babe

User
Beiträge
993
  • #34
Ja, das überzeugendste Rezept zum Glücklichsein ist es, alle Trauben, die einem zu hoch hängen, als sauer erkannt zu haben.
 
  • Like
Reactions: mino65 and Jacinta

ionchen

User
Beiträge
1.471
  • #35
Eigentlich ging es ja ursprünglich um die Paar Beziehung als erfolgreiche Handlung. Der Begriff Erfolg passt für mich da nicht so.
Glück ist es, wenn die Beziehung nicht nur anstrengend ist, oder ein fauler Kompromiss. Um so weniger Arbeit, desto besser.
Abgesehen davon, wenn alleine sein angeblich so einfach ist, wieso suchen dann so viele. Ein Widerspruch in sich.
Mir ist in jedem Fall ein Mann lieber, der auch alleine klar kommt, als so ein Warmwechsler. Nein danke, ich habe keine Eile. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
D

Deleted member 20013

Gast
  • #36
cherophobia :eek:o_O:rolleyes:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

mino65

User
Beiträge
629
  • #37
Weil es eine Leistung ist, die nicht jedem gelingt, einen anderen Menschen lebenslang an seiner Seite zu halten. Allein zu bleiben ist keine Kunst.
ist doch.
allein und gücklich - oder auch unglücklich - zu leben ist wahrlich eine Kunst.
Eine viel bedeutendere, natürlich nur mMn, als aus Angst vor dem Alleinsein bei einer Partnerin/Partner auszuharren, mi der/dem frau/man unglücklich ist, geschweige denn richtig leidet.:(
Natürlich sind es oft die Kinder oder das Haus oder...oder...oder, aber diese Gründe sind des öfteren nur vorgeschoben, um sich der Angst vor dem Alleinsein nicht stellen zu müssen...mindestens konnte ich dieses Phänomen mit meinen 52 "Lenzen";)(kleine Reminiszenz) schon häufig beobachten...allerdings keine Statistik dabei geführt, daher meine "Daten" bzw.meine Erkenntnisse, die ich aus denen folgerte, nur sehr bedingt belastbar...;)
 
  • Like
Reactions: Schmunke1965 and BS1962
F

fleurdelis*

Gast
  • #40
Ja, das überzeugendste Rezept zum Glücklichsein ist es, alle Trauben, die einem zu hoch hängen, als sauer erkannt zu haben.


... und manchen reicht das ja gar nicht .... die legen einem eine saure Gurke auf den Tisch und behaupten noch, man hätte sie selbst hin gelegt .... und wenn man dann sagt: wat’ soll ich mit der Gurke? Wieso legst du die mir jetzt vor die Nase ... dann soll man sich gefälligst auch nicht da drüber künstlich aufregen ... das die Gurke da jetzt liegt ..... ich bin über die Illusionen, die sich die Menschen schaffen, immer wieder höchst erstaunt ...
 
D

Dr. Bean

Gast
  • #41
... und manchen reicht das ja gar nicht .... die legen einem eine saure Gurke auf den Tisch und behaupten noch, man hätte sie selbst hin gelegt .... und wenn man dann sagt: wat’ soll ich mit der Gurke? Wieso legst du die mir jetzt vor die Nase ... dann soll man sich gefälligst auch nicht da drüber künstlich aufregen ... das die Gurke da jetzt liegt ..... ich bin über die Illusionen, die sich die Menschen schaffen, immer wieder höchst erstaunt ...

*Notiz an mich selbst: fleur niemals die Gurke morgens auf den Tisch legen*
 
  • Like
Reactions: Deleted member 22399, Tone and Pit Brett

Serafine

User
Beiträge
177
  • #42
In erster Linie ist Glück doch eine Einstellungsfrage, oder besser gesagt, dass, was wir aus Situationen, Emotionen, Erwartungen und Motivationen machen.
In welchem Maß ist man bereit, Glücksmomente als solche wahrzunehmen?
Aus Gesprächen mit Menschen, die eine Depression hinter sich haben, habe ich heraus gehört, dass es ihnen nicht mehr möglich war, Vögel zwitschern zu hören, Sonnenlicht wahrzunehmen, Regen zu riechen und so weiter. Erst nach überstandener Depression konnten sie diese Erfahrungen wieder genießen.
Für sie war dies schon ein Glücksmoment.
Eine andere wichtige Komponente ist die eigene Sensibiltät. Wann und in welchem Maß kann ich Glück als solches erfahren oder wahrnehmen?
Erfreue ich mich schon an der Tatsache, dass es schön ist, andere Menschen lachen zu sehen oder kann ich Glück nur als solches wahrnehmen, wenn ich selber mitlachen kann?
Für mich ist auch die Erwartungshaltung wichtig, was oder wen brauche ich, um mich glücklich zu fühlen, was muss passieren, damit ich glücklich bin.
Wenn man sich dessen bewußt ist, kann das in einer Beziehung sicher nur helfen.
In einer Beziehung war mir immer wichtig, auf mein eigenes Glück zu achten. Nur wenn ich glücklich bin, kann ich es weitergeben und es mit meinem Partner teilen.
Leider ging die Rechnung nicht auf, denn wenn der andere nicht oder anders mit dir teilen möchte, ist das schonmal großer Mist. Aber trotzdem halte ich an der Einstellung fest, dass gerade in einer Beziehung nicht der Partner sondern ich selbst für mein Glück verantwortlich ist/bin.
 
  • Like
Reactions: mino65, Deleted member 22399, Lilith888 und 3 Andere

babe

User
Beiträge
993
  • #44
Ich kenns auch, Glück beschert zu bekommen, das zuvor niemand hatte.
Recht schön fand ich das.
 

Marlene

User
Beiträge
677
  • #45
Na ja, die Bescherung kann den Glücklosen auch glücklich machen.
 

Frau M

User
Beiträge
2.670
  • #46
Frage: Muss Euer Leben spannend sein, damit ihr glücklich seid?
 
D

Deleted member 22399

Gast
  • #50
Frage: Muss Euer Leben spannend sein, damit ihr glücklich seid?
Spannung gehört doch immer zum Leben. Wobei für jeden wohl der Begriff "Spannung" etwas anderes bedeutet. Der eine braucht den Kick beim Fallschirmsprung oder Steilwand-Klettern, der andere findet es total aufregend, im Zoo die Elefanten zu beobachten und der Nächste holt sich seine "Spannung" im Flirten.
Ein Leben ohne Spannung ... m.M.n. langweilig. ;)
 
  • Like
Reactions: Frau M

Serafine

User
Beiträge
177
  • #53
Ich habe dazu einen wirklich aufschlussreichen Buchtip:
"Hektors Reise oder die Suche nach dem Glück"
liest sich herrlich und beantwortet deine Fragen sehr treffsicher.
Viel Spass beim Lesen.
 

Frau M

User
Beiträge
2.670
  • #54
[
@Dreamerin: Spannend im Sinne von " nicht langweilig" ist hier gemeint.
Anspannung/ Entspannung ist doch etwas anderes.
 
  • Like
Reactions: mino65

Frau M

User
Beiträge
2.670
  • #56
Muß Euer Leben nicht-langweilig sein, damit ihr glücklich seid?
Damit ist nicht gemeint, das dass Leben permanent spannend sein muss.
Da sind etliche Variationen denkbar und es kann auch " Störfaktoren" geben.
Manche dieser Störfaktoren kann ich beeinflussen, z.B. in dem ich meine Einstellung, meine Gewohnheiten ändere..... .

Langeweile z.B. hat ja auch ihre Daseinsberechtigung.
Erwachsene sind häufig so gehetzt und getrieben, dass sie zwar keine Langweile kennen, andererseits auch nicht glücklich bzw. zufrieden sind mit ihrem Leben.
 
Zuletzt bearbeitet:

babe

User
Beiträge
993
  • #57
Damit ist nicht gemeint, das dass Leben permanent spannend sein muss.
Da sind etliche Variationen denkbar und es kann auch " Störfaktoren" geben.
Manche dieser Störfaktoren kann ich beeinflussen, z.B. in dem ich meine Einstellung, meine Gewohnheiten ändere..... .

Du hattest ja bereits definiert, was du unter spannend verstehst: nicht langweilig.

Wärs nicht spannender, statt dieses Begriffherumschiebens beispielsweise einfach zu fragen, wieviel Langeweile Glücklichsein aushält oder umgekehrt?
 

Frau M

User
Beiträge
2.670
  • #58
Ich ergänze: ...nicht langweilig im weiteren Sinne.
Deine Anmerkung lese ich als konstruktive Ergänzung.
 

fafner

User
Beiträge
13.241
  • #59
Was bedeutet denn langweilig... ? :eek: