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  • #1

Anmeldung trotz Skepsis

Ich hab mehrfach festgestellt, dass sich Frauen auf Singlebörsen anmelden und mir dann im persönlichen Gespräch klarmachen, dass sie eigentlich garnicht daran glauben, einen potentiellen Partner über eine Internet-Plattform finden zu können.
Grundsätzlich ist es okay, sich mal umzuschauen, keine Frage, aber den wirklich ernsthaft Suchenden verpasst so etwas einen Dämpfer.

Meine Frage an die Frauenwelt: Ist diese Aussage ein Selbstschutz? Ist es eine Schande, jemanden übers Internet kennenzulernen? Was bewegt eine Frau dazu, sich anzumelden, obwohl sie voreingenommen und skeptisch ist?
 
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  • #2
Zitat von Herforder:
Ich hab mehrfach festgestellt, dass sich Frauen auf Singlebörsen anmelden und mir dann im persönlichen Gespräch klarmachen, dass sie eigentlich garnicht daran glauben, einen potentiellen Partner über eine Internet-Plattform finden zu können.
Grundsätzlich ist es okay, sich mal umzuschauen, keine Frage, aber den wirklich ernsthaft Suchenden verpasst so etwas einen Dämpfer.

Meine Frage an die Frauenwelt: Ist diese Aussage ein Selbstschutz? Ist es eine Schande, jemanden übers Internet kennenzulernen? Was bewegt eine Frau dazu, sich anzumelden, obwohl sie voreingenommen und skeptisch ist?

Also nur weil man dem Geschlecht männlich / weiblich angehört, kann diese Frage schlecht beantwortet werden - ich meine, die Frage ist geschlechtsunabhängig, generell - Frauen und Männer haben gleiche und ungleiche Motive sich anzumelden .. ich denke, dass Parship ne Partnerbörse ist und zum Ziel hat, nen Partner zu finden und zu suchen ... davon gehe ich aus, andere Börsen haben vielleicht was anderes zum Ziel?! Ich könnte mir vorstellen, dass das eine Schutzbehauptung ist, um nicht sagen zu müssen, dass man persönlich an dir kein Interesse hat, aus welchem Grund auch immer.
 
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  • #4
Zitat von Herforder:
..., dass sie eigentlich garnicht daran glauben, einen potentiellen Partner über eine Internet-Plattform finden zu können.
Das trifft vor allem auf die Mehrzahl der Foristinnen hier zu. Bei den von mir angeschriebenen Profilen hatte ich den Eindruck nicht.
 
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  • #5
Zitat von Herforder:
Grundsätzlich ist es okay, sich mal umzuschauen, keine Frage, aber den wirklich ernsthaft Suchenden verpasst so etwas einen Dämpfer.

Meine Frage an die Frauenwelt: Ist diese Aussage ein Selbstschutz? Ist es eine Schande, jemanden übers Internet kennenzulernen? Was bewegt eine Frau dazu, sich anzumelden, obwohl sie voreingenommen und skeptisch ist?
Die Frauen sind m.E. ehrlich und können die Gefühle des ernsthaft Suchenden doch gar nicht beeinflussen, dämpfen. Haben diese Frauen etwa so eine Macht über ihn?

Selbstschutz? = nein
Schande? = hee?

Die Frauen haben letztendlich Hoffnung, trotz des kleinen Zweifels. Ist menschlich.

Ich empfehle das Buch: Die Liebesfalle, dazu gibt es auch einen interessanten Film, leicht im Internet zu finden.
 
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  • #6
Zitat von Herforder:
Ich hab mehrfach festgestellt, dass sich Frauen auf Singlebörsen anmelden und mir dann im persönlichen Gespräch klarmachen, dass sie eigentlich garnicht daran glauben, einen potentiellen Partner über eine Internet-Plattform finden zu können.
Grundsätzlich ist es okay, sich mal umzuschauen, keine Frage, aber den wirklich ernsthaft Suchenden verpasst so etwas einen Dämpfer.

Meine Frage an die Frauenwelt: Ist diese Aussage ein Selbstschutz? Ist es eine Schande, jemanden übers Internet kennenzulernen? Was bewegt eine Frau dazu, sich anzumelden, obwohl sie voreingenommen und skeptisch ist?
Ja, ich denke, es gilt als "uncool", sich auf einer SB anzumelden, um dem Schicksal etwas auf die Sprünge zu helfen.
Suggeriert es doch oft, dass Frau/Mann nicht in der Lage ist, im RL einen geeigneten Partner zu finden.
Was wiederum den Schluss zulassen könnte, dass irgendetwas mit diesem Menschen "nicht stimmt".

Und so ist es vielen Menschen, selbst im Nachgang (z.B. beim Date) noch peinlich, dass der Kontakt via Internet zustande gekommen ist.
 
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  • #8
Zitat von IMHO:
Suggeriert es doch oft, dass Frau/Mann nicht in der Lage ist, im RL einen geeigneten Partner zu finden.
Die es im RL nicht schaffen, tun es doch hier erst recht nicht... :)

Und so ist es vielen Menschen, selbst im Nachgang (z.B. beim Date) noch peinlich, dass der Kontakt via Internet zustande gekommen ist.
Mir nicht. Wir erzählen das immer, wenn wir gefragt werden. Bzw. es ist Teil unseres Smalltalks. So wie Essen, Wetter, Urlaub, usw.
 
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  • #9
Zitat von IMHO:
Ja, ich denke, es gilt als "uncool", sich auf einer SB anzumelden, um dem Schicksal etwas auf die Sprünge zu helfen.
Suggeriert es doch oft, dass Frau/Mann nicht in der Lage ist, im RL einen geeigneten Partner zu finden.
Was wiederum den Schluss zulassen könnte, dass irgendetwas mit diesem Menschen "nicht stimmt".
es ist ja auch meistens so.
 
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  • #11
Hallo Herforder,

ob das eine Frauenfrage ist?
Fände es seltsam, bin ja hier nicht unterwegs, weil ich KEINEN Partner finden möchte. Oder ist das dann die Art Feststellung - Fishing for Compliments..

Wenn mir das ein Mann sagen würde, wäre es, glaube ich, für mich ziemlich durch - weil ich mich dann frage, warum dann überhaupt Kontakt.

In einem Profil stand mal bei - ich würde nie...sagen, dass ich Dich im Internet kennen gelernt habe.

Da gilt für mich das Gleiche - da verliere ich das Interesse.
Ich habe meinen letzten Partner, mit dem ich 10 Jahre zusammen war, über PS kennen gelernt, das nie verheimlicht. Warum sollte ich?

Soll ich zuhause auf den Briefträger warten, der mir jemanden liefert, oder alle Bars und Cafés abgrasen oder mich auf den Marktplatz setzen mit einem Schild um den Hals - bin auf der Suche...Da ist mir eine Partnerbörse bedeutend lieber.
Und wohl einfach inzwischen Bestandteil des Real Life.

(Komisch, dass das manchen peinlich ist, aber analog ist Peinlichkeit wohl kein Thema, bei dem was so manche äußerst ungeniert auf Facebook posten - da ist die Schamgrenze öfters im Negativen Bereich)


Wobei ich so langsam das Gefühl habe, mit der Ernsthaftigkeit auf den Partnebörsen ist es nicht so wirklich weit her - wenn ich so Reaktionen und Initiativen verfolge.

Und sicher bin ich etwas schräg und habe meine Macken - ich bin ein Mensch...
 
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  • #12
Ich war oder bin auch skeptisch, hab mich jetzt aber angemeldet, dass überhaupt ein mal a Antwort kommt ist ja voll selten ! Hilfe !
 
G

Gast

  • #13
So schade, dass die, die sich zumindest freundlich antworten und nicht gegen die Wand schreiben lassen, sich offensichtlich leider nicht gegenseitig (an)schreiben. Ich lese so oft, dass andere auch antworten, aus Respekt vor der Zeit und Mühe - ja, es gibt auch solche, die ein Profil ganz lesen und sich darauf beziehen - des anderen. Nur die "treffe" ich leider nicht. Ich kenne, seit ich die 50-Marke passiert habe, nur Igno (oder ätzend sexuelle Anmache, was in meiner Wahrnehmung auch eine Form von aggressivem Igno ist).

Es gibt sicher viele verschiedene Arten von "Skepsis". Ich bin und war auch skeptisch. Nicht wegen der Kennenlernform an sich, sondern wegen der inzwischen auch wissenschaftlich bekannten und untersuchten Situation: Akademikerinnen ab 40 (oder sogar früher) sind auf dem MARKT der Online-PV die "Loserinnen". Auch das herzerwärmende Parship-Erfolgsbeispiel zeigt ein weibliches Ü50-Mitglied (Sekretärin) mit einem Ü50-Mitglied (Ingenieur). Ohne das irgendwie zu werten, ist der Mann Akademiker, die Frau nicht. Es geht ums Geldverdienen mit Sehnsucht. Der Markt ist nicht nur wegen der "Bedürfnisse" der Menschen da, jedenfalls mE nicht. Es ist ein knallharter Wirtschaftszweig.

Die Verteilung der Marotten/special effects und/oder seelischen Defekte dürfte sich online wie offline nichts nehmen. Die meisten Menschen sind in beiden Welten unterwegs. Oder wo kommen die Millionen her, die online Partner suchen? Gut, viele sind Mehrfachanmelder in den unterschiedlichstenBörsen. Irgendwann erkennt man sie, auch wenn die Fotos verschwommen sind. Weil es überall dieselben sind.

Mein Resümee ist, dass ich keine bezahlpflichtigen Mitgliedschaften mehr empfehlen kann. In den kostenlosen Börsen sind oftmals dieselben Männer unterwegs. Dort kostet das Ignoriert- und Entwertetwerden wenigstens nichts, ist also nicht annährend so: "Maso".

Ist jetzt etwas überspitzt ausgedrückt, trifft jedoch, was ich erlebt habe. (Und die, die jetzt wieder über Hässlichkeit, Verbitterung, Psychoschaden bei mir etc. mutmaßen, bitte ich mein Post einfach großzügig zu ignorieren. *g auch das gibt es, die ausdrückliche Bitte um Igno ^^)
 
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G

Gast

  • #14
PS
"Akademiker" ist für mich übrigens nur ein beschreibender Begriff für eine Ausbildung. Und die Redewendung "down dating", die in dem Kontext grassiert, finde ich vollkommen elitär und trennend - daneben. Ich bin offen für Menschen mit anderen Bildungshintergründen als meinen. Nenne das für mich weder "down" noch "up" dating. Die einzig wahre Schule ist sowieso das Leben. Professorentitel etc. bedeuten für mich erstmal nichts. Es sagt (mir) nichts über den Menschen und sein Handeln im Alltag... rein gar nichts.