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  • #196
Zitat von Mohnblume:
Ich werde auf M´s Geschreibe nicht eingehen. Für mich ist er ein Klagender, der nicht aus seiner Rolle rauskommt.
Grad bei so manchen Diskussion finde diese Rolle wirklich wichtig. Wenn jemand wirklich Probleme bei der Partnersuche hat, und um Hilfe bittet bekommt man leicht Allgemeinplätze zur Antwort, die man sicher eh schon auswendig kennt. Da einen Diskussionsteilnehmer zu haben, der gleich mit "kenn ich schon, kann bitte jemand auch mal was anders sagen" antwortet halte ich für eine Bereicherung.

Gerade in diesem Thread, wo ich schon im Anfangstpost geschrieben habe, dass "sei einfach zufrieden mit deinem Leben" mir nicht ausreicht haben seine Beiträge dazu geführt, dass mehr auf die angesprochenen Punkte eingegangen wurde. Näher erläutert, anders Formuliert, das "einfach" relativert, etc.

Nur der Tonfall (von ihm und auch ihm gegenüber) muss m.E. in der Form vielleicht nicht sein.

Zitat von Mohnblume:
Ich frage mich schon eine ganze Weile, was es euch allen bringt, immer noch Zeit/Ideen für der M aufzubringen. Das artet ja in eine Beschäftigungstherapie für diesen Misanthropen aus.
Mit der Zeit solltest du auch wissen, dass er wohl nie mit "hast recht, dann ist ja alles gar nicht so schlimm, danke mir gehts besser" antworten wird. Nimm ihn jetzt einfach mal als "Bad Cop", den du nicht überzeugen musst, sondern der eine der möglichen Seiten vertritt.

Zitat von Mohnblume:
Was mich ärgert, ist seine Angeberei mit seinem Frauenprofil. MODERATION : Ich kann nicht verstehen, dass so etwas durchgeht. Wäre ja mal für Neukunden interessant!
Find ich allerdings auch nicht in Ordnung.
 
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  • #197
Zitat von Mohnblume:
Was mich ärgert, ist seine Angeberei mit seinem Frauenprofil. MODERATION : Ich kann nicht verstehen, dass so etwas durchgeht. Wäre ja mal für Neukunden interessant!
Meinst du jetzt das Angeben oder Haben?
Am Haben können sie wohl nichts machen, den richtigen Bezug von Forumsnick und PS-Profil zu ziehen dürfte unmöglich sein (mindestens im Sinne von Aufwand und Nutzen).
 
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  • #198
Eher das Haben. Ja, da wirst du wohl richtig liegen.
 
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  • #199
Zitat von DerDogi:
Mit der Zeit solltest du auch wissen, dass er wohl nie mit "hast recht, dann ist ja alles gar nicht so schlimm, danke mir gehts besser" antworten wird. Nimm ihn jetzt einfach mal als "Bad Cop", den du nicht überzeugen musst, sondern der eine der möglichen Seiten vertritt.
Naja, es kommt schon darauf an, wie sehr man die Bad Cop-Rolle übernimmt. Zumal die Argumentation "also in MEINEM Leben ist das aber immer so und so gelaufen" an Subjektivität natürlich nicht zu überbieten ist - Recht hat DerM mit der Aussage, daraus dann direkt ein "das war bei mir so und gilt deshalb als Regel für alle" ist schlichtweg falsch. Wenn man sich die Mehrzahl der Posts ansieht, ergibt sich ein ganz anderes Bild.

Allein der übermäßige Gebrauch des Wortes Glück ist irreführend. Selbstverständlich ist Glück bei der Partnersuche ein Faktor, aber man kann diesem Glück auch auf die Sprünge helfen (ist hier im Thread ausführlich behandelt worden, ich wärme das jetzt nicht wieder auf). Vergleichbar mit Poker, das ja unbestritten ein Glücksspiel ist, bei dem aber immer wieder die gleichen Namen viel Geld gewinnen. Auf einzelne Situationen bezogen ist Poker zu 100% glücksabhängig - kommt die falsche Karte, ist man raus. Aber auf viele Hände gesehen, gibt es bestimmte Strategien, die den eigenen Erfolg beeinflussen (können!). Und genauso kann man bei der Partnersuche bestimmte Muster erkennen, die einen Erfolg eher begünstigen - ohne Garantie darauf, dass man Erfolg hat.

Dazu dieses permanente Einfordern von Begründungen oder dem Widerlegen seiner Thesen: Die Empirie in diesem Thread spricht doch Bände. In der Belegpflicht (über das eigene Schicksal hinaus!) ist doch hier DerM und nicht der übrige Diskutantenkreis, der sich in Abstufungen ziemlich einig in der Angelegenheit ist.

Wenn ich als Schreiber hier mehrfach das Feedback bekomme, dass ich unsympathisch/unfreundlich wahrgenommen werde, dann kann ich natürlich insistieren, dass ich im echten Leben ja ganz anders bin. Ein reflektierter Mensch weiß aber, dass er auch einen "blinden Fleck" in seiner Wahrnehmung hat und sich selbst anders sieht, als es die Menschen im Umfeld tun. Sich selbst als unfehlbar hinzustellen, begünstigt den Erfolg bei der Partnersuche eher nicht - insbesondere, wenn das eigene Singledasein beweist, dass man offensichtlich fehlbar ist...
 
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Philippa

  • #201
Zitat von Git80:
Allein der übermäßige Gebrauch des Wortes Glück ist irreführend. Selbstverständlich ist Glück bei der Partnersuche ein Faktor, aber man kann diesem Glück auch auf die Sprünge helfen (ist hier im Thread ausführlich behandelt worden, ich wärme das jetzt nicht wieder auf). Vergleichbar mit Poker, das ja unbestritten ein Glücksspiel ist, bei dem aber immer wieder die gleichen Namen viel Geld gewinnen. Auf einzelne Situationen bezogen ist Poker zu 100% glücksabhängig - kommt die falsche Karte, ist man raus. Aber auf viele Hände gesehen, gibt es bestimmte Strategien, die den eigenen Erfolg beeinflussen (können!). Und genauso kann man bei der Partnersuche bestimmte Muster erkennen, die einen Erfolg eher begünstigen - ohne Garantie darauf, dass man Erfolg hat.
Die Analogie zum Pokern gefällt mir! Ich finde, sie trifft gut, worum es geht.

Zitat von Git80:
Wenn ich als Schreiber hier mehrfach das Feedback bekomme, dass ich unsympathisch/unfreundlich wahrgenommen werde, dann kann ich natürlich insistieren, dass ich im echten Leben ja ganz anders bin. Ein reflektierter Mensch weiß aber, dass er auch einen "blinden Fleck" in seiner Wahrnehmung hat und sich selbst anders sieht, als es die Menschen im Umfeld tun. Sich selbst als unfehlbar hinzustellen, begünstigt den Erfolg bei der Partnersuche eher nicht - insbesondere, wenn das eigene Singledasein beweist, dass man offensichtlich fehlbar ist...
Ich denke, dass in der schriftlichen Kommunikation die blinden Flecken und Widersprüchlichkeiten des Gegenübers klarer zu Tage treten. Deshalb werden wir womöglich sowohl hier im Forum als auch auf einer Single-Börse stärker als problematisch wahrgenommen als im normalen Alltagsleben. Das kann dazu führen, dass die Kritik an der eigenen Person (sei dies explizit hier im Forum oder auch einfach durch Kontaktabbruch oder von Anfang an kein Eingehen auf den Kontaktwunsch) als an der Realität vorbei empfunden wird. DerM hat vermutlich im Umgang mit Kollegen tatsächlich weniger krasse Probleme als hier.

PS: Man könnte zwei sinnvolle Schlüsse daraus ziehen: Entweder man begreift das Forum als aussergewöhnliche Möglichkeit, wirklich an sich zu arbeiten und sich selbst auf die Schliche zu kommen, was natürlich dann auch auf die Partnersuche einen positiven Einfluss haben könnte. Und/oder man beginnt eher seine Angst, im realen Alltag jemanden anzusprechen, zu überkommen. Man wird mutiger, lernt mit Frustrationen umzugehen, macht vielleicht auch einen Flirtkurs oder so? (Apropos Flirtkurs: hat jemand Erfahrungen damit? Hilft das?)
 
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  • #202
Zitat von Philippa:
Ich denke, dass in der schriftlichen Kommunikation die blinden Flecken und Widersprüchlichkeiten des Gegenübers klarer zu Tage treten. Deshalb werden wir womöglich sowohl hier im Forum als auch auf einer Single-Börse stärker als problematisch wahrgenommen als im normalen Alltagsleben. Das kann dazu führen, dass die Kritik an der eigenen Person (sei dies explizit hier im Forum oder auch einfach durch Kontaktabbruch oder von Anfang an kein Eingehen auf den Kontaktwunsch) als an der Realität vorbei empfunden wird. DerM hat vermutlich im Umgang mit Kollegen tatsächlich weniger krasse Probleme als hier.
Das ist sicherlich so. Ein "falscher Satz" (im Sinne von: dem Lesenden nicht gefallender Satz) kann in einem Profil ein Ausschlusskriterium sein, der gleiche Satz bei einem Date kann durch Mimik, Gestik gestützt eine ganz andere Wirkung erzielen. Schriftlich funktionieren Ironie und Sarkasmus z.B. oft gar nicht, weil der Gegenüber denkt, dass wir das genauso meinen, wie wir es schreiben.

Sinnvolle Schlüsse: 1. Nicht mit Ironie arbeiten! (Ernsthaft: Ich mache beruflich auch PR, das erste, was man Menschen bei öffentlichen Auftritten abgewöhnt, ist Ironie...)
2. Sich generell bewusst machen, dass Schriftsprache nicht zwangsläufig wie gesprochene Sprache "funktioniert".
3. Oft ist weniger mehr. Je weniger im Profil steht, desto weniger Ausschlusskriterien finden Profilbesucher (ja, das steht im Gegensatz zu dem "ein Profil muss interessant und ausführlich sein. Ich kann nur von mir sagen, dass ich mehr Resonanz erhalte, seitdem ich nur noch ein (gutes!) Foto und einige wenige der Fragen beantwortet habe).
 
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Philippa

  • #203
@Git80: Ich glaube nicht, dass das Problem nur eines der Missverständisse ist. Eher im Gegenteil. (Hast du mein PS im obigen Beitrag schon gelesen oder hat es sich mit deinem Beitrag gekreuzt?)

Ausserdem: Vielleicht erhältst du mehr Resonanz auf dein Profil, wenn es nicht gänzlich ausgefüllt ist. Doch ist es auch schlussendlich zielführender? Machst du dir und den Frauen, die sich melden oder mit dir in Kontakt bleiben, dann nicht einfach sinnlos Hoffnungen, die sich am Ende doch nicht realisieren?
 
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  • #204
@Git80: Schluss 1 an sich hat meine volle Zustimmung. Ich vermute auch, dass Ironie im Denken sich auch in der Schrift durchpaust. Das mag fuer den Absender (m/w) aber nicht unbedingt ersichtlich sein, fuer den Empfaenger (w/m) schon eher. So kommt mE eine Antwortquote zustande, die man nicht unbedingt erwartet.
 
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  • #205
Zitat von Git80:
3. Oft ist weniger mehr. Je weniger im Profil steht, desto weniger Ausschlusskriterien finden Profilbesucher (ja, das steht im Gegensatz zu dem "ein Profil muss interessant und ausführlich sein. Ich kann nur von mir sagen, dass ich mehr Resonanz erhalte, seitdem ich nur noch ein (gutes!) Foto und einige wenige der Fragen beantwortet habe).
Oh, das ist mal echt interessant, und tatsächlich ein krasser gegensatz zu den was ich bisher im Forum und in den PS-Tipps gelesen habe. Aber ich glaub dir schon.

Wobei zugeben muss, dass ich die Vorstellung gruslig finde, dass es auch hier ausschließlich aufs Bild ankommen soll (kann man ja gleich zu Tinder, das ist auch billiger)... aber da kann man dann wohl nichts dran ändern oder auf die eine unter tausend warten, die das auch so sieht.
 
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  • #206
Zitat von Philippa:
@Git80: Ich glaube nicht, dass das Problem nur eines der Missverständisse ist. Eher im Gegenteil. (Hast du mein PS im obigen Beitrag schon gelesen oder hat es sich mit deinem Beitrag gekreuzt?)

Ausserdem: Vielleicht erhältst du mehr Resonanz auf dein Profil, wenn es nicht gänzlich ausgefüllt ist. Doch ist es auch schlussendlich zielführender? Machst du dir und den Frauen, die sich melden oder mit dir in Kontakt bleiben, dann nicht einfach sinnlos Hoffnungen, die sich am Ende doch nicht realisieren?
Die Frage ist doch, ob die "Ausschlusskriterien", die jeder für sich beim Online-Dating definiert, im echten Leben auch so zur Anwendung kommen würden. Wenn ich in der Disco jemanden kennenlerne, dann weiß ich erstmal nichts über denjenigen, abgesehen von seinem Äußeren, seiner Kleidung und dass derjenige zumindest hin und wieder in die Disco geht. Dann erst lernt man den Charakter mit allen guten und schlechten Seiten kennen. Und oftmals überdecken die guten die schlechten Seiten (und ich meine nicht nur in der ersten Phase des Verliebt-Seins).
Natürlich kann ich gleich ins Profil schreiben, dass ich furchtbar schnarche, schlechte Essmanieren habe und faul bin, meine Chancen auf ein Kennenlernen (mit jemandem, der genauso schlechte Eigenschaften mitbringt, denn ALLE Menschen haben schlechte Eigenschaften/Angewohnheiten) erhöht das nicht. Es geht ja nicht darum, jemandem etwas vorzulügen ("ich fahre ein dickes Auto" obwohl "nur" ein Polo in der Garage steht), sondern sich nicht durch zuviel Information selbst durch ein Raster zu sieben.

@Dogi: Ich habe jetzt von zwei Frauen entsprechende Rückmeldungen erhalten. Vielleicht sind das auch Ausnahmen. Nur ist es doch tatsächlich so, dass, je mehr Angaben man macht, mit höherer Wahrscheinlichkeit auch etwas "störendes" beim Gegenüber ankommt. Und bei der vorherrschenden Katalogmentalität (wo der herkommt, sind noch 1.000 weitere), ist man dann schnell raus, obwohl vielleicht 99% gut passen und nur das 1% stört. Man könnte auch sagen, man betreibt eine "temporäre, passive Herabsetzung der Ansprüche des Gegenübers" ;) Am Ende des Tages merkt man dann eh erst bei nem Treffen, ob man sich mag, da kann das Profil noch so toll gewesen sein.
Letztlich geht Sympathie beim Beginn des Kennenlernens immer auch über die Optik. Da kann sich niemand gegen wehren. Ob die "optisch" passenden dann auch die fürs Leben passenden Partner sind, sieht man erst später. Und: "Gutes Aussehen" ist immer auch Geschmackssache. Es gibt Menschen, die stehen auf Dicke/Dünne, Große/Kleine, mit oder ohne Muskeln, blond/dunkel/braunhaarig/Glatze, blaue/grüne/braune Augen, usw. usf. Natürlich gibt es Kombinationen, die eher dem vorherrschenden Mainstream entsprechen, aber es gibt für jeden Topf nen Deckel - alter Spruch, auch heute noch wahr.
 
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Philippa

  • #207
Zitat von Git80:
Die Frage ist doch, ob die "Ausschlusskriterien", die jeder für sich beim Online-Dating definiert, im echten Leben auch so zur Anwendung kommen würden. Wenn ich in der Disco jemanden kennenlerne, dann weiß ich erstmal nichts über denjenigen, abgesehen von seinem Äußeren, seiner Kleidung und dass derjenige zumindest hin und wieder in die Disco geht. Dann erst lernt man den Charakter mit allen guten und schlechten Seiten kennen. Und oftmals überdecken die guten die schlechten Seiten (und ich meine nicht nur in der ersten Phase des Verliebt-Seins).
Natürlich kann ich gleich ins Profil schreiben, dass ich furchtbar schnarche, schlechte Essmanieren habe und faul bin, meine Chancen auf ein Kennenlernen (mit jemandem, der genauso schlechte Eigenschaften mitbringt, denn ALLE Menschen haben schlechte Eigenschaften/Angewohnheiten) erhöht das nicht. Es geht ja nicht darum, jemandem etwas vorzulügen ("ich fahre ein dickes Auto" obwohl "nur" ein Polo in der Garage steht), sondern sich nicht durch zuviel Information selbst durch ein Raster zu sieben.
Ich glaube, die Ausschlusskriterien kommen im normalen Leben tatsächlich nicht so rasch zur Anwendung. Das ist genau das, was ich meine, wenn ich sage, DerM kommt möglicherweise im realen Leben gar nicht so krass an, wie wir ihn hier wahrnehmen. Dennoch steckt das "Problem" irgendwie in ihm drin. Aber sicher hat er nicht nur dieses Problem, sondern ist auch ein intelligenter Typ, der ausserdem ausnehmend ausdauernd ist und allerlei wegstecken kann. Diese und andere (von mir noch nicht entdeckte) positive Seiten von DerM können natürlich auch so stark sein, dass sie bei einem persönlichen Kennenlernen den schwierigen Aspekt überstrahlen.

Vielleicht kommen die schwierigen Seiten aber nach anfänglicher Verliebtheit schon bald zum Vorschein, oder sie werden auch erst irgendwann zum Scheidungsgrund. Oder DerM bearbeitet sein Problem irgendwann, weil er dank der gefundenen Liebe mehr Boden unter den Füssen hat, oder seine Partnerin findet einen guten Umgang damit.

Es kommt wohl ein wenig darauf an, was man eigentlich will. Nur irgendeinen Partner, oder einen Partner, der die von mir gewünschte Partnerrolle möglichst gut ausfüllt, oder aber einen Menschen, der genau der richtige für mich ist und mich selbst sieht statt nur das, was er will und braucht. Jeder darf natürlich selbst entscheiden, wonach er oder sie sucht.
 
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  • #208
Zitat von Philippa:
Es kommt wohl ein wenig darauf an, was man eigentlich will. Nur irgendeinen Partner, oder einen Partner, der die von mir gewünschte Partnerrolle möglichst gut ausfüllt, oder aber einen Menschen, der genau der richtige für mich ist und mich selbst sieht statt nur das, was er will und braucht. Jeder darf natürlich selbst entscheiden, wonach er oder sie sucht.
Den letzten Satz finde ich ganz wichtig. Man kann ja auch glücklich mit einem Partner sein, bei dem man ganz genau weiß (beidseitig!), dass die Beziehung keine Zukunft hat. Z.B. wenn man sich in die Austauschstudentin verliebt, beide aber wissen, dass sie ihr Heimatland nicht verlassen wollen. Und wer weiß: Vielleicht entwickelt sich genau in so einer Konstellation der Wunsch, doch zusammenzubleiben und einer von beiden springt über seinen Schatten.
Man kann noch so viele Kriterien abprüfen, wenn der Funke überspringt springt er, und wenn nicht, dann kann man es auch mit noch so viel Rationalität nicht erzwingen. Solange man fair und respektvoll miteinander umgeht, sollte man ruhig auch mal wagen, eine Beziehung einzugehen, bei der man anfangs vlt. nicht 100% sicher ist, ob das nun die "große Liebe" ist. Das kann man eh immer erst in der Rückschau sagen.
 
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  • #209
So und jetzt, wird ich mal ein wenig an mir arbeiten........... .
 
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  • #210
Zitat von fafner:
Das ist eine Tirade, wenn jemandem der Geduldsfaden reißt (im Englischen). Hatte so den Eindruck bei Dir. :)
Oh, ach so, Danke wieder etwas gelernt. Das kannte ich bis dato noch nicht. Dein Eindruck stimmt nicht, ich hatte und habe gerade Geduld, ist vielleicht nicht so angekommen. Jeder interpretiert bzw. "hört und liest" es ja auch anders und schriftlich ist es für mich auch nicht immer so einfach mich auszudrücken. Wenn jedoch mein Geduldsfaden reißen würde, würde sich das gaaanz anders lesen ;)