist. Ich wollte, so war es auch abgesprochen, eigentlich Stunden reduzieren, da das Kind im letzten Halbjahr sehr krank war, ist sie immer noch. Aber ohne den Kindesunterhalt kann ich das knicken. Damit trifft er nicht mich sonder das Kind.

Aber ich will hier nicht schreddern. :)
 
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  • #701
Weis nicht, eher gewinne ich immer mehr den Eindruck, weil er in der Denk-Schreib-Weise-Schleife bleibt, dass er vielleicht ein bezahlter "Forist" ist, der deswegen so vehement weiter in seinem Stil bleibt, damit das Forum mit einem präsenten Thema: Gesellschaftliche Veränderungen=Auswirkungen auf Männer und Frauen bei Daten, provokativ mit seinen Thesen, am Laufen hält?
Oh oh, beginnen jetzt schon die "Verschwörungs-Theorien". Vielleicht wird der Thread nur größer, weil
- es ein Thema ist, was sehr viele betrifft
- viele etwas dazu zu sagen haben
- immer wieder neue Aspekte auftauchen?
 

Megara

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  • #703
Danke. Ich habe da leider schon Routine. Gerade ist mir das Herz übergelaufen hier, weil es in der momentanen Situation besonders schäbig ist. Ich wollte, so war es auch abgesprochen, eigentlich Stunden reduzieren, da das Kind im letzten Halbjahr sehr krank war, ist sie immer noch. Aber ohne den Kindesunterhalt kann ich das knicken. Damit trifft er nicht mich sonder das Kind.

Aber ich will hier nicht schreddern. :)

Warum nicht.
Ist das wahre Leben,
abseits ausuferndem theoretisieren.:rolleyes:
 
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  • #704
Dir ist aber klar, wenn ein inaktiver Mann, der nichts signalisiert, also keine Anstrengung zeigt, dass er für Kontaktversuche offen ist, sich dann nicht wundern muss, dass er mit seinem Verhalten der Frau klares Desinteresse zeigt?
Ja doch, ich schreibe die ganze Zeit vom Typus Mann, dem das klar ist. Und der auch weder über die Rolle, die er einnehmen soll, aber nicht kann oder will jammert, noch darüber, dass "er keine Frau abbekommt".

Ich halte das Verhalten der Frau, die exakt dieses Verhalten des Mannes moniert und darüber lamentiert, "was denn mit den heutigen (Mimimi-)Männern los sei" für unangemessen, wenn sie nicht selber aktiv wird, sondern weiterhin in ihrer Komforzone verharrt, an ihrer Inaktivität festhält und stattdessen mit dem Finger auf "die doofen Männer" zeigt.
 

AnnaConda

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  • #705
Die Veränderungen wären ungefähr gleich verteilt, wenn auf die Veränderung auf Seiten der Frauen, die ausschließlich eine Richtung kennt (vorwärts, mehr Rechte, mehr Stärke usw.) auf der Seite der Männer eine proportionale rückwärtige Bewegung erfolgen würde.

Aber das ist in diesem Umfang seitens der Frauen ja gar nicht gewünscht. Genau aus diesem Grund kommt es zu einer Art "Balance-Akt", den alleine die Männer zu vollziehen haben. Und diese Gratwanderung (wieviel Mann des alten Rollenbildes darf ich noch, wieviel vom neuen Bild soll ich sein) halte ich für ungleich aufwändiger und anstrengender.
Ich finde diese Aufrechnerei eigentlich nur kontraproduktiv.

Letztlich ist es Charaktersache, wie man mit Veränderungen, auch gesellschaftlichen, umgeht.

Es wird immer Menschen geben, die jammern. Bei beiderlei Geschlecht. o_O Und es gab und gibt die, die sich unbewußt (ich muss über sowas nicht nachdenken, ich war schon immer sehr kommunikativ) anpassen, manche zerbrechen sich einfach zu viel den Kopf anstatt einfach zu machen, egal was der Knigge sagt und und und.

Für mich ist Partnersuche nicht verknüpft mit bestimmten Erwartungen an die Männer. Wenn es halbwegs paßt reicht ein Lächeln und die Sache/Gespräch kommt in Gang, egal durch wen. Oft paßt es eben einfach nicht und ich glaube, da hält man sich unbewußt zurück. Ich hätte keinen einzigen der sich hier in den letzten Monaten über Frauen beklagenden Männer angeschrieben. Nicht wegen der klassischen Rollenbilder, sondern weil sie mir nicht sympathisch waren. Wird anderen Frauen ebenso gehen und dann geht das Jammern über die bösen Frauen los. o_O Gibt es natürlich auch umgekehrt.
 
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AnnaConda

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  • #709
Ja doch, ich schreibe die ganze Zeit vom Typus Mann, dem das klar ist. Und der auch weder über die Rolle, die er einnehmen soll, aber nicht kann oder will jammert, noch darüber, dass "er keine Frau abbekommt".

Ich halte das Verhalten der Frau, die exakt dieses Verhalten des Mannes moniert und darüber lamentiert, "was denn mit den heutigen (Mimimi-)Männern los sei" für unangemessen, wenn sie nicht selber aktiv wird, sondern weiterhin in ihrer Komforzone verharrt, an ihrer Inaktivität festhält und stattdessen mit dem Finger auf "die doofen Männer" zeigt.
Das paßt nicht zusammen. Ein Mann, der nicht will, sendet andere Signale als der klassische mimimi-Mann. Der beschwert sich hier im Forum, dass er keine Frau abbekommt, weil er zu groß, zu klein, zu alt, jung, dick, dünn... sei. Und empört sich gleichzeitig, dass er nur von Älteren oder sonstigen Frauen angeschrieben wird, die nicht in sein Beuteschema passen (jünger, hübsch, schlank usw).
 
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I'm echten Leben läuft das doch ganz anders. Wenn deine These stimmen würde fände ein schüchterner Mann nie eine Frau. Und das stimmt doch so nicht. Im rl kommt man dauernd ins Gespräch, mal eröffnet Mann das Gespräch, mal Frau.
Nee, das mag dir so gehen. Im echten Leben findet eben genau "der schüchterne Mann" keine Frau. Unter anderem laufen auch deshalb die Partnerbörsen so gut. Und der schüchteren Mann eröffnet eben nicht das Gespräch, ansonsten wäre er ja nicht schüchtern. Und die Frau macht es eher nicht, weil sie (auch vom schüchternen) Mann die Initiative erwartet und sie sich größtenteils weiterhin nicht aus ihrer Komfortzone bewegen möchte. Das mag bei dir anders sein; ich bin davon überzeugt, dass dieses Verhalten auf einen Großteil der Frauen zutrifft.
 

AnnaConda

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Nee, das mag dir so gehen. Im echten Leben findet eben genau "der schüchterne Mann" keine Frau. Unter anderem laufen auch deshalb die Partnerbörsen so gut. Und der schüchteren Mann eröffnet eben nicht das Gespräch, ansonsten wäre er ja nicht schüchtern. Und die Frau macht es eher nicht, weil sie (auch vom schüchternen) Mann die Initiative erwartet und sie sich größtenteils weiterhin nicht aus ihrer Komfortzone bewegen möchte. Das mag bei dir anders sein; ich bin davon überzeugt, dass dieses Verhalten auf einen Großteil der Frauen zutrifft.
OK, dann kommen wir nicht zusammen.

Ich kenne einen Haufen sehr zurückhaltender Männer, die alle liiert sind.

Ich kenne auch kleine liiert Männer, dicke liiert Frauen usw. Und hier liest man in Endlosschleife, dass Frauen nur große Männer wollen, Männer nur schlanke junge Frauen usw. Das stimmt eben einfach nicht, wenn man sich mal im rl umschaut. In meinen Augen kommen dann noch andere Defizite dazu, die in Summe den Menschen unattraktiv erscheinen lassen. Und das hängt idR weder an der Größe, noch Figur usw. Wird aber gern als Ausrede genommen, um sich nicht verändern zu müssen. Veränderungen würde ich empfehlen bei einer negativen Lebenseinstellung usw. Aber da hören die Betroffenen meist ganz schnell weg.
 
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Ich halte das Verhalten der Frau, die exakt dieses Verhalten des Mannes moniert und darüber lamentiert, "was denn mit den heutigen (Mimimi-)Männern los sei" für unangemessen, wenn sie nicht selber aktiv wird, sondern weiterhin in ihrer Komforzone verharrt, an ihrer Inaktivität festhält und stattdessen mit dem Finger auf "die doofen Männer" zeigt.

Welche Frauen machen das? Welche Frauen verharren in ihrer Komfortzone? Immerhin haben die Frauen in den letzten Jahrzehnten viel getan, um sich und ihr Leben zu verändern. Sie haben gegen viele männliche Vorurteile und männliche Barrieren vorgehen müssen. Teilweise haben sie viel geschafft, teilweise halten viele männliche Barrieren, z.B. ungleiche Bezahlung, sich sehr gut.

Übrigens, würdest du aktiv bei einer Frau werden, die dir durch ihr Verhalten eindeutig Desinteresse zeigt?
 
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Nee, das mag dir so gehen. Im echten Leben findet eben genau "der schüchterne Mann" keine Frau. Unter anderem laufen auch deshalb die Partnerbörsen so gut. Und der schüchteren Mann eröffnet eben nicht das Gespräch, ansonsten wäre er ja nicht schüchtern. Und die Frau macht es eher nicht, weil sie (auch vom schüchternen) Mann die Initiative erwartet und sie sich größtenteils weiterhin nicht aus ihrer Komfortzone bewegen möchte. Das mag bei dir anders sein; ich bin davon überzeugt, dass dieses Verhalten auf einen Großteil der Frauen zutrifft.
Die fürsorgliche unschüchterne Frau spricht den zurückhaltenden schüchternen Mann an und nur aus so einer Konstellation kann sowas wie eine Beziehung entstehen. Schließlich sollte man sich in gewisser Weise auch ergänzen.
Oder so.... oder er trinkt sich Mut an, oder, oder, oder... hat ja bislang auch funktioniert, da werden wir nur weil 2020 ist, wohl keine allzugroße Ausnahme sein.
 
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