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  • #1

Anleitung zum Glücklichsein, wie macht Ihr das?

Eine gute Voraussetzung für das Liebesglück oder auch "Wolke4" :)
 
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  • #2
...oh, was hab ich denn da.. wieder...geschrieben.
Wolke macht es doch richtig.
 
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Deleted member 20013

  • #3
Keinen Anleitungen zum Glücklichsein folgen und nicht glauben, dass Glücklichsein der Heilige Gral sei.

Glücklichsein ist kein Dauerzustand.
Glücklichsein unterliegt sehr staker Adaptation (Wie unser Riechorgan - Wer einen pubertierenden Sohn hat, seine Höhle betritt und sich dann 10 min darin aufhält, weiß wovon ich rede. Das, nur halt für positive Emotionen.).
 
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  • #4
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....reicht:D
 
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Deleted member 20013

  • #6
Wenn wir im Suchtkontext bleiben: wegen der Adaptation muss stetig die Dosis gesteigert werden, um den gleichen Effekt zu erzielen. (Zumindest bei sehr vielen Substanzen und Zwängen.)
 
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  • #7
Wenn wir im Suchtkontext bleiben: wegen der Adaptation muss stetig die Dosis gesteigert werden, um den gleichen Effekt zu erzielen. (Zumindest bei sehr vielen Substanzen und Zwängen.)
Sehr richtig, genau deshalb belohnt der Körper mit Glücksgefühlen, wenn eine erfolgreiche Handlung gelingt, wozu auch ein gemeinsame Leben als Paar gehört. Stark vereinfacht und an die Evolutionstheorie angelehnt ...
 
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  • #8
Glücklich bin ich dann, wenn ich nicht mit jemand anderem tauschen möchte.
Und das geht mir recht oft so. Nicht immer, aber immer öfter. :p
 
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Deleted member 20013

  • #9
wozu auch ein gemeinsame Leben als Paar gehört.
Nein. Definitiv nicht.
Dein Belohnungssystem funktioniert nur mit enormer Anstrengung (für manche Individuen etwas weniger enorm) über lange, und auch noch in die Zukunft gerichetete, Zeiträume.
Das siehst du allein schon an all den fetteleibigen Leuten in unserer Gesellschaft.
Falls dich das Thema interessiert, könntest du über den Begriff "Belohnungsaufschub" nachlesen.



Stark vereinfacht und an die Evolutionstheorie angelehnt ...
Mit Verlaub: Ausgegorener Blödsinn.
Wenn wir so weit gehen wollen, dann müssten wir ersteinmal feststellen, dass die Individuen der menschliche Spezies, über ihren gesamten Verlauf betrachtet, nur seit einem winzigen Bruchteil überhaupt erst über 40 Jahre alt werden.



deshalb belohnt der Körper mit Glücksgefühlen, wenn eine erfolgreiche Handlung gelingt, wozu auch ein gemeinsame Leben als Paar gehört.
Also dürftest du das damit zusammenhängende Glücksgefühl erst auf deinem Sterbebett erleben, weil du erst dann weißt, ob die Handlung "gemeinsames Leben als Paar" erfolgreich war.



Glücksgefühle sind dazu da, dich dazu zu bewegen, Handlungen zu wiederholen, die dieses Gefühl ausgelöst haben. Gemeint sind dabei jedoch überschaubare Handlungssequenzen.
 
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  • #10
Ein Leben als Paar als erfolgreiche Handlung zu bezeichnen finde ich nun auch sehr gewagt. Wie kommt man nur auf so ein schmales Brett???o_O
 
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  • #12
Doch, wenn ich Menschen als Beziehungswesen sehe schon.
Dein Belohnungssystem funktioniert nur mit enormer Anstrengung (für manche Individuen etwas weniger enorm) über lange, und auch noch in die Zukunft gerichetete, Zeiträume.
Nein, Glück oder ein Gefühl von Zufriedenheit sind auch ohne grosse Anstrengung möglich, wenn wie vorhin bemerkt das eigene Handeln wie gewollt erfahren wird.
Das siehst du allein schon an all den fetteleibigen Leuten in unserer Gesellschaft.
Sehe ich nicht so, denn Fettleibigkeit wirkt wie eine Suchterkrankung, ich denke sie kann sogar als solche verstanden werden.
Was ist ausgegorener Blödsinn? Eine Erklärung über die Evolutionstheorie? Verknappt gesagt: Das Überleben per Adaption wird mit Glücksgefühlen belohnt.
Also dürftest du das damit zusammenhängende Glücksgefühl erst auf deinem Sterbebett erleben, weil du erst dann weißt, ob die Handlung "gemeinsames Leben als Paar" erfolgreich war.
Ganz und gar nicht, weil schon eine gemeinsame erfolgreiche Handlung als Paar unmittelbar mit Glück belohnt wird, eben ohne grosse Anstrengung oder mittels 'Substanzen von ausserhalb'. Wenngleich das gemeinsame Glück im Alter eine andere Qualität als in jungen Jahren ausmacht.
Glücksgefühle sind dazu da, dich dazu zu bewegen, Handlungen zu wiederholen, die dieses Gefühl ausgelöst haben. Gemeint sind dabei jedoch überschaubare Handlungssequenzen.
Gemeinsames Handeln in einer Liebesbeziehung passiert in überschaubaren Handlungssequenzen. Sonst gäbe es ja kaum längerdauernde Beziehungen.
 
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  • #13
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  • #14
Es tut mir sehr leid, dass du alleine in Urlaub bist und es als schwierig empfindest.
Jedoch war mein Beitrag so gemeint, dass damit man ein Paar ist und bleibt, es zwei Personen wollen müssen, beide eine einvernehmliche Entscheidung füreinander getroffen haben, was an sich schon eine Leistung darstellt.
Wer alleine ist, hat selber kein Bekenntnis für jemanden abgegeben und auch niemanden, der ihm dieses Bekenntnis gegeben hat. Es ist kaum jemand freiwillig in dieser Situation.
 
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MaryCandice

  • #16
Anleitung zum Glücklichsein, wie macht Ihr das?

Den Menschen, die denken, sie wissen, können und haben alles, virtuell den Mittelfinger zeigen, grinsen und sich dem widmen, was wirklich wichtig ist: mir! :D
 
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Deleted member 21128

  • #18
Das sehe ich auch so. Eine gewisse Grundzufriedenheit halte ich aber für sehr erstrebenswert. Und die erreicht man nach meiner Erfahrung zwar auch dadurch, dass man für gute Bedingungen sorgt, so weit das in seiner Macht steht, aber vor allem dadurch, dass man Menschen und Umstände akzeptiert, wie sie sind.
Epiktet: Glück bedeutet nicht, das zu bekommen was man will, sondern das zu wollen was man bekommt.
Sehr gute Wegbegleiter sind dabei nach meiner Erfahrung die Wahrheit und die Liebe.
 
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Deleted member 21128

  • #19
Also dürftest du das damit zusammenhängende Glücksgefühl erst auf deinem Sterbebett erleben, weil du erst dann weißt, ob die Handlung "gemeinsames Leben als Paar" erfolgreich war.
Nö. Ich kann ja jederzeit glücklich darüber sein, dass uns das Leben als Paar gut gelingt.
Ein Leben als Paar als erfolgreiche Handlung zu bezeichnen finde ich nun auch sehr gewagt. Wie kommt man nur auf so ein schmales Brett???o_O
Weil es mehr als genug Paare gibt, die das nicht hinkriegen. Und weil man selbst schon (mehrfach) daran gescheitert ist.
 
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rac

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  • #20
Ich finde man sollte zuerst selbst glücklich und zufrieden sein und nicht vom Partner erwarten das er einem glücklich macht.
Einfach auch mal den Moment und die kleinen Dinge des Lebens genießen zu können z.B.: zum Lieblingssong mit shaken, Sport,..
Man sollte nicht erwarten, dass andere das für einen übernehmen, da muss sich jeder selbst an der Nase packen!
 
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fleurdelis*

  • #21
... wenn ich auf einen Wochenmarkt gehe, und dort unverhofft bei einem Bäcker Butterkuchen sehe ... und der Moment, wenn ich abbeiße und ich mich in Nano-Sekunden an meine Oma erinnere ... wie ich als Kind bei ihr in der Küche sitze ... und mich an die schöne Zeit erinnern kann .... und gleichzeitig bin ich traurig, weil sie nicht mehr da ist .... aber dieser Moment an Erinnerung und der leckere Geschmack von Butterkuchen ... mir diese schöne Erinnerung schenkt.... die für immer bleiben wird .... ich brauche keine Anleitung zum Glücklich sein .... es sind die Momente ... in denen ich es bin ...
 
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  • #22
Weil es eine Leistung ist, die nicht jedem gelingt, einen anderen Menschen lebenslang an seiner Seite zu halten. Allein zu bleiben ist keine Kunst.

Das sehe ich anders. Paar kann jeder, mehr oder weniger glücklich. Immer schön der Masse gerecht werden. Wer alleine kann, kann auch zu zweit. Aber sehr wenige können alleine. Lieber halten sie an unglücklichen Beziehungen fest. In keinster Weise erstrebenswert. :D
 
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  • #24
Deshalb haben alle Singles ihren Beziehungsstatus aus freien Stücken so gewählt und stöbern auf Onlinebörsen nur so zum Spaß und zahlen sogar dafür. Klingt einleuchtend :rolleyes:

So einleuchtend wie Tatsache, dass glücklich Vergebene hier stöbern.
Bevor ich krampfhaft "verpaart" bin, besser entspannt mal eine Weile alleine.
Hier kostet es nix, oder? :p
 
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  • #29
Stimmt schon, trotzdem finde ich es merkwürdig, dass glücklich vergebene sich Tag täglich hier rumtreiben, nur mal so
Vielleicht haben sie eine seltene Krankheit oder eine Suchterkrankung die sie hier Tag für Tag "rumtreiben" lässt. Vielleicht haben diese Rumtreiber sich noch nicht vollständig vom Singlesein gelöst. Oder sie möchten ein paar andere vor unbedachten Ratschlägen oder sogar Mobbing schützen, ähnlich einem Helfersyndrom. Ich finde das nicht merkwürdig, sondern nachvollziehbar weil Menschen soziale Wesen sind.
 
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