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  • #34
Ja, das überzeugendste Rezept zum Glücklichsein ist es, alle Trauben, die einem zu hoch hängen, als sauer erkannt zu haben.
 
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  • #35
Eigentlich ging es ja ursprünglich um die Paar Beziehung als erfolgreiche Handlung. Der Begriff Erfolg passt für mich da nicht so.
Glück ist es, wenn die Beziehung nicht nur anstrengend ist, oder ein fauler Kompromiss. Um so weniger Arbeit, desto besser.
Abgesehen davon, wenn alleine sein angeblich so einfach ist, wieso suchen dann so viele. Ein Widerspruch in sich.
Mir ist in jedem Fall ein Mann lieber, der auch alleine klar kommt, als so ein Warmwechsler. Nein danke, ich habe keine Eile. :)
 
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  • #36
cherophobia :eek:o_O:rolleyes:
 
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  • #37
Weil es eine Leistung ist, die nicht jedem gelingt, einen anderen Menschen lebenslang an seiner Seite zu halten. Allein zu bleiben ist keine Kunst.
ist doch.
allein und gücklich - oder auch unglücklich - zu leben ist wahrlich eine Kunst.
Eine viel bedeutendere, natürlich nur mMn, als aus Angst vor dem Alleinsein bei einer Partnerin/Partner auszuharren, mi der/dem frau/man unglücklich ist, geschweige denn richtig leidet.:(
Natürlich sind es oft die Kinder oder das Haus oder...oder...oder, aber diese Gründe sind des öfteren nur vorgeschoben, um sich der Angst vor dem Alleinsein nicht stellen zu müssen...mindestens konnte ich dieses Phänomen mit meinen 52 "Lenzen";)(kleine Reminiszenz) schon häufig beobachten...allerdings keine Statistik dabei geführt, daher meine "Daten" bzw.meine Erkenntnisse, die ich aus denen folgerte, nur sehr bedingt belastbar...;)
 
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fleurdelis*

  • #40
Ja, das überzeugendste Rezept zum Glücklichsein ist es, alle Trauben, die einem zu hoch hängen, als sauer erkannt zu haben.

... und manchen reicht das ja gar nicht .... die legen einem eine saure Gurke auf den Tisch und behaupten noch, man hätte sie selbst hin gelegt .... und wenn man dann sagt: wat’ soll ich mit der Gurke? Wieso legst du die mir jetzt vor die Nase ... dann soll man sich gefälligst auch nicht da drüber künstlich aufregen ... das die Gurke da jetzt liegt ..... ich bin über die Illusionen, die sich die Menschen schaffen, immer wieder höchst erstaunt ...
 
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Dr. Bean

  • #41
... und manchen reicht das ja gar nicht .... die legen einem eine saure Gurke auf den Tisch und behaupten noch, man hätte sie selbst hin gelegt .... und wenn man dann sagt: wat’ soll ich mit der Gurke? Wieso legst du die mir jetzt vor die Nase ... dann soll man sich gefälligst auch nicht da drüber künstlich aufregen ... das die Gurke da jetzt liegt ..... ich bin über die Illusionen, die sich die Menschen schaffen, immer wieder höchst erstaunt ...
*Notiz an mich selbst: fleur niemals die Gurke morgens auf den Tisch legen*
 
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  • #42
In erster Linie ist Glück doch eine Einstellungsfrage, oder besser gesagt, dass, was wir aus Situationen, Emotionen, Erwartungen und Motivationen machen.
In welchem Maß ist man bereit, Glücksmomente als solche wahrzunehmen?
Aus Gesprächen mit Menschen, die eine Depression hinter sich haben, habe ich heraus gehört, dass es ihnen nicht mehr möglich war, Vögel zwitschern zu hören, Sonnenlicht wahrzunehmen, Regen zu riechen und so weiter. Erst nach überstandener Depression konnten sie diese Erfahrungen wieder genießen.
Für sie war dies schon ein Glücksmoment.
Eine andere wichtige Komponente ist die eigene Sensibiltät. Wann und in welchem Maß kann ich Glück als solches erfahren oder wahrnehmen?
Erfreue ich mich schon an der Tatsache, dass es schön ist, andere Menschen lachen zu sehen oder kann ich Glück nur als solches wahrnehmen, wenn ich selber mitlachen kann?
Für mich ist auch die Erwartungshaltung wichtig, was oder wen brauche ich, um mich glücklich zu fühlen, was muss passieren, damit ich glücklich bin.
Wenn man sich dessen bewußt ist, kann das in einer Beziehung sicher nur helfen.
In einer Beziehung war mir immer wichtig, auf mein eigenes Glück zu achten. Nur wenn ich glücklich bin, kann ich es weitergeben und es mit meinem Partner teilen.
Leider ging die Rechnung nicht auf, denn wenn der andere nicht oder anders mit dir teilen möchte, ist das schonmal großer Mist. Aber trotzdem halte ich an der Einstellung fest, dass gerade in einer Beziehung nicht der Partner sondern ich selbst für mein Glück verantwortlich ist/bin.
 
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  • #44
Ich kenns auch, Glück beschert zu bekommen, das zuvor niemand hatte.
Recht schön fand ich das.
 
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  • #45
Na ja, die Bescherung kann den Glücklosen auch glücklich machen.