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  • #211
Gerade noch sollte man ihm keine Therapie empfehlen dürfen und jetzt weißt du, dass er ein Trauma hat?
Konstrukte sind entwicklungspsychologisch geprägte Gedanken und Verhalten. Wie konntest du jetzt ein Trauma aus seinen Worten erspähen?
Ich hatte eigentlich nicht gesagt, dass man keine Therapien empfehlen dürfe, sondern bemängelt, dass den Leuten in etwa Folgendes gesagt wird: "Du bist hier falsch, du hast so grosse Probleme, dass dir nur eine Therapie helfen kann! Hier zu schreiben wird dich überfordern und es ist gefährlich für dich mit deinen Problemen." Ich empfinde dies als Ausgrenzung und als Stigmatisierung. Wie wenn jemandem, der an einem bestimmten Punkt Probleme hat und dazu steht, insgesamt eine "Unfähigkeit" beschieden werden müsste.

Vielleicht verstehen wir das Wort Trauma anders. Ich sprach gerade nicht von Traumatisierung in der Art, die eine Diagnose einer Posttraumatischen Belastungsstörung auslösen würde, sondern eben von Entwicklungstraumata, die wohl viel häufiger sind. Natürlich sind wir alle geprägt von unseren Kindheitserfahrungen. Wenn die daraus folgenden Muster aber zu einem spürbaren Leidensdruck oder Problemen im Denken und Verhalten führen, die von aussen offensichtlich sichtbar werden, dann denke ich, dass die Prägungen auch mit grossem Leiden verbunden waren und die entsprechenden Kindheitserfahrungen durchaus als traumatisch bezeichnet werden dürfen.

Ob die betreffende Person dies auch so sieht, zu einem bestimmten Zeitpunkt so sehen kann/will oder es so bezeichnen möchte, bleibe dahingestellt. Manchmal hilft es den Leuten aber auch, wenn man es von aussen so benennt, weil sie dann eher sehen können, dass es nicht einfach ihr Problem (oder gar ihre Schuld) ist, sondern dass es eine schwierige Geschichte hat, für die sie selbst nicht verantwortlich sind.
 
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  • #212
Natürlich bin ich ein Mensch, der eigene Meinung und Denkweise hat. Meine Freunde wissen das sogar zu schätzen, denn meine Meinung zu verschiedenen Themen ist ihnen wichtig.
Wenn mein Chef sagt, ich sei öfter mal stur, dann deshalb, weil ich eben eigenen Kopf habe, und man mich erst überzeugen sollte, um mein denken zu hinterfragen, gerade deshalb schätzt er mich aber.
Was ich mir von einer Beziehung erwarte? Nicht das sie sich bevormunden läßt, tu ich übrigens auch nicht. Jeder hat eigene Meinung, und das ist auch wichtig und richtig, sonst wird eine Beziehung dauerhaft langweilig.
Ich weiß jetzt nicht, wie man da jetzt draufkommt, ich sei übergriffig. Sexualität ist nunmal sehr intim, und mir ist in dem Punkt wichtig, das es ihr dabei gut geht. Klar sollte sie auch sagen, was sie bedonders mag. Weil ich das ja wissen will. Und wenn sie mich fragt, was ich gerne mag, dann werd ich ihr das auch sagen. Eine Beziehung sollte immer ein geben und nehmen sein. Das bestreite ich doch nirgendwo. Da muß ich sicherlich noch bissel lernen, zuzulassen, das ich auch nehmen darf. Trauma hab ich nicht. Und bin schon ein Mensch, der klar seine Meinung kundtut, egal was andere denken!
Ich habe den Eindruck, dass das, was ich geschrieben habe, bei dir überhaupt nicht angekommen ist. Das hat wohl auch seine Gründe.

Nur ein Beispiel: Ich sagte sinngemäss, dass du wohl deine Gefühle, Bedürfnisse und Körperempfindungen nicht so deutlich wahrnimmst und deshalb auch nicht so leicht Klarheit hast, was in einer ganz bestimmten Situation für dich als ganze Person stimmig wäre, sondern dass du eben zu stark in deinem Kopf bist, aus deinen Konstrukten heraus handelst und - weil du sie gar nicht wirklich wahrnimmst - auch nicht wirklich zu deinen Gefühlen und Bedürfnissen stehen kannst. Nun antwortest du, du hättest durchaus eine eigene Meinung und einen eigenen Kopf! Eben! Der Kopf ist zu dominant und weil du die Verbindung zum Körper und zu den Gefühlen und Bedürfnissen verloren hast, hast du dich mit deinen Konstrukten irgendwie auch verrannt, sie sind nicht geerdet in dir. Du lebst hauptsächlich im Kopf. Verstehst du das? Vielleicht magst du nochmals lesen, was ich (in mehreren kürzeren und längeren Beiträgen an dich) geschrieben hatte? Du kannst es aber natürlich auch vermeiden. Es ist nicht mein Problem. Manchmal schafft man das auch einfach noch nicht. ;-)

Mir ist noch durch den Kopf gegangen, dass du ein grosses Kuschelbedürfnis hast. Das hat ja vielleicht nicht nur seinen Grund in Mangelerfahrungen in der Kindheit, sondern es könnte auch der erste Schritt auf deinem weiteren Weg aus den Schwierigkeiten heraus sein. :) Denn es ist ja ein körperliches Bedürfnis. Ich möchte dich anregen, dem nachzuspüren, was du im Körper wahrnimmst und fühlst, wenn du kuschelst. Was es bei dir im Körper auslöst, wie es sich anfühlt. Was du genau daran magst und vielleicht auch, ob es einen Unterschied macht, wo du wie und von wem berührt wirst. Du kannst dich, falls ja gerade keine Kuschel-Partnerin da ist, auch mal als erstes selbst berühren und streicheln.

Übrigens fällt mir gerade, als ich "Kuschel-Partnerin" schreibe, auf, dass das auch symbolischen Gehalt haben könnte. Du willst lieb sein und harmonische Kontakte haben, aber zu welchem Preis? Ausserdem bringen einen Auseinandersetzungen manchmal sowohl persönlich weiter als auch fördert die Reibung die Nähe und den Zusammenhalt.

Ergänzung: Es erzeugt nicht unbedingt Nähe und Wärme, wenn man über Meinungen und gedankliche Konstrukte streitet, sondern wenn man sich betreffend der jeweiligen unterschiedlichen Bedürfnisse und Gefühle in eine Auseinandersetzung begibt und sich und den anderen dadurch besser kennen lernen und eine für beide tragfähigere Lösung finden kann.
 
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  • #213
Ich habe den Eindruck, dass das, was ich geschrieben habe, bei dir überhaupt nicht angekommen ist. Das hat wohl auch seine Gründe.

Nur ein Beispiel: Ich sagte sinngemäss, dass du wohl deine Gefühle, Bedürfnisse und Körperempfindungen nicht so deutlich wahrnimmst und deshalb auch nicht so leicht Klarheit hast, was in einer ganz bestimmten Situation für dich als ganze Person stimmig wäre, sondern dass du eben zu stark in deinem Kopf bist, aus deinen Konstrukten heraus handelst und - weil du sie gar nicht wirklich wahrnimmst - auch nicht wirklich zu deinen Gefühlen und Bedürfnissen stehen kannst. Nun antwortest du, du hättest durchaus eine eigene Meinung und einen eigenen Kopf! Eben! Der Kopf ist zu dominant und weil du die Verbindung zum Körper und zu den Gefühlen und Bedürfnissen verloren hast, hast du dich mit deinen Konstrukten irgendwie auch verrannt, sie sind nicht geerdet in dir. Du lebst hauptsächlich im Kopf. Verstehst du das? Vielleicht magst du nochmals lesen, was ich (in mehreren kürzeren und längeren Beiträgen an dich) geschrieben hatte? Du kannst es aber natürlich auch vermeiden. Es ist nicht mein Problem. Manchmal schafft man das auch einfach noch nicht. ;-)

Mir ist noch durch den Kopf gegangen, dass du ein grosses Kuschelbedürfnis hast. Das hat ja vielleicht nicht nur seinen Grund in Mangelerfahrungen in der Kindheit, sondern es könnte auch der erste Schritt auf deinem weiteren Weg aus den Schwierigkeiten heraus sein. :) Denn es ist ja ein körperliches Bedürfnis. Ich möchte dich anregen, dem nachzuspüren, was du im Körper wahrnimmst und fühlst, wenn du kuschelst. Was es bei dir im Körper auslöst, wie es sich anfühlt. Was du genau daran magst und vielleicht auch, ob es einen Unterschied macht, wo du wie und von wem berührt wirst. Du kannst dich, falls ja gerade keine Kuschel-Partnerin da ist, auch mal als erstes selbst berühren und streicheln.

Übrigens fällt mir gerade, als ich "Kuschel-Partnerin" schreibe, auf, dass das auch symbolischen Gehalt haben könnte. Du willst lieb sein und harmonische Kontakte haben, aber zu welchem Preis? Ausserdem bringen einen Auseinandersetzungen manchmal sowohl persönlich weiter als auch fördert die Reibung die Nähe und den Zusammenhalt.
Ich möchte mal wiedergeben, was der Gutachter bei meinem ersten Besuch
Ich habe den Eindruck, dass das, was ich geschrieben habe, bei dir überhaupt nicht angekommen ist. Das hat wohl auch seine Gründe.

Nur ein Beispiel: Ich sagte sinngemäss, dass du wohl deine Gefühle, Bedürfnisse und Körperempfindungen nicht so deutlich wahrnimmst und deshalb auch nicht so leicht Klarheit hast, was in einer ganz bestimmten Situation für dich als ganze Person stimmig wäre, sondern dass du eben zu stark in deinem Kopf bist, aus deinen Konstrukten heraus handelst und - weil du sie gar nicht wirklich wahrnimmst - auch nicht wirklich zu deinen Gefühlen und Bedürfnissen stehen kannst. Nun antwortest du, du hättest durchaus eine eigene Meinung und einen eigenen Kopf! Eben! Der Kopf ist zu dominant und weil du die Verbindung zum Körper und zu den Gefühlen und Bedürfnissen verloren hast, hast du dich mit deinen Konstrukten irgendwie auch verrannt, sie sind nicht geerdet in dir. Du lebst hauptsächlich im Kopf. Verstehst du das? Vielleicht magst du nochmals lesen, was ich (in mehreren kürzeren und längeren Beiträgen an dich) geschrieben hatte? Du kannst es aber natürlich auch vermeiden. Es ist nicht mein Problem. Manchmal schafft man das auch einfach noch nicht. ;-)

Mir ist noch durch den Kopf gegangen, dass du ein grosses Kuschelbedürfnis hast. Das hat ja vielleicht nicht nur seinen Grund in Mangelerfahrungen in der Kindheit, sondern es könnte auch der erste Schritt auf deinem weiteren Weg aus den Schwierigkeiten heraus sein. :) Denn es ist ja ein körperliches Bedürfnis. Ich möchte dich anregen, dem nachzuspüren, was du im Körper wahrnimmst und fühlst, wenn du kuschelst. Was es bei dir im Körper auslöst, wie es sich anfühlt. Was du genau daran magst und vielleicht auch, ob es einen Unterschied macht, wo du wie und von wem berührt wirst. Du kannst dich, falls ja gerade keine Kuschel-Partnerin da ist, auch mal als erstes selbst berühren und streicheln.

Übrigens fällt mir gerade, als ich "Kuschel-Partnerin" schreibe, auf, dass das auch symbolischen Gehalt haben könnte. Du willst lieb sein und harmonische Kontakte haben, aber zu welchem Preis? Ausserdem bringen einen Auseinandersetzungen manchmal sowohl persönlich weiter als auch fördert die Reibung die Nähe und den Zusammenhalt.

Ergänzung: Es erzeugt nicht unbedingt Nähe und Wärme, wenn man über Meinungen und gedankliche Konstrukte streitet, sondern wenn man sich betreffend der jeweiligen unterschiedlichen Bedürfnisse und Gefühle in eine Auseinandersetzung begibt und sich und den anderen dadurch besser kennen lernen und eine für beide tragfähigere Lösung finden kann.
Dann möchte ich mal schreben, was der Gutachter bei meinem ersten Besuch bei ihm auf den Weg gegeben hat, bzw seine Einschätzung. Er fragte unter anderem nach meinem ersten Mal, und überhaupt zum Thema Sexualität. Er war der erste Psyhologe der dazu Antworten haben wollte. Er meinte, meine Antworten habe er schon gewußt, als er mich fragte. Und dann begann er mich zu analysieren. Sie sind in Ihrer Kindheit sehr oft verletzt worden, hatten als Kind schon Depressionen, und anhand Ihrer Frühgeburt oft Prügel bezogen, sie konnten sich ja net wehren, da die körperliche Entwucklung stark daruntet litt. Sie waren somit in vielerlei Hinsicht Opfer, zu Hause, in der Schule, usw. Irgendwann haben Sie erkannt, wie Sie zumindest in der Schule, vom Opfer zum beliebten Menschen werden. Dank Ihrer hohen Intelligenz mutierten Sie zum Pausenclown. Ihr Humor und Ihre Gabe andere zum lachen zu bringen, hat Sie aus der Opferrolle katapultiert. Aber, zu Hause waren Sie weiterhin das Opfer. Sie sind zwar nie sitzgenblieben, was schon fast einem Wunder gleicht, wenn man bedenkt, Sie waren ein Kind, und mußten für sich selbst gucken, wie Sie das beste für sich machen. Die Noten und Ihre schulische Leistung waren durchschnittlich, aber nicht das, was andere erwarteten. Wie denn auch? Geschwister und Eltern nahmen Ihre Bedürfnisse nicht wahr, auch nicht Ihre Probleme. Sie wurden gehauen, getreten, körperlich und vor allem physisch. Wie kann man da perfekt sein? Ein Unding. Sie wurden dann erwachsen, aber das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl nahezu bei 0. Ist das verwunderlich? Nö. Ihre Intelligenz, also der Kopf hat früh gelernt zu handeln. Sie waren also reifer, als Sie es sich selbst zugestanden. Das ist aber auch der Tatsache geschuldet, Sie hatten keine schöne Kindheit, das kindliche kam viel zu kurz. Drum nahmen Sie Ihre Reife verspätet bewußt war, weil das Kind in Ihnen geblieben ist. Und das sollten Sie sich bewahren! Danach sprach er meine Gefühle an, Sie sind sehr sensibel und auch empathisch. Allerdings, wenn ich mir die Behandlungsergebnisse Ihrer Psychologen angucke, die sind nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind. Sie haben Ihre Gefühle lange untetdrückt, sehr zu Ihrem Nachteil, weil sie Vertrauen aufbauen wollen. Anhand des erlebten auch nicht falsch. Aber, sollten Sie die Frau finden, die Ihnen all das geben kann, Wärme, Liebe, Geborgenheit, und Nähe, dann werden Sie die innere Ruhe und den Frieden finden, den Sie brauchen. Ich wünsche es Ihnen. Anfangs glaubte ich Ihnen kein Wort, gut die Behandlungsergebnisse Ihrer behandelnden Ärzte, taten auch ihren Teil dazu, abet als Sie Ihr Leben schilderten, ich in Ihre Augen blickte, und mehr und mehr erkannte, was sich on Ihren Augen widerspiegelte, da bemerkte ich, welch innere Verletzungen Sie erlitten und revidierte meine Haltung. Hat jetzt alles nix mit dem Gutachten zu tun, aber ich hoffe, Ihnen Denkanstöße und auch ein verstehen gegenüber sich selbst gegeben zu haben. Glauben Sie an Ihre Stärken, hören sie auf ihr Gefühl, denn Sie sind ja Gefühlsmensch. Nur, geht es um Entspannung, lassen Sie die Gefühle bestimmen. Die wissen am besten, was Ihnen gutut. - So waren sinngemäß seine Worte damals. Und ich denke, er hat als erster mir gesagt, auch was andere Bereiche betrifft, wo es bei mir hakt. Und mein inneres ich treffend analysiert.
 
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  • #214
@Single1970
Ich habe diesen Thread intensiv verfolgt. Vieles wurde geschrieben und ich komme zu dem Schluss, dass jeder (!) Mensch seelische Baustellen hat.

Aber, ist es wirklich sinnvoll darüber so lange zu psychologisieren und zu grübeln bis alles zerredet ist und sich im Kreise dreht? Die Selbstzweifel und Unsicherheiten womöglich dadurch noch gestärkt werden?

Ich sag es mal frank und frei heraus, dass ich von dem zu Tode Psychologisieren nicht allzuviel halte und auch nicht das Geld in die unübersehbare Fülle der psychologisch inspirierten Büchern investieren würde. Der eine empfiehlt dieses Buch der andere jenes (Viele Köche verderben den Brei!) und nicht zu vergessen den kommerziellen Aspekt. Und dann, was nun?

Meine Herangehensweise ist da viel schlichter und weitaus weniger kognitiv reflektierend.

Ich bin damit gut gefahren, meine Persönlichkeit durch das praktische Tun weiterzuentwickeln. Ich habe bestimmte Interessen und Fähigkeiten entwickelt, die sich positiv auf meine Psyche auswirken und mich auch seelisch unabhängig von einem zweiten Menschen machen. Wenn ich die passende Partnerin finde ok, wenn nicht, auch ok. Dinge, die ich nicht ändern kann, werde ich auch nicht ändern. Der wahre Reichtum kann nur in einem selbst liegen, aber nicht in der Gestimmtheit und (oft) wechselnden Launen anderer Menschen. Der gute alte Schopenhauer hat da viel Wahres gesagt.
Bloß, der innere Reichtum kommt nicht von selbst.

Wäre ich an Deiner Stelle, werter @Single1970, würde ich nicht mehr darüber grübeln, wie man die Erwartungen dieser oder jener Dame in einer Beziehung erfüllen kann, sondern mich darauf konzentrieren, praktische Interessen nachzugehen und zu entwickeln, die meinem Seelenbedürfnis entsprechen. Mach Dich erstmal frei von der Thematik, die Dich belastet!

Interessierst Du Dich für Kunst und Kultur? Wolltest Du immer schon mal ein Instrument lernen? Würdest Du gerne irgendwo mitsingen, Theater spielen, Bilder malen, Dich in sozialen Projekten einbringen oder würdest Du gerne mit anderen Leuten alte Mopeds restaurieren, eine Sportart für Dich entdecken wollen...

Was hat das mit der Lösung Deines Problems zu tun? Auf dem ersten Blick erstmal nichts, aber, wenn Du neue Interessen, Fähigkeiten und Potentiale entwickest, darüberhinaus noch mit anderen Menschen dabei interagierst, macht es etwas mit Deiner Persönlichkeit und Deinem seelischem Befinden in positiver Weise, das sich dann möglicherweise auch positiv auf die Parterinnenfindung und Beziehungsverlauf auswirken kann. :cool:
 
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  • #216
Die geborensten Singles hier wissen immer am besten, was alles "nicht geht" oder gar "übergriffig" ist. Ob's da 'n Zusammenhang gibt? 🤔
 
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  • #217
Ich möchte mal wiedergeben, was der Gutachter bei meinem ersten Besuch

Dann möchte ich mal schreben, was der Gutachter bei meinem ersten Besuch bei ihm auf den Weg gegeben hat, bzw seine Einschätzung. Er fragte unter anderem nach meinem ersten Mal, und überhaupt zum Thema Sexualität. Er war der erste Psyhologe der dazu Antworten haben wollte. Er meinte, meine Antworten habe er schon gewußt, als er mich fragte. Und dann begann er mich zu analysieren. Sie sind in Ihrer Kindheit sehr oft verletzt worden, hatten als Kind schon Depressionen, und anhand Ihrer Frühgeburt oft Prügel bezogen, sie konnten sich ja net wehren, da die körperliche Entwucklung stark daruntet litt. Sie waren somit in vielerlei Hinsicht Opfer, zu Hause, in der Schule, usw. Irgendwann haben Sie erkannt, wie Sie zumindest in der Schule, vom Opfer zum beliebten Menschen werden. Dank Ihrer hohen Intelligenz mutierten Sie zum Pausenclown. Ihr Humor und Ihre Gabe andere zum lachen zu bringen, hat Sie aus der Opferrolle katapultiert. Aber, zu Hause waren Sie weiterhin das Opfer. Sie sind zwar nie sitzgenblieben, was schon fast einem Wunder gleicht, wenn man bedenkt, Sie waren ein Kind, und mußten für sich selbst gucken, wie Sie das beste für sich machen. Die Noten und Ihre schulische Leistung waren durchschnittlich, aber nicht das, was andere erwarteten. Wie denn auch? Geschwister und Eltern nahmen Ihre Bedürfnisse nicht wahr, auch nicht Ihre Probleme. Sie wurden gehauen, getreten, körperlich und vor allem physisch. Wie kann man da perfekt sein? Ein Unding. Sie wurden dann erwachsen, aber das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl nahezu bei 0. Ist das verwunderlich? Nö. Ihre Intelligenz, also der Kopf hat früh gelernt zu handeln. Sie waren also reifer, als Sie es sich selbst zugestanden. Das ist aber auch der Tatsache geschuldet, Sie hatten keine schöne Kindheit, das kindliche kam viel zu kurz. Drum nahmen Sie Ihre Reife verspätet bewußt war, weil das Kind in Ihnen geblieben ist. Und das sollten Sie sich bewahren! Danach sprach er meine Gefühle an, Sie sind sehr sensibel und auch empathisch. Allerdings, wenn ich mir die Behandlungsergebnisse Ihrer Psychologen angucke, die sind nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind. Sie haben Ihre Gefühle lange untetdrückt, sehr zu Ihrem Nachteil, weil sie Vertrauen aufbauen wollen. Anhand des erlebten auch nicht falsch. Aber, sollten Sie die Frau finden, die Ihnen all das geben kann, Wärme, Liebe, Geborgenheit, und Nähe, dann werden Sie die innere Ruhe und den Frieden finden, den Sie brauchen. Ich wünsche es Ihnen. Anfangs glaubte ich Ihnen kein Wort, gut die Behandlungsergebnisse Ihrer behandelnden Ärzte, taten auch ihren Teil dazu, abet als Sie Ihr Leben schilderten, ich in Ihre Augen blickte, und mehr und mehr erkannte, was sich on Ihren Augen widerspiegelte, da bemerkte ich, welch innere Verletzungen Sie erlitten und revidierte meine Haltung. Hat jetzt alles nix mit dem Gutachten zu tun, aber ich hoffe, Ihnen Denkanstöße und auch ein verstehen gegenüber sich selbst gegeben zu haben. Glauben Sie an Ihre Stärken, hören sie auf ihr Gefühl, denn Sie sind ja Gefühlsmensch. Nur, geht es um Entspannung, lassen Sie die Gefühle bestimmen. Die wissen am besten, was Ihnen gutut. - So waren sinngemäß seine Worte damals. Und ich denke, er hat als erster mir gesagt, auch was andere Bereiche betrifft, wo es bei mir hakt. Und mein inneres ich treffend analysiert.

also doch ein Belastungstrauma, dann such die liebende Frau mal in dir...nach Gewalt ist das dein Pfad, denn die fehlte zu deinem Schutz. Jetzt versteh ich das "nicht nur funktionieren wollen" schon viel besser. .
 

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  • #218
Die geborensten Singles hier wissen immer am besten, was alles "nicht geht" oder gar "übergriffig" ist. Ob's da 'n Zusammenhang gibt? 🤔
Und dann gibts noch jene Menschen, die entsprechende Erfahrungen gemacht haben, diese gut verarbeitet haben und ganz genau wissen, wie sie toxisches Verhalten erkennen können.

Andere darauf aufmerksam zu machen, ist mMn etwas, das Foren lebendig machen kann.
 
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  • #219
Und dann gibts noch jene Menschen, die entsprechende Erfahrungen gemacht haben, diese gut verarbeitet haben und ganz genau wissen, wie sie toxisches Verhalten erkennen können.
Über toxische Beziehungen sind ja elllenlange Abhandlungen geschrieben worden. Kann man das nicht auf einen kürzeren Nenner bringen, in dem man sagt, alles Verhalten, das einem nicht gut tut, ist schon toxisches Verhalten, werter @Saucebox? 😎
 
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  • #220
Und dann gibts noch jene Menschen, die entsprechende Erfahrungen gemacht haben, diese gut verarbeitet haben und ganz genau wissen, wie sie toxisches Verhalten erkennen können.

Andere darauf aufmerksam zu machen, ist mMn etwas, das Foren lebendig machen kann.
... Im OD ist das ein wesentlicher Punkt: toxisches Verhalten erkennen zu können [die sogenannten roten Flaggen, wünscht man sich zu sehr einen Partner, übersieht man diese schon mal].
 
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  • #222
Über toxische Beziehungen sind ja elllenlange Abhandlungen geschrieben worden. Kann man das nicht auf einen kürzeren Nenner bringen, in dem man sagt, alles Verhalten, das einem nicht gut tut, ist schon toxisches Verhalten, werter @Saucebox? 😎
Guter Einwurf!

Toxische Verhaltensweisen können, aber müssen nicht von toxischen Menschen kommen, da gehört ein grosser Kontext dazu, der den Rahmen von Foren wie diesem hier sprengt.

Je mehr rote Flaggen, die @LenaamSee erwähnt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich ein wirklich toxischer Mensch dahinter steckt. Es gibt Menschen, die sie intuitiv erkennen, viel zu viele eben nicht. Etliche Beispiele dazu finden sich hier im Forum.
 
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  • #223
@Single1970
Ich habe diesen Thread intensiv verfolgt. Vieles wurde geschrieben und ich komme zu dem Schluss, dass jeder (!) Mensch seelische Baustellen hat.

Aber, ist es wirklich sinnvoll darüber so lange zu psychologisieren und zu grübeln bis alles zerredet ist und sich im Kreise dreht? Die Selbstzweifel und Unsicherheiten womöglich dadurch noch gestärkt werden?

Ich sag es mal frank und frei heraus, dass ich von dem zu Tode Psychologisieren nicht allzuviel halte und auch nicht das Geld in die unübersehbare Fülle der psychologisch inspirierten Büchern investieren würde. Der eine empfiehlt dieses Buch der andere jenes (Viele Köche verderben den Brei!) und nicht zu vergessen den kommerziellen Aspekt. Und dann, was nun?

Meine Herangehensweise ist da viel schlichter und weitaus weniger kognitiv reflektierend.

Ich bin damit gut gefahren, meine Persönlichkeit durch das praktische Tun weiterzuentwickeln. Ich habe bestimmte Interessen und Fähigkeiten entwickelt, die sich positiv auf meine Psyche auswirken und mich auch seelisch unabhängig von einem zweiten Menschen machen. Wenn ich die passende Partnerin finde ok, wenn nicht, auch ok. Dinge, die ich nicht ändern kann, werde ich auch nicht ändern. Der wahre Reichtum kann nur in einem selbst liegen, aber nicht in der Gestimmtheit und (oft) wechselnden Launen anderer Menschen. Der gute alte Schopenhauer hat da viel Wahres gesagt.
Bloß, der innere Reichtum kommt nicht von selbst.

Wäre ich an Deiner Stelle, werter @Single1970, würde ich nicht mehr darüber grübeln, wie man die Erwartungen dieser oder jener Dame in einer Beziehung erfüllen kann, sondern mich darauf konzentrieren, praktische Interessen nachzugehen und zu entwickeln, die meinem Seelenbedürfnis entsprechen. Mach Dich erstmal frei von der Thematik, die Dich belastet!

Interessierst Du Dich für Kunst und Kultur? Wolltest Du immer schon mal ein Instrument lernen? Würdest Du gerne irgendwo mitsingen, Theater spielen, Bilder malen, Dich in sozialen Projekten einbringen oder würdest Du gerne mit anderen Leuten alte Mopeds restaurieren, eine Sportart für Dich entdecken wollen...

Was hat das mit der Lösung Deines Problems zu tun? Auf dem ersten Blick erstmal nichts, aber, wenn Du neue Interessen, Fähigkeiten und Potentiale entwickest, darüberhinaus noch mit anderen Menschen dabei interagierst, macht es etwas mit Deiner Persönlichkeit und Deinem seelischem Befinden in positiver Weise, das sich dann möglicherweise auch positiv auf die Parterinnenfindung und Beziehungsverlauf auswirken kann. :cool:
Erst mal danke für Deinen Beitrag. Gestehen muß ich auch, als ich las liegestuhl zitierte Deinen Beitrag dachte ich, jetzt kommt die Retourkutsche wegen gestern 😮 Hätte mich da net mal beschweren dürfen, wegen austeilen und einstecken. Gut, will ich jetzt net vertiefen.
Zu Deinem Beitrag will ich sagen, ja es wurde sich im Kreis gedreht. Man schrieb aneinander vorbei. Ich bemerkte zu spät, was ich hatte vermeiden wollen, ließ sich fast nimmer umgehen, nämlich in die Tiefe zu gehen. Und das macht es immer schwierig, sein innerstes nach außen zu kehren. Ich mache da jetzt keinem nen Vorwurf, das ich mich dazu verleiten ließ, mehr preiszugeben, als geplant. Denn, ich weiß im groben selbst, wo ich noch arbeiten muß, und das ich selbst noch einiges an mir rausfinden muß. Von Psychologen hab ich die Schnauze voll. Wurde als Versuchskanninchen mißbraucht. Hilft mir auch nix. So muß ich selbst rausfinden, wie ich für mich den besten Weg finde. Die Analyse des Gutachters schrieb ich deshalb, weil ich dachte, erklärt evtl offene Fragen.
Was ich gerne mache ist lesen, Musik hören, Dart und Billardspielen. Ich schrieb auch eine Zeit lang Gedichte. Das ist bissel eingeschlafen. Ein Traum für mich ist, ich schreibe sehr gerne, ein Buch zu schreiben über gesellschaftliche, auch politische Themen.
Die Rechtschreibfehler bitte ich zu verzeihen, tippsel vom Handy, bin arbeiten und kann ja nur dann schreiben, wenn ich nix zu fahren habe, und am Taxistand stehe.
 
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  • #228
Je mehr rote Flaggen, die @LenaamSee erwähnt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich ein wirklich toxischer Mensch dahinter steckt. Es gibt Menschen, die sie intuitiv erkennen, viel zu viele eben nicht. Etliche Beispiele dazu finden sich hier im Forum.
Meine Güte, wenn ich das alles hier so im Forum lese, was ist die Partnersuche ganz schön kompliziert geworden, werter @Saucebox!

So viele Paramameter, die zu beachten sind...Welcher normale Mensch blickt denn da noch durch?

Optik, Temperament, Körpersprache, Interessen, Charakter...wahrnehmen, ob es zusammenpassen könnte. Selbstoptimierung nicht vergessen. Soziales Umfeld, Kinder bedenken. Ist der Konsum gesichert? Chemie? Ach ja, auch noch...Und dann noch genau analysieren, ob der Datingpartner womöglich toxische Verhaltensweisen in sich trägt und die roten Flaggen schwenkt (Wehe, wenn man beim Kennenlernen die Brille vergisst!), überprüfen, ob er beim Date schauspielert...Da wäre es am besten, wenn man einen Psychologen bezahlt, der einem beim Date begleitet...

Bekommt man das heute nicht mehr hin? Sich (fast) voraussetzungslos treffen, ohne Schere im Kopf einfach nur wahrnehmen, ob man sich sympathisch ist, das Herz schwingen lassen, sich verlieben und eine ganz, ganz normale Beziehung führen, ohne besondere Haken und Ösen? Einfach nur Zusammensein, weil man sich liebt! :cool:
 
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  • #229
@liegestuhl du beschreibst treffend, wie komplex das alles eigentlich ist, auch wenn vieles davon teilweise unterbewusst abläuft.

Einige der "roten Flaggen" lassen sich oft schon durch den Chat und in den Telefonaten erkennen, da kann man ganz gut filtern. Immer auch aufs Bauchgefühl achten - insbesondere, wenn es zum Date kommt.

Doch, man bekommt es hin, ich klage nicht. Das Bauchgefühl hat von Anfang an gestimmt.
 
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  • #230

ich werde es nochmal umformulieren :)

In der Metaphernsprache tragen wir Männer und Frauencharaktere in uns, mit unterschiedlichen Persölichkeitsmerkmalen. Diese dienen uns selber, sie können liebend zugewandt, fürsorglich, usw. agieren.

Diese Anteile in uns müssen aber bewusst wahrgenommen werden und für uns selber in Einsatz kommen. Angelehnt an @liegestuhl´s Beispiele um sich nach außen zu wenden können wir diese auch nach innen wirken lassen.


Wenn du niemanden hattest, der dich vor Gewalt schützt wirst du ev. diese liebevolle Fürsorgepflicht für dich selber noch etablieren müssen. Also nicht nach außen orientiert schützen, sondern dich selber schützend und liebevoll behandeln und dabei besonders aufmerksam wahrnehmen wie sich das für dich anfühlt.

und zur Auswirkung von Gewalt: sie hemmt das Aggressionspotential eines Menschen .. insofern könnte hier auch der Zusammenhang zur Erotik stehen
d.h.: ev. gilt es auch einen fürsorglichen Mann in dir zu etablieren, der dich selber schützt und sich deinen Anliegen liebevoll zuwendet und diese nach außen verteidigt.

🤗
 
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  • #231
@liegestuhl eines möchte ich noch loswerden, und das meine ich ehrlich und aufrichtig. Nachdem was Du heute geschrieben hast, muß ich eines revidieren. Ich schrieb Dein IQ wäre bei 5. Das ist Quatsch. Entschuldige bitte, wird nicht mehr vorkommen. Da schoß ich über das Ziel hinaus. *Hand reich* Wenn Du sie ausschlägst, kann ich es verstehen, trotzdem ist es ernst gemeint!
 
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  • #232
ich werde es nochmal umformulieren :)

In der Metaphernsprache tragen wir Männer und Frauencharaktere in uns, mit unterschiedlichen Persölichkeitsmerkmalen. Diese dienen uns selber, sie können liebend zugewandt, fürsorglich, usw. agieren.

Diese Anteile in uns müssen aber bewusst wahrgenommen werden und für uns selber in Einsatz kommen. Angelehnt an @liegestuhl´s Beispiele um sich nach außen zu wenden können wir diese auch nach innen wirken lassen.


Wenn du niemanden hattest, der dich vor Gewalt schützt wirst du ev. diese liebevolle Fürsorgepflicht für dich selber noch etablieren müssen. Also nicht nach außen orientiert schützen, sondern dich selber schützend und liebevoll behandeln und dabei besonders aufmerksam wahrnehmen wie sich das für dich anfühlt.

und zur Auswirkung von Gewalt: sie hemmt das Aggressionspotential eines Menschen .. insofern könnte hier auch der Zusammenhang zur Erotik stehen
d.h.: ev. gilt es auch einen fürsorglichen Mann in dir zu etablieren, der dich selber schützt und sich deinen Anliegen liebevoll zuwendet und diese nach außen verteidigt.

🤗
Hm. Das merkwürdige ist ja, als ich Maurer lernte, bekam ich viel Kraft 😁 Und da sagte ich oft, irgendwann haue ich jeden, der mir wehtat. Jetzt kommt es aber, ich blieb der friedliebende Mensch, trotz Kraft, konnte mein eigenes Körpergewicht stemmen, und gehauen hab ich niemanden. Nur wenn ich mich oder andere verteidigt habe.
Es war aber ein schönes Gefühl, zu sehen, wenn mich andere hauen wollten, man sah mir meine Kraft net an, und ich mich da zur Wehr setzte, wie schnell ich dann meine Ruhe hatte 😁 Ich hab gelernt mich zu verteidigen, bei Androhung von Gewalt.
Was mir am meisten fehlt, ist die innere Ruhe. Ich werde schnell hektisch, bei Streßsituationen. Da bin ich noch zu unausgeglichen. Und wenn mir das gelingt, die innere Ruhe zu finden, dann bin ich, glaub ich nen großes Stück weiter. Ich mag mich, hab lange gebraucht dafür, und gebe auch auf mich acht. Aber ich muß da noch nen Weg finden, um vollkommen mit mir im Reinen zu sein.
Was meine Sensibilität betrifft, bin ich froh es zu haben, das Gefühl sensibel. Ich erachte sensibel als positive Eigenschaft, weil man Gefühle zuläßt. Auch da hab ich erhebliche Fortschritte gemacht. Finde ich zumindest.
🤗
 

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  • #233
@liegestuhl eines möchte ich noch loswerden, und das meine ich ehrlich und aufrichtig. Nachdem was Du heute geschrieben hast, muß ich eines revidieren. Ich schrieb Dein IQ wäre bei 5. Das ist Quatsch. Entschuldige bitte, wird nicht mehr vorkommen. Da schoß ich über das Ziel hinaus. *Hand reich* Wenn Du sie ausschlägst, kann ich es verstehen, trotzdem ist es ernst gemeint!
Angenommen, werter @Single1970!
Ich bin seit gestern Abend zu einer revolutionierenden Erkenntnis gekommen: Wir sind Menschen!

In diesem Sinne auf eine gute Forumszusammenarbeit! 😎
 
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  • #234
Was mir am meisten fehlt, ist die innere Ruhe. Ich werde schnell hektisch, bei Streßsituationen. Da bin ich noch zu unausgeglichen. Und wenn mir das gelingt, die innere Ruhe zu finden, dann bin ich, glaub ich nen großes Stück weiter.

das wird noch der Traumastress sein, dem kannst dich auch auf diese beschriebene Art widmen....du wirst staunen, es sollte ein Zittern kommen. Erschrick nicht, es ist gut.
 
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Indigoblau

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  • #235
@liegestuhl eines möchte ich noch loswerden, und das meine ich ehrlich und aufrichtig. Nachdem was Du heute geschrieben hast, muß ich eines revidieren. Ich schrieb Dein IQ wäre bei 5. Das ist Quatsch. Entschuldige bitte, wird nicht mehr vorkommen. Da schoß ich über das Ziel hinaus. *Hand reich* Wenn Du sie ausschlägst, kann ich es verstehen, trotzdem ist es ernst gemeint!
Liegestuhl hat sich bestimmt schon gefragt, warum du ihn für intelligenter hältst 😉
 

Single1970

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  • #238
das wird noch der Traumastress sein, dem kannst dich auch auf diese beschriebene Art widmen....du wirst staunen, es sollte ein Zittern kommen. Erschrick nicht, es ist gut.
Hast Du beruflich damit zu tun? Ne, werde dann nicht erschrecken. Hab öfter auch Gänsehaut, wenn mich etwas berührt, nahe geht, oder bei dem Lied, welches ich vor kurzem in den Liederthread stellte, von Ayreon der Song „Computer Eyes“ Eines meiner Lieblingslieder 🙂