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  • #346
Zitat von Mentalista:
Es soll auch Firmen geben, die für ihre Angestellten Kurse organisieren, wo man Körpersprache, Ausdrucksfähigkeit, Kundenfreundlichkeit usw. üben und ausbauen kann.
Menta, manchmal möchte man sich Sorgen um Dich machen ... was da rauskommt, sind unechte Abziehbilder von erwünschtem Verhalten. Man erkennt sie übrigens oft am fischig-schlappigen Händedruck.
 
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  • #348
Zitat von fafner:
Ab und zu verlier ich bei solchen Threads den Überblick. Wurde schon mal außer dem "wie" auch das "wohin", also die Richtung, erörtert?
Aber hallo! Inswischen sind es ca. 5 Off Topics oder so, die mitlaufen.

An ein derektes Eingehen auf das "wohin" kann ich mich jetzt nicht direkt erinnern. Wär aber mal interessant.
 
G

Gast

  • #349
Ich würde empfehlen, sich vorrangig einen Partner zu suchen. Vielleicht löst sich dann diese An-sich-selbst-Arbeiterei von selbst auf. So eine An-sich-selbst-und-am-anderen-Arbeiterei kann leicht zur never ending story werden.
 
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  • #350
Die Annahme war ja zu einem Zustand zu kommen, wo das Finden des Partners nicht das eine und oberste Ziel ist. Gtriggert druch die Vorraussetzung, dass so eh niemand finden wird.

Niemand möchte für mich, und Frauen halte ich für empathisch genug, mir das anzumerken, das Mittel zum Zweck für mein Seelenheil sein. Mit sich selbst zufrieden sein OBWOHL man allein ist, das war die Vorstellung von dem Zustand der die nächst-realistische Alternative zu diesem Rummrennen und auf Teufel komm raus jemaden finden zu wollen ist.... das ist nämlich auch ne Never-Ending Story.

Ich suchte primär nach Wegen oder Strategien die mir helfen aus diesem Karussel zu entkommen.
 
G

Gast

  • #351
Wenn man einen Partner nicht als Mittel zum Seelenheil sucht, bringt man eine gute Voraussetzung für eine Partnerschaft mit. Es könnte so einfach sein. Und dann sind auch die negativen Eigenschaften der Balz plötzlich nicht mehr da. Einfach nur eine unverkrampfter Flirt zwischen zwei Menschen, die sich sympathisch sind. Oft nur Kleinigkeiten. Die Art wie jemand geht, der Klang einer Stimme, der Teint der Haut. Und dann hat es schöne Leichtigkeit und eine Poesie und das trägt viel mehr als das verkopfte Gesuche und Gearbeite. Und die Seele macht es auch heil.
 
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  • #352
Zitat von DerDogi:
Mit sich selbst zufrieden sein OBWOHL man allein ist, das war die Vorstellung von dem Zustand der die nächst-realistische Alternative zu diesem Rummrennen und auf Teufel komm raus jemaden finden zu wollen ist....
Wenn Du jemanden gefunden hast, wirst Du nicht automatisch mit Dir selbst zufriedener...
 
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  • #353
Zitat von fafner:
Wenn Du jemanden gefunden hast, wirst Du nicht automatisch mit Dir selbst zufriedener...
... Und das klappt auch ... Brauchte ne ganze Weile - so fast drei Jahre - dann hatte sich das Selbstzufriedenheitsgefühl eingestellt ... Auch durch Umorientierung im Privaten / Freizeitbereich
 
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  • #354
Zitat von chiller7:
Wenn man einen Partner nicht als Mittel zum Seelenheil sucht, bringt man eine gute Voraussetzung für eine Partnerschaft mit. Es könnte so einfach sein. Und dann sind auch die negativen Eigenschaften der Balz plötzlich nicht mehr da. Einfach nur eine unverkrampfter Flirt zwischen zwei Menschen, die sich sympathisch sind. Oft nur Kleinigkeiten. Die Art wie jemand geht, der Klang einer Stimme, der Teint der Haut. Und dann hat es schöne Leichtigkeit und eine Poesie und das trägt viel mehr als das verkopfte Gesuche und Gearbeite. Und die Seele macht es auch heil.
Richtig, aber dazu muss man erstmal zu dem Zustand kommen, dass man nicht ständig dran denkt, wie ungern man allein ist.

Zitat von fafner:
Wenn Du jemanden gefunden hast, wirst Du nicht automatisch mit Dir selbst zufriedener...
Und da ich niemand finde bin ich unzufreiden, also finde ich keinen .... ja, das geht auch anders rum ;-)

Zitat von Yvette:
... Und das klappt auch ... Brauchte ne ganze Weile - so fast drei Jahre - dann hatte sich das Selbstzufriedenheitsgefühl eingestellt ... Auch durch Umorientierung im Privaten / Freizeitbereich
Ich war in dem "allein und unzufreiden" Zustand auch schon mehr als 10 Jahre. Deswegen kam ich ja zum Schluss, dass es vielleicht immer bei jedem von selbst kommt, sondern man in irgendeiner weise etwas tun ... "an sich arbeiten" muss.
 
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  • #355
Zitat von DerDogi:
man in irgendeiner weise etwas tun ... "an sich arbeiten" muss.
Du "DARFST" an dir arbeiten - immer - aber ob das im Ergebnis dazu führt, dass du dann nicht mehr alleine bist, das ist doch die Frage. M.a.W. arbeiten an sich um sich selbst Willen, jedoch nicht mit dem Ziel der "Verbesserung", um irgendeinem Menschen besser zu gefallen (naja, ich denke, ich muss das gar nicht erklärten).
 
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  • #356
Zitat von Yvette:
Du "DARFST" an dir arbeiten - immer - aber ob das im Ergebnis dazu führt, dass du dann nicht mehr alleine bist, das ist doch die Frage. M.a.W. arbeiten an sich um sich selbst Willen, jedoch nicht mit dem Ziel der "Verbesserung", um irgendeinem Menschen besser zu gefallen (naja, ich denke, ich muss das gar nicht erklärten).
Richtig, nicht um jemandem zu gefallen, sondern eher um nichtmehr jemandem gefallen zu wollen. Eigentlich ist es auch egal, ob man durch eine Partnerin zufrieden ist oder ohne. Hauptsache man ist zufrieden.

Ich glaube dass ein "mit doch egal ob ich irgendjemandem gefalle" schomal ein Anfang sein könnte. Aber man sollte dann schon auch selbst dran glauben.
 
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  • #358
Dogi, die Selbstzufriedenheit ist aber eine andere. Hast Du nicht auch Lust, schöne, aber auch weniger schöne Momente mit jemanden zu teilen, den Du liebst? Intimität, Zärtlichkeit, aber auch Zorn und Zerwürfnis. Ist so ein Tanz nicht schöner, aufregender, bereichernder als nur um sich selbst zu kreisen? Und fordert das nicht viel mehr? Und wächst man daran nicht?
 
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  • #359
Zitat von chiller7:
Dogi, die Selbstzufriedenheit ist aber eine andere. Hast Du nicht auch Lust, schöne, aber auch weniger schöne Momente mit jemanden zu teilen, den Du liebst? Intimität, Zärtlichkeit, aber auch Zorn und Zerwürfnis. Ist so ein Tanz nicht schöner, aufregender, bereichernder als nur um sich selbst zu kreisen? Und fordert das nicht viel mehr? Und wächst man daran nicht?
Natürlich ist es das. Aber solang der Gedanke "ich will jemanden dafür bekommen" immer im Vordergrund ist, bin ich einer von diesen "needy" Typen, und fühl mich auch selber schlecht. Der Zustand ist ungut.
 
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  • #360
Zitat von DerDogi:
Natürlich ist es das. Aber solang der Gedanke "ich will jemanden dafür bekommen" immer im Vordergrund ist, bin ich einer von diesen "needy" Typen, und fühl mich auch selber schlecht. Der Zustand ist ungut.
Bedürftig zu sein und sich zu geben, kann dem / der anderen ganz schön auf den Senkel gehen - ich weiß wovon ich spreche :)