A

*Andrea*

  • #122
Ich bzw. mein Glück möchte ich nicht von einer anderen Person abhängig machen, genauso wenig möchte ich für das Glück einer anderen Person "verantwortlich" sein. Ich bin auch alleine glücklich.
Ich bin da nicht so sicher wie du, dass ich mir immer vertrauen kann, dass das Glück bei mir bleiben wird. Ich bin ja nicht unbedingt fähiger als mein Partner.

Für mich stimmt es eher so, dass ich versuche, dem Leben (oder vielleicht könnte ich auch sagen: Gott, jedenfalls etwas Höherem, das mich und meine Begrenztheit übersteigt) zu vertrauen und in jeder Situation das zu sehen, was sie mir bringt oder von mir verlangt. Auch wenn ich nicht immer himmelhoch jauchzend bin (sondern manchmal auch tief traurig oder verunsichert oder wütend oder ängstlich), so bin ich doch grundsätzlich auf diese Weise ein glücklicher Mensch. Das klappt am Besten je mehr ich es schaffe, meine vorgefassten Pläne, Wünsche und Vorstellungen loszulassen und mich statt dessen ganz auf den Moment und auf die Menschen einzulassen, die gerade um mich sind.
 
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  • #124
Also bist Du doch gar nicht alleine. Du bist auch für Dein Glück von Deinen tollen Kindern, der Familie, den Freunden "abhängig". Nur von einem Partner darf das um Himmels Willen nicht sein. Na, dann eben ohne... :rolleyes:
Stimmt, ich bin nicht allein, ich habe "nur" keinen Partner. Und ja, dann bin ich wohl von meinen Kindern, Freunden, Familie etc. abhängig, denn ohne sie möchte ich nicht sein und umgekehrt wohl auch nicht ... also eine Form gegenseitiger "Abhängigkeit". Und somit ist mein Gück nicht von einem Partner abhängig. Was für ein Glück! :)
 
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  • #127
Aber was genau macht die Abhängigkeit von Kindern, Familie und Freunden so viel erträglicher als die von einem Partner?

Freunden gegenüber fühlt man sich evtl aus historischen Gründen verpflichtet, wenn man sie vor sehr langer Zeit wählte, bzw gar nicht wählte, sondern sie einem von den Umständen in die Arme gespielt worden sind (z.B. Nachbarskind oder Kind mit ähnlichem Schicksal [z.B. saufendem Vater]).

Der "Freundschaften", die im Erwachsenenalter geschlossen wurden, wird sich (z.B. bei sich ändernden Umständen) um so leichter entledigt, je kürzer die "Freundschaft" bestand und je weniger einen verbindet.

Von daher glaube ich nicht, dass das Glück häufig oder weit verbreitet von (im Erwachsenenalter geschlossenen) Freundschaften abhängig gemacht wird.

Daruber hinaus sind die Ansprüche an "Freunde" niedriger, als an einen Partner, weil es generell akzeptiert ist, verschiedene Freunde zu haben, die unterschiedliche Interessengebiete abdecken.
Bei romantischer Partnerschaft ist eine solche Herangehensweise des Outsourcings mehr oder weniger verschrien.
 
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  • #128
Aber was genau macht die Abhängigkeit von Kindern, Familie und Freunden so viel erträglicher als die von einem Partner?
Hat das irgendwer behauptet?

Du kannst gerne noch weiter darüber philosophieren, ob ich bzw. mein Glück von irgendwem oder irgendwas abhängig ist. Welche Abhängigkeit besser, schlimmer oder erträglicher ist. Ich werde mich in der Zeit einfach weiter über mein Glück und Glücklichsein freuen! Ehrlich gesagt ist es mir schei...egal ob ich glücklich bin, weil meine Gedanken positiv sind, mein Umfeld gut ist oder mir eine gute Fee gerade Glücksstaub aufs Haupt schüttet. :rolleyes:
Ich genieße mein derzeitiges Glück - auch ohne Partner. :)
Ich verweise jetzt hier auf meinen Post #116
 
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  • #130
Auf die kleinen Dinge achten: Sei vorsichtig mit Deinen Formulierungen!
Es gibt so dahingesagte Formulierungen, da möchte man den anderen am liebsten k........n, grrrrrr!

So nach dem Motto: " Tut mir leid, Sie haben sich soeben disqualiviziert".
 
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  • #131
Du kannst gerne noch weiter darüber philosophieren, ob ich bzw. mein Glück von irgendwem oder irgendwas abhängig ist. Welche Abhängigkeit besser, schlimmer oder erträglicher ist. Ich werde mich in der Zeit einfach weiter über mein Glück und Glücklichsein freuen! Ehrlich gesagt ist es mir schei...egal ob ich glücklich bin, weil meine Gedanken positiv sind, mein Umfeld gut ist oder mir eine gute Fee gerade Glücksstaub aufs Haupt schüttet. :rolleyes:
Ich genieße mein derzeitiges Glück - auch ohne Partner. :)
Ich verweise jetzt hier auf meinen Post #116
bei soviel Glück wird mir ganz schwummerig. Wie hält man das aus, ständig im Glückstaumel?
 
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  • #132
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  • #133
Mann/ Frau sollte gönnen können.
Und sei es das Glück der Anderen. :p
 
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  • #134
Es geht doch mehr darum, ob man sich in so einem Forum ständig selbst attestieren muß, wie glücklich man sei. Oder warum jemand das muß... :oops:
 
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  • #135
Zu diesem Thema gibt es sicher viele Meinungen.
Gefühle zulassen hat damit sicher auch zu tun.
Glück muss man auch aushalten können.
Vielleicht meint Truppenursel das?