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Deleted member 21128

  • #76
an die herren im forum: wie seht ihr das mit dem entscheiden? ;)
In der Datingphase hat bei mir stets die Frau die Lokalität ausgewählt, weil ich immer zum (Wahl-)Ort der Frau gefahren bin und mich dort idR gar nicht ausgekannt habe.
Jetzt (in der Beziehung) würde ich sagen, das hält sich so ziemlich die Waage. Das liegt aber glaube ich vor allem an unseren Persönlichkeiten. Wir wissen beide sehr gut, was dem anderen gefällt, und legen viel Wert darauf, das zu berücksichtigen. Und unsere Vorlieben haben eine sehr große Schnittmenge, von daher gibt es wenig Konfliktpotenzial.
Was die Diskussion hier angeht, kann ich @MonDieu gut verstehen. Ich bin auch der Ansicht, dass ich als Mann "die Führung übernehmen" muss, gerade wenn es um die Beziehungsanbahnung geht. Ich weiß, was ich will, und das zeige ich auch. Und wenn ich dabei mit Feingefühl und Aufmerksamkeit vorgehe, und das Tempo sowie die Wünsche und Bedürfnisse der Frau berücksichtige, dann halte ich das gar nicht für unemanzipiert. @Look
 
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Deleted member 21128

  • #79
Aber warum musst du die Führung übernehmen?
Zum einen weil ich es als männlich definiere, ein "Macher" zu sein, ein aktiver Mensch, der weiß was er will und nicht zögert, das auch zu äußern. Zögerlichkeit setze ich hier mit Ängstlichkeit gleich, und das ist für mich "unmännlich".
Zum anderen, weil ich finde, dass Führung (Stärke, Klarheit, Souveränität etc.) Vertrauen vermittelt, und das halte ich gerade bei der Beziehungsanbahnung für sehr förderlich.
 
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Deleted member 21128

  • #80
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  • #82
Ok dann muss ich wohl eine schwache Frau sein.In einer Beziehung fühle ich mich immer als 'Unterlegene'.Vermutlich wird beim Kennenlernen schon die Grundlage gelegt....
 
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  • #83
Zum einen weil ich es als männlich definiere, ein "Macher" zu sein, ein aktiver Mensch, der weiß was er will und nicht zögert, das auch zu äußern. Zögerlichkeit setze ich hier mit Ängstlichkeit gleich, und das ist für mich "unmännlich".
Zum anderen, weil ich finde, dass Führung (Stärke, Klarheit, Souveränität etc.) Vertrauen vermittelt, und das halte ich gerade bei der Beziehungsanbahnung für sehr förderlich.
Bedeutet das im Umkehrschluss, dass eine Frau, die selbst nach einem Date fragt, die eine Macherin ist, Führungsqualitäten besitzt und weiß was sie will dir zu männlich ist?
Was ist also, wenn dem von dir beschriebenen Mann eine starke Frau zuvor kommt?
Ich hänge mich an dem "der Mann muss die Führung übernehmen" auf. Das ist mir Zuviel. Ich finde ein "alles kann, nichts muss" wesentlich entspannter.
 
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Deleted member 21128

  • #84
Bedeutet das im Umkehrschluss, dass eine Frau, die selbst nach einem Date fragt, die eine Macherin ist, Führungsqualitäten besitzt und weiß was sie will dir zu männlich ist?
Nein, das bedeutet es nicht. Ich definiere ja mein Verhalten, nicht das der Frau.
Was ist also, wenn dem von dir beschriebenen Mann eine starke Frau zuvor kommt?
Das finde ich nicht tragisch. Menschen sind ja (auch beim Tempo) sehr unterschiedlich. Schwierig wird's ja aus meiner Sicht dann, wenn ein Mann so gar nicht aus dem Quark kommt.
Ich hänge mich an dem "der Mann muss die Führung übernehmen" auf. Das ist mir Zuviel.
Dann häng dich halt nicht dran auf. :)
Ich finde ein "alles kann, nichts muss" wesentlich entspannter.
Das ist eh klar, aber ein "ich will" sollte schon vorkommen, oder?
 
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Deleted member 21128

  • #85
Ok dann muss ich wohl eine schwache Frau sein.In einer Beziehung fühle ich mich immer als 'Unterlegene'.Vermutlich wird beim Kennenlernen schon die Grundlage gelegt....
Ich würde weder ein Beziehung wollen, bei der im mich unterlegen fühle, noch eine, bei der ich mich überlegen fühle.
Die Grundlage dafür legst du immer selbst, wenn vielleicht auch unterbewusst / unbewusst.
 
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  • #86
Bedeutet das im Umkehrschluss, dass eine Frau, die selbst nach einem Date fragt, die eine Macherin ist, Führungsqualitäten besitzt und weiß was sie will dir zu männlich ist?
Was ist also, wenn dem von dir beschriebenen Mann eine starke Frau zuvor kommt?
Ich hänge mich an dem "der Mann muss die Führung übernehmen" auf. Das ist mir Zuviel. Ich finde ein "alles kann, nichts muss" wesentlich entspannter.
Ich denke,wir tragen alle sowohl männliche als auch weibliche Anteile in uns.Vielleicht sollte man da lockerer sein und denken,jede(r) darf doch zuerst nach einem Date fragen.Es gibt ja noch so viele andere Punkte,die einem entweder gefallen oder nicht
 
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  • #90
Zum einen weil ich es als männlich definiere, ein "Macher" zu sein, ein aktiver Mensch, der weiß was er will und nicht zögert, das auch zu äußern. Zögerlichkeit setze ich hier mit Ängstlichkeit gleich, und das ist für mich "unmännlich".
Zum anderen, weil ich finde, dass Führung (Stärke, Klarheit, Souveränität etc.) Vertrauen vermittelt, und das halte ich gerade bei der Beziehungsanbahnung für sehr förderlich.
Und was machst du, wenn eine Frau ähnliche Persönlichkeitszüge aufweist? Sie also aktiv, nicht ängstlich, zielstrebig, souverän und klar in ihren Aussagen und der Kommunikation ihrer Wünsche ist? Ist das dann unweiblich (weil zu viele männliche Anteile) und für dich dann unattraktiv?

Edit: habe gerade erst gelesen, dass sich (und dich) das schon ein paar mehr gefragt haben :oops:
 
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