ionchen

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  • #91
Abhängigkeit ist hier ein guter Begriff.
Denke da ähnlich wie Fraunette. Wenn man Glück nur zu zweit schafft, stimmt mit dem Selbstbewusstsein etwas nicht.
Bin froh, dass ein Typ für mich diese Aufgabe nicht übernehmen muss. Wie traurig wäre diese Vorstellung.o_O
 

Fraunette

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  • #92
Das ist ja das Leistungsprinzip. Sich selbst programmieren.
Und als Glück denke ich mir halt: ach, diese Selbstprogrammiernerds, die wollen immer alles erzwingen, die laufen mir zu sehr nach, da treibts mich gleich in die entgegengesetzte Richtung. So wie ein Partner reißaus nehmen kann, wenn er zu sehr unter Druck gesetzt wird, für das Glück zu sorgen, so kann auch das Glück reißaus nehmen, wenn es zu sehr unter Druck gesetzt wird, zu einem zu kommen.
Und das liest man hier ja immer wieder: daß dieselben, die ohne Ende versichern, man dürfe keinem Partner hinterherlaufen, umso mehr sich selbst und dem Glück hinterherlaufen.

Daß man hingegen für gute Bedingungen sorgen kann, die dem Glück einladender sind, das ja. Ich glaub nur, daß die eher ohne direktes Anzielen des Glücks auskommen, also ohne aufs Tischkärtchen den Namen "Glück" zu schreiben.
In meinem Leben öffnen sich zur Zeit sehr viele "Türen" und ich erlebe so viele glückliche Momente. Bin gelassener als jemals zuvor. Ich bin fest davon überzeugt, dass das (auch) daran liegt, dass ich an meiner Einstellung und Denkweise gearbeitet habe.
Gut, dann bin ich eben ein glücklicher Selbstprogrammiernerd.:eek::)
Besser als auf einer Wiese nach dem einen vierblättrigen Kleeblatt zu suchen.
 
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XX

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  • #93
@Fraunette, hat das Daumendrücken eigentlich geholfen? :)
 

Tone

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  • #96

fafner

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  • #98
Das Glücklichsein kann man sich offenbar selbst attestieren. Mit dem Partner ist das nicht ganz so einfach. Ausser man heißt Xeshra.
 
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Deleted member 21128

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  • #99
Ich seh das wie du @Fraunette Ich bin auch froh, dass ich für das Glück meiner Freundin nicht verantwortlich bin. Sie kann sich sehr gut selbst darum kümmern, und sie macht ihre Sache gut. Und ich auch. Das hält uns ja nicht davon ab, uns gegenseitig eine Freude zu machen.
Insgesamt muss ich aber zugeben, dass ich wieder viel zufriedener und auch (noch) öfter glücklich bin, seitdem ich wieder eine so schöne Liebesbeziehung habe. Das ist ja auch der Grund, warum ich das wollte.
Irgendwie stimmt für mich also beides, ich war ohne Freundin nicht unglücklich, aber mit bin ich noch glücklicher.
 
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Deleted member 20013

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  • #100
Als obs damit nicht dieselben Probleme gäbe.
Jeder ist seines Glückes Schmied....
Die Redewendung "Jeder ist seines Traumpartners Bäcker" hingegen hat sich aus irgendwelchen ganz seltsamen Gründen nicht so recht etabliert. Viel mehr noch: "Sich einen Partner backen" wird eher als neckischer Seitenhieb auf (vermeintlich) zu hohes Anspruchsdenken verwendet.
 
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*Andrea*

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Julianna

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  • #103
@Frau M Glück findet man nicht im Außen, sondern in sich selbst ;)
 

babe

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  • #104
Ein Glaubenssatzbestseller mit verheerender Wirkung.

Wenn's dieselben Probleme gibt, dann ist es ja nicht verkehrt, zuerst mit der Glücksuche zu üben. Dann schafft man das mit dem Partner locker!
Nur, wenn das Problem gelöst würde. Wirds aber nicht. Macht aber süchtig.
Immerhin sind die Leute dann aber weg von der Straße und haben was zu tun.

@Frau M Glück findet man nicht im Außen, sondern in sich selbst ;)
Sagt man immer so, ist aber ne eher schlechte Metaphorik.
 
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fafner

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  • #109
Wenn's dieselben Probleme gibt, dann ist es ja nicht verkehrt, zuerst mit der Glücksuche zu üben. Dann schafft man das mit dem Partner locker!
Das widerspricht etwas der Beobachtung hier. Es gibt so viele glücksgeübte Singles. Denen müßten doch dann die Partner nur so zufliegen.
Ich hab da ja 'ne andere Theorie. Partnerschaft muß man wollen. Aber fürs Sahnehäubchen strengt sich halt niemand an. Wenn es nur ein nice to have ist. Das soll es bitteschön gratis geben zum selbstorganisierten Glück... :oops:
 
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Sweety69

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  • #110
Abhängigkeit ist hier ein guter Begriff.
Denke da ähnlich wie Fraunette. Wenn man Glück nur zu zweit schafft, stimmt mit dem Selbstbewusstsein etwas nicht.
Bin froh, dass ein Typ für mich diese Aufgabe nicht übernehmen muss. Wie traurig wäre diese Vorstellung.o_O

Hm, was ist denn an Abhängigkeit so furchtbar? Ich bin abhängig von einer Athmosphäre (Sauerstoffgehalt und Temperatur), ich bin abhängig von Trinken und Nahrung. Als soziales Wesen bin ich wohl auch abhängig von Zuwendung und Liebe. Es gab doch mal diesen Kaiser, der herausfinden wollte, welche Sprache der Mensch spricht, wenn er nicht durch Umwelteinflüsse beeinflusst wird. In einer Säuglingsstation sollten die Babys nur gefüttert und gewärmt werden. Aber die Hebammen und Betreuerinnen sprachen mit den Kindern nicht und hielten sie auch nicht auf dem Arm, um ihnen Liebe zu schenken. Die Säuglinge sind alle gestorben. Ein sehr grausames und sehr anschauliches Experiment. Wie Trinken, Luft und Essen braucht der Mensch auch Zuwendung zum Überleben. Warum soll ich ganz alleine glücklich sein? Vielleicht ähnlich glücklich wie wenn ich an Hunger leide.

Ich möchte lieben und geliebt werden. Ich brauche einen anderen, den ich lieben kann. Ich bin mir nicht genug. Ich möchte nicht dauerhaft alleine bleiben. Ich finde diese Vorstellung gruselig. Ich hoffe, dass ich einen passablen Mann finden werde.
 
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Frau M

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  • #111
Heute bin ich durchwachsen glücklich.
Ich freue mich über Eure zahlreichen Ideen zum Glück.
 
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Fraunette

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  • #112
Hm, was ist denn an Abhängigkeit so furchtbar? Ich bin abhängig von einer Athmosphäre (Sauerstoffgehalt und Temperatur), ich bin abhängig von Trinken und Nahrung. Als soziales Wesen bin ich wohl auch abhängig von Zuwendung und Liebe. Es gab doch mal diesen Kaiser, der herausfinden wollte, welche Sprache der Mensch spricht, wenn er nicht durch Umwelteinflüsse beeinflusst wird. In einer Säuglingsstation sollten die Babys nur gefüttert und gewärmt werden. Aber die Hebammen und Betreuerinnen sprachen mit den Kindern nicht und hielten sie auch nicht auf dem Arm, um ihnen Liebe zu schenken. Die Säuglinge sind alle gestorben. Ein sehr grausames und sehr anschauliches Experiment. Wie Trinken, Luft und Essen braucht der Mensch auch Zuwendung zum Überleben. Warum soll ich ganz alleine glücklich sein? Vielleicht ähnlich glücklich wie wenn ich an Hunger leide.

Ich möchte lieben und geliebt werden. Ich brauche einen anderen, den ich lieben kann. Ich bin mir nicht genug. Ich möchte nicht dauerhaft alleine bleiben. Ich finde diese Vorstellung gruselig. Ich hoffe, dass ich einen passablen Mann finden werde.
Ich bzw. mein Glück möchte ich nicht von einer anderen Person abhängig machen, genauso wenig möchte ich für das Glück einer anderen Person "verantwortlich" sein. Ich bin auch alleine glücklich. Da sind meine tollen Kinder, meine Familie, Freunde etc. Also auch viel Liebe! Auch ich wünsche mir einen Partner (und nicht nur einen passablen Mann). Aber ich möchte nicht die "Glücksfee" für einen unglücklichen Singlemann sein. :oops:
 
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Dreamerin

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  • #115
Ich definiere mich nicht durch einen Partner.
Ich auch nicht. ABER: ich hätte schon gern einen Partner. Der Alltag läuft schon gut ohne. Aber, schöner wäre: mit.
Für mich ein schönes Gefühl: ich komme schon ganz gut alleine klar. Ja. Aber: ich möchte es nicht auf Dauer. Ich wünsche mir für das letzte Drittel meines Lebens nochmal einen Lebenspartner. sollte mir dies nicht gelingen, finde ich es entspannend, dass ich auch, ohne diesen Status zu erreichen, relativ entspannt weiterleben kann. Aber mein Wunsch ist das nicht.
 
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  • #116
Genau! Und bis dahin bin ich (meistens) glücklich, freue mich auch über die kleinen Dinge (in den letzten Tagen waren es die blühenden Kirschbäume, die an meiner Joggingstrecke stehen - wunderschön) und über die großen sowieso (bald Urlaub in Italien :rolleyes:). Das Leben ist ein Fest (meistens). :D
Und an alle, die jetzt wieder was Negatives schreiben und versuchen, alles madig zu machen oder bis ins Kleinste zu analysieren: Schreibt wie und was ihr wollt. I feel good ... :D
https://youtu.be/U5TqIdff_DQ
 
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Sich erlauben neue Wege zu gehen:)
 

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  • #119
Genau! Und bis dahin bin ich (meistens) glücklich, freue mich auch über die kleinen Dinge (in den letzten Tagen waren es die blühenden Kirschbäume, die an meiner Joggingstrecke stehen - wunderschön) und über die großen sowieso (bald Urlaub in Italien :rolleyes:). Das Leben ist ein Fest (meistens). :D
Und an alle, die jetzt wieder was Negatives schreiben und versuchen, alles madig zu machen oder bis ins Kleinste zu analysieren: Schreibt wie und was ihr wollt. I feel good ... :D
https://youtu.be/U5TqIdff_DQ
Meine Worte: Die kleinen Dinge des täglichen Lebens sind mir wichtig. Sie sollen nicht nur Dein Leben bereichern ... ;):) Den Atem rauben ... bis zum letzten Tropfen ... :)
https://www.youtube.com/watch?v=PJjXnkd6bUQ
 
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