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Marlene

  • #256
Ich finde, ein sehr wichtiges Thema beim an sich Arbeiten ist das Zuhören lernen. Aufmerksam, voll konzentriert auf den Anderen und ernsthaft zuhören. Nicht alles durch den eigenen Mikrokosmos ziehen, sondern versuchen, die Welt des anderen zu verstehen. Nicht zerstreut sein. Abwesend in Gedanken. Woanders. Das kann man permanent üben, mit Freunden, im Beruf usw. und die Qualität der Gespräche wird dadurch besonders.
Ein Mann, der beim ersten Date z.B. so zugewandt zuhört, hat schon etwas. Oft sind Männer in so einem Balzmodus, besetzt von sich selber und man fällt als Frau hinten runter und fühlt sich beliebig und ersetzbar.
 
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Gast

  • #257
Wie kennzeichnet sich der "Balzmodus" der Frau?
 
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Gast

  • #258
Ja, Männer sollten zugewandter zuhören und Frauen besser einparken.
Dann klappte es vermutlich auch besser mit einem Partner.

Allerdings wären sie dann gleich und Verschiedenheit gilt als erfrischend.
Also klappt das dann vermutlich doch nicht besser mit einem Partner.

Auch der Ausweg aus diesem Dilemma ist mittlerweile bekannt: einfach sich selbst zum Partner wählen. Und sich dabei vormachen, man wäre ganz anders als man ist. Dann hat man hinreichend Verschiedenheit und zugleich die Sicherheit, sich nicht zu verlieren.
 
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  • #259
einfach sich selbst zum Partner wählen. Und sich dabei vormachen, man wäre ganz anders als man ist. Dann hat man hinreichend Verschiedenheit und zugleich die Sicherheit, sich nicht zu verlieren.
Who loves ya, baby? -- Das funktioniert bestimmt perfekt. Auch wenn ich mal jemanden gekannt habe, der das für die schlimmste aller denkbaren Perversionen gehalten hat.
 
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  • #260
Zitat von Günther:
"Die Frau schmiedet sich zu schnell ein Bild von ihrem Prinzen auf der anderen Seite der Leitung"
Meinst Du vielleicht was so in der Art wie das hier ...

Zitat von Mentalista:
(...) aber die Basics stimmen nicht? Zu klein, zu viele Kilos, rote Haare, schiefe Zähne, Bäuchlein, ungepflegt, abgetretene Schuhe, es gäbe noch mehr, (...)
Es klingt ja auch gleich ganz anders, wenn man "Prinz" durch "basics" ersetzt ... oder umgekehrt ...
 
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Gast

  • #261
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  • #262
Zitat von Marlene:
Ich finde, ein sehr wichtiges Thema beim an sich Arbeiten ist das Zuhören lernen. Aufmerksam, voll konzentriert auf den Anderen und ernsthaft zuhören. Nicht alles durch den eigenen Mikrokosmos ziehen, sondern versuchen, die Welt des anderen zu verstehen. Nicht zerstreut sein. Abwesend in Gedanken. Woanders. Das kann man permanent üben, mit Freunden, im Beruf usw. und die Qualität der Gespräche wird dadurch besonders.
Ein Mann, der beim ersten Date z.B. so zugewandt zuhört, hat schon etwas. Oft sind Männer in so einem Balzmodus, besetzt von sich selber und man fällt als Frau hinten runter und fühlt sich beliebig und ersetzbar.
Ja, ich finde Menschen, die einem wirklich zuhören, auch sehr sympathisch. Können einen teilweise richtig in ihren Bann ziehen.
Lass dich bitte nicht mehr von anderen Foristen verjagen. Wenn manche zu deinem Geschriebenem Sachen hinzudichten müssen, welche du gar nicht behauptet hast, ignoriere das bitte einfach. Du schreibst aus deiner Perspektive, dass du es sehr attraktiv bei einem Mann findest, wenn er gut zuhören kann. Du sagst nichts darüber, ob Frauen besser oder schlechter zuhören als Männer und auch nichts über ihre Einparkfähigkeiten. Wenn andere unbedingt stinkig sein wollen, dann lass sie einfach stinken. Lass dir nichts überstülpen, was du nicht geschrieben hast. Und wegen dem "oft sind Männer (...)" - ja mei, der/die/das größte Kritiker hier differenziert selbst auch nicht immer alles sauber, nennt das ein Anpassen an das Niveau der Übrigen.
Ich schreibe das nur alles, weil ich deine freundlichen und öfter auch inspirierenden Beiträge hier sehr gerne lese und nicht möchte, dass du gehst.
 
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Marlene

  • #263
Oh, danke Dir, billig, ich lese Dich übrigens auch gerne. Ich habe mir nichts aus Buttes Antwort gemacht, weil sie es runtergebrochen hat auf eine Ebene, die ich nicht gemeint habe. Hätte statt "Männer" auch der "Gegenüber" schreiben können, ich habe es aus meiner Perspektive bei einem ersten date geschrieben. Und da ist der Gegenüber halt ein Mann.
Und wirkliches Zuhören kann einen richtig in den Bann ziehen, ja.
 
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Gast

  • #264
Da legt billig mit ihren giftigen und eher offensichtlich falschen Unterstellungen eine Falle, entweder beabsichtigt oder aus einer "Naivität", die für so ziemlich die meisten Übel verantwortlich sein dürfte, und Marlene tappt einmal wieder voll hinein, in gleich mehrfacher Hinsicht.
 
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Marlene

  • #265
So möchte ich nicht denken, Butte, wofür soll das gut sein, gleich den vergifteten Apfel zu sehen.
 
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  • #266
Butte, du gehst mir mit deiner Paranoia echt voll auf die Eierstöcke.
 
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Gast

  • #267
Zitat von Marlene:
So möchte ich nicht denken, Butte, wofür soll das gut sein, gleich den vergifteten Apfel zu sehen.
Gut an der Sensibilität gegenüber vergifteten Äpfeln ist es, daß man einen Sinn für die Realität hat, selbst mit höherer Wahrscheinlichkeit nicht hineinbeißt oder andere, die versucht sind, hineinzubeißen, warnen kann.
Für wen das keine Vorteile sind, der hat offenbar noch stärkere Motive, Gift zu leugnen. Wie zu beweisen war.
 
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Marlene

  • #268
Zitat von Butte:
Gut an der Sensibilität gegenüber vergifteten Äpfeln ist es, daß man einen Sinn für die Realität hat, selbst mit höherer Wahrscheinlichkeit nicht hineinbeißt oder andere, die versucht sind, hineinzubeißen, warnen kann.
Für wen das keine Vorteile sind, der hat offenbar noch stärkere Motive, Gift zu leugnen. Wie zu beweisen war.
Das trifft nur zu, wenn es dann auch Gift ist. Wem obliegt denn die Interpretation, ob es Gift ist oder nicht? Der "guten Fee"? Oder doch dem Empfänger?
 
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Gast

  • #269
Zitat von Marlene:
Das trifft nur zu, wenn es dann auch Gift ist. Wem obliegt denn die Interpretation, ob es Gift ist oder nicht? Der "guten Fee"? Oder doch dem Empfänger?
Weder noch, sondern dem Gift.
Und das ist ja der Witz: du hast natürlich angenommen, daß ihr Gift gegen mich gerichtet ist. Deswegen hast du dich herzlich bei billig bedankt.
Wobei, natürlich wirst du bestreiten, daß du dich dafür bedankst, daß sie Gift gegen mich gemischt hat, und behaupten, du habest dich dafür bedankt, daß sie schreibt, daß sie so gerne deine Posts liest.
DAs ist etwa so, wie wenn ein Ausländerfeind eine Stunde über Imigranten herzieht und dann am Schluß Herrn Müller dafür lobend erwähnt, daß er so einen hübschen Gartenzwerg vorm Haus stehen hat. Und Herr Müller klatscht dann eifrig Beifall, und wenn man ihn fragt, ob er das denn alles gut fände, was der Ausländerfeind da so vom Stapel läßt, dann sagt er: wieso, dazu muß ich doch nicht Stellung beziehen, mir hat einfach nur gut gefallen, daß er meinen Gartenzwerg so gelobt hat.
Und wenn ihn eine Ahnung überkommen sollte, daß es vielleicht doch etwas rückgratlos sein könnte, was er da so macht, dann wird er zum Philosophen, oder zumindest zu Klein-Pilatus und frägt "Was ist Wahrheit?"
DAs höre ich seltener, wenn die Rückgratlosen sich selbst als Opfer fühlen. Dann gilt: das Opfer hat immer recht, also zumindest, wenn man selbst das Opfer ist, oder ein Doppelgänger. Dann sind alle anderen böse, die nicht mit einschlagen, ups, also die einen nicht verteidigen. Da gibts gar keine Diskussion.
 
F

fleurdelis

  • #270
Oh ja, ein unbeschwertes und leichtes Leben macht selten glücklich.