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Philippa

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  • #151
Zitat von Philippa:
Motzen, Jammern, sich ständig Beklagen ist ein Vermeidungsverhalten, habe ich heute gelesen und als sehr zutreffend empfunden. Manchmal muss man allerdings gut hinschauen, um zu merken, was genau man vermeidet.

Ich zum Beispiel versuche bisher mit allen Mitteln Situationen zu vermeiden, in denen mir klar wird, dass ich in diesen Bereichen mittelmässig oder unterdurchschnittlich bin. Ich vermeide dabei sogar, sobald andere Menschen - und also Vergleichsmöglichkeiten! - dabei sind, Dinge, die mir eigentlich (wenn ich allein bin) sehr viel Freude machen. Z.B. tanze oder singe ich nur ganz allein für mich in meiner Wohnung... Bisher habe ich mir eingeredet, dass ich halt ein Trauma hätte, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich keinerlei Erinnerung an ganz schlimme Ereignisse, die diese Vermeidung erklären könnten, obwohl ich vielleicht schon auch mal ausgelacht oder gehänselt wurde.

Ich vermeide es auch, beruflich hohe Positionen zu erreichen - ich bewege mich viel lieber in flachen Hierarchien. Bisher dachte ich, der einzige Grund dafür sei, dass Macht moralisch verwerflich sei, und ich also aus ethischer Sicht besser da stehen würde, wenn ich sie vermeide. Heute habe ich mir überlegt, dass es auch damit zu tun haben könnte, dass ich nicht so gut darin bin, allzu viel Verantwortung zu übernehmen, vor allem wenn es um Entscheidungen in Dilemma-Situationen geht, wenn ich also für verursachte neue Probleme geradestehen müsste. Mir würden solche Situationen den Schlaf rauben und ich würde mich als entscheidungsschwach sehen müssen.

Das, was ich also unbedingt vermeiden will, ist das Gefühl der Mittelmässigkeit. Denn ich habe die Überzeugung entwickelt, ich hätte nur die Chance auf Liebe, wenn ich überall die Beste bin.

Die neue Einsicht tut weh, aber ich bin überzeugt, sie ist wichtig für mich und wird mein zukünftiges Leben bereichern. Ich bin ja auch ein mutiger Mensch und lernfähig. :)

Ausserdem bin ich immerhin nicht die einzige, die in gewissen Bereichen zum Motzen, Jammern und sich ständig Beklagen neigt...

Da ich schon zu spät dran bin, um noch eine Ergänzung zu machen, führe ich das Thema nun halt in einem neuen Beitrag noch etwas weiter:

Diese kognitiven Schemata und die entsprechenden Verhaltensweisen hatten natürlich auch einen ziemlichen Einfluss auf mein Liebesleben. Ich verstehe nun, weshalb ich (logischerweise!) immer irgendwie im Zweifel an meiner Liebe und gar Liebesfähigkeit sein musste. Denn: Gab es an einem potenziellen Partner genügend Eigenschaften und Fähigkeiten, für die ich ihn auch bewundern konnte, dann musste ich ihn zwangsläufig als moralisch bedenklich einstufen und zog mich also wieder zurück. Oder ich suchte mir einen Partner, der solche von mir als verwerflich empfundenen Attribute wie hoher Status, einflussreiche Tätigkeit etc. vermissen liess, damit ich ihn nicht als schlechten Menschen sehen musste, zweifelte dann aber daran, ob er wirklich der Richtige sei, weil ich nicht sonderlich viel an ihm bewundernswert fand...
 

Goldfinger

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  • #153
Zitat von Philippa:
Denn: Gab es an einem potenziellen Partner genügend Eigenschaften und Fähigkeiten, für die ich ihn auch bewundern konnte, dann musste ich ihn zwangsläufig als moralisch bedenklich einstufen und zog mich also wieder zurück.

Ich bin grad über Deine Arbeitsthese gestolpert, wonach ein bewundernswerter Partner zwangsläufig moralisch bedenklich sein soll. Ich würde zwar nicht das gleiche Adjektiv auf meine "Haben-Müssen" Liste setzen, aber auf den Partner stolz zu sein ist mir wichtig. Wenn es mir kein Vergnügen bereitet, den Partner Freunden vorzustellen und dabei auch klarzumachen, dass er/sie die eine ist stimmt etwas nicht.
 
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Marlene

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  • #154
Hallo Philippa,
ganz schön schwierig, diese Widersprüche zu vereinbaren. Ich diskutiere auch immer mit einem Freund über Macht und Hierarchien, er behauptet z.B. dass Macht auch in einer Liebesbeziehung stattfindet. Und, dass man "ja" dazu sagen sollte, alles andere wäre eine Lüge, wenn man selber den Anspruch hat, nicht zum Mittelmaß zu gehören. Ich finde, dass es einen Unterschied macht, ob man Verantwortung übernimmt und mit dieser zum Erreichen bestimmter zweckentfremdeter eigener Ziele Macht ausübt, oder ob man der Verantwortung gerecht wird und das gemeinsame Ziel versucht umzusetzen. Und, dass in einer Liebesbeziehung Macht nichts zu suchen hat. Das Können eines Partners in bestimmten Bereichen ist moralisch nicht verwerflich und durchaus zu bewundern, außer, er setzt sein Können für moralisch verwerfliche Ziele ein. Aber dann kann ich ihn auch nicht bewundern, sondern habe Probleme damit. Gut zu sein auf einem Gebiet und dadurch z.B. in einer Hierarchie nach oben zu klettern, heißt auch, dass dieses Gut-Sein gelebt wird und Anerkennung findet. Eine positive Außenspiegelung, eine Zustimmung, einen Erfolg braucht jeder, davon bin ich überzeugt, sonst würde man in seinem eigenen Brei herumschwimmen und würde keinen Anstoß erhalten. Ich glaube, es ist eine Illusion, sich jeglicher Bewertung entziehen zu können, da wir als soziale Wesen im Vergleich leben und uns auch selbst bewerten. Das Sich-schlecht-Bewerten ist manchmal ein Resultat davon und es kostet dann unheimlich viel Mühe, erstmal nur den Stand des "Ich bin gut so wie ich bin" wieder hinzubekommen.
 
M

Marlene

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  • #155
Ah ja, habe etwas vergessen:
Jeder Mensch hat etwas Besonderes, eine bestimmte Begabung, im Grunde genommen gibt es kein "Mittelmaß", man macht sich nur dazu, aus welchen Gründen auch immer. Auch ein Kollektiv kann funktionieren, wenn jeder die Chance hat, sich mit seiner Qualität einzubringen. Es muß nicht unbedingt in einer Hierarchie münden, denn die Bewertung liegt auf der Gleichrangigkeit der Qualitäten: der kann besser reden, der kann besser Zahlen verwalten usw. Alle sind aber gleich gut in ihrem jeweiligen Besser-Sein.
 

Howlith

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  • #156
Zitat von koerschgen:
@Howlith: (...) Du hast mehr Lebenserfahrung als ich, (...)

Lebenserfahrung hin oder her. Manchmal da denk ich mir auch, was mach in alter Trottel denn da wieder für einen Mist. Ich müsste es doch eigentlich besser wissen. Eigentlich ...

Klar, dass einer mit Anfang 20 oder Anfang 30 einiges hier anders erlebt als so ein kriegserprobter ... uuups, äh neues Wort ... beziehungsgeschädigter ... nein, auch nicht besser ... ach, sagen wir doch wie es ist, ... so ein alter Sack wie ich es eben einer bin. Dass sich mit den Jahren die Perspektive ändert, ist wohl eine Binsenweisheit. Aber sie ändert sich, manchmal sprunghaft, manchmal ohne dass man es mitkriegt. Man sieht vieles gelassener, versöhnlicher. man wird nachsichtiger mit sich selbst und mit anderen. ... und vielleicht hat man auch einfach einiges von dem vergessen, wie das mal so war, mit *schluck* ... "30".

Manchmal habe ich den Eindruck, dass all diese phantastischen Möglichkeiten heutzutage, online-dating, FB & whatsapp, dating-apps die Sache für viele nicht wirklich einfacher gemacht haben. Teilweise auch mehr ablenken als wirklich hilfreich sind. Da wird seitenlang darüber diskutiert wie ein Profil auszusehen hat ... oder wie viele "matching points" man/frau hat. (Es gibt tatsächlich Leute, die glauben, dass das eine absolute Größe wäre ...). Zu "meiner Zeit" ging das noch ohne MP, das mussten wir selbst raus finden. Profile, Fotos, Fragen beantworten, erstes Anlächeln ... ist das denn wirklich so schwierig, so wichtig, so entscheidend? Das sind doch keine genormten DIN-Formulare oder Verhaltensregeln ...

Na ja, wer weiß wie ich das empfinden würde, wenn ich heute 30 wäre. Wer weiß das schon?

"Niemand blickt auf sein Leben zurück und erinnert sich an die Nächte, in denen er besonders viel Schlaf bekommen hat ..."
 

Pit Brett

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  • #159
Ganz schön frech, diese fleur-de-lys -- aber immerhin: Palma fühlt sich warm verstanden.
 
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Philippa

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  • #161
Hallo Marlene!

Vielen Dank für deine Antwort auf meinen Beitrag.
Ich sehe das eigentlich ziemlich ähnlich wie du. Ich bin aber ein wenig unsicher, weshalb du auf diese Weise auf meinen Beitrag reagierst. Z.B. das Thema Macht. Meine Überlegungen bezogen sich nicht auf ein Machtgefälle in einer Partnerschaft. Das würde ich auf keinen Fall wollen, jedenfalls nicht, wenn man die Beziehung als Ganzes sieht. Da finde ich, beide Partner sollten sich in ausgeglichenem Mass durchsetzen, vielleicht der eine in diesem Bereich mehr, die andere dafür in jenem.

Du schreibst, dass es darauf ankommt, ob jemand sein Können für verwerfliche Ziele einsetzt. Da bin (und war) ich natürlich mit dir einverstanden. Bloss, was ist ein verwerfliches Ziel?
Ich hatte vermutlich "verwerfliches Ziel" in der Vergangenheit zu weit gefasst, so weit nämlich, dass jeder Kaderjob in einer grösseren Unternehmung schon reichlich verdächtig war.

Es ging mir auch eigentlich gar nicht darum, dieses Thema jetzt hier zu diskutieren. Ich habe für mich einen wichtigen Schritt (im Sinne von Arbeit an mir) gemacht und bin überzeugt, dass mir das auch die Partnersuche und das zukünftige Liebesleben erleichtern wird.
Ich habe es nur so ausführlich beschrieben, um mal mit einem Beispiel zu verdeutlichen, worum es beim Arbeiten an sich auch gehen könnte.
Ich rede ja manchmal viel zu geduldig an Wände. Vielleicht ist das genauso eine Form des Anbellens des Mondes. Aber ich glaube auch einfach fest daran, dass es immer, auch bei den schwersten Fällen, Hoffnung gibt. Vielleicht steckt dann auch einfach umso mehr Leid dahinter.
 
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  • #162
Philippa, nicht schlecht!

Und der Dauerbrenner Macht. Kommt halt drauf an, was man drunter versteht. In einem gewissen Sinne ist immer, wo Menschen miteinander zu tun haben, Macht. Generell halte ich da Akzeptanz und guten Umgang damit für sinnvoller als Ächtung oder Leugnung. Auch in Partnerschaften. Manchmal kennen sich Leute, die das Machtding so völlig von sich weisen, auch nicht so gut und ihre Machtausübungen erfolgen versteckter und indirekter. Da kann man manchmal was erleben! Und sich dann fast nach ein bißchen Geradlinigkeit in der Machtausübung wünschen...

Zitat von DerM:
Es ist in anderen Foren bei Weitem nicht so extrem wie hier. Da gibt es mehr "Sehende".
Ich verbeiße mir mal so manchen Scherz und versuchs eher sachlich. Weil sachlich find ich gerade geil.
Ich schätze M hinsichtlich seiner Sehkraft in diesem Forum als durchschnittlich ein. Seine Posts scheinen mir im Schnitt nicht zu den dümmeren zu gehören, und auch nicht zu den klügeren. Es gibt manche Überlegungen, etwa bezüglich mancher unerträglicher Gemeinplätze, die ganz gut sind. Die könnte man als überdurchschnittlich "sehend" auffassen. Demgegenüber stehen einige Äußerungen und Meinungen, die deutlich unterdurchschnittlich sehend sind. Dazu zählt womöglich auch die Einschätzung der eigenen Hellsichtigkeit.
Interessant, nicht?
 
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Philippa

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  • #163
Zitat von Butte:
Und der Dauerbrenner Macht. Kommt halt drauf an, was man drunter versteht. In einem gewissen Sinne ist immer, wo Menschen miteinander zu tun haben, Macht. Generell halte ich da Akzeptanz und guten Umgang damit für sinnvoller als Ächtung oder Leugnung. Auch in Partnerschaften. Manchmal kennen sich Leute, die das Machtding so völlig von sich weisen, auch nicht so gut und ihre Machtausübungen erfolgen versteckter und indirekter. Da kann man manchmal was erleben! Und sich dann fast nach ein bißchen Geradlinigkeit in der Machtausübung wünschen...

Da stimme ich dir zu. Ich glaube, ich kenne das Ganze aus verschiedenen Perspektiven. Es ist ja etwas vom Schönsten im Leben, wenn einem ein grösserer Perspektivenwechsel gelingt.

Und zu dem, was du über DerM schreibst: Kooperation ist doch eine gute Sache!
 
Zuletzt bearbeitet:

fafner

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  • #164
Zitat von Philippa:
Gab es an einem potenziellen Partner genügend Eigenschaften und Fähigkeiten, für die ich ihn auch bewundern konnte, dann musste ich ihn zwangsläufig als moralisch bedenklich einstufen und zog mich also wieder zurück. Oder ich suchte mir einen Partner, der solche von mir als verwerflich empfundenen Attribute wie hoher Status, einflussreiche Tätigkeit etc. vermissen liess, damit ich ihn nicht als schlechten Menschen sehen musste, zweifelte dann aber daran, ob er wirklich der Richtige sei, weil ich nicht sonderlich viel an ihm bewundernswert fand...
Es gibt doch auch andere Dinge, die man bewundern kann. Meine Partnerin hat z. B. eine recht grosse Sozialkompetenz. Und eine extrem positive Lebenseinstellung. Ja, darum beneide ich sie gar.
 
M

Marlene

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  • #165
Das waren nur so meine Gedanken dazu, weil ich gedacht habe, dass Dich das Thema beschäftigt und mich halt auch. Auch gewaltfrei zu leben. Ich bin mir in Manchem eben auch noch unklar und da ist es gut, sich damit zu beschäftigen. Wie beim "verwerflichen Ziel". Das ist, wenn man mit seinem Können anderen Schaden zufügt, um ein Ergebnis zu erreichen. Tiere quält, für Versuchszwecke mißhandelt z.B. Abhängigkeiten ausnutzt, mißbraucht und dann das Ergebnis als Erfolg verbrämt. Und jetzt beginnt wohl die Diskussion und ich steige dann halt aus.
 

Frau M

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  • #166
Ich für mich erhalte einen " Gewinn", wenn ich mich über dieses Thema mit (einem)Menschen unterhalte, der(die) diesen Prozess schon für sich durchlebt und weiterentwickelt (hat)haben. Und solch ein Mensch erzählt mir, dass er autodidaktisch mit Hilfe einiger Bücher an sich gearbeitet hat. Interessant ist, wenn er erzählt, dass er dann manchmal an einem bestimmten Punkt( Abschnitt) manchmal einige Wochen gearbeitet hat. Für solche Unterhaltungen bin ich dann mehr als dankbar.
 

Frau M

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  • #167
Nur mal so: An sich arbeiten, kann viele Bereiche des Lebens betreffen. Neulich unterhielt ich mich mit einem sympathischen Herrn ( verheiratet), der viele Jahre Kurse zur Raucherentwöhnung geleitet hat. Er erzählte von seinen Erfahrungen, die er dort machte.
Unter anderem erwähnte er den Zusammenhang zwischen der erektilen Dysfunktion und dem rauchen.
 

Heppy

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  • #170
Zitat von DerM:
Darauf habe ich KEINEN EINFLUSS!!!!! Und wenn ich auf etwas keinen EInfluss habe, zählt nur Glück.

Und auch darauf scheinst Du ja keinen Einfluss zu haben. Ich denke, vielleicht könntest Du das einfach mal üben und annehmen. Keinen Einfluss zu haben. Ich denke, das ist für einen rationalen Menschen am schwierigsten sich darauf einzulassen. Was kommen da für Gefühle bei Dir hoch?

Was machst Du, wenn Du keinen Einfluss mehr hast? Wie gehst Du dann freudig durch das Leben?

Positive Gefühle kann man schon abrufen per Knopfdruck. Durch Erinnerung zum Beispiel und diese beflügeln einen weiter zu machen.

Ich hatte mal einen Bekannten, der ähnlich tickte. Bis er wirklich lernte, keinen Einfluss mehr zu haben und das anzunehmen.Das war und ist immer noch ein langer Prozeß für ihn. Er traf dann seine Liebe. Daran hatte er nicht mehr geglaubt/gedacht.
 

DerM

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  • #171
Zitat von Heppy:
Und auch darauf scheinst Du ja keinen Einfluss zu haben. Ich denke, vielleicht könntest Du das einfach mal üben und annehmen. Keinen Einfluss zu haben. Ich denke, das ist für einen rationalen Menschen am schwierigsten sich darauf einzulassen. Was kommen da für Gefühle bei Dir hoch?

Mooooment. Ich scheine hier so ziemlich der Einzige zu sein, der das so sieht, akzeptiert und annimmt.

Dieses von irgendeiner Sche... abhängig sein, geht ja schon vor der eigentlichen Geburt los. Irgendwo haben zwei Menschen ihre Gelüste nicht im Griff, oder sie wünschen sich tatsächlich ein Kind, oder auch irgendetwas dazwischen und neun Monate später lebst du, ungefragt.
Du hast keinen Einfluss auf die Qualität deiner Eltern und bis du alt und entwickelt genug bist, um aus eventuell schlechten Startvorraussetzungen, etwas Besseres aus deinem Leben zu machen, vergeht viel Zeit.
Und selbst dann werden immer wieder andere Menschen Einfluss haben. Sei es ein Chef, der deine Bewerbung akzeptieren muss oder ein verspäteter Zug, der dich Lebenszeit kostet. Ständig kommt es zu solchen Situationen.

Zitat von Heppy:

Wut, mit wachsender Intensität.

Zitat von Heppy:
Was machst Du, wenn Du keinen Einfluss mehr hast? Wie gehst Du dann freudig durch das Leben?

Noch gehts.

Zitat von Heppy:
Positive Gefühle kann man schon abrufen per Knopfdruck. Durch Erinnerung zum Beispiel und diese beflügeln einen weiter zu machen.
Akzeptiert. Für einen begrenzten Zeitraum funktioniert das.
Man kann sich allerdings nicht ewig an den selben alten tollen Erinnerungen hochziehen, wenn immer wider neue schlechte Erlebnisse dazukommen.

Zitat von Heppy:
Ich hatte mal einen Bekannten, der ähnlich tickte. Bis er wirklich lernte, keinen Einfluss mehr zu haben und das anzunehmen.Das war und ist immer noch ein langer Prozeß für ihn. Er traf dann seine Liebe. Daran hatte er nicht mehr geglaubt/gedacht.

Das ist ja wirklich wunderschön. Aber wo ist der wissenschaftliche Beweis, dass das was miteinander zu tun hat? Ich hatte bereits eine mehrere Jahren lange Phase, in der ich nicht dran glaubte/dachte. Und wie zu erwarten war, passierte da auch rein gar nichts.

Deinem Bekannten ergab sich eine Gelegenheit, die er nutzte und sie das zulies, oder eben andersrum. Das ist das ganze Geheimnis. Die genauen Umstände, wie die beiden sich getroffen haben, wirst du eher kennen, als ich.
 

Some42

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  • #172
Zitat von nuit:

Wirklich? Ok, also als Person an sich ist man erstmal egal, es zählt nur, was man dem Partner / der Partnerin zu bieten hat. Allgemeiner: In jeder Beziehung (ganz allgemein gesprochen) ist man nur etwas Wert, wenn man "operieren kann".

Soweit kann ich folgen und fürchte auch, da ist was dran. Aber bei den Schlüssen hängt Mr. Wong mich ab.

Was bitte bringt es ihm für eine Partnerschaft, dass er schreiben kann?

Take a class in karate, or ballroom dancing, or pottery. Learn to bake. Build a birdhouse. Learn massage. Learn a programming language. Film a porno. Adopt a superhero persona and fight crime. Start a YouTube vlog. Write for Cracked.

Was bringt *irgendeiner* der Vorschläge, um eine Partnerin zu finden?

Schreiben zu können hilft mir bei einer Karriere als Autor. Ein vlog macht mich bekannt - wenn es gut ist - und wenn ich sehr gut bin, viel Zeit reinstecke und etwas Glück habe kann ich vielleicht mit Mühe davon leben - oder mit sehr, sehr viel Glück auch ohne Mühe. Prima, das kann ich mit jedem anderen Job - der mir vielleicht mehr liegt und mehr Spaß macht - auch. Die beiden Vorschläge davor sind wohl nicht so ernst gemeint. Eine Programmiersprache lernen hilft mir, wenn ich als Programmierer arbeiten will, super - kann ich bestätigen, klappt.

Es hilft einem nur in keinster Weise dabei, besser oder schlechter einen Lebenspartner zu finden, denn die wenigsten (in meinem Fall) Frauen brauchen jemanden, den ihnen ganz dringend etwas programmiert, ein Video produziert oder einen tollen Artikel verfasst. Oder Vogelhäuser baut.

Da sind die Tipps mit tanzen, backen oder dem Massagekurs vielleicht noch vergleichsweise "zielführend", aber für ersteres und letzteres braucht man in meiner Gegend idR. schon vorher eine Partnerin, die sich zu einem gemeinschaftlichen Kurs zu dem Thema bereiterklärt...

Aber ehrlich, sind dass die *essentiellen Dinge*, die für das anbahnen einer Partnerschaft relevant sind?

Massagekurs kann ich auch noch besuchen, wenn ich eine Partnerin habe. (Würde ich sogar gerne.) Tanzkurs ebenso.

Das ist, als ob in der geschilderten Situation aus dem Artikel mit dem verletzten der Typ mit dem Taschenmesser ein super ausgebildeter Feuerwehrmann ist, der keine Ahnung von Medizin hat - er kann super Leute retten, wenn etwas brennt, nur in der konkreten Situation ist er keinen deut besser als der "nette Kerl", der gar nichts kann. (Ok, das Beispiel hinkt, da Feuerwehrleute im Schnitt vermutlich deutlich besser medizinisch ausgebildet sind als besagter "netter Kerl".)

Fazit: Es bringt gar nichts, etwas zu können. Es bringt auch rein gar nichts, viel zu können. Man muss die richtigen Fähigkeiten haben.

Und dafür muss man

a) erstmal herausfinden, was die richtigen Fähigkeiten überhaupt sind, die man nicht beherrscht - das sagt einem so offen idR. nämlich keiner, vielleicht weiß es so bewusst auch keiner - und

b) ist es bei einigen dieser Fähigkeiten gar nicht so leicht, herauszufinden, wie und wo man die lernen kann. Für viele dieser Fähigkeiten gibt es keine VHS-Kurse mit dem passenden Inhalt...

Und bei manchem handelt es sich nicht um Fähigkeiten, sondern eher um Eigenschaften, auf die man nur wenig oder keinen Einfluss hat. Und dann?
 

Howlith

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  • #173
Zitat von DerM:
Mooooment. Ich scheine hier so ziemlich der Einzige zu sein, der das so sieht, akzeptiert und annimmt.

Dieses von irgendeiner Sche... abhängig sein, geht ja schon vor der eigentlichen Geburt los. Irgendwo haben zwei Menschen ihre Gelüste nicht im Griff, oder sie wünschen sich tatsächlich ein Kind, oder auch irgendetwas dazwischen und neun Monate später lebst du, ungefragt.
Du hast keinen Einfluss auf die Qualität deiner Eltern und bis du alt und entwickelt genug bist, um aus eventuell schlechten Startvorraussetzungen, etwas Besseres aus deinem Leben zu machen, vergeht viel Zeit.
Und selbst dann werden immer wieder andere Menschen Einfluss haben. Sei es ein Chef, der deine Bewerbung akzeptieren muss oder ein verspäteter Zug, der dich Lebenszeit kostet. Ständig kommt es zu solchen Situationen.

Na ja, Das überzeugt nun nicht wirklich. Denn das was Du schreibst trifft auf so ziemlich ALLE Menschen zu. Das Problem ist also weniger, DASS es so ist, sondern mehr so die Frage was macht jeder einzelne von uns daraus ... Du sagst, dass Du es akzeptierst ... bist Du Dir da ganz sicher ... ?
 
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Marlene

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  • #174
Zitat von Howlith:
Das Problem ist also weniger, DASS es so ist, sondern mehr so die Frage was macht jeder einzelne von uns daraus .
Ja. Und auch die Deutungshoheit liegt bei Dir. Ob etwas "Lebenszeit kostet" oder ob man plötzlich Zeit gewinnt, indem man diese Zeit z.B. mit etwas anderem füllt und nicht nur grimmig wartet, diese Entscheidung liegt auch bei Dir.
Übrigens, noch am Rande, lieber DerM, das Experiment mit dem Frauenprofil birgt einen grundlegenden Fehler: Du liest die Anschreiben der Männer als Mann und nicht als Frau. Du kannst sie eigentlich nur im Hinblick auf Deine Anschreiben vergleichen, aber nicht im Hinblick auf ihre Wirkung.
 
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Howlith

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  • #175
Zitat von Marlene:
(...) das Experiment mit dem Frauenprofil (...)

Na, von einem Experiment würde ich da nicht sprechen wollen. Man hätte das ja auch ganz anders gestalten können, also nur mal schnell-gedacht: Raucherin, getrennt lebend, 3 Kinder plus 2 Hunde und "ein-Foto-zum-spontan-Wegklicken" ... was wäre wohl das Ergebnis? Eben auch ein mögliches Ergebnis von vielen möglichen.

Da wurde wohl - aus meiner Sicht - mal wieder eine Experiment mit vorhersehbarem Ausgang "konstruiert". Und das gefundene Ergebnis wird nun zum einzig möglichen (!) Ergebnis hochstilisiert.

Hat sich denn hier keine Frau mal ein Männerprofil zugelegt ... ?

Wenn ich mich richtig erinnere, wurde das besagte experimentelle Frauen-Profil ohne Foto online gestellt. Mit massig Zuschriften. Vielleicht sind Männer eben doch nicht so sehr aufs Äußere fixiert? *schmunzel* Oder sorgt gerade das Fehlen des Fotos für massig Zuschriften, weil Platz für (Männer)Phantasie(n)???
 

DerM

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  • #176
Zitat von Howlith:
Da wurde wohl - aus meiner Sicht - mal wieder eine Experiment mit vorhersehbarem Ausgang "konstruiert". Und das gefundene Ergebnis wird nun zum einzig möglichen (!) Ergebnis hochstilisiert.

In der Tat habe ich vorher schon mit dem Ergebnis rechnen können.
Ich habe aber ganz bewusst ein Profil erstellt, mit einem Mix aus Sachen die ich mag, die ich absolut hasse und eben ein paar Klichees (viel Verniedlichung, shoppen, etc.)
Also es ist kein Profil, dass quasi nach einfach zu habendem Freiwild aussieht.


Zitat von Howlith:
Wenn ich mich richtig erinnere, wurde das besagte experimentelle Frauen-Profil ohne Foto online gestellt. Mit massig Zuschriften. Vielleicht sind Männer eben doch nicht so sehr aufs Äußere fixiert? *schmunzel* Oder sorgt gerade das Fehlen des Fotos für massig Zuschriften, weil Platz für (Männer)Phantasie(n)???

Naja, ich werde wohl kaum einfach ein fremdes Foto hochladen.

Zitat von Marlene:
Ja. Und auch die Deutungshoheit liegt bei Dir. Ob etwas "Lebenszeit kostet" oder ob man plötzlich Zeit gewinnt, indem man diese Zeit z.B. mit etwas anderem füllt und nicht nur grimmig wartet, diese Entscheidung liegt auch bei Dir.

Seufz... jaja, ich weiss schon: Wildfremde Leute ansprechen, die auch einfach nur nach Hause wollen und garantiert Bock haben auf "Na, warstest du auch auf die Bahn?"
Richtig? ;)

Ist inzwischen ja auch hinfällig. Ich fahre schon seit Jahren nicht mehr mit der Bahn und bin heilfroh drum.

Zitat von Marlene:
Du kannst sie eigentlich nur im Hinblick auf Deine Anschreiben vergleichen, aber nicht im Hinblick auf ihre Wirkung.

Darum ging es auch primär. Klar wirkts auf mich wohl anders.
Und um die Funktionen der Seite auszutesten, wie Nachrichteninhalte gefiltert werden und die Funktionsweise zwischen Premium- und Basismitglied.
Und natürlich auch, um einfach mal zu sehen, wie locker Frau sich hier nach der Profilerstellung zurücklehnen könnte, sowie mal zu erfahren, ob wirklich soooooo viele schlimme Mails dabei sind.
 

Heppy

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  • #177
Zitat von DerM:
Mooooment. Ich scheine hier so ziemlich der Einzige zu sein, der das so sieht, akzeptiert und annimmt.

Dieses von irgendeiner Sche... abhängig sein, geht ja schon vor der eigentlichen Geburt los. Irgendwo haben zwei Menschen ihre Gelüste nicht im Griff, oder sie wünschen sich tatsächlich ein Kind, oder auch irgendetwas dazwischen und neun Monate später lebst du, ungefragt.
Du hast keinen Einfluss auf die Qualität deiner Eltern und bis du alt und entwickelt genug bist, um aus eventuell schlechten Startvorraussetzungen, etwas Besseres aus deinem Leben zu machen, vergeht viel Zeit.
Und selbst dann werden immer wieder andere Menschen Einfluss haben. Sei es ein Chef, der deine Bewerbung akzeptieren muss oder ein verspäteter Zug, der dich Lebenszeit kostet. Ständig kommt es zu solchen Situationen.

Wut, mit wachsender Intensität.

Noch gehts.

Akzeptiert. Für einen begrenzten Zeitraum funktioniert das.
Man kann sich allerdings nicht ewig an den selben alten tollen Erinnerungen hochziehen, wenn immer wider neue schlechte Erlebnisse dazukommen.

Das ist ja wirklich wunderschön. Aber wo ist der wissenschaftliche Beweis, dass das was miteinander zu tun hat? Ich hatte bereits eine mehrere Jahren lange Phase, in der ich nicht dran glaubte/dachte. Und wie zu erwarten war, passierte da auch rein gar nichts.

Deinem Bekannten ergab sich eine Gelegenheit, die er nutzte und sie das zulies, oder eben andersrum. Das ist das ganze Geheimnis. Die genauen Umstände, wie die beiden sich getroffen haben, wirst du eher kennen, als ich.


Howlith und Marlene haben es gut auf den Punkt gebracht. Ich kann meine Einstellung dahingehend verändern, wie ich dem Leben die Stirn bieten kann. Ich bin für meine Gefühle und Emotionen verantwortlich, für Dich scheint es wohl (ich weiß es jedoch nicht) einfacher zu sein, diese auf andere Personen abzulegen. Ich kann weder Umstände noch Personen kontrollieren, jedoch meine Antwort darauf sehr wohl.
Wenn Deine Wut wächst, wieso schaust Du sie Dir nicht mal genauer an? Hinter der Wut steckt meistens Enttäuschung, Traurigkeit, Träume etc. Diese mal hier nieder zu schreiben, wäre auch ein Anfang.
Doch Wut kannst Du auch richtig nutzen. Du wirst kreativ im Lösungen suchen. Wut ist die Chance, nach anderen Lösungen zu suchen, die vorher nicht in Betracht gezogen wurden.
Ich glaube, Du bist befähigt im suchen und finden. Die Frage nach was, kannst Du Dir nur beantworten. Das Haar in der Suppe oder die Suppe trotz dem einem Haar.
Wenn Du etwas anders haben möchtest im Leben, wirst Du etwas anderes tun müssen, denn sonst wird es nix. Und mit Wut Zeitungsannoncen schalten und eine Partnerin suchen, da frage ich mich, suchst Du die Partnerin oder nur Deine Bestätigung, das es wieder schief läuft? Ich frage mich auch, wie viel Beweise suchst Du noch, um Deine Wut in die Richtung weiter "negativ" zu fördern? Und wieso brauchst Du für schöne Dinge die im Leben passieren, wissenschaftliche Beweise? Und wieso begrenzt Du selbst Deine schönen Erinnerungen? Alleine diese Einstellungen zu ändern, würde bei Dir schon einen Prozeß anregen, etwas zu verändern, dass es anders werden kann. (darf?)

Eines ist wissenschaftlich sicher bewiesen, Wut macht krank, wenn man nicht lernt, sich mit ihr positiv auseinanderzusetzen. Sie birgt so viele Chancen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es eine Bereicherung sein kann, auch wenn es mir erst mal Angst gemacht hat. Doch dazu braucht es Mut, sich dem zu stellen.

Ein Anfang um glücklich zu werden, ist aufzuhören zu jammern und zu hadern.

Vielleicht sammelst Du auch einfach weiter noch ein paar Beweise, was für ein Pechvogel Du bist und aalst Dich darin ein wenig weiter. Das ist ja auch eine Lösung. Doch sei dann sei glücklich dabei, das wäre schön.

Egal was Du tust, ich wünsche Dir alles Gute dafür.
 
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  • #178
Zitat von DerM:
Du hast einen sehr begrenzten Horizont, wenn du meinst, dass irgendetwas davon das andere ausschließen muss.
Wo hab ich das behauptet? Ich habs für unwahrscheinlich gehalten. Das ist etwas anderes.

Zitat von DerM:
Was mich für Frauen unattraktiv macht, ist mit Sicherheit nicht mein Mangel an Humor, sondern in erster Linie, rein optische Dinge (rundes Gesicht, zu viel Bauch, zu dünne Arme),
Ich seh genügend Pärchen, auch solche, die nicht schon jahrzehntelang zusammen sind (wo also Mann schon dick war, als sie sich kennengelernt hatten), um zu wissen, dass die Figur nicht ausschlaggebend sein muss, wenn die Persönlichkeit stimmt.

Zitat von DerM:
Hm. Mangel an Leidenschaft ist nicht das, was Du hier vorzeigst, sondern die Unfähigkeit, zu verstehen, worauf es bei der Partnersuche ankommt.

Dein Verständnis von Partnersuche entspricht dem eines Mannes, der zum Mond will und sich darüber aufregt, dass kein Baumarkt eine Leiter hat, die lang genug ist.

Zitat von DerM:
Dass es hier im Forum halt selten Gelegenheit gibt witzig zu sein, wegen solch anmaßenden, falschen und inhaltslosen Posts von Figuren wie dir, dann finde ich das genauso schade. Heisst aber mit Sicherheit nicht, dass ich nicht witzig wäre.
Wie witzig. Und je mehr Du drauf bestehst, dass Du witzig bist, umsomehr wird Dir geglaubt, hoffst Du?

Zitat von DerM:
Nein.... also.... du kannst kochen? Das ist ja der Hammer... ach nee, ich auch. Ist doch nix Besonderes.
Aber mir ist die Zeit dazu zu schade.
Tja - wenn Dir die Zeit und der Aufwand zu schade sind, um für eine Frau interessant zu werden, kann ich Dir nur raten, Dir eine Thailänderin aus dem Katalog zu bestellen.

Zitat von DerM:
Ich bezahle Leute, die es noch besser können. Haben alle Beteiligten mehr davon. Ich spare Zeit, der Koch hat Geld und die Leute, die es essen freuen sich auch. Ein sehr einfacher Fall von Logik. ;)
Hm. Vielleicht könntest Du auch einfach eine Frau dafür bezahlen, Dich glücklich zu machen? Deine "Logik" hat das falsche Ergebnis geliefert, weil sie von einer falschen Premisse ausgeht.

Zitat von DerM:
IZudem ich nie gesagt habe, dass Philosophie als solches nicht Interessant wäre, sondern für mich und meine Partnersuche irrelevant.
Doch, hast Du. "Weil's micht nicht interessiert." Der Rest war eine Begründung, (was man am zweiten "weil") erkennen konnte und keine Einschränkung, die irgendwie darauf hindeuten hätte können, dass sie kontextabhängig ist. Im übrigen hattest Du erst "Ziele"und jetzt "Partnersuche" geschrieben.
 
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Howlith

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  • #179

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