Single1970

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ah ja, jetzt kenn ich mich aus... so sehen das manche Frauen auch, ohne Orgasmus leben zu können/wollen. Damit ist auch klar, warum du jemanden zur Therapie mitnehmen magst. Aber dann such dir ev. eine Frau, die ebenfalls keinen vaginalen Orgasmus haben kann/möchte. Das wird ja oft so hingenommen und gar nicht versucht daran noch etwas zu rütteln.
Hab doch net geschrieben, das sie keinen vaginalen Orgasmus haben soll. Im Gegenteil 🙂
 

Single1970

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  • #183
jaja, ich hab deine Gedanken schon verstanden, aber ev. meint sie... du sollst einen Orgasmus haben. Dann kann der Therapeut wahrscheinlich viel mit euch beiden anfangen. :)
Liebe Maron, jetzt erkennst evtl, warum ich mit ner evtl Therapie warten möchte, bis ich eine Partnerin habe, und mir es lieb wäre, außer sie mag das nicht, wenn sie mich begleitet dabei 🙂
 

Maron

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das normale Konstrukt wäre: ich sollte kommen können.

kein Konstrukt wäre: ich sollte kommen wollen können.

Das Konstrukt musst dir ansehen, also ... deine Gedanken. Dann klappt's meistens.
Hm. Ich kenne das so halt nicht. Ich geh da wahrscheinlich nur von mir aus. Weil ich möchte, das es für sie schön ist. Vermutlich ist das dann auch reine Kopfsache. Blöd zu beschreiben.
 
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  • #188
das normale Konstrukt wäre: ich sollte kommen können.

kein Konstrukt wäre: ich sollte kommen wollen können.

Das Konstrukt musst dir ansehen, also ... deine Gedanken. Dann klappt's meistens.

Hoffentlich bist mir jetzt nicht böse, Sprachanalyse ist mein Hobby.
Warum sollte ich Dir böse sein? Bist Du böse auf mich?
Ich weiß es ja selbst net so genau, warum und wovor ich diesbezüglich Angst habe. Meine Vermutung war immer, ich kann mich net richtig fallenlassen. Je mehr ich aber drüber nachdenke, komme ich zu dem Schluß, fallenlassen kann durchaus sein, aber net nur.
 

Maron

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Wenn analysieren Dein Hobby ist, mir sagte mal ein Exchef, das ich Dinge sehe, die kein anderer sieht, und ich sei hochintelligent, was ich aber übertrieben finde, ich könne auch gut analysieren. Aber eher Dinge, Sachverhalte, Abläufe. Wie würdest Du mich denn analysieren, wenn das überhaupt möglich ist? 🤔 Aber dann ehrlich bitte und schonungslos 😬
 

Maron

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  • #193
Wenn analysieren Dein Hobby ist, mir sagte mal ein Exchef, das ich Dinge sehe, die kein anderer sieht, und ich sei hochintelligent, was ich aber übertrieben finde, ich könne auch gut analysieren. Aber eher Dinge, Sachverhalte, Abläufe. Wie würdest Du mich denn analysieren, wenn das überhaupt möglich ist? 🤔 Aber dann ehrlich bitte und schonungslos 😬

naja, die Konstuktanalyse würde meinen... du wurdest von einer Bezugsperson in deinem Denken geprägt

Aber ehrlich gesagt: damit unterscheidest dich nicht von allen anderen Menschen :), das geht uns allen so. Du hattest ev. bissl Pech mit den Gedanken deiner Bezugspersonen.
 

Single1970

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  • #194
naja, die Konstuktanalyse würde meinen... du wurdest von einer Bezugsperson in deinem Denken geprägt

Aber ehrlich gesagt: damit unterscheidest dich nicht von allen anderen Menschen :), das geht uns allen so. Du hattest ev. bissl Pech mit den Gedanken deiner Bezugspersonen.
Weiß net ob ich eine Bezugsperson hatte, die mein Denken geprägt hat Gerechtigkeitsliebend war ich, seit ich denken kann. Schwierig kann ich auch sein 😁 Chef sagt immer, Du bist so stur manchmal wie 12 Esel 😁
 
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Weil für mich es nicht wichtig ist, ob ich nen Orgasmus habe oder nicht. Angst habe ich aber deshalb, weil es der Partnerin wichtig sein könnte,, das ich komme, so wie mir wichtig ist, das sie kommt. Ihrer steht für mich also über meinem. Ich möchte ja, das sie sich wohlfühlt, das sie schöne Momente hat.
Weil ich möchte, das es für sie schön ist. Vermutlich ist das dann auch reine Kopfsache.
Schau, dir geht es (in deinem Denken) nur um sie. Wenn es aber so ist, dass es dir in der Beziehung in erster Linie darum geht, wie es der Frau geht, dann bist du ja gar nicht wirklich da. Die Frau möchte aber eine Beziehung mit dir, mit einem Mann. Ein Mann ist auch ein körperliches Wesen, nicht nur ein Kopf. Und schon gar nicht ein Kopf, der nur für sie denkt. Wenn man sich wirklich verlieben soll und lieben möchte, dann braucht man ein Gegenüber. Und zwar eins aus Fleisch und Blut. Und eins, das auch etwas will, eins, das sich zeigt. Das bist du dann nicht wirklich. Im Gegenteil.

Irgendwie bist du sogar übergriffig, indem du dir ihre (vermeintlichen) Ziele setzt. Du willst hauptsächlich das, was du denkst, dass sie es will. Aber sie hat doch selbst einen Willen! Sie kann doch, wenn es eine Beziehung auf Augenhöhe ist, selbst sagen, was sie will! Sie kann selbst dafür sorgen, dass sie es bekommt. Oder entscheiden, dass sie etwas nicht will! Das ist nicht deine Aufgabe! Du sollst ganz einfach nur du sein. Wenn du deine (körperlichen) Bedürfnisse ganz hinter dem versteckst und zurücknimmst, was du für sie tun willst, dann bist du als Mann gar nicht wirklich da. Da ist dann nur ein Konstrukt. Und das soll sie dann lieben? Sie will doch einen Mann!

Ich rate dir, zu versuchen, den Kopf sein zu lassen, und mehr in den Körper zu kommen. Ich habe hier in diesem und im Emeriten-Thread schon versucht zu erklären, wie das geht. Dann kommst du mehr zu dir, zu deinen Gefühlen und Bedürfnissen und ins Hier und Jetzt, statt dich immer im Kopf hinter den vermeintlichen Wünschen und Bedürfnissen der Frau zu verstecken.
 
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  • #197
@Single1970
Was möchtest du denn von einer Frau am Allermeisten? Was denkst du, was bedeutet Liebe im Kern?

Ich glaube, wenn du meinst, die Frau will einen Orgasmus "als (einen) Endzweck" in der Liebesbeziehung, dann irrst du dich. Das kann sie sich vermutlich sogar selbst geben, wenn es auch natürlich viel besser ist, es mit einem anderen Menschen zu erleben. Ein Orgasmus ist vermutlich etwas, das die meisten Leute nicht nicht wollen. Aber wichtiger ist es doch, das Gefühl zu haben, durch und durch geliebt zu werden, genau so, wie man ist! Dazu gehört eben auch das Körperliche. Das Begehren ist der Ausdruck von Liebe auf der körperlichen Ebene. Wenn die Frau nicht spürt, dass sie von dir wirklich begehrt wird, dann hat sie (ob bewusst oder unbewusst) das Gefühl, dass du sie nicht wirklich als ganze Person liebst.

Nun kann es aber kaum sein, dass du das gar nicht kannst. Es ist eben so, dass du es nicht willst. Das sagst du ja selbst. Du willst stattdessen, dass sie einen Orgasmus hat.

Lass dich ein auf dich selbst als ganzer Mensch! Auf deine Gefühle, auf deinen Körper, auf deine körperlichen Empfindungen, auf deine Bedürfnisse! Dann wird sich die Sache klären und dein Handeln nicht immer durch die Konstrukte in deinem Kopf blockiert oder verzerrt oder fehlgeleitet werden.

Wenn dein Vorgesetzter sagt, du seist stur wie 12 Esel, dann ist deine mangelnde Flexibilität ein Ausdruck davon, dass du dich ganz verkrampft an dem ausrichtest, wovon du denkst, dass es die anderen wollen, dass es die anderen über dich denken etc. Du richtest dich an einem starren, nicht lebendigen Konstrukt aus. Statt zu spüren, was du möchtest, was du willst, was für dich stimmig ist, in der jeweiligen Situation. Letzteres ist ja nicht einfach etwas Egoistisches, sondern bezieht logischerweise als erwachsener und verantwortungsbewusster Mensch auch die anderen mit ein, auch die Situation, auch den Kontext. Aber es ist doch das, was du als wichtig, als richtig, als stimmig erachtest, das was du willst. Das kannst du nur wirklich spüren, wenn du es dir nicht im Voraus aus Angst, verletzt zu werden, verbietest!

Ziemlich sicher steckt da ein rechtes Trauma dahinter. Du hast gelernt, dich selbst sogar vor dir selbst zu verstecken, weil es früher so gefährlich für dich war, dich zu zeigen.

Ich habe den Eindruck, dass sich dein Problem längst nicht nur auf das Thema Liebe begrenzt, sondern auf dein ganzes Handeln erstreckt, sei es hier im Forum oder sei es auch bei der Arbeit, wie das Zitat deines Chefs zeigt.

Vielleicht solltest auch du eine körperorientierte Traumatherapie machen?
 

Single1970

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@Single1970
Was möchtest du denn von einer Frau am Allermeisten? Was denkst du, was bedeutet Liebe im Kern?

Ich glaube, wenn du meinst, die Frau will einen Orgasmus "als (einen) Endzweck" in der Liebesbeziehung, dann irrst du dich. Das kann sie sich vermutlich sogar selbst geben, wenn es auch natürlich viel besser ist, es mit einem anderen Menschen zu erleben. Ein Orgasmus ist vermutlich etwas, das die meisten Leute nicht nicht wollen. Aber wichtiger ist es doch, das Gefühl zu haben, durch und durch geliebt zu werden, genau so, wie man ist! Dazu gehört eben auch das Körperliche. Das Begehren ist der Ausdruck von Liebe auf der körperlichen Ebene. Wenn die Frau nicht spürt, dass sie von dir wirklich begehrt wird, dann hat sie (ob bewusst oder unbewusst) das Gefühl, dass du sie nicht wirklich als ganze Person liebst.

Nun kann es aber kaum sein, dass du das gar nicht kannst. Es ist eben so, dass du es nicht willst. Das sagst du ja selbst. Du willst stattdessen, dass sie einen Orgasmus hat.

Lass dich ein auf dich selbst als ganzer Mensch! Auf deine Gefühle, auf deinen Körper, auf deine körperlichen Empfindungen, auf deine Bedürfnisse! Dann wird sich die Sache klären und dein Handeln nicht immer durch die Konstrukte in deinem Kopf blockiert oder verzerrt oder fehlgeleitet werden.

Wenn dein Vorgesetzter sagt, du seist stur wie 12 Esel, dann ist deine mangelnde Flexibilität ein Ausdruck davon, dass du dich ganz verkrampft an dem ausrichtest, wovon du denkst, dass es die anderen wollen, dass es die anderen über dich denken etc. Du richtest dich an einem starren, nicht lebendigen Konstrukt aus. Statt zu spüren, was du möchtest, was du willst, was für dich stimmig ist, in der jeweiligen Situation. Letzteres ist ja nicht einfach etwas Egoistisches, sondern bezieht logischerweise als erwachsener und verantwortungsbewusster Mensch auch die anderen mit ein, auch die Situation, auch den Kontext. Aber es ist doch das, was du als wichtig, als richtig, als stimmig erachtest, das was du willst. Das kannst du nur wirklich spüren, wenn du es dir nicht im Voraus aus Angst, verletzt zu werden, verbietest!

Ziemlich sicher steckt da ein rechtes Trauma dahinter. Du hast gelernt, dich selbst sogar vor dir selbst zu verstecken, weil es früher so gefährlich für dich war, dich zu zeigen.

Ich habe den Eindruck, dass sich dein Problem längst nicht nur auf das Thema Liebe begrenzt, sondern auf dein ganzes Handeln erstreckt, sei es hier im Forum oder sei es auch bei der Arbeit, wie das Zitat deines Chefs zeigt.

Vielleicht solltest auch du eine körperorientierte Traumatherapie machen?
Natürlich bin ich ein Mensch, der eigene Meinung und Denkweise hat. Meine Freunde wissen das sogar zu schätzen, denn meine Meinung zu verschiedenen Themen ist ihnen wichtig.
Wenn mein Chef sagt, ich sei öfter mal stur, dann deshalb, weil ich eben eigenen Kopf habe, und man mich erst überzeugen sollte, um mein denken zu hinterfragen, gerade deshalb schätzt er mich aber.
Was ich mir von einer Beziehung erwarte? Nicht das sie sich bevormunden läßt, tu ich übrigens auch nicht. Jeder hat eigene Meinung, und das ist auch wichtig und richtig, sonst wird eine Beziehung dauerhaft langweilig.
Ich weiß jetzt nicht, wie man da jetzt draufkommt, ich sei übergriffig. Sexualität ist nunmal sehr intim, und mir ist in dem Punkt wichtig, das es ihr dabei gut geht. Klar sollte sie auch sagen, was sie bedonders mag. Weil ich das ja wissen will. Und wenn sie mich fragt, was ich gerne mag, dann werd ich ihr das auch sagen. Eine Beziehung sollte immer ein geben und nehmen sein. Das bestreite ich doch nirgendwo. Da muß ich sicherlich noch bissel lernen, zuzulassen, das ich auch nehmen darf. Trauma hab ich nicht. Und bin schon ein Mensch, der klar seine Meinung kundtut, egal was andere denken!
 
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Megara

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  • #201
Natürlich bin ich ein Mensch, der eigene Meinung und Denkweise hat. Meine Freunde wissen das sogar zu schätzen, denn meine Meinung zu verschiedenen Themen ist ihnen wichtig.
Wenn mein Chef sagt, ich sei öfter mal stur, dann deshalb, weil ich eben eigenen Kopf habe, und man mich erst überzeugen sollte, um mein denken zu hinterfragen, gerade deshalb schätzt er mich aber.
Was ich mir von einer Beziehung erwarte? Nicht das sie sich bevormunden läßt, tu ich übrigens auch nicht. Jeder hat eigene Meinung, und das ist auch wichtig und richtig, sonst wird eine Beziehung dauerhaft langweilig.
Ich weiß jetzt nicht, wie man da jetzt draufkommt, ich sei übergriffig. Sexualität ist nunmal sehr intim, und mir ist in dem Punkt wichtig, das es ihr dabei gut geht. Klar sollte sie auch sagen, was sie bedonders mag. Weil ich das ja wissen will. Und wenn sie mich fragt, was ich gerne mag, dann werd ich ihr das auch sagen. Eine Beziehung sollte immer ein geben und nehmen sein. Das bestreite ich doch nirgendwo. Da muß ich sicherlich noch bissel lernen, zuzulassen, das ich auch nehmen darf. Trauma hab ich nicht. Und bin schon ein Mensch, der klar seine Meinung kundtut, egal was andere denken!
Vielleicht gibt es hier ja Fachleute, die eventuelle Traumata eindeutig erkennen können.

Nehmen kann schwieriger als geben sein,da bist du sicherlich kein Einzelfall.
Du achtest künftig mehr darauf.Das lese ich aus deinen Antworten.
 

tina*

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  • #202
Eigentlich schon :). Kommt wahrscheinlich ein bisschen darauf an, wie du es betrachtest.
Zwei wildfremde Menschen begegnen sich: Punkt Null, Beziehung startet. (Beziehung jetzt mal als Überbegriff gesehen).
Jeder hat eine Geschichte, Erfahrungen, Erkenntnisse, etc, die einen prägen
Ja, jeder Einzelne hat eine Geschichte. Das ist ja nicht die Geschichte der Beziehung.
Das sollte man, auf Augenhöhe, mit gegenseitigem Respekt, und viel Liebe zueinander unter einen Hut bringen 😉
Ach, das "sollte" Thema. Grau ist alle Theorie ;). Woher kommt denn die Liebe am Punkt Null?
Es ist doch der Körper, der entscheidet - gefällt mir, kann ich riechen oder nicht. Mag ich näher kennenlernen oder nicht.
Und was meine Angst betrifft, da bin ich wesentlich weiter, als bei meinen letzten Beziehungen.
Das ist schön. Woher weißt du das denn (ohne Beziehung)? Also woran merkst du's konkret, dass die Angst weniger ist?
Das ist der Grund, warum ich warte, für eine mögliche Therapie, je nach Ergebnis, bis ich wieder in einer Beziehung bin.
Das steht dir natürlich frei. Da bin ich vielleicht schon ein wenig "missionarisch" ;) unterwegs; die Sexualkraft ist aus meiner Sicht die stärkste Lebenskraft (und das hat erst mal noch gar nichts mit Sex zu tun), es ist einfach wunderbar, seinen Körper wieder "ganz zu bewohnen", sich lebendig fühlen, vibrierend, kraftvoll, mit den Schlüsseln der Körpertherapien Atem, Stimme, Bewegung zu forschen, lange bevor Berührung ins Spiel kommt (mt Berührung natürlich auch). Sexualität ist einfach so ein tiefes weites Forschungsfeld, sie betrifft so viele Facetten ... hach. Na gut, genug geschwärmt. Ich kann mir immer schwer vorstellen, dass jemand freiwillig drauf verzichten mag (weil gerade auch bei denen, die nicht nur glückliche Erfahrungen damit hatten, sich so viel positiv verändern kann, im Hinblick auf "Ganzer werden"). Der Körper ist sooo lernbereit. Werbemodus aus. 😇

Weil ich erfahren will, inwieweit diese Angst eine Rolle spielt, in der Intimität, und dann gegebenfalls aktuellen Stand habe.
Setzt du jetzt Intimität mit Sexualität gleich? Das sind aus meiner Sicht zwei paar Schuhe, die zwar gut in den gleichen Schuhschrank passen ;), aber nicht müssen.
Und wenn meine Partnerin mich dann begleiten will, es ihre Entscheidung, dann soll sie das tun. Hoff, ist jetzt verständlicher formuliert.
Ja, danke. Wobei der Grundtenor bei mir bleibt. Ich hatte auch mal einen Mann kennengelernt, der seine "Wunden" vor sich hertrug (jetzt bildlich gesprochen), aber nicht bereit war, diese selbständig anzugehen. Für mich war das letzten Endes nicht tragfähig (nicht wegen der "Wunden", sondern des Umgangs damit). Diese Haltung bringt bei mir Funken zum Erlöschen (wahrscheinlich wegen meiner Prägung).

Das heißt ja nicht, dass es bei anderen Frauen nicht anders sein kann. Es gibt ja genügend mit "Helfersyndrom" (das meine ich jetzt nicht despektierlich, mir geht das nur ziemlich ab.)
🌷
 
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Megara

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  • #203
Eigentlich schon :). Kommt wahrscheinlich ein bisschen darauf an, wie du es betrachtest.
Zwei wildfremde Menschen begegnen sich: Punkt Null, Beziehung startet. (Beziehung jetzt mal als Überbegriff gesehen).

Ja, jeder Einzelne hat eine Geschichte. Das ist ja nicht die Geschichte der Beziehung.

Ach, das "sollte" Thema. Grau ist alle Theorie ;). Woher kommt denn die Liebe am Punkt Null?
Es ist doch der Körper, der entscheidet - gefällt mir, kann ich riechen oder nicht. Mag ich näher kennenlernen oder nicht.

Das ist schön. Woher weißt du das denn (ohne Beziehung)? Also woran merkst du's konkret, dass die Angst weniger ist?

Das steht dir natürlich frei. Da bin ich vielleicht schon ein wenig "missionarisch" ;) unterwegs; die Sexualkraft ist aus meiner Sicht die stärkste Lebenskraft (und das hat erst mal noch gar nichts mit Sex zu tun), es ist einfach wunderbar, seinen Körper wieder "ganz zu bewohnen", sich lebendig fühlen, vibrierend, kraftvoll, mit den Schlüsseln der Körpertherapien Atem, Stimme, Bewegung zu forschen, lange bevor Berührung ins Spiel kommt (mt Berührung natürlich auch). Sexualität ist einfach so ein tiefes weites Forschungsfeld, sie betrifft so viele Facetten ... hach. Na gut, genug geschwärmt. Ich kann mir immer schwer vorstellen, dass jemand freiwillig drauf verzichten mag (weil gerade auch bei denen, die nicht nur glückliche Erfahrungen damit hatten, sich so viel positiv verändern kann, im Hinblick auf "Ganzer werden"). Der Körper ist sooo lernbereit. Werbemodus aus. 😇


Setzt du jetzt Intimität mit Sexualität gleich? Das sind aus meiner Sicht zwei paar Schuhe, die zwar gut in den gleichen Schuhschrank passen ;), aber nicht müssen.

Ja, danke. Wobei der Grundtenor bei mir bleibt. Ich hatte auch mal einen Mann kennengelernt, der seine "Wunden" vor sich hertrug (jetzt bildlich gesprochen), aber nicht bereit war, diese selbständig anzugehen. Für mich war das letzten Endes nicht tragfähig (nicht wegen der "Wunden", sondern des Umgangs damit). Diese Haltung bringt bei mir Funken zum Erlöschen (wahrscheinlich wegen meiner Prägung).

Das heißt ja nicht, dass es bei anderen Frauen nicht anders sein kann. Es gibt ja genügend mit "Helfersyndrom" (das meine ich jetzt nicht despektierlich, mir geht das nur ziemlich ab.)
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Deine Ausführungen zur Sexualkraft finde ich sehr zutreffend beschrieben.
 

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  • #204
Deine Ausführungen zur Sexualkraft finde ich sehr zutreffend beschrieben.
Vollste Zustimmung, toller Beitrag, @tina* !

Persönlich bin ich der Meinung, dass es eher schwierig mit einer neuen Beziehung werden könnte, wenn man zwar irgendwie die eigenen Baustellen fühlt, aber doch nichts dagegen tut und deswegen quasi im Blindflug weitermacht - das kenne ich von mir selbst. Man tut damit sich selbst und dem/der neuen Partner/in keinen Gefallen.

Jeder Mensch ist durch seine Kindheit geprägt; oft, aber nicht immer, sind damit Traumata verbunden, die einen das ganze Leben lang begleiten, auch wenn man sie irgendwann durch Hilfe von aussen erkennen kann und damit arbeiten. In diesen Fällen ist man oft deutlich selbstreflektierter als viele andere Menschen, kennt seine "Trigger" und geht mit ganz anderer Wahrnehmung durch das Leben - bewusster, positiver, dankbarer, vorsichtiger, respektvoller.

Das spätere Beziehungsverhalten "lernt" man ebenfalls als Kind, die meisten Menschen wissen davon nichts, weil einem niemand etwas davon erzählt - die 4 Bindungstypen sind alle sehr unterschiedlich, und je nach Typ hat man unterschiedliche Bedürfnisse, Reaktionsweisen, Streit- und/oder Konsensverhalten und vieles mehr. Auch hier, es kann sehr hilfreich sein, sich selbst zu reflektieren.

Ein guter Start in solche Themen ist das Buch "Die 5 Sprachen der Liebe" (will hier keine Werbung machen, es gibt auch kostenlose Online Tests, aus denen man schon sehr viel lernen kann). Es geht darum, die eigene Gewichtung dieser 5 Sprachen zu erkennen, und im Idealfall auch jene des anderen. Bewusster Umgang mit dem Thema Liebe kann unheimlich viel bewegen.
 
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  • #205
Vollste Zustimmung, toller Beitrag, @tina* !

Persönlich bin ich der Meinung, dass es eher schwierig mit einer neuen Beziehung werden könnte, wenn man zwar irgendwie die eigenen Baustellen fühlt, aber doch nichts dagegen tut und deswegen quasi im Blindflug weitermacht - das kenne ich von mir selbst. Man tut damit sich selbst und dem/der neuen Partner/in keinen Gefallen.

Jeder Mensch ist durch seine Kindheit geprägt; oft, aber nicht immer, sind damit Traumata verbunden, die einen das ganze Leben lang begleiten, auch wenn man sie irgendwann durch Hilfe von aussen erkennen kann und damit arbeiten. In diesen Fällen ist man oft deutlich selbstreflektierter als viele andere Menschen, kennt seine "Trigger" und geht mit ganz anderer Wahrnehmung durch das Leben - bewusster, positiver, dankbarer, vorsichtiger, respektvoller.

Das spätere Beziehungsverhalten "lernt" man ebenfalls als Kind, die meisten Menschen wissen davon nichts, weil einem niemand etwas davon erzählt - die 4 Bindungstypen sind alle sehr unterschiedlich, und je nach Typ hat man unterschiedliche Bedürfnisse, Reaktionsweisen, Streit- und/oder Konsensverhalten und vieles mehr. Auch hier, es kann sehr hilfreich sein, sich selbst zu reflektieren.

Ein guter Start in solche Themen ist das Buch "Die 5 Sprachen der Liebe" (will hier keine Werbung machen, es gibt auch kostenlose Online Tests, aus denen man schon sehr viel lernen kann). Es geht darum, die eigene Gewichtung dieser 5 Sprachen zu erkennen, und im Idealfall auch jene des anderen. Bewusster Umgang mit dem Thema Liebe kann unheimlich viel bewegen.
Und letztendlich ist bekanntlich in jeder Beziehung ,die Herkunftsfamilie mehr oder weniger dabei.
Hauptsache man ist sich dessen bewußt.
 

Single1970

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  • #206
Eigentlich schon :). Kommt wahrscheinlich ein bisschen darauf an, wie du es betrachtest.
Zwei wildfremde Menschen begegnen sich: Punkt Null, Beziehung startet. (Beziehung jetzt mal als Überbegriff gesehen).

Ja, jeder Einzelne hat eine Geschichte. Das ist ja nicht die Geschichte der Beziehung.

Ach, das "sollte" Thema. Grau ist alle Theorie ;). Woher kommt denn die Liebe am Punkt Null?
Es ist doch der Körper, der entscheidet - gefällt mir, kann ich riechen oder nicht. Mag ich näher kennenlernen oder nicht.

Das ist schön. Woher weißt du das denn (ohne Beziehung)? Also woran merkst du's konkret, dass die Angst weniger ist?

Das steht dir natürlich frei. Da bin ich vielleicht schon ein wenig "missionarisch" ;) unterwegs; die Sexualkraft ist aus meiner Sicht die stärkste Lebenskraft (und das hat erst mal noch gar nichts mit Sex zu tun), es ist einfach wunderbar, seinen Körper wieder "ganz zu bewohnen", sich lebendig fühlen, vibrierend, kraftvoll, mit den Schlüsseln der Körpertherapien Atem, Stimme, Bewegung zu forschen, lange bevor Berührung ins Spiel kommt (mt Berührung natürlich auch). Sexualität ist einfach so ein tiefes weites Forschungsfeld, sie betrifft so viele Facetten ... hach. Na gut, genug geschwärmt. Ich kann mir immer schwer vorstellen, dass jemand freiwillig drauf verzichten mag (weil gerade auch bei denen, die nicht nur glückliche Erfahrungen damit hatten, sich so viel positiv verändern kann, im Hinblick auf "Ganzer werden"). Der Körper ist sooo lernbereit. Werbemodus aus. 😇


Setzt du jetzt Intimität mit Sexualität gleich? Das sind aus meiner Sicht zwei paar Schuhe, die zwar gut in den gleichen Schuhschrank passen ;), aber nicht müssen.

Ja, danke. Wobei der Grundtenor bei mir bleibt. Ich hatte auch mal einen Mann kennengelernt, der seine "Wunden" vor sich hertrug (jetzt bildlich gesprochen), aber nicht bereit war, diese selbständig anzugehen. Für mich war das letzten Endes nicht tragfähig (nicht wegen der "Wunden", sondern des Umgangs damit). Diese Haltung bringt bei mir Funken zum Erlöschen (wahrscheinlich wegen meiner Prägung).

Das heißt ja nicht, dass es bei anderen Frauen nicht anders sein kann. Es gibt ja genügend mit "Helfersyndrom" (das meine ich jetzt nicht despektierlich, mir geht das nur ziemlich ab.)
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Eine Beziehung beginnt nicht bei 0. Wenn dem so wäre, dann fÜhrt man von jetzt auf gleich eine Beziehung. Das ist sicherlich in den seltensten Fällen so. Intimität ist für mich, wenn man sich sehr nahe kommt, ob in Gesprächen, was Vorlieben betrifft, in erotischer Hinsicht, schmusen, kuscheln, Sex. Da ist man sehr intim miteinander, oder bei ernsten Gesprächen, wenn man sein Innerstes nach außen kehrt.
Meine Angst ist, meinem ersten Mal geschuldet. Ich dachte eigentlich, das wäre aus meinem ersten Beitrag über meine Angst klar.
Ich habe seitdem nicht viele Erfahrungen gesammelt, auf ONS ließ ich mich nicht ein, und so hab ich eben wenig Erfahrung. Stört mich aber nicht. Und ja, ich kann darüber schreiben, das ist für mich ein Zeichen, das ich mit meiner Angst offen umgehen kann. Das ist für mich ein Beweis, das mir bewußt geworden ist, Offenheit ist immer gut.
Ich denke viel über mich selbst nach, auch was ich an Reaktionen von Freunden krieg. Das ich kein Frauenheld bin weiß ich. Trotzdem sehe ich meinen Charakter durchaus als liebenswert an, was mir auch Frauen im Freundes- und Bekanntenkreis bestätigen. Auch meine Schwägerin. Das sind Menschen, die mich gut kennen. Baustellen hab ich schon, wer hat die nicht?
Trotzdem bin ich auch schüchtern. Ich kann zwar gut reden, aber im flirten bin ich eine Null.
Aufgeklärt wurden meine Geschwister und ich nie, zumindest nicht von den Eltern. Liebe, Wärme und Geborgenheit erfuhren wir auch nie. Drum sehne ich mich so danach. Mein Bruder sagte mal, unsere Eltern hätten nie Kinder haben dürfen. Klingt hart, ist aber so. Ich habe lange gebraucht, was auch daran liegt, ich bin erst mit Mitte 20 richtig reif geworden, über mich selbst klar zu werden. Ich bin oft gefallen, aber meistens stand ich wieder auf. Und als mich die Last zu erdrücken drohte, suchte ich psychologischen Beistand. Da wurde hin und her spekuliert, eine Diagnose erstellt, wider verworfen, und erneut aufgestellt.
Medikamente setzte ich eigenverantwortlich ab, weil sie nichts nutzten. Im Gegenteil. Und dann kam ich zu nem Gutachter, wegen Wiedereingliedrung ins Arbeitsleben. Und der sagte mir, bei den beiden Malen wo ich bei ihm war, hab ich früher schon erwähnt hier, was mit mir los ist, was nicht stimmt. Er hat mich als einziger verstanden. Und er meinte zum Schluß, schade das meine Probleme weder in der Schule noch zu Hause bemerkt wurden, mein Leben wäre sonst sicher anders verlaufen, besser. Denn, ich sei immer wieder aufgestanden, bis es zu viel wurde. Eigentlich kann ich sogar stolz sein, hab ne Ausbildung, viele mit meiner Lebensgeschichte hätten das nicht.
Das ich so wurde wie ich bin, sagt auch mein Bruder und seine Frau, ich hab nie gejammert, oder die Schuld bei anderen gesucht, sondern habe versucht meinen holprigen Weg zu meistern. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.
Und jetzt bin ich da, wo ich jetzt bin. Mehr werde ich dazu nicht mehr schreiben, hab eh mehr geschrieben, als ich ursprünglich wollte. Wer meint über mich urteilen zu müssen, kann es tun. Juckt mich nicht. Ich weiß, ich mache mich mit diesem Text angreifbar, aber ich bin nicht mehr so schwach, wie ich mal war. Und darüber bin ich froh. Ich war meist alleine, gerade in meiner Kindheit, und trotzdem ist aus mir etwas geworden. Ich hätte mehr aus mir machen müssen, ja diesen Vorwurf bekam ich oft, und er stimmt zwar, aber trotzdem bin ich nicht unglücklich, denn ich kann ruhigen Gewissens sagen, erleb erstmal all diesen Mist, dann kannst über mich urteilen, ansonsten halt einfach die Klappe 🙂
 
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  • #207
Ich weiß, ich mache mich mit diesem Text angreifbar
@Single1970 , erst einmal Kompliment für deinen Mut, deine Lebensgeschichte hier so offen darzustellen. Jeder Mensch, der dich dafür angreifen würde, ist ein gefühlskalter, emotionsloser, unempathischer Gefühlsklotz, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit selbst gigantische Probleme hat.

Ich ziehe den Hut davor, wie du dich selbst reflektierst; ich glaube fest daran, dass du auf dem richtigen Weg bist. Ich möchte nur noch erwähnen, dass jedes "erste Mal" mit einem/r neuen Partner/in für beide Beteiligten ein allererstes Mal ist, egal wie viele Partner man früher hatte - auch wenn das jetzt sicherlich keine Hilfe sein kann. Beide sind trotz Verliebtheit unsicher, ob man dem anderen gefällt, ob man sich richtig verhält, und vieles mehr. Auch in unserem Alter (ich gehe mal davon aus, du bist Jg. 1970). Gerade Frauen machen sich oft Gedanken und auch Sorgen, die uns Männern kaum in den Sinn kommen, bei uns sind es wieder andere Themen.

Einer der klassischen Tipps fürs erste Date ist ja, dass man durchaus im allerersten Moment anmerken kann, wie sehr man sich gefreut hat und schon ein wenig nervös ist - in den allermeisten Fällen geht es dem Gegenüber genauso und ist vielleicht sogar ein wenig erleichtert, und schon hat man eine Gemeinsamkeit. Ganz ähnlich kann auch der erste Kuss, die erste sexuelle Begegnung verlaufen. Den Mut haben, Verletzlichkeit zu zeigen, ist eine Stärke, die auch immer mehr in modernen Management Symposien besprochen wird (wenn du magst, schau dir mal an, welche Bücher Brenee Brown darüber geschrieben hat, vielleicht ist eins für dich dabei).

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du deine Herzdame schon bald kennen lernst!
 
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  • #208
@Single1970 , erst einmal Kompliment für deinen Mut, deine Lebensgeschichte hier so offen darzustellen. Jeder Mensch, der dich dafür angreifen würde, ist ein gefühlskalter, emotionsloser, unempathischer Gefühlsklotz, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit selbst gigantische Probleme hat.

Ich ziehe den Hut davor, wie du dich selbst reflektierst; ich glaube fest daran, dass du auf dem richtigen Weg bist. Ich möchte nur noch erwähnen, dass jedes "erste Mal" mit einem/r neuen Partner/in für beide Beteiligten ein allererstes Mal ist, egal wie viele Partner man früher hatte - auch wenn das jetzt sicherlich keine Hilfe sein kann. Beide sind trotz Verliebtheit unsicher, ob man dem anderen gefällt, ob man sich richtig verhält, und vieles mehr. Auch in unserem Alter (ich gehe mal davon aus, du bist Jg. 1970). Gerade Frauen machen sich oft Gedanken und auch Sorgen, die uns Männern kaum in den Sinn kommen, bei uns sind es wieder andere Themen.

Einer der klassischen Tipps fürs erste Date ist ja, dass man durchaus im allerersten Moment anmerken kann, wie sehr man sich gefreut hat und schon ein wenig nervös ist - in den allermeisten Fällen geht es dem Gegenüber genauso und ist vielleicht sogar ein wenig erleichtert, und schon hat man eine Gemeinsamkeit. Ganz ähnlich kann auch der erste Kuss, die erste sexuelle Begegnung verlaufen. Den Mut haben, Verletzlichkeit zu zeigen, ist eine Stärke, die auch immer mehr in modernen Management Symposien besprochen wird (wenn du magst, schau dir mal an, welche Bücher Brenee Brown darüber geschrieben hat, vielleicht ist eins für dich dabei).

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du deine Herzdame schon bald kennen lernst!
Nunja, letztlich habe ich ja nur Andeutungen gemacht 😉
Ich weiß, letzten Endes meinten es diejenigen nur gut, die mir geantwortet haben. Ich bin aber auch zu der Feststellung gelangt, man dreht sich oft im Kreis. Schriftlich sicher auch net einfach, immer genau sich so auszudrücken, wie man etwas meint.
Ich kann gut mit Worten umgehen, trotzdem sind meine Sätze auch nicht immer zu 100% verständlich. Da müßte man ins allerletzte Detail gehen. Und dann wird es müßig, stelle ich bei mir fest, wie weit willst Du Dich entblößen? Ich vermute ich ging viel zu weit.
Ich bin ein offener Mensch, aber wenn man sich so auf dem Silbertablett serviert, tut man sich selbst meistens keinen Gefallen.
Ich steh dazu was ich schreibe, denn ich möchte mir treu sein, und keine Rolle spielen. Virtuell bin ich derselbe Mensch wie real, zumindest versuche ich das zu sein.
Jeder hat sein Päckchen zu tragen, der Eine mehr, der Andere weniger. Ich versuche hinter jedem Text den Menschen zu sehen, der Gefühle hat, verletzlich ist, und jeder hat unterschiedliche Gründe sich auch in der Virtualität zu bewegen. Und jeder hat auch das Recht dazu. Und das sollte man einfach mal akzeptieren. Du tust das, andere auch, aber manche eben nicht.
Und ja, mein Text hat mit Deinem jetzt net viel gemein, ich schreib das trotzdem jetzt an Deine Adresse, weil mich das gerade umtreibt.
Und danke für Deine Glückwünsche, ich hoffe sehr, irgendwann der großen Liebe zu begegnen, und dann auch zu erkennen, das sie gerade vor mir steht 🙂
 
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chrissi22

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Schau, dir geht es (in deinem Denken) nur um sie. Wenn es aber so ist, dass es dir in der Beziehung in erster Linie darum geht, wie es der Frau geht, dann bist du ja gar nicht wirklich da.
Irgendwie bist du sogar übergriffig, indem du dir ihre (vermeintlichen) Ziele setzt. Du willst hauptsächlich das, was du denkst, dass sie es will. Aber sie hat doch selbst einen Willen!
Wow, astrein! Ich bin früher auch fuchsteufelswild geworden, wenn mein Mann gemeint hat, er müsse für mich denken. Schön verblendet hinter "Ich bin doch der Gute", ich hätte aus der Haut fahren können, denn das hat mich stante pede entmündigt. Höchst übergriffig! Einfühlen und wahrnehmen ist eine wunderbare Qualität für eine gelingende Partnerschaft, aber die eigenen Grenzen und die des anderen wahrnehmen, ist lebensnotwendig. Und drückt sich auch in der Körperlichkeit aus, wo bin ich, wo fängt der andere an, sein Wesen seine Haut sein Inneres - und dann macht der Augenblick der Verschmelzung richtig Spaß, dann wirds Magie.
 
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