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  • #541
Das würde mich sehr interessieren, was da bei so einer Therapie passiert. Wird das Framing während der Gespräche (oder anderen Formen) sozusagen durch den Therapeuten verändert? Bekommt man Techniken vermittelt, die man dazu anwenden kann?

Unterschiedliche. Wie die Techniken genau heißen, die son Therapeut anwendet, kann ich dir nicht sagen, weil der erklärt dir ja nicht: jetzt mache ich mit Ihnen das und das.


Ich mache mal paar Beispiele:

- durch Provokation: Ich hatte einen Glaubenssatz sehr lange Zeit in mir, dass ich so wie ich bin verkehrt bin und niemals gut genug sein kann.
In den Gesprächen redet schon die meiste Zeit der Patient und der Therapeut hört zu, fragt nach, aber gibt einem nicht "die Lösung" an die Hand. Er macht sich durch die Erzählungen ein Bild davon, welche Ressourcen ich habe, was mein Problem ist und was die Ursachen dafür sein könnten. Und einmal hab ich in einem Gespräch darüber erzählt, wie jemand anderes sehr schlechte Dinge über mich gesagt hat und, dass ich jetzt an mir wieder große Zweifel habe. Und da bekam ich dann zu hören: "Und Sie glauben das natürlich auch, was man Ihnen erzählt. So wie Sie auch glauben, dass Sie verkehrt und ein schlechter Mensch sind und eh nie gut genug sein können, egal was Sie tun."
Das hat sich in dem Moment angefühlt: Wumms!
Es kann schon ziemlich erschüttern, den Spiegel so direkt vorgehalten zu bekommen.
Das machte der Therapeut auch nicht so häufig. Nur manchmal, wenns halt nötig war.

- durch Fragen: Es gibt ja nicht nur Situationen, in denen man mal zum Opfer wurde. Es gibt ja auch Situationen, in denen ich mich als Opfer gefühlt hatte, ohne es zu sein. Weil es mir nicht gelungen ist, mich in die Perspektive des anderen zu versetzen.
Und dann fragt der Therapeut auch mal nach: "Warum denken Sie, hat die Person XY sich so geärgert und ist laut geworden?" Und dann kann man auch so ein bisschen seine eigenen Anteile erforschen, wenn man versucht, auf die Fragen des Therapeuten zu antworten.

- durch Aufarbeiten: Einmal kam in mir so eine riesige Wut hoch und der Therapeut ging kurz aus dem Raum und brachte mir einen Umzugskarton mit, der aus einer richtig dicken Kartonage war. Ich sollte meine Wut an dem Karton auslassen und hab ihn in die kleinsten Fetzen zerrissen als wäre er aus Papier. Ich hatte mich dabei auch leicht am Karton verletzt. Ich war so in Rage.
Hinterher erklärte er mir, dass wenn wir Gefühle unterdrücken und sie gegen uns selber richten, das mehr Schaden anrichten kann, als wenn wir ein Ventil finden, über das wir die Gefühle kanalisieren können.
Und wenn die Wut draußen ist, dann färbt sie auch nicht mehr meine Gedanken. Also, um nicht mehr so wütend zu sein, hilft es, sie rauszulassen. Halt so, dass es keinen Schaden anrichtet.
Er hat mir so nebenbei erklärt, dass häufig Mädchen so erzogen werden, nicht wütend zu sein und deshalb Frauen häufiger Probleme haben, Zugang zu ihrer Wut zu haben. Männer haben öfter das Problem, dass sie nicht weinen können.

- Überprüfen falscher Glaubenssätze: Das einzige, was man so als "Werkzeug" bezeichnen könnte, dass man wirklich immer anwenden kann: Ein Gedanke ist erstmal nur ein Gedanke und keine Tatsache.
Wenn ich also denke: "Ich kann das nicht." Dann ist das nur ein Gedanke. Dann kann man sich überlegen, was denn die Realität ist: "Evt. kann ich das lernen." oder "Ich probiere es aus."
Also man kann sich alle seine negativen Glaubenssätze auf ein Blatt Papier schreiben, das man vorher gefaltet hat, sodass mehrere Spalten entstehen. Dann schreibt man in die 2. Spalte, warum der Glaubenssatz evt. falsch sein könnte. Und in die 3. Spalte einen realistischen positiven Glaubenssatz.
Also ums aufs Thema Dating zu beziehen:
negativer Glaubenssatz: "Ich bin zu schüchtern, um jemanden anzusprechen, der mir gefällt."
Wie ist die Realität?: "Ich kann reden. Mit meinen Freunden und meiner Familie klappt das auch."
Positiver realistischer Glaubenssatz: "Wenn ich ihn / sie das nächste mal sehe, sage ich freundlich "Hallo"."

Und wie ist das jetzt auf das oben / unten Thema anzuwenden?
Wenn ich erkenne, dass ich nicht alles glaube, was man mir einredet und, dass ich gut genug bin, dann fühle ich mich nicht mehr so unten. Verbessert das schonmal ein bisschen.
Wenn ich auch Verständnis für die andere Seite aufbringe, warum die sich so verhält, ohne es bewerten zu müssen. Je mehr ich etwas verstehe, umso weniger muss ich es verurteilen.
Und wenn ich negative Glaubenssätze "abarbeiten" kann, dann fühle ich mich nicht mehr so ohnmächtig, sondern kann mein Leben selbst in die Hand nehmen. Dadurch fühle ich mich auch nicht mehr so "unten" und kämpfe nicht mehr gegen die "Bösen", die mich runtergedrückt haben, sondern wachse. Je mehr ich in meine Energie komme und mein Leben gestalte, umso mehr bin ich dann bei mir und nicht mehr so im Außen. Also suche ich auch nicht im Außen nach Schuldigen. Aber zerfleische mich auch nicht selbst. Sondern tu das, was ich tun kann: Meinen Weg gehen.
 
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  • #542
Wer macht sich denn angeblich über diese Männer, die du "luschige Waschlappen-mimimi" bezeichnest, hast du die Begrifflickeit erfunden?, lustig?
Gab es hier im Forum doch schon häufiger zu lesen.
Also Frauen haben Schuld, durch die gesellschaftlichen Veränderunge, so verstehe ich deine Zeilen, dass Männer luschig sind und Mimimi machen?:eek:
Doch nicht alle. Einige schon. Und im Falle dessen, könnte man ja mal darüber sinnieren, welchen Anteil man selber an bestimmten Entwicklungen so hat(te). Und muss nicht die Hände gen Himmel recken und rufen:
"Womit habe ich das verdient. Herr, lass' endlich richtige Männer vom Himmel regnen".
Du sprichst damit den Männern m.E. die Reflexion und Weiterentwicklung ab. :eek:
Na, wie geschrieben, es sind ja nicht alle betroffen.
Was ist den mit den Männern, die nicht luschig und mimimi sind? Haben die Glück gehabt? Sind die klüger, intelligenter als die Luschi-Männer?
Das hat nichts mit Intelligenz oder Glück zu tun. Diversen Männern gelingt es ja, sich auf die Wünsche der Frauen einzustellen. Andere negieren möglicherweise bestimmte Entwicklungen und "ziehen ihr Ding durch".
 
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  • #544
Niemand wird gezwungen, sich als luschiger Waschlappen zu benehmen. Er kann auch einen echten Kerl aus sich machen. Die Transformation dauert allerdings etwas und braucht vor allem den eigenen Willen.
"echter Kerl" :rolleyes: Nicht auch das noch.

Es braucht vor allem die Bereitschaft, sich selber kritisch anzuschauen. Mal einen Schritt zurücktreten, vielleicht auf die Metaebene, mal innehalten und zumindest mal sacken lassen, was man so an Rückmeldung bekommt. Diese Bereitschaft kann ich bei Dir @IMHO nicht erkennen.Gleichzeitig ist für mich eine solche Bereitschaft etwas Erwachsenes, Kerniges, Entspanntes, Attraktives. Sollte jede/r ganz selbstverstädlich bei sich haben.
 
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  • #545
Mich nervt es, wenn sich über die "luschigen Waschlappen" ("mimimi") lustig gemacht wird, wenn die Ursache dieses Verhaltens vor allem von Frauen vorangetriebene gesellschaftliche Veränderungen sind.

Also, wenn der Mann, der ein entsprechendes Verhalten zeigt, nicht bereit ist, die Verantwortung für sein eigenes Verhalten zu übernehmen, sondern stattdessen die Verantwortung (aka "Ursache") für sein eigenes Verhalten den Frauen zuzuschieben, wie sollte man denn dann den Mann nennen, wenn nicht luschig?
 
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  • #546
Niemand wird gezwungen, sich als luschiger Waschlappen zu benehmen. Er kann auch einen echten Kerl aus sich machen.
Allein diese Notwendigkeit, aus sich etwas machen zu müssen, weil andere es erwarten bzw. wünschen, um im Partnerschaftsmarkt eine Chance haben zu können, empfinde ich als fragwürdig.
Erzähle doch mal einer Frau, dass sie sich bitteschön auf gewisse Weise verhalten solle, damit Männer sie überhaupt wahrnehmen. Die wird dir schon ganz schnell klar machen, dass sie überhaupt nicht einsieht, sich für andere zu verändern.
 
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  • #547
Allein diese Notwendigkeit, aus sich etwas machen zu müssen, weil andere es erwarten bzw. wünschen, um im Partnerschaftsmarkt eine Chance haben zu können, empfinde ich als fragwürdig.
Erzähle doch mal einer Frau, dass sie sich bitteschön auf gewisse Weise verhalten solle, damit Männer sie überhaupt wahrnehmen. Die wird dir schon ganz schnell klar machen, dass sie überhaupt nicht einsieht, sich für andere zu verändern.

Genau so isses! :(
 

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  • #550
Also, wenn der Mann, der ein entsprechendes Verhalten zeigt, nicht bereit ist, die Verantwortung für sein eigenes Verhalten zu übernehmen, sondern stattdessen die Verantwortung (aka "Ursache") für sein eigenes Verhalten den Frauen zuzuschieben, wie sollte man denn dann den Mann nennen, wenn nicht luschig?
Er übernimmt ja die Verantwortung - und trägt die Konsequenz, wahrscheinlich keine Chance auf dem Partnerschaftsmarkt zu haben. Aber wieso sollte er es dann noch zusätzlich akzeptieren, sich vorwerfen zu lassen, dass er überhaupt so ist?
 
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  • #551
Allein diese Notwendigkeit, aus sich etwas machen zu müssen, weil andere es erwarten bzw. wünschen, um im Partnerschaftsmarkt eine Chance haben zu können, empfinde ich als fragwürdig.
Erzähle doch mal einer Frau, dass sie sich bitteschön auf gewisse Weise verhalten solle, damit Männer sie überhaupt wahrnehmen. Die wird dir schon ganz schnell klar machen, dass sie überhaupt nicht einsieht, sich für andere zu verändern.
Mannomann - Gott sei dank leben nicht alle in so eier Blase wie du o_O:eek:.
 
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  • #552
Und den zweiten Satz rettet auch der Smiley nicht.
Du verwendest diese Smileys nach belieben. Tue ich es (selten genug),
ist es (selbstverständlich) inakzeptabel. Und ja, wahrscheinlich, weil du diese grundsätzlich immer im richtigen Kontext verwendest, während ich sie fortwährend im falschen anwende, richtig?

Du versuchst mit diesen Smileys subtil, eine gewisse Sympathie für deine Beiträge zu erzeugen, auch wenn die Inhalte teilweise anklagend sind. Mir wiederum sprichst du
a. die Nutzung dieser Nuancierung
b. das Gefühl für die "korrekte" Nutzung dieser Emojis
ab.
 

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  • #553
Erzähle doch mal einer Frau, dass sie sich bitteschön auf gewisse Weise verhalten solle, damit Männer sie überhaupt wahrnehmen. Die wird dir schon ganz schnell klar machen, dass sie überhaupt nicht einsieht, sich für andere zu verändern.
Das finde ich jetzt süß. Angenommen, es wäre tatsächlich so wie du meinst. Dann wäre die Kosmetikindustrie doch längst pleite gegangen. Dann wären Schönheitschirurgen arbeitslos. Es gäbe keine Stilberater mehr. Es gäbe dieses Forum nicht. Wieviele Frauen fragen nach Tipps wie sie sich verhalten sollen?
Sorry, aber du musst blind sein, wenn du das nicht siehst.
 
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  • #555
Er übernimmt ja die Verantwortung - und trägt die Konsequenz, wahrscheinlich keine Chance auf dem Partnerschaftsmarkt zu haben. Aber wieso sollte er es dann noch zusätzlich akzeptieren, sich vorwerfen zu lassen, dass er überhaupt so ist?
Weil er einfach eine Lusche ist, die aus ALLEM einen Vorwurf ableitet? :)

Nachtrag: .... Vorwurf UND Anklage :rolleyes:;):(:p:D
 
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  • #558
Das finde ich jetzt süß. Angenommen, es wäre tatsächlich so wie du meinst. Dann wäre die Kosmetikindustrie doch längst pleite gegangen. Dann wären Schönheitschirurgen arbeitslos. Es gäbe keine Stilberater mehr.
Finde ich jetzt auch total süß. Du vergleichst das Auftragen von Schminke mit einer völligen Wandlung von wesentlichen Charakterzügen? o_O
Sorry, aber du musst blind sein, wenn du das nicht siehst.
Was ich sehe, sind überwiegend Frauen, die sich schminken, weil sie es für sich machen, weil sie sich besser fühlen wollen - jedoch auf keinen Fall, um eventuellen Erwartungshaltungen (wer sagt eigentlich, dass es diese überhaupt gibt?) auf Seiten der Männer zu entsprechen.
Und ich kenne diverse Frauen, die es völlig ablehnen, sich zu schminken, weil sie der Ansicht sind, dass es keiner Kosmetika bedarf, damit der "richtige" Mann erkennt, dass sie völlig authentisch und somit die "Richtige" ist.
Credo: "Männer, die das nicht sehen, haben mich ohnehin gar nicht "verdient"".
 

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  • #559
Die wahre Mimimi-Lusche sollte ihr Entwicklungspotential nicht vorrangig dazu nutzen, um beim anderen Geschlecht zu punkten, sondern um sich aus dem eigenen Jammertal zu befreien. Die mir bekannten Mimimi-Luschen sind alle mit sich selbst unzufrieden und jammern nicht nur bei Frauen sondern auch im eigenen Bekanntenkreis und in der Verwandtschaft.

Das Großartige an unserer pluralistischen aber Gesellschaft ist, dass der Mimimi-Lusche sämtliche Wege offen stehen:

Wenn die Mimimi-Lusche sich nicht entluschen will, kann sie sich zur Ritscheratsche-Lusche entwickeln, die sich durch Profilschärfe, Datingeffizienz und Entschlossenheit auszeichnet, mit dem Nachteil allerdings, dass Beziehungen üblicherweise nach zwei Jahren - von Kreischen begleitet - enden.

Es gibt nun zahlreiche Zwischenstationen des sich entwickelnden entluschten Mannes, die schließlich beim König aller Antiluschen endet: dem ultimativen Alphasoftie, der mit einem Arm das Holz für den heimeligen Kuschelabend am Kamin hackt, während der andere Arm bereits das fünfgängige Menü vorbereitet. Er ist empathisch, liebevoll, einfühlsam,männlich selbstbewußt, kann tanzen wie John Travolta, singt Bass und Sopran und ist eine Granate im Bett. Und er besitzt selbstverständlich ein Jodeldiplom.
 
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  • #560
Niemand wird gezwungen, sich als luschiger Waschlappen zu benehmen. Er kann auch einen echten Kerl aus sich machen. Die Transformation dauert allerdings etwas und braucht vor allem den eigenen Willen.

Du böser Mann, der dem eigenen Geschlecht in den Rücken fällt;):D.

@IMHO, was meinst du zu den Gedanken von Anthara? Was glaubst du, warum er so denkt und anscheinend nicht so denkt wie du?
 
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  • #561
Credo: "Männer, die das nicht sehen, haben mich ohnehin gar nicht "verdient"".

…. solange es das Märchen Dornröschen gibt, musst du dich doch nicht wundern, dass ein Kerl uns Frauen erst verdienen muss … und wenn der nicht … an Drachen vorbei kommt … durch den Wassergraben … durch eine Dornenhecke!!! …. Vorher, wird ein Mann definitiv nicht beachtet. :)
 
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  • #562
Shit, du hast meine alte Mail von damals gefunden.......... (Ich verzichte an dieser Stelle auf den "Zwinkersmiley", um einer erneuten Kritik der deplatzierten Verwendung durch @himbeermond zuvorkommen zu können.........)

Du kannst gerne versuchen, meinen Standpunkt (wie @Lou Salome) durch die absolute Übertreibung ("Wie böse sind Frauen") ins Lächerliche zu ziehen.
Ich würde eine differenziertere Betrachtung bevorzugen. Von "böse" habe ich nie etwas geschrieben. Diese Wortwahl unterstellt bereits wieder diese "mimimi-Vorwürfe".
 
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  • #563
Und ich kenne diverse Frauen, die es völlig ablehnen, sich zu schminken, weil sie der Ansicht sind, dass es keiner Kosmetika bedarf, damit der "richtige" Mann erkennt, dass sie völlig authentisch und somit die "Richtige" ist.
Credo: "Männer, die das nicht sehen, haben mich ohnehin gar nicht "verdient"".
Genau, ud wenn sie doch nicht entdeckt werden leben sie mit der Konsequenz dass sie eben alleine bleiben.
Und wie viel Frauen sich in High Heels zwängen, weil sie so gemütlich sind wage ich jetzt auch mal zu bezweifeln.
Ich stelle eher die Theorie auf, dass viele Frauen so gewohnt sind etwas zu machen, um anderen zu gefallen, dass es gar nicht mehr auffällt, dass es vielleicht ursprünglich keine intrinsische Motivation gab. Und irgendwann ist man dann überzeugt, dass man etwas nur für sich macht und nicht um anderen zu gefallen.
 
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  • #564
Du böser Mann, der dem eigenen Geschlecht in den Rücken fällt;):D.
So empfinde ich @Anthara's sachlichen Beitrag keineswegs, auch wenn du dies gerne ins Lächerliche ziehen möchtest.
@IMHO, was meinst du zu den Gedanken von Anthara? Was glaubst du, warum er so denkt und anscheinend nicht so denkt wie du?
Weil er ein anderer Mann ist?
Weil er fest daran glaubt, dass er diese Wandlung hinbekommt?
Weil er gewillt ist, sich den Anforderungen/Wünschen der Frauen anzupassen?
Weil er gemerkt hat, dass er ohne diese Anpassungen keine Chance auf eine Partnerin hat?
 
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…. solange es das Märchen Dornröschen gibt, musst du dich doch nicht wundern, dass ein Kerl uns Frauen erst verdienen muss … und wenn der nicht … an Drachen vorbei kommt … durch den Wassergraben … durch eine Dornenhecke!!! …. Vorher, wird ein Mann definitiv nicht beachtet. :)
Bleibt für die Frau nur zu hoffen, dass die Dornenranken nicht so dicht sind, dass er ihr fein akzentuiert geschminktes Gesicht gar nicht sehen kann.....
 
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  • #568
Glaubst du, dass permanentes "In-den-Arsch-Treten" hier hilfreicher ist?
Im Übrigen müssen Frauen doch gar keine Nachsicht haben. Aber sie sollten sich zumindest mit Kritik, Spott und Häme zurückhalten.

Ach weißt du, es ist einfach zu anstrengend, die ganze Zeit über "sexy" rüberkommen zu wollen.

Das nehme ich schon seit längerem eher bezüglich der Männer wahr.

Auch hier nochmals: Es geht nicht um "mehr Verständnis beim Daten". Es geht darum, das Verhalten von Männern, welches nicht den Erwartungen der Frau entspricht, zu monieren bzw. ins Lächerliche zu ziehen oder darüber zu jammern, "dass die Typen von heute auch nicht mehr das sind, was die "echten Kerle" früher mal waren". Wenn man Veränderungen vorantreiben möchte, dann sollte man auch mit den entsprechenden Konsequenzen leben können.
Und nein, ich war und bin auch weiterhin nicht persönlich betroffen.

Nein, natürlich nicht. Diese Männer bekommen das "Gejammere" oder den Spott über sie ja auch gar nicht mit. Welche Frau verabschiedet ihr Date schon mit den Worten:
"Du, tut mir leid, aber mit uns wird das nichts - ich möchte einen richtigen Kerl und keinen verunsicherten Mann, der mit toughen Frauen nicht umgehen kann".

Verstehe ich richtig, du moniert ein angebliches Verhalten, was du meinst zu beobachten, an völlig wildfremden Männernt, wertest dieses Verhalten der Männer ab, obwohl die Männer, die das angeblich betrifft, du gehörst ja nicht dazu (logisch), es deiner Meinung nach nicht raffen, nicht bemerken, wie sie für dieses Verhalten von Frauen angeblich lächerlich gemacht werden?

Meinst du wirklich, wenn Frauen aufhören würden, die gesellschaftlichen Veränderungen weiter voran zu treiben, dass es diesen Männern wieder besser gehen würde und sie von ihrem Mimimi-Leiden, was du da beschreibst, geheilt werden? Ist das die Lösung des angeblichen Problems bei diesen Männern, die davon selber gar nix merken?

Findest du das nicht a bissel anmassend und auch diesen Männern gegenüber so arrogant und abwertend denkend? Wo bleibt da dein Verständnis für diese angeblich betroffenen Männer?
 
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  • #569
So empfinde ich @Anthara's sachlichen Beitrag keineswegs, auch wenn du dies gerne ins Lächerliche ziehen möchtest.

Weil er ein anderer Mann ist?
Weil er fest daran glaubt, dass er diese Wandlung hinbekommt?
Weil er gewillt ist, sich den Anforderungen/Wünschen der Frauen anzupassen?
Weil er gemerkt hat, dass er ohne diese Anpassungen keine Chance auf eine Partnerin hat?
Vielleicht auch einfach nur, weil er sich dann besser fühlt?
 
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