Beiträge
8.079
Likes
7.870
  • #31
Aus Sicht einer Frau könnte dies allerdings so wahrgenommen werden, dass sich "diese Männer" wirklich für sie interessieren, sich bemühen, "Action" machen und kein Blatt vor den Mund nehmen, um zu sagen, was sie wirklich wollen,
Da ist durchaus was dran....
...anstatt scheinbar "verständnisvoll" den "Frauenversteher" zu mimen.
Dagegen wär ja prinzipiell nichts zu sagen. Die Problematik liegt dann oft darin, dass diese Männer, nunja, irgendwie luschig rüberkommen. So ohne Biss, Pepp und eigene Meinung. Die der Frau alles rechtmachen wollen, ohne dass die Frau weiß, ob er es denn auch so wollte oder es eben nur ihr zuliebe tut. Laangweilig und wenig sexy. Deshalb verharren sie in der Friendzone....
 
Beiträge
1.532
Likes
2.599
  • #32
ohne dass die Frau weiß, ob er es denn auch so wollte oder es eben nur ihr zuliebe tut. Laangweilig und wenig sexy.
Ist ja spannend wie unterschiedlich unsere Sichtweisen da sind. Ich find's ja durchaus charmant, wenn er etwas aus keinem anderen Grund als mir zuliebe tut. Nicht dauernd und auch nicht bei allem. Aber ich finde, es hat durchaus was, wenn ich seine Motivation bin. ;):):rolleyes: Wenn er etwas tut, um mich damit zu beeindrucken, wenn ihn meine Meinung interessiert und wenn er sich daran erfreut, dass ich mich freue. Finde das sehr schön und sehr empathisch. :)
 
  • Like
Reactions: Rise&Shine and GenerationX
Beiträge
12.350
Likes
10.345
  • #33
Die Problematik liegt dann oft darin, dass diese Männer, nunja, irgendwie luschig rüberkommen. So ohne Biss, Pepp und eigene Meinung. Die der Frau alles rechtmachen wollen, ohne dass die Frau weiß, ob er es denn auch so wollte oder es eben nur ihr zuliebe tut. Laangweilig und wenig sexy. Deshalb verharren sie in der Friendzone....
O.k., dienen dann diese "luschigen Männer" als "männliche Freundin" (nur eben mit Männersichtweisen) ?
Wozu halten Frauen den Kontakt (Friendzone) zu einem Mann, der nicht als Partner in Frage kommt, unternehmen mit diesem zum Teil etwas und werden von außen möglicherweise sogar als "Paar" wahrgenommen"? Denkt Frau dann, dass das die eigene Attraktivität aus der Sicht potenzieller Partner erhöht?
Dass möglicherweise der Anreiz für andere Männer steigt, diese Frau für sich "gewinnen" zu wollen?
Ich habe diese Konstellation gerade erst aus Sicht einer Frau genau andersherum mitgeteilt bekommen. Da ich fast ausnahmslos auf einer gewissen Party immer mit derselben Frau tanze, glaubt ganz offensichtlich die restliche "Community", dass ich mit dieser Frau zusammen bin (wieso man dies denken kann, wenn außerhalb des Tanzes keinerlei Berührungen, Zärtlichkeitsbekundungen etc. erfolgen, ist mir weiterhin ein Rätsel) - und deshalb auch keine eigenen Bestrebungen unternimmt, mit mir in Kontakt zu treten.
 
Beiträge
12.350
Likes
10.345
  • #34
Ist ja spannend wie unterschiedlich unsere Sichtweisen da sind. Ich find's ja durchaus charmant, wenn er etwas aus keinem anderen Grund als mir zuliebe tut. Nicht dauernd und auch nicht bei allem. Aber ich finde, es hat durchaus was, wenn ich seine Motivation bin. ;):):rolleyes: Wenn er etwas tut, um mich damit zu beeindrucken, wenn ihn meine Meinung interessiert und wenn er sich daran erfreut, dass ich mich freue. Finde das sehr schön und sehr empathisch. :)
@lisalustig schreib eingangs des von dir zitierten Satzes "die der Frau ALLES rechtmachen wollen" - und das wird wohl als relativ "unsexy" empfunden.
 
Beiträge
8.079
Likes
7.870
  • #35
Wenn er etwas tut, um mich damit zu beeindrucken, wenn ihn meine Meinung interessiert und wenn er sich daran erfreut, dass ich mich freue.
Ja, dagegen ist ja auch nichts zu sagen. Und das von Dir Genannte gehört zu einer guten Beziehung. Und zwar beidseitig.
Genau darum ging es aber in meiner Ausführung. Dass jemand das eben dauerhaft und bei allem tut. Und man gar nicht mehr erkennt, was derjenige denn eigentlich selbst will. Und ob er überhaupt selbst etwas will.....
 
  • Like
Reactions: LC85 and Vergnügt
Beiträge
8.079
Likes
7.870
  • #36
O.k., dienen dann diese "luschigen Männer" als "männliche Freundin" (nur eben mit Männersichtweisen) ?
Ich denke, dass sie als Kumpel gelten könnten. So ohne Beziehungsabsicht.
Wozu halten Frauen den Kontakt (Friendzone) zu einem Mann, der nicht als Partner in Frage kommt, unternehmen mit diesem zum Teil etwas und werden von außen möglicherweise sogar als "Paar" wahrgenommen"?
Weiß ich nicht. Vlt. weil es eben ein netter Kumpel ist und man gemeinsame Interessen teilt, grad keine Freundin zur Verfügung steht oder die Freundin andere Interessen hat, what ever....
Denkt Frau dann, dass das die eigene Attraktivität aus der Sicht potenzieller Partner erhöht?
manche vielleicht, andern ist es wurscht.... Gibt doch keine allgemein gültige Regel für sowas.....
Dass möglicherweise der Anreiz für andere Männer steigt, diese Frau für sich "gewinnen" zu wollen?
Dann müssten die ja wissen, dass die zwei nicht zusammengehören. Oder aber es sind Typen, die sich irgenwie beweisen wollen, dass sie Paare auseinanderbringen können....
 
Beiträge
12.350
Likes
10.345
  • #37
Vlt. weil es eben ein netter Kumpel ist und man gemeinsame Interessen teilt, grad keine Freundin zur Verfügung steht oder die Freundin andere Interessen hat, what ever....
Also ich finde ja solche Konstellationen schon interessant, weil man da auch mal (zumindest EINE) Sichtweise des anderen Geschlechts erhält. Und die birgt manchmal so überraschende Facetten, an die (zumindest ich) zum Teil gar nicht gedacht bzw. diese nich BEdacht habe.
 
D

Deleted member 22408

  • #38
Hm, stellt sich die Frage, ob diese vermeintlichen "Arschlöcher" lediglich aus Sicht anderer Männer so gesehen werden. Möglicherweise, weil sie sich gegen "Mitbewerber" zum Teil rücksichtslos durchsetzen und sich als vermeintlich dominant und willensstark erweisen.
Aus Sicht einer Frau könnte dies allerdings so wahrgenommen werden, dass sich "diese Männer" wirklich für sie interessieren, sich bemühen, "Action" machen und kein Blatt vor den Mund nehmen, um zu sagen, was sie wirklich wollen, anstatt scheinbar "verständnisvoll" den "Frauenversteher" zu mimen.
Für mich ist ein männliches A-Loch nicht immer jemand, der bei der Dame großes Interesse zeigt und sich gegenüber Mitbewerbern bei der Balz durchsetzt, sondern jemand, der die Dame in der Beziehung mies behandelt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • Like
Reactions: Ulla
Beiträge
16
Likes
8
  • #39
Zitat von *Andrea*:
Wenn ich so lese, was du schreibst, über all die Frauen mit (psychischen) Problemen, die du nicht "ignorieren" oder "abschreiben" möchtest, kommt in mir der Eindruck auf, dass da etwas nicht ganz stimmt. Du könntest dich doch um sie kümmern, ohne Liebe als Gegenleistung zu erwarten, wenn du wirklich so drauf wärst, wie du schreibst!
Ich habs ein paar Mal lesen müssen. Danke, ist ein sehr guter Input! Meine Absicht ist ja nicht das Kümmern um Kranke, sondern eine langfristige Beziehung, um deren Willen ich auch Probleme einer Partnerin in Kauf nehme. So wie du es formuliert hast, klingts für mich genau umgekehrt. Ist aber nicht der Fall - so weit habe ich schon reflektiert. Und das NICHT in der Erwartung einer sofortigen, gleichwertigen Gegenleistung aufs Gramm genau. Darauf hat meine Fragestellung abgezielt. Ist das überhaupt möglich bzw. gangbar?
Zitat von *Andrea*:
Menschen, die in einer (tiefen) Krise stecken (du sprichst ja z.B. von Suizidalität), möchten doch trotzdem einen Partner auf Augenhöhe. Wenn du deinen Fokus darauf hast, ihnen zu helfen, dann schaust du von oben herunter. Du siehst irgendwie auch gar nicht sie selbst hinter den Problemen, sondern widmest deine Aufmerksamkeit vor allem diesen. So kommt mir das vor.
Auch das ist eine sehr gute, andere Sichtweise. Hätte ich allerdings den Eindruck, dass hinter allen Problemen KEIN schöner, liebenswerter Mensch steht, der anziehende Eigenschaften besitzt, würde ich den Aufwand ja gar nicht betreiben. So herzlos es klingen mag, aber keine Frau bekommt meine Hilfe mit romantischen Absichten, wenn sie für eine Beziehung gar nicht in Frage kommt - das wäre völlig sinnlos und widerspräche dem gesunden Egoismus. Nicht falsch verstehen: Man kann Menschen ja auch unterstützen, OHNE dass man romantische Ziele verfolgt.
Mit "von oben herunterschauen" bin ich nicht einverstanden. Aber man befindet sich natürlich in einer "überlegenen" Position, schon richtig. Ich glaube das ist kein Problem, wenn der andere sich 1. seiner "Hilfsbedürftigkeit" bewusst ist und 2. Hilfe annehmen kann bzw. sich ihrer wert empfindet.
Zitat von *Andrea*:
Was sind das für "ansprechende und attraktive Eigenschaften", die du an Frauen magst? Weshalb findest du dies attraktiv? Geht es da wirklich um Liebe von zwei ebenbürtigen Menschen? Offenbar kommst du immer wieder in Kontakt mit Frauen, von denen du denkst, sie würden Unterstützung benötigen. Warum das? Interessiert dich irgendetwas an ihnen mehr als an anderen Frauen, denen es gut geht?
Mein privates Umfeld bedingt einfach den Kontakt mit Menschen, die sich psychischen Herausforderungen stellen müssen. Darauf möchte ich nicht näher eingehen.
Es ist ja nicht so, dass ich nur solchen Frauen begegne. Man kann und sollte auch wahrscheinlich bei meiner Fragestellung in Bezug auf das Beziehungskonto auch das Element der (psychischen) Probleme weglassen/ausblenden. Auch in Beziehungen ohne Belastung durch psychische Schwierigkeiten kann man diese Theorie auf Richtigkeit überprüfen.
Ansprechende Eigenschaften sind für mich zum Beispiel Selbstbewusstsein, Leidenschaft, Intelligenz etc. Bei einer allgemeinen Fragestellung sind meine spezifischen Vorlieben ja nicht so relevant. Ich versteh schon, dass man da immer an den gegebenen Beispielen festhält. Es geht allgemein um attraktive Charaktereigenschaften die (so meine Annahme) nur von Problemen überlagert oder außer Kraft gesetzt werden, aber nur zeitweilig.
Zitat von *Andrea*:
Ausserdem drängt sich mir die Frage auf, ob du nicht mit der "Rettung" einer Frau in der Krise irgenwie unbewusst bezweckst, sie langfristig an dich zu binden.
Alles Gute!
Das wäre vielleicht anwendbar, wenn ich nach diesen Frauen suchen würde. Nochmal, etwas einfacher: Frau, nett, attraktiv, lässt sehr schöne, weiche und bewundernswerte Eigenschaften durchscheinen, werden aber z.B. von Depressionen überlagert/unterdrückt, bemerke das erst nachdem ihr Charakter mein Interesse geweckt hat. Kann man da überhaupt eine Beziehung ohne Imbalance und auf gleicher Augenhöhe aufbauen?
...und Danke! :)

Zitat von Rise&Shine:
Hm. Ich halte ihm - unbekannterweise - zugute, dass er in der Anonymität des Forums diese Seite von sich „preisgibt“. Wissen, weiß ich es auch nicht.
@Ferwirrt nur Du kannst es wissen und uns sagen.
Zu allen Beiträgen, die andere Seiten von mir thematisieren erstmal Dank für den anderen Blickwinkel. Freilich gibt es Situationen, die mich wütend, verwirrt, fröhlich etc. machen. Und als jemand ohne Ecken und Kanten bezeichne ich mich sicherlich nicht. Das ist eine Annahme, die bei solchen Themen leider oft unreflektiert in den Ring geworfen werden. Bei der Gelegenheit aber:
...ist ja eine nette Phrase, die ein paar Mal aufgetaucht ist. Könnte ich bitte konkrete Beispiel haben, was das für euch (Männer sowie Frauen) heißt/heißen kann? Wie würdet ihr das ausformulieren? Nur damit wir vielleicht einen Anhalt haben, ob wir auch vom Gleichen oder zumindest von ähnlichem reden.

Zitat von IMHO:
Wozu halten Frauen den Kontakt (Friendzone) zu einem Mann, der nicht als Partner in Frage kommt, unternehmen mit diesem zum Teil etwas und werden von außen möglicherweise sogar als "Paar" wahrgenommen"? Denkt Frau dann, dass das die eigene Attraktivität aus der Sicht potenzieller Partner erhöht?
Kenn ich. Vielleicht selten, aber doch können ein Mann und eine Frau befreundet sein. Ich habe selber ein paar Freunde mit Menstruationshintergrund. :-D Ich habe mich allerdings von all jenen losgesagt, die mich auf unlautere Weise heranziehen und wegstoßen, also mich im Unklaren lassen, ob es ein Ausstiegsszenario aus der Friendzone gibt oder nicht. Da geht es meiner Erfahrung nach sehr oft um Selbstbestätigung und um direkten (Aus-)Nutzen. Ich hab noch nie daran gedacht, dass das evtl. ein Attraktivitäts-Boost sein kann. Interessanter Gedanke.

Zitat von Vergnügt:
Mein bester Freund ist auch so ein total guter, warmherziger und netter Mensch, einer der nettesten Menschen, die ich überhaupt kenne. Er ist in der Friendzone aber nicht, weil er "zu nett" ist, sondern weil er zu scheiße aussieht.
Kling hart, ist aber erbarmungslos ehrlich. Find ich ok. Wenn das Äußere komplett konträr zu den Vorstellungen geht, kann das zum Knock-out-Kriterium werden.
Zitat von Synergie:
*Werfe eine Reihe von "Brownie-Points" in die Runde
Interessant, war mir auch neu. Danke! ;-)
Zitat von Xeshra:
Ich freue mich jedes Mal, wenn ich obsolete Begriffe höre und Unbill ist mir seit Jahren nicht mehr über den Weg gelaufen. Danke! Made my day! ;-)
 
  • Like
Reactions: Vergnügt
Beiträge
1.532
Likes
2.599
  • #40
Ich habs ein paar Mal lesen müssen. Danke, ist ein sehr guter Input! Meine Absicht ist ja nicht das Kümmern um Kranke, sondern eine langfristige Beziehung, um deren Willen ich auch Probleme einer Partnerin in Kauf nehme. So wie du es formuliert hast, klingts für mich genau umgekehrt. Ist aber nicht der Fall - so weit habe ich schon reflektiert. Und das NICHT in der Erwartung einer sofortigen, gleichwertigen Gegenleistung aufs Gramm genau. Darauf hat meine Fragestellung abgezielt. Ist das überhaupt möglich bzw. gangbar?

Auch das ist eine sehr gute, andere Sichtweise. Hätte ich allerdings den Eindruck, dass hinter allen Problemen KEIN schöner, liebenswerter Mensch steht, der anziehende Eigenschaften besitzt, würde ich den Aufwand ja gar nicht betreiben. So herzlos es klingen mag, aber keine Frau bekommt meine Hilfe mit romantischen Absichten, wenn sie für eine Beziehung gar nicht in Frage kommt - das wäre völlig sinnlos und widerspräche dem gesunden Egoismus. Nicht falsch verstehen: Man kann Menschen ja auch unterstützen, OHNE dass man romantische Ziele verfolgt.
Mit "von oben herunterschauen" bin ich nicht einverstanden. Aber man befindet sich natürlich in einer "überlegenen" Position, schon richtig. Ich glaube das ist kein Problem, wenn der andere sich 1. seiner "Hilfsbedürftigkeit" bewusst ist und 2. Hilfe annehmen kann bzw. sich ihrer wert empfindet.

Mein privates Umfeld bedingt einfach den Kontakt mit Menschen, die sich psychischen Herausforderungen stellen müssen. Darauf möchte ich nicht näher eingehen.
Es ist ja nicht so, dass ich nur solchen Frauen begegne. Man kann und sollte auch wahrscheinlich bei meiner Fragestellung in Bezug auf das Beziehungskonto auch das Element der (psychischen) Probleme weglassen/ausblenden. Auch in Beziehungen ohne Belastung durch psychische Schwierigkeiten kann man diese Theorie auf Richtigkeit überprüfen.
Ansprechende Eigenschaften sind für mich zum Beispiel Selbstbewusstsein, Leidenschaft, Intelligenz etc. Bei einer allgemeinen Fragestellung sind meine spezifischen Vorlieben ja nicht so relevant. Ich versteh schon, dass man da immer an den gegebenen Beispielen festhält. Es geht allgemein um attraktive Charaktereigenschaften die (so meine Annahme) nur von Problemen überlagert oder außer Kraft gesetzt werden, aber nur zeitweilig.

Das wäre vielleicht anwendbar, wenn ich nach diesen Frauen suchen würde. Nochmal, etwas einfacher: Frau, nett, attraktiv, lässt sehr schöne, weiche und bewundernswerte Eigenschaften durchscheinen, werden aber z.B. von Depressionen überlagert/unterdrückt, bemerke das erst nachdem ihr Charakter mein Interesse geweckt hat. Kann man da überhaupt eine Beziehung ohne Imbalance und auf gleicher Augenhöhe aufbauen?
...und Danke! :)


Zu allen Beiträgen, die andere Seiten von mir thematisieren erstmal Dank für den anderen Blickwinkel. Freilich gibt es Situationen, die mich wütend, verwirrt, fröhlich etc. machen. Und als jemand ohne Ecken und Kanten bezeichne ich mich sicherlich nicht. Das ist eine Annahme, die bei solchen Themen leider oft unreflektiert in den Ring geworfen werden. Bei der Gelegenheit aber:

...ist ja eine nette Phrase, die ein paar Mal aufgetaucht ist. Könnte ich bitte konkrete Beispiel haben, was das für euch (Männer sowie Frauen) heißt/heißen kann? Wie würdet ihr das ausformulieren? Nur damit wir vielleicht einen Anhalt haben, ob wir auch vom Gleichen oder zumindest von ähnlichem reden.


Kenn ich. Vielleicht selten, aber doch können ein Mann und eine Frau befreundet sein. Ich habe selber ein paar Freunde mit Menstruationshintergrund. :-D Ich habe mich allerdings von all jenen losgesagt, die mich auf unlautere Weise heranziehen und wegstoßen, also mich im Unklaren lassen, ob es ein Ausstiegsszenario aus der Friendzone gibt oder nicht. Da geht es meiner Erfahrung nach sehr oft um Selbstbestätigung und um direkten (Aus-)Nutzen. Ich hab noch nie daran gedacht, dass das evtl. ein Attraktivitäts-Boost sein kann. Interessanter Gedanke.


Kling hart, ist aber erbarmungslos ehrlich. Find ich ok. Wenn das Äußere komplett konträr zu den Vorstellungen geht, kann das zum Knock-out-Kriterium werden.

Interessant, war mir auch neu. Danke! ;-)

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich obsolete Begriffe höre und Unbill ist mir seit Jahren nicht mehr über den Weg gelaufen. Danke! Made my day! ;-)
Ich finde, du solltest (psychisch) kranke Menschen nicht unbedingt gleich als hilfebedürftig ansehen. Viele haben gelernt, mit ihren Erkrankungen und Problemen selbst gut umzugehen und, wenn sie sich Hilfe holen, dann hoffentlich professionelle und brauchen nicht den Partner als Therapeut-Ersatz.

Ansich ist es doch voll gut, jemanden nicht grundsätzlich wegen einer Vorerkrankung abzulehnen. Jemand, der Diabetes hat, ist ja auch nicht deswegen beziehungsunfähig. Weshalb sollte es ein Depressiver denn sein? So wie es Strategien und Möglichkeiten gibt, den Diabetes in Griff zu kriegen, so gibt es diese auch für Depressionen oder andere Erkrankungen.
Ich finde nicht, dass psychische Erkrankungen tabuisiert werden sollten, indem man darum so einen Aufriss macht. Bin ich z.B. mit einem zusammen, der Diabetes hat, unterstellt man mir ja auch kein Helfersyndrom. Eine Beziehung ist dann auch auf Augenhöhe möglich und ich muss meinen Partner nicht als grundsätzlich hilfebedürftiger ansehen als andere Menschen. Er braucht halt Insulin, das wars. Und der andere braucht Serotonin. Was daran so viel krasser sein soll, weiß ich auch nicht.
 
Beiträge
289
Likes
189
  • #41
Tja, aussehen ist nunmal doch wichtig. Wenn der Mann nicht mehr als Versorger gebraucht wird, dann ist nunmal aussehen plötzlich king. Leider sind Frauen wesentlich wählerischer als Männer.
Aufgrund dieser Tatsache, mache ich seit einiger Zeit mein eigenes Ding (Beruf wo ich nie Zuhause bin, einfach mal A++loch sein etc.). Verstädnisvoller Typ oder komisches MGTOW Arschloch. Völlig egal... wäre ich 15 Zentimeter größer und 10 Kilo leichter, würde es für mich automatisch eine Klientel von Frauen geben. Als nichtdeutscher wirke ich leider etwas kleinwüchsig im Land der großen Deutschen. Sice matters!

Ich finde es übrigens faszinierend, wie einige Kollegen hier in langen Romanen vorsichtig und subtil Punkte ans Tageslicht bringen, die ich bereits an anderer Stelle mit ein oder zwei Sätzen rübergebracht habe. Man muss es anscheinend nur richtig verpacken und dann bekommt man nicht sofort auf die Rübe?
Naja, wiegesagt... ich bin da nicht mehr sehr vorsichtig. 15 Zentimeter und so ... ist ja völlig egal, was ich noch nebenbei zu erzählen habe. Im Zeitalter der emanzipierten Frau zählen nur noch Maße, Größen, Bizeps und blaue Augen. Aber bitte mit Kuschelkurs und kochen inklusive.

Irgendwie ist die Wahlfreiheit auch so ein exklusives Frauending oder? Ich warte noch auf den Mann, der zu einer Frau sagt: "Du bist ein tolle, nette und hübsche Frau ...aber das A-Körbchen und der Muttermal am hintern geht garnicht. Das wird nichts mit uns beiden. Das turnt mich einfach nicht an. Das Aussehen muss nunmal auch stimmen". :D
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: Deleted member 22408
D

Deleted member 22408

  • #42
Irgendwie ist die Wahlfreiheit auch so ein exklusives Frauending oder? Ich warte noch auf den Mann, der zu einer Frau sagt: "Du bist ein tolle, nette und hübsche Frau ...aber das A-Körbchen und der Muttermal am hintern geht garnicht. Das wird nichts mit uns beiden. Das turnt mich einfach nicht an. Das Aussehen muss nunmal auch stimmen". :D
Dass die Wahlfreiheit exklusiv den Frauen vorbehalten ist, würde ich jetzt so nicht sagen, geehrter 'Bassrollo'!
Ich verabschiede auch etliche Damen wegen der Optik. Und sie muss für mich absolut weiblich wirken, einschließlich der Kleidung. Die transparente, schwarze Strumpfhose ist dabei ein wichtiger Aspekt für mich aber nicht nur, wie etliche Damen mir hier unterstellen. Es gehört u.a. auch ein hübscher Rock oder Kleid dazu...

Der Unterschied zwischen sehr vielen Damen und mir liegt im Verabschiedungsgestus. Sie haben heutzutage überhaupt kein Problem damit, Dir "Du bist ja ganz nett, aber entsprichst optisch überhaupt nicht meinem Standard! Stelle mir da ganz was anderes vor!", vor dem Latz zu knallen.
Ich formuliere das einer Dame gegenüber viel empathischer, "Du bist eine ganz, ganz tolle Dame! Du wirst aber auch bei unserem schönen Date gemerkt haben, dass es unseren gegenseitigen Schwingungen an kosmischer Energie fehlt. Ich spüre, dass Du bald einen ganz, ganz tollen Mann kennenlernen wirst!"

Ich denke, in unserer Gesellschaft hat man sich in der Erziehung der letzten Jahrzehnten sehr darauf konzentriert, dem angehenden Mann Höflichkeit gegenüber den Damen beizubringen und umgekehrt? o_O
 
  • Like
Reactions: GenerationX
Beiträge
16
Likes
8
  • #44
Ich finde, du solltest (psychisch) kranke Menschen nicht unbedingt gleich als hilfebedürftig ansehen. Viele haben gelernt, mit ihren Erkrankungen und Problemen selbst gut umzugehen und, wenn sie sich Hilfe holen, dann hoffentlich professionelle und brauchen nicht den Partner als Therapeut-Ersatz.
Verstehe was du meinst, da sind wir einer Meinung. Ich hab das "hilfsbedürftig" zwar in "" gesetzt, ganz zufrieden mit der Wortwahl war ich allerdings auch nicht.
Ich möchte die Diskussion nicht unbedingt nur auf jene mit psychischen Problemen konzentrieren. Man kann dazu auch ganz "normale" Konstellationen heranziehen - laut der Konto-Theorie ist das Prinzip auf alle Beziehungen anzuwenden, auch "unvorbelastete". Ich würde gern wissen, ob das jemand auch aus dem echten Leben nachvollziehen kann.
 
Beiträge
464
Likes
275
  • #47
Da ich fast ausnahmslos auf einer gewissen Party immer mit derselben Frau tanze, glaubt ganz offensichtlich die restliche "Community", dass ich mit dieser Frau zusammen bin (wieso man dies denken kann, wenn außerhalb des Tanzes keinerlei Berührungen, Zärtlichkeitsbekundungen etc. erfolgen, ist mir weiterhin ein Rätsel) - und deshalb auch keine eigenen Bestrebungen unternimmt, mit mir in Kontakt zu treten.
Wie kannst Du diese Erfahrung machen und nicht selber merken, dass alles völliger Quark ist, was man glaubt zu sehen, wenn man andere Leute nur beobachtet und nicht anspricht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
12.350
Likes
10.345
  • #48
Wie kannst Du diese Erfahrung machen und nicht selber merken, dass alles völliger Quark ist, was man glaubt zu sehen, wenn man andere Leute nur beobachtet und nicht anspricht?
"Alle" und "völliger Quark" sind übertrieben. Man hat mir diesen offensichtlich entstandenen Eindruck von mehreren Seiten geschildert. Und nein, ich glaube auch längst nicht alles, was ich sehe. Aber auch ich kann mich einer gewissen "Bewertung" von mir wahrgenommener Situationen auch nicht völlig entziehen.
 
Beiträge
1.532
Likes
2.599
  • #49
@Vergnügt
Das finde ich allerdings auch sehr befremdlich, wie du dich hier über das Aussehen deines besten Freundes äußerst! Weiß er, das du findest, dass er in deinen Augen "scheisse" aussieht!
Nö, weiß er nicht. Warum sollte ich es ihm sagen? Was brächte es ihm zu wissen, dass ich ihn unattraktiv finde?
Du kannst ja das nächste mal zu einer deiner besten Freundinnen, die vielleicht übergewichtig ist, sagen: "Hey, in der Hose siehst du echt fett aus. Und alt bist du geworden. Hast richtig viele Falten bekommen."
Wenn du der Meinung bist, man muss den engsten Freunden alles ins Gesicht sagen, was man zu irgendeinem Zeitpunkt einmal denkt, dann fang doch am besten selbst mit an!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: Amanita
Beiträge
7.141
Likes
11.124
  • #50
Nö, weiß er nicht. Warum sollte ich es ihm sagen? Was brächte es ihm zu wissen, dass ich ihn unattraktiv finde?
Du kannst ja das nächste mal zu einer deiner besten Freundinnen, die vielleicht übergewichtig ist, sagen: "Hey, in der Hose siehst du echt fett aus. Und alt bist du geworden. Hast richtig viele Falten bekommen."
Wenn du der Meinung bist, man muss den engsten Freunden alles ins Gesicht sagen, was man zu irgendeinem Zeitpunkt einmal denkt, dann fang doch am besten selbst mit an!
Also ICH erwarte von einer echten Freundin, dass sie mir sagt, wenn mir was nicht steht. Aber sicher nicht, dass sie hinter meinem Rücken und dann auch noch bei Fremden so mies über mich spricht. Alleine Deine Wortwahl war absolut inakzeptabel. Da spricht weder was Liebevolles noch Respektvolles. Das Mindeste, was ein bester Freund verdient.

Aber so pampig und zickig wie Du hier auf ein bisschen Gegenwind reagierst, da wirst Du wenig wahre Freunde haben.
 
  • Like
Reactions: Deleted member 7532 and Fraunette
Beiträge
418
Likes
173
  • #51
Im Zeitalter der emanzipierten Frau zählen nur noch Maße, Größen, Bizeps und blaue Augen.
Wow. Und ich dachte, im Zeitalter der emanzipierten Frau zählt der emanzipierte Mann ... ich bin mir grad nicht sicher, was ich abstoßender finden soll, dieses Frauenbild, das einige hier mit sich herumtragen. Oder das Männerbild ...

Wie oft hatten wir hier das (Un)Thema "nur A*löcher sind erfolgreich bei Frauen" eigentlich schon? Gefühlt im dreistelligen Bereich ...
 
  • Like
Reactions: lisalustig, himbeermond, Deleted member 21128 und 2 Andere
D

Deleted member 20013

  • #52
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Beiträge
289
Likes
189
  • #53
Beiträge
464
Likes
275
  • #54
Aber auch ich kann mich einer gewissen "Bewertung" von mir wahrgenommener Situationen auch nicht völlig entziehen.
Ich habe mir das abgewöhnt, weil meine Einschätzung der Lage allzuoft weit daneben liegt. Ich finde das eigentlich noch recht spannend, mit anderen Leuten über Sichtweisen zu unterhalten und meine dadurch zu erweitern (Solange es nicht gerade Leute wie Xeshra sind, welche die Welt nur noch durchschauen und gar nicht mehr wirklich sehen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
12.350
Likes
10.345
  • #55
Ich habe mir das abgewöhnt, weil meine Einschätzung der Lage allzuoft weit daneben liegt.
Das Problem bei Einschätzungen bzw. Bewertungen liegt ja meist darin, dass man über den "wahren Sachverhalt" in den wenigsten Fällen Kenntnis erlangt.
Wie konntest du erfahren, dass deine Einschätzungen allzuoft weit daneben liegen? Oder war deine Aussage vor allem auf Menschen bezogen, die du dann später persönlich kennengelernt hast - und dementsprechend deine Meinung über sie revidieren konntest/musstest?
 
Beiträge
2.075
Likes
1.653
  • #56
Es gibt da dieses Konzept des Beziehungskontos (da wird es recht umfassend und gut beschrieben: https://www.psychotherapiepraxis.at/artikel/systeme/beziehungskonto.phtml). Soweit ich mich erinnern zu können glaube ist es auch Thema in "Männer sind vom Mars, Frauen sind von der Venus". Das kennt vielleicht hier jemand.

Unter der Annahme, dass dies zutrifft, fällt es mir retrospektiv gesehen immer noch schwer festzulegen, wie ich anders hätte handeln sollen. Kinder nicht mehr trösten, wenn sie weinen? Schulterzucken, wenn die Arbeitssuche am Selbstwert nagt? Selbstmordankündigungen überhören? Sich durch solche Situationen wurschteln, nur um nich zu nett zu sein?
Interessanter Artikel, aber schade, was du daraus gewurschelt hast.
 
  • Like
Reactions: Deleted member 20013
Beiträge
16.054
Likes
8.093
  • #57
O.k., dienen dann diese "luschigen Männer" als "männliche Freundin" (nur eben mit Männersichtweisen) ?
Wozu halten Frauen den Kontakt (Friendzone) zu einem Mann, der nicht als Partner in Frage kommt, unternehmen mit diesem zum Teil etwas und werden von außen möglicherweise sogar als "Paar" wahrgenommen"? Denkt Frau dann, dass das die eigene Attraktivität aus der Sicht potenzieller Partner erhöht?
Dass möglicherweise der Anreiz für andere Männer steigt, diese Frau für sich "gewinnen" zu wollen?
Weil man sich wohl in der Nähe des Mannes fühlt?
Weil es so entspannend ist, mal ohne dieses ganze Gefühlsduselei mit einem Mann Zeit zu verbringen?
Nö, nur um für andere Männer interessant zu werden, ist doch Kinderkram, für mich

- und deshalb auch keine eigenen Bestrebungen unternimmt, mit mir in Kontakt zu treten.
Würdest du als Mann eine Frau "kontaktieren", die auf deiner Tanzparty ständig mit dem gleichen Mann tanzt, obwohl bei genauem Hinschauen, zwischen den Beiden nichts zu laufen schein?
 
Beiträge
12.350
Likes
10.345
  • #58