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  • #286
Deswegen haben die Spartaner den männlichen Nachwuchs früh von Mutti getrennt, damit er nicht verweichlicht. Der machte dann auch nicht von früh bis abends den Frauenversteher. War auch nicht nötig.
 
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  • #287
Zitat von Mentalista:
Tut mir leid, dass dir so viel Mühe mit deinem Profil gibst und dann kommt das dabei raus. Geht Frauen übrigens genauso, wie ich selbst erlebte und von Freundinnen, Kolleginnen hörte.

Ich ahnte es.... deswegen meine Frage zu Geschwister und Mutter. Also Einzelkind und sehr gutes Verhältnis zur Mutter. Alle Männer die ich kennenlernte und Einzelkinder waren, waren m.E. nicht richtig von der Mutter abgenabelt und durch die ständige jahrzehntelang gewöhnte Zuwendung, die sich der Mann nie mit einem Geschwisterteil teilen mussste, sehr Ich-Bezogen und Egozentrisch. Alles musste sich um ihn drehen. War nicht bewusst, nicht bös gemeint, aber halt geprägt. Alle Einzel-Kinder-Männer, +/- die ich kenne, sind alle ungewollt Single.

Ich philosophiere mal so.... diese ständige Zuwendung von einer Frau gewöhnte Männer bekommen nun von anderen Frauen keine Zuwendung und das schmerzt sehr, weil sie das ja seit vieler Zeit nicht kennen. Das ist wie Entzug von einer "Droge". Das zu verarbeiten, zu verinnerlichen, sich damit abzufinden, dieses niedrigere Level an weiblicher Zuwendung zu ertragen, ist sehr schwer. Verständlich.

Es gibt ein Buch für Frauen "Wenn Frauen zu sehr lieben....." Ob es das Buch auch für Männer gibt, weiss ich nicht. Man könnte meine Zeilen sicherlich auf für Frauen-Einzelkinder ähnlich denken.

Ich glaube, es gibt gewissen Prägungen durch die Familie, ich weiss wovon ich rede, da kann man noch so viel lernen, an sich arbeiten usw. da kann man nichts machen, weil man zu speziell ist und zu solchen Menschen finden sich wenig passende Gegenstücke. Das hat viel mit Glück und Zufall zu tun, wenn man doch jemanden kennenlernt, wo es beiderseits in allen Facetten halbwegs klappt.

Sind nur so Gedanken von mir....
Hmmmm.............

Ich würde mich jetzt nicht als Ich-Bezogen oder Egozentrisch sehen.
Das von mir genannte Bsp.: ist bereits länger her und beschäftigt mich gefühlsmäßig überhaupt nicht mehr.
Man erinnert sich halt, wenn es um das Thema "zu langes schreiben" und "Wunschbild" geht.

D.h. laut deiner Einschätzung bleib ich für immer alleine -> das baut mich auf ;))
 
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  • #288
Zieh' Dir diesen Schuh doch nicht an, Günther.
So viele Faktoren sind ausschlaggebend bei der Entwicklung eines Menschen und man kann es nicht herunterbrechen auf eine "Einzelkindsymtomatik". Ein Einzelkind ist nicht per se egozentrischer und/oder fixierter, das ist psychologischer Humbug.
 
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  • #289
tina*, ich habe die Diskussion mit dir nicht angefangen und ich möchte sie mit dir auch nicht weiterführen. Ich hoffe um dein Verständnis dafür.
 
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  • #290
Zitat von billig:
tina*, ich habe die Diskussion mit dir nicht angefangen und ich möchte sie mit dir auch nicht weiterführen.
Welche Diskussion? Ich wollte ja auch mal über Dritte schreiben. Ich hab auch bloß mich gefragt ;-).

Ach, Verständnis ist manchmal mein zweiter Vorname. Heute ist auch so ein Tag.
Habe in dem Thread schon genug rumgesenft. Alles gut!
 
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  • #291
Zitat von nuit:
Ja, für mich ist er erfrischend, weil ich den Motivationsstil à la Baldwin üblicherweise nicht pflege. Ich glaube, es lebt sich leichter, wenn man manche Sachen entidealisiert akzeptieren kann: Dass es bedingungslose Liebe in Partnerschaft nicht gibt. Dass die Menschen auch "egoistisch" etwas brauchen (Das lässt einen hoffentlich auch Ablehnungen weniger persönlich nehmen. Man hat halt nicht das Passende im Repertoire, aber das bedeutet nicht den Umkehrschluss, dass man nix im Repertoire hat - als Person also wertlos ist). Dass man selbst auch ein solcher jemand ist (!), der in Beziehungen "egoistischerweise" etwas braucht
Ok, ich glaube, dann verstehe ich deinen Kommentar. Ich hatte das bisher gar nicht anders gesehen, als dass in einer Beziehung beide Partner etwas benötigen und daher "vom anderen etwas wollen", was dieser auch geben können muss. Das gilt ganz generalisiert für jegliche Beziehungen, aber eben auch für Paar- und Liebesbeziehungen. Die umgangssprachliche Redewendung "von jemandem etwas wollen" hat ja sogar ganz konkret diesen Bezug.

Nur in vielen Beziehungen ist leichter 'rauszubekommen, was von der anderen Seite benötigt wird, und es ist auch deutlich leichter, sich das dann anzueignen oder zu lernen, um es anbieten zu können... ;)

Zitat von nuit:
Und so Angebote aus dem Bauchladen können zum Beispiel Begeisterung und Schwung sein, der davon kommt, dass man sich mit bestimmten Dingen beschäftigt und darin gut ist und Erfolge hat. Was auch immer das ist - soviel zu Programmiersprache.
Ist halt schwierig, wenn man sich Mühe gibt aber es weder in "weichen" Kategorien wie Begeisterung und Schwung noch in harten wie "messbaren Ergebnissen" schafft, sich relevant vom "Wettbewerb" abzusetzen. Dann wird man am Ende nicht zum Zuge kommen, denn man ist nicht der beste verfügbare "Anbieter".

Oder vielleicht sollte ich in die Marketingabteilung investieren, die ist womöglich bei mir etwas schwach aufgestellt. Aber ehrlich gesagt hasse ich diese "Verkäufertypen (m/w)", die mit heißer Luft so viel Wind machen, dass man es kaum schafft sich hinter die hohle Fassade durchzukämpfen... Die gibt's ja auch zur Genüge sowohl im beruflichen wie im privaten. Aber einige von denen haben in der Tat überraschend nachhaltigen Erfolg...

Zitat von nuit:
Und so "Nichtangebote", (Restaurant) weil Selbstverständlichkeiten, sind, und das ist in Profilen durchaus zu finden, "ich würde nie Frauen schlagen".
Es wäre traumhaft, wenn das wirklich Selbstverständlichkeiten wären. Dann wären nicht so viele Frauenhäuser und Beratungsstellen gegen familiäre Gewalt notwendig. :-(

Zitat von nuit:
Zum a)b)..bis z): Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege... (musste sein ;))
Scheinbar taugt das sch*** Navi nix. ;)
 
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  • #292
Zitat von Some42:
Es wäre traumhaft, wenn das wirklich Selbstverständlichkeiten wären. Dann wären nicht so viele Frauenhäuser und Beratungsstellen gegen familiäre Gewalt notwendig. :-(
Es ist weitgehend selbstverständlich, nicht verbal zu bekennen "Ich schlage Frauen." Es ist keine Selbstverständlichkeit, daß das nicht getan wird.
Und die interessante Frage wäre: ist die Wahrscheinlichkeit des Tuns bei jemandem, der es so explizit ausschließt, vielleicht höher als bei jemandem, der es nicht nötig hat es zu erwähnen?

Und sogar auf verbaler Ebene: Was meinst du, wie oft ich schon hier im Forum lese "Ich würde nie jemanden angreifen!" oder "Ich antworte jedem, der mich auf der Börse anschreibt, mit einigen Worten, denn Ich finde es absolut respektlos, jemanden ohne Reaktion zu lassen."
Und in so ziemlich keinem Fall ist es schwer, die Angriffe aufzuzeigen, oder ihm zu entlocken, daß er natürlich öfter Anschreiben unbeantwortet läßt. Es kommt dann immer eine Reaktion wie: der hat das ja auch so verdient!
Zu banal? Gabs auch schon mit etwas mehr Handgreiflichkeit. Eine Foristin meinte, ein Mann, der ihr das Herz gebrochen habe, verdiene, daß sie ihm mit der Faust ins Gesicht schlage. Das Gesicht ist ja nur die äußere Hülle und tut nur kurz weh, das Herz hingegen liegt tiefer und der Schmerz ist größer und dauert länger. War auch nicht das erste Mal. Solche Beiträge bekommen bemerkenswert wenig Gegenwind. Man müsse sie ja verstehen, ihr Schmerz usw. Und der Typ verdiene das ja vielleicht tatsächlich usw.

Geh davon aus, daß das nicht nur hier so ist, sondern das durchaus Realitäten sind.
 
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  • #293
Zitat von chiller7:
Zieh' Dir diesen Schuh doch nicht an, Günther.
So viele Faktoren sind ausschlaggebend bei der Entwicklung eines Menschen und man kann es nicht herunterbrechen auf eine "Einzelkindsymtomatik". Ein Einzelkind ist nicht per se egozentrischer und/oder fixierter, das ist psychologischer Humbug.
Schade, ob sich jemand den Schuh, den ich gerade in der Hand habe und nur zeigen will, gleich anzieht, darauf habe ich wenig Einfluss.

Richtig, es gibt viele Faktoren in der familären Prägung für das spätere Beziehungsverhalten bzw. auch Dating-Beziehungsverhalten, wobei auch die Einzelkinder davon betroffen sind. Diese Fakten als psychologischen Humburg abzustempeln zeigt m.E. von wenig psychologischen Kenntnissen, sondern von Abwehr. Wer was in der Form geschrieben abwehrt...
 
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  • #294
Zitat von Mentalista:
Schade, ob sich jemand den Schuh, den ich gerade in der Hand habe und nur zeigen will, gleich anzieht, darauf habe ich wenig Einfluss.

Richtig, es gibt viele Faktoren in der familären Prägung für das spätere Beziehungsverhalten bzw. auch Dating-Beziehungsverhalten, wobei auch die Einzelkinder davon betroffen sind. Diese Fakten als psychologischen Humburg abzustempeln zeigt m.E. von wenig psychologischen Kenntnissen, sondern von Abwehr. Wer was in der Form geschrieben abwehrt...
Weibliche Logik?
 
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  • #295
Zitat von Some42:
Ist halt schwierig, wenn man sich Mühe gibt aber es weder in "weichen" Kategorien wie Begeisterung und Schwung noch in harten wie "messbaren Ergebnissen" schafft, sich relevant vom "Wettbewerb" abzusetzen. Dann wird man am Ende nicht zum Zuge kommen, denn man ist nicht der beste verfügbare "Anbieter".

Oder vielleicht sollte ich in die Marketingabteilung investieren, die ist womöglich bei mir etwas schwach aufgestellt. Aber ehrlich gesagt hasse ich diese "Verkäufertypen (m/w)", die mit heißer Luft so viel Wind machen, dass man es kaum schafft sich hinter die hohle Fassade durchzukämpfen... Die gibt's ja auch zur Genüge sowohl im beruflichen wie im privaten. Aber einige von denen haben in der Tat überraschend nachhaltigen Erfolg...
Die Betrachtungsweise ist dann doch sehr betriebswirtschaftlich, aber ich versuche mal, in ähnlicher Weise zu Antworten ;) Nach reiner BWL-Logik müssten eigentlich alle Kunden bei der gleichen Versicherung, der gleichen Bank, dem gleichen Stromanbieter sein: Dem günstigsten! Aber was ist "das günstigste"? Hausratversicherung zum Preis xy ist unschlagbar niedrig im Preis, also nehme ich die. Aber Moment mal, bei einer anderen Versicherung ist zusätzlich noch das Fahrrad mit drin, ist das dann nicht besser...? Frauen suchen ein Gesamtpaket, da geht es nicht ausschließlich nach Einkommen, Beruf, Marathonlaufzeit, usw. Da spielt viel mehr rein.

Ja, Marketing ist wahnsinnig wichtig. Einfach zu hoffen, dass das Gegenüber schon erkennen wird, wie toll man ist, funktioniert nur ganz selten. Es gibt den uralten Spruch "Tue Gutes und sprich darüber!". Natürlich kann man diesen "Luftblasen"-Typen vorwerfen, dass sie nichts drauf haben, aber dann muss man auch so ehrlich sein und zugeben, dass man sich selbst schlecht vermarktet, wenn man nicht an diesen Blendern vorbeikommt. Gesundes Selbstbewusstsein ist das Stichwort :)
 
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  • #296
Zitat von Butte:
Geh davon aus, daß das nicht nur hier so ist, sondern das durchaus Realitäten sind.
Tue ich auf jeden Fall.

Zitat von Butte:
Und sogar auf verbaler Ebene: Was meinst du, wie oft ich schon hier im Forum lese "Ich würde nie jemanden angreifen!" oder "Ich antworte jedem, der mich auf der Börse anschreibt, mit einigen Worten, denn Ich finde es absolut respektlos, jemanden ohne Reaktion zu lassen."
Und in so ziemlich keinem Fall ist es schwer, die Angriffe aufzuzeigen, oder ihm zu entlocken, daß er natürlich öfter Anschreiben unbeantwortet läßt.
Das überrascht mich in keiner Weise.

Interessant ist hier, dass ich mir fast sicher bin, dass viele derjenigen, die solche (falschen) Aussagen tätigen, in diesem Moment selber von tiefstem Herzen der Meinung sind, das wäre die Wahrheit.

Es wird natürlich auch einige geben, die in dem Moment bewusst lügen, aber ich glaube, ich lehne mich nicht sehr weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass das in einem nicht unrelevanten Anteil der Fälle tatsächlich nicht so ist.

Teilweise finde ich es schon ziemlich erschreckend, wenn man sich genauer anschaut oder genauer hinterfragt, wie "die Menschen" (ich verallgemeinere grundsätzlich nie! ;) ) so ticken...

Ja, es wäre wirklich eine interessante psychologische Untersuchung, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen der Lautstärke, mit der man dementiert, irgendjemandem gegenüber Gewalt anzuwenden, und der Wahrscheinlichkeit, es wirklich zu tun.

Ich will aber wirklich keine Prognose wagen, ob es hier tatsächlich einen Zusammenhang gibt, und wenn ja, in welche Richtung dieser ausfällt. Oder vielleicht gibt es solche Studien schon und jemand kennt einen Link?
 
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  • #297
Zitat von Git80:
Nach reiner BWL-Logik müssten eigentlich alle Kunden bei der gleichen Versicherung, der gleichen Bank, dem gleichen Stromanbieter sein: Dem günstigsten! Aber was ist "das günstigste"? Hausratversicherung zum Preis xy ist unschlagbar niedrig im Preis, also nehme ich die. Aber Moment mal, bei einer anderen Versicherung ist zusätzlich noch das Fahrrad mit drin, ist das dann nicht besser...? Frauen suchen ein Gesamtpaket, da geht es nicht ausschließlich nach Einkommen, Beruf, Marathonlaufzeit, usw. Da spielt viel mehr rein.
Mh - das heißt, ich muss im Grunde eine Markt- und Bedarfsanalyse vornehmen, um zu erkennen, wo die fatalen Lücken meines Angebotes sind, damit ich dadurch eine Strategie entwickeln kann, um mich wettbewerbsfähiger aufzustellen? :-D

Kann ich die reine Analysetätigkeit outsourcen? ;)

Aber um das BWL-Beispiel - das sich bei der durch den verlinkten Artikel vertretenen "eine Beziehung ist ein gegenseitiges Tauschgeschäft"-Betrachtung ja durchaus aufdrängt - etwas ernster fortzuführen: Es gibt halt auch Versicherungsprodukte, die wegen Erfolglosigkeit eingestellt werden, weil sich praktisch niemand dafür interessiert... Dann ging das Angebot an den Bedürfnissen des Marktes vorbei - oder, um darauf zurückzukommen, das Marketing hat nicht gestimmt und niemand hat von dem Produkt gewusst oder seine Vorzüge erkannt.

Zitat von Git80:
Ja, Marketing ist wahnsinnig wichtig. Einfach zu hoffen, dass das Gegenüber schon erkennen wird, wie toll man ist, funktioniert nur ganz selten.
Der Punkt wird meiner Einschätzung nach von einer ganzen Reihe Leute unterschätzt.

Ich persönlich habe beispielsweise dann immer direkt Angst, dann sofort in die "Angeber-Schiene" abzurutschen - ich bin so schlau, so toll, so fähig, so blablabla... Eine latente Gefährdung, angeberisch aufzutreten, ist bei mir glaube ich gegeben, aber ich hasse Angeber und angeberisches Verhalten... Vielleicht wehre ich mich daher übermäßig dagegen...

Ich glaube, das ist ein sehr schwieriger, aber wichtiger Spagat, den man(n) (und frau) irgendwie hinbekommen muss...

Zitat von Git80:
Natürlich kann man diesen "Luftblasen"-Typen vorwerfen, dass sie nichts drauf haben, (...)
Ok, zugegeben, eines muss man ihnen lassen - sie sind verdammt gut im Marketing!

Zitat von Git80:
Autsch! Treffer auf den wunden Punkt (bzw. einen), glaube ich... :-/
 
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  • #298
Zitat von Some42:
Interessant ist hier, dass ich mir fast sicher bin, dass viele derjenigen, die solche (falschen) Aussagen tätigen, in diesem Moment selber von tiefstem Herzen der Meinung sind, das wäre die Wahrheit.

Es wird natürlich auch einige geben, die in dem Moment bewusst lügen, aber ich glaube, ich lehne mich nicht sehr weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass das in einem nicht unrelevanten Anteil der Fälle tatsächlich nicht so ist.
Ja, glaube ich auch, daß die meisten da nicht bewußt lügen. Das würde eine gewisse Freiheit von dem, was sie da tun, voraussetzen. Sie müssen sich das, was sie sich einreden, vermutlich gerade deshalb einreden, weil diese Forderung so stark ist. Da scheint die Versicherung dann als die erträglichste Form von Unterwerfung.


Ich persönlich habe beispielsweise dann immer direkt Angst, dann sofort in die "Angeber-Schiene" abzurutschen - ich bin so schlau, so toll, so fähig, so blablabla... Eine latente Gefährdung, angeberisch aufzutreten, ist bei mir glaube ich gegeben, aber ich hasse Angeber und angeberisches Verhalten... Vielleicht wehre ich mich daher übermäßig dagegen...
Zum Ausgleich geben dann die "Gamma"-Männchen hier umso mehr an. Also ihr Jammern und Beschweren und ihre Verdächtigung aller, die es anders machen als sie, der Angeberei und ihr Versuch des moralischen Sichdrüberstellens ist ja auch nciht feine englische Art. Das zeigt doch eher Unzufriedenheit mit ihrem Auftreten an. Vielleicht nicht immer nur weil die Frauenwelt so blöd ist, immer auf die Angeber hereinzufallen (die so hohl sind wie auch hübsche Frauen notwendig dumm sind), sondern auch weil sie ahnen, daß sie sich vielleicht doch gerne auch selbst anders verhalten würden.
 
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  • #299
Zitat von HarryA:
Das mit dem "sich in einer Beziehung nicht aktiv nach dem anderen Partner umzusehen" hab ich jetzt nicht ganz verstanden. Vielleicht ein Tippfehler Deinerseits. Vielleicht "nach einem anderen Partner"??? Also maW sie soll nicht fremd gehen??? Na ja.
In der Tat: Tippfehler.

Damit war eine Frau gemeint, die nicht Fremd geht und nicht mit einer "jetzt wo ich ihn hab ist er langweilig, der nächste bitte"-Einstellung an die Beziehung rangeht.

Zitat von HarryA:
Vielleicht solltest Du Dir klar machen, dass so ein Profil eben dazu da ist NICHT alle Frauen anzusprechen, sondern eben nur ein paar wenige.
Um mein Problem mit der Durchführung der "Säuberungsaktion" nochmal zu verdeutlichen: Für mich wäre eine mögliche Partnerin eine die meinen Musikgeschmack teilt, und mit mir auf Konzert geht. Oder eine die meine Liebe zur Natur teilt, und gerne mit mir durch den Wald spaziert. Zweitere müsste nicht mit auf Konzert, womit sie meinen Musikgeschmack auch nicht teilen müsste, und Erstere kann mich ja ruhig allein in den Wald schicken und wir erleben ja am Abend was schönes zusammen.

Beziehungsrelevant wäre dann, dass mindestens eine der Punkte erfüllt ist. Jetzt kann ich halt nicht sagen, welcher der Punkte "zu verschweigen" wäre, weil ich für die beiden Kandidatinnen jeweils was anderes rausstreichen müsste, und mir potentiell beide vergraule, wenn beides erwähne.

Da ich die Frau, die ich suche nicht kenne fällt es mir schwer mir diese Frage zu beantworten wie sie sein sollte, und welche meiner Eigenschaften sie nachher an mit lieben und welche nur aktzeptieren muss.
 
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  • #300
Wenn ich lese: "Ich würde nie ... eine Frau schlagen.", dann kommt mir die Frage auf: "Aber einen Mann schon?" Ich habe kein Interesse an Schlägertypen. Weder an Frauen-, Männer- oder Kinderschlägertypen/typinnen. Und ich mag auch keine Menschen, die süßen Katzenbabys in den Bauch treten. (Liste noch weiter zu vervollständigen)