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  • #361
Ich denke, ich verstehe in etwa, was Du mit needy meinst. Glaubst Du, es kommt so rüber, needy zu sein, wenn man sich auf einen anderen Menschen einlässt? Und selbst wenn, warum wäre das so schlimm für Dich? Um nicht verletzt zu werden? Um sich nicht zu verlieren? Du machst auf mich nicht den Eindruck eines Tollpatschs, ein wenig verbohrt vielleicht, jedoch nicht hoffnungslos.
Needy bist Du doch auch alleine; oder warum hast Du diesen Thread eröffnet? Weil Du nicht needy bist?
 
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Mentalista

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  • #363
Zitat von DerDogi:
Die Annahme war ja zu einem Zustand zu kommen, wo das Finden des Partners nicht das eine und oberste Ziel ist. Gtriggert druch die Vorraussetzung, dass so eh niemand finden wird.

Niemand möchte für mich, und Frauen halte ich für empathisch genug, mir das anzumerken, das Mittel zum Zweck für mein Seelenheil sein. Mit sich selbst zufrieden sein OBWOHL man allein ist, das war die Vorstellung von dem Zustand der die nächst-realistische Alternative zu diesem Rummrennen und auf Teufel komm raus jemaden finden zu wollen ist.... das ist nämlich auch ne Never-Ending Story.

Ich suchte primär nach Wegen oder Strategien die mir helfen aus diesem Karussel zu entkommen.

Vielleicht hilft eine Familienaufstellung?
 

Some42

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  • #364
Zitat von DerDogi:
Niemand möchte für mich, und Frauen halte ich für empathisch genug, mir das anzumerken, das Mittel zum Zweck für mein Seelenheil sein.

Ich behaupte, das würde auch nicht funktionieren, weil dir eine Partnerschaft das nicht bieten kann. Eine Partnerschaft kann wunderschön und erfüllend sein, aber sie wird dir - vor allem auf Dauer - kein "Seelenheil" geben, wo vorher keines war.

Es wäre schade, wenn die Partnerschaft dann aufgrund unrealistischer, unerfüllbarer unterbewusster Vorstellungen zerbricht und man dann evtl. auch noch dem ach so bösen und unverständigen Partner dafür die Schuld in die Schuhe schiebt, weil man hinter die wahren Gründe gar nicht gekommen ist.
 

DerM

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  • #366
Zitat von Some42:
Womit wir hier ja beim "an sich arbeiten" wären. Nur durch neuen Partner alleine hätte sich vermutlich auf Dauer nicht so viel verbessert, nehme ich an?

Oh doch. Und zwar gewaltig.
Zumindest ist DAS ein Schub, um den ganzen anderen Kram umsetzen zu können, der hier so aufgezählt wird. Nicht umgekehrt.
 

DerDogi

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  • #368
Zitat von chiller7:
Ich denke, ich verstehe in etwa, was Du mit needy meinst. Glaubst Du, es kommt so rüber, needy zu sein, wenn man sich auf einen anderen Menschen einlässt? Und selbst wenn, warum wäre das so schlimm für Dich? Um nicht verletzt zu werden? Um sich nicht zu verlieren? Du machst auf mich nicht den Eindruck eines Tollpatschs, ein wenig verbohrt vielleicht, jedoch nicht hoffnungslos.
Needy bist Du doch auch alleine; oder warum hast Du diesen Thread eröffnet? Weil Du nicht needy bist?

So langsam glaub ich, wir reden aneinander vorbei.... das Problem ist ja (das hätte ich vielleicht noch erwähnen sollen) dass grad keine Frau verfügbar ist, auf die man sich einlassen könnte. Wo soll die denn herkommen? Auf die Idee, dass vieles mit einer Partnerin schöner wäre bin ich auch schonmal gekommen. Da geb ich dir natürlich recht. Ich hab aber grad die Vermutung (bisher unbestätigt), dass wenn ich wie ein Flyerverteiler in der Innenstadt stehe und alle Frauen in meinem alter Frage (magst du gern meine Freundin sein) es nicht so sehr von Erfolg gekrönt sein wird (das mein ich mit needy), und (bestätigt) dass wenn ich auf der größten deutschen Singlebörse Frauen anschreibe (mit einem etwas eleganteren Text), dass das auch nicht von Erfolg gekrönt ist.

Ich möchte (und darum gings ja in dem Thread) deswegen nicht den ganzen Tag rumsitzen und drüber jammern, dass ich allein bin. Was du vorschlägst ist jetzt: Dann such dir halt eine Freundin ... ähm ... okay .... hä ... wenn das "mal eben so" ginge (ich vergas vielleicht zu erwähnen, dass das bei mir nich der Fall ist), dann käme ich nicht in die Verlegenheit daheim zu sitzen und über mein allein sein zu jammern, und dann müsste ich mir keine Gedanken darüber machen, wie man das Jammern weg krieg.

... ich glaub ich hab nicht verstanden worauf du hinaus willst.
 

Yvette

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  • #369
Zitat von Some42:
Womit wir hier ja beim "an sich arbeiten" wären. Nur durch neuen Partner alleine hätte sich vermutlich auf Dauer nicht so viel verbessert, nehme ich an?

Es kommt darauf an, ob man selber eher zu den Innovatoren oder Adaptierern zählt; das würde einige Haltungen hier vielleicht erklären.
 
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  • #370
Zitat von DerDogi:
Unter all den Motiven, etwas an seinem Handeln und somit auch sich selbst zu verändern, finde ich das, es jemandem zu gefallen zu tun, nicht das Schlechteste. Also Alternativen wie Selbstgefälligkeit, Veränderungssucht, Ratgebergehorsam, Kolumnenhörigkeit find ich weniger gut. Toll wäre natürlich, wenn man aus Einsicht was ändert. Aber was ist schon Einsicht, ist doch alles subjektiv. Und dann scheint es mir ein Merkmal von Beziehungsfähigkeit zu sein, seinem Partner oder auch Bekannten oder Kandidaten zu liebe mal was zu machen. Die sind wenigstens konkret und man ist in lebendigem Kontakt mit ihnen. Anders als die Regeln, die man so vom Hörensagen kennt, wie man zu sein hat und denen man sich alternativ so weit unterwirft, daß man sich selbst mit ihnen verwechselt.
Also ich persönlcih finds recht schön, wenn jemand was mir zu gefallen macht. Besser, wenn er mich dabei auch ein wenig erkennt, also mitkriegt, was mir gefällt.
Mit Menschen, die einen Horror davor haben, anderen zuliebe was zu tun, möchte ich eher keinen Kontakt pflegen.
 

Some42

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  • #371
Zitat von DerM:
Oh doch. Und zwar gewaltig.
Zumindest ist DAS ein Schub, um den ganzen anderen Kram umsetzen zu können, der hier so aufgezählt wird. Nicht umgekehrt.

Puh! Wenn du meinst.

Aber ich fürchte sehr, dass du da Dinge von einer Partnerschaft erwartest, die sie nicht erfüllen kann.

Ich stelle die Frage: Wenn zwei Personen ihre Probleme mit in eine Partnerschaft einbringen, heben die sich dann auf wundersame Weise gegenseitig auf, oder addieren sie sich?

Und was ist mit den ganzen Problemen, die sich durch eine Partnerschaft erst ergeben? Es gibt da diesen alten Witz, "Eine Partnerschaft ist da, um gemeinsam Probleme zu bewältigen, die man alleine gar nicht hätte." Das ist natürlich sehr überspitzt, aber hat einen wahren Kern.

Beantworten lassen sich beide Fragen nicht, da die Antworten sehr von *beiden* jeweiligen Partnern und den konkreten Problemen abhängen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Partnerschaft pauschal für mehr als ein paar Tage "Friede, Freude, Eierkuchen und nur noch Wolke 7" bedeutet, halte ich für verschwindend gering.

Wie ich oben schon DerDogi geschrieben habe, in eine zukünftige Partnerschaft die Erwartung des eigenen Seelenheils hineinzuprojizieren halte ich für keinen funktionierenden Weg.

Hoffen wir, dass deine zukünftige Partnerschaft an diesen (meiner Meinung nach unrealistischen) Hoffnungen nicht sehr schnell zerbricht, falls du wieder eine eingehen solltest.

Ich fürchte sogar, dass eine nicht zu vernachlässigende Wahrscheinlichkeit besteht, dass dann in deiner Wahrnehmung die Partnerin bzw. ihr Verhalten oder ihre Probleme schuld waren, dass es nicht geklappt hat, wenn es dann nicht geklappt hat...

Und ja - um deine Anmerkung in einem anderen Thread hier aufzugreifen - ich habe Single-Erfahrung - (leider) mehr als genug. Aber ich habe in der Tat nicht so enorme Wunderheilungserwartungen an eine Partnerschaft, sondern versuche, an meinen Problemen und Problemchen zu arbeiten, und sie besser kennenzulernen, *bevor* ich eine Partnerschaft eingehe. Einfach um die Partnerschaft weniger zu strapazieren - und ich behaupte, zumindest von Zeit zu Zeit ist praktisch jede noch so gute Partnerschaft ohnehin auch strapaziös! - und zum anderen, um besser zu verstehen wenn "Probleme" von meiner Seite die Partnerschaft unnötigerweise bedrohen und gegensteuern zu können.

Wahrscheinlich wirst du mich jetzt versuchen zu zerpflücken, aber je mehr ich von dir lese, desto weniger verstehe ich deine Haltung...
 
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DerDogi

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  • #372
Zitat von Some42:
Aber ich fürchte sehr, dass du da Dinge von einer Partnerschaft erwartest, die sie nicht erfüllen kann.

Ich stelle die Frage: Wenn zwei Personen ihre Probleme mit in eine Partnerschaft einbringen, heben die sich dann auf wundersame Weise gegenseitig auf, oder addieren sie sich?

In der Partnerschaft hat man sich die meiste Zeit wohl gefühlt. Man hatte auch Probleme, Ängste und Sorgen, die hat man immer, aber man hatte eine Sache im Leben die einem das Gefühl "ach das ist alles nicht so wild" gegeben hat.

Ohne Partnerschaft hat man dieselben Probleme und Sorgen PLUS das "Wissen" dass einen niemand liebt.

Auch bleiben viele Glücksmomente aus, die man nur mit Partner erleben kann. Gemeinsame Unternehmungen, das Leuchten in den Augen seines Schatzes, wenn man ihr Blumen mitbringt, das morgens aufwachen und eine Person die man liebt neben sich liegen zu sehen ... all diese Momente hat man ja erstmal nicht mehr.

Man muss kein Psychoanalytiker sein um einzusehen, dass wenn sich jemand nicht glücklich fühlt die Situation wiederherstellen möchte in der sie sich das letzte mal glücklicher gefühlt hat.
 
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Marlene

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  • #373
Zitat von DerDogi:
In der Partnerschaft hat man sich die meiste Zeit wohl gefühlt. Man hatte auch Probleme, Ängste und Sorgen, die hat man immer, aber man hatte eine Sache im Leben die einem das Gefühl "ach das ist alles nicht so wild" gegeben hat.

Ohne Partnerschaft hat man dieselben Probleme und Sorgen PLUS das "Wissen" dass einen niemand liebt.

Auch bleiben viele Glücksmomente aus, die man nur mit Partner erleben kann. Gemeinsame Unternehmungen, das Leuchten in den Augen seines Schatzes, wenn man ihr Blumen mitbringt, das morgens aufwachen und eine Person die man liebt neben sich liegen zu sehen ... all diese Momente hat man ja erstmal nicht mehr.

Man muss kein Psychoanalytiker sein um einzusehen, dass wenn sich jemand nicht glücklich fühlt die Situation wiederherstellen möchte in der sie sich das letzte mal glücklicher gefühlt hat.

Kann ich nur unterstreichen. Alles andere kommt mir künstlich reflektiert vor, einfach halt Trostspendend, außer, man wäre jetzt nicht auf der Suche. Wenn man Sehnsucht nach Zweisamkeit hat, ist es eigentlich egal, sage ich jetzt mal provokant, in welchem "unfertigen Zustand" man sich befindet. Es ist hilfreich, sich mit etwas Anderem zu beschäftigen, wenn das aber auch nur künstlich ist, hilft das auch nichts. Kann sogar das Einsamkeitsgefühl verstärken. Glücklich ist der, der komplett in etwas Anderem aufgehen kann und seine Sehnsucht derweil vergißt. Falls das nicht geht, dann eben volle Konzentration auf die Suche lenken. Was hier bedeutet: anschreiben, anschreiben, anschreiben. Das macht so schön leer zum Schluss, dann kann man etwas anderes machen. Und dann: Enttäuschung wegstecken, Enttäuschung wegstecken, indem man sich auf neue Anschreiben konzentriert. Dabei kann man sich auch üben und es dient dem eigentlichen Anliegen. Man übt sich in Kommunikation und Einfühlungsvermögen. Wie Interesse und Aufmerksamkeit abläuft.
 

DerDogi

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  • #374
Zitat von Marlene:
Was hier bedeutet: anschreiben, anschreiben, anschreiben. Das macht so schön leer zum Schluss, dann kann man etwas anderes machen. Und dann: Enttäuschung wegstecken, Enttäuschung wegstecken, indem man sich auf neue Anschreiben konzentriert. Dabei kann man sich auch üben und es dient dem eigentlichen Anliegen.

Wenn man sich da halt nicht verrennt. Ich war ja bisher noch auf dem "Wenn du krampfhaft eine Suchst, findest du keine" Dampfer. Mit der Strategie wird es ja nur noch krampfhafter.
Mehr und mehr Absagen führen zu einem noch schelchteren Selbswertgefühl, fehlende Rückmeldungen geben einem noch Hilflosigkeit dazu, weil einem keiner sagt, was man denn falsch macht, also noch mehr Frustration, und so weiter.

Das ist ja die Situation der entkommen möchte.
 

Mentalista

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  • #375
Zitat von DerDogi:
In der Partnerschaft hat man sich die meiste Zeit wohl gefühlt. Man hatte auch Probleme, Ängste und Sorgen, die hat man immer, aber man hatte eine Sache im Leben die einem das Gefühl "ach das ist alles nicht so wild" gegeben hat.

Ohne Partnerschaft hat man dieselben Probleme und Sorgen PLUS das "Wissen" dass einen niemand liebt.

Auch bleiben viele Glücksmomente aus, die man nur mit Partner erleben kann. Gemeinsame Unternehmungen, das Leuchten in den Augen seines Schatzes, wenn man ihr Blumen mitbringt, das morgens aufwachen und eine Person die man liebt neben sich liegen zu sehen ... all diese Momente hat man ja erstmal nicht mehr.

Man muss kein Psychoanalytiker sein um einzusehen, dass wenn sich jemand nicht glücklich fühlt die Situation wiederherstellen möchte in der sie sich das letzte mal glücklicher gefühlt hat.

Ganz wichtig finde ich erstmal, das Wort "man" durch das Wort "ich" zu ersetzen .-). Kannst du erklären, warum du nicht die Ich-Form wählst?
 

Mentalista

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  • #376
Zitat von DerDogi:
Mehr und mehr Absagen führen zu einem noch schelchteren Selbswertgefühl, fehlende Rückmeldungen geben einem noch Hilflosigkeit dazu, weil einem keiner sagt, was man denn falsch macht, also noch mehr Frustration, und so weiter.

Das ist ja die Situation der entkommen möchte.

Verständlich, dass der/die Betroffene aus der Situation entkommen möchte. Ich denke, es gibt nicht für alles eine Erklärung, warum, weshalb, manchmal gilt nur auszuhalten, abzuwarten, inne zu halten, wenn vorher schon viel an sich gearbeitet, reflektiert, verändert wurde.

Solange ein Mensch aber ein schlechtes Selbstwertgefühl hat und das unbedingt durch eine neue Bekanntschaft, Erfolge beim Daten aufwerten will, geht m.E. der Schuss erst richtig nach hinten los. Die "Gegenseite" merkt doch, was bei einem los ist und wer will mit jemanden, der kein ausreichendes Selbstwertgefühl hat, sofern man selber ausreichend Selbstwertgefühl hat, seine Zeit verbringen?

Also wäre der erste Schritt daran zu arbeiten, sein Selbstwertgefühl vom Erfolg beim Daten nicht mehr abhängig zu machen. Es ist was wahres dran, m.E,..... vieles fängt im Kopf an.
 

BellaDonna

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  • #377
Zitat von DerM:
Oh doch. Und zwar gewaltig.
Zumindest ist DAS ein Schub, um den ganzen anderen Kram umsetzen zu können, der hier so aufgezählt wird. Nicht umgekehrt.

kannst du wenigstens mal versuchen, dir vorzustellen, dass andere Menschen es anders machen?
Ich bin auch single...und ja, ich habe diese Momente in denen ich sooo gerne mal wieder einen haarigen Männerkörper bei mir hätte. Und in denen ich trauere.
Wenn Urlaub ansteht, sich bewusst sein, dass man entweder organisiert oder eben allein fahren muss. In der Adventszeit fühle ich mich auch manchmal etwas einsam.
Dennoch muss man nicht ohne Punkt und Komma die Schuld dem Glück geben, was nicht da ist - oder DEN Frauen, die nicht reagieren.
Ganz ehlrich : Du hast dürre Ärmchen, einen dicken Bacuh und hast ein rundes Gesicht - erwartest du gaaaanz ernsthaft, dass Frauen, die in der beliebtesten Zielgruppe und offensichtlich begehrt, sich für Dich interessieren - insbsondere wenn du ca. 10 jahre älter bist?
Welch eine totale Selbstüberschätzung
 
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Marlene

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  • #378
Zitat von DerDogi:
Wenn man sich da halt nicht verrennt. Ich war ja bisher noch auf dem "Wenn du krampfhaft eine Suchst, findest du keine" Dampfer. Mit der Strategie wird es ja nur noch krampfhafter.
Mehr und mehr Absagen führen zu einem noch schelchteren Selbswertgefühl, fehlende Rückmeldungen geben einem noch Hilflosigkeit dazu, weil einem keiner sagt, was man denn falsch macht, also noch mehr Frustration, und so weiter.

Das ist ja die Situation der entkommen möchte.

Nicht krampfhaft. Sondern, es mehr so als ein Projekt nehmen, das einem gefällt. Trotz Niederlagen. Natürlich müsste es dann schon zu Dates kommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nie und nimmer zu einem kommt?
 
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  • #379
Marlene, ich finde Deine Vorgehensweise richtig. Ich wüsste nicht, warum Absagen zu einem schlechteren Selbstwertgefühl führen sollten und was an Deiner Suche krampfhaft sein sollte.

Es ist ein Irrtum, zu denken, man müsse zuerst an sich selbst arbeiten, um dann eine Befähigung für den anderen zu haben. Es geht Hand in Hand.
 
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Marlene

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  • #380
Zitat von BellaDonna:
Ganz ehlrich : Du hast dürre Ärmchen, einen dicken Bacuh und hast ein rundes Gesicht - erwartest du gaaaanz ernsthaft, dass Frauen, die in der beliebtesten Zielgruppe und offensichtlich begehrt, sich für Dich interessieren - insbsondere wenn du ca. 10 jahre älter bist?
Welch eine totale Selbstüberschätzung
Vielleicht hat er keine Chance bei Dir, BellaDonna, aber durchaus bei anderen, vielleicht trägt DerM den Wolf in sich, hat genau diese Haut, die unwiderstehlich macht, wer weiß.
 

Git80

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  • #381
Zitat von DerM:
Oh doch. Und zwar gewaltig.
Zumindest ist DAS ein Schub, um den ganzen anderen Kram umsetzen zu können, der hier so aufgezählt wird. Nicht umgekehrt.

Sorry, du vertauschst einfach die Kausalität. Eine Frau will doch niemanden, der lethargisch zuhause sitzt, keine Hobbys hat, kein soziales Umfeld, keinen Sinn im Leben, außer eine Freundin zu finden. Das ist unattraktiv, in höchstem Maße. Frauen wollen Macher-Typen.

Ich finde es auch schön, dass hier so viele offensichtlich perfekte Beziehungen hatten, in denen es nie Probleme gab (warum die dann jetzt kaputt sind, wäre eine gute Frage...). Ich jedenfalls kann mich gut daran erinnern, wie es war, wenn ich Lust auf Sex hatte, sie aber nicht. Wie ich mich auf ein gemeinsames WE gefreut habe, das sie lieber mit ihren Freundinnen verbringen wollte. Diskussionen, wofür man Geld ausgeben sollte, ob und wieviel Geld man sparen sollte, ob das fünfte Paar schwarze Sneakers wirklich in den Schrank muss, mit welchen Verwandten man welche Feiertage verbringt, was man im Fernsehen sehen will, was es zu essen geben soll, kleinere und größere Streitigkeiten,... Im Nachhinein sieht man immer alles positiver, als es in der Situation selbst war. Deshalb finden auch die meisten rückblickend die Schulzeit oder den Wehrdienst toll. Das flaue Gefühl vor der Mathearbeit wird gerne ausgeblendet, aber die gemeinsame Freizeit mit den Jugendfreunden rückt stärker in den Fokus. Wer eine Beziehung eingeht, hat sicherlich etwas Positives davon, aber es bringt auch andere Probleme mit sich, die man ohne Beziehung nicht hat.

Zitat von chiller7:
Es ist ein Irrtum, zu denken man müsse zuerst an sich selbst arbeiten, um dann eine Befähigung für den anderen zu haben. Es geht Hand in Hand.

Natürlich geht das Hand in Hand. Man soll sich ja nicht nen halbes Jahr verkriechen und erst als "geläuterter und erleuchteter Mensch" wieder aus der Höhle kommen. Nur die Einstellung: "Sobald ich ne Freundin habe, bin ich ein ganz anderer Mensch" führt idR zu nichts. Wenn ich zu dick bin (aus EIGENER Sicht!), dann muss ich abnehmen. Ob mit oder ohne Freundin, spielt keine Rolle. Klar kann eine Freundin eine zusätzliche Motivation sein, aber ohne eigenen Antrieb werde ich mein Essverhalten nicht ändern. Das liegt ganz an mir allein.
Außerdem ist es ja wohl so, dass hier einige Männer und Frauen schon erfolglos gedatet haben oder es sogar noch nicht mal bis zum ersten Date geschafft haben. Das "an sich arbeiten" ist also nur dem bisher mangelnden Erfolg geschuldet, es erfolgt als logische Konsequenz der Ablehnung, nicht in "vorauseilendem Gehorsam". Man darf nicht vergessen, dass sich im Forum oft diejenigen treffen, die keinen Erfolg haben. Die glücklich Verliebten werden sich hier kaum über mangelnde Zuschriften oder Antworten auslassen. Insofern ist das Forum nicht repräsentativ.
 
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Marlene

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  • #382
Zuletzt bearbeitet:

DerDogi

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  • #384
Zitat von Mentalista:
Verständlich, dass der/die Betroffene aus der Situation entkommen möchte. Ich denke, es gibt nicht für alles eine Erklärung, warum, weshalb, manchmal gilt nur auszuhalten, abzuwarten, inne zu halten, wenn vorher schon viel an sich gearbeitet, reflektiert, verändert wurde.

Solange ein Mensch aber ein schlechtes Selbstwertgefühl hat und das unbedingt durch eine neue Bekanntschaft, Erfolge beim Daten aufwerten will, geht m.E. der Schuss erst richtig nach hinten los. Die "Gegenseite" merkt doch, was bei einem los ist und wer will mit jemanden, der kein ausreichendes Selbstwertgefühl hat, sofern man selber ausreichend Selbstwertgefühl hat, seine Zeit verbringen?

Also wäre der erste Schritt daran zu arbeiten, sein Selbstwertgefühl vom Erfolg beim Daten nicht mehr abhängig zu machen. Es ist was wahres dran, m.E,..... vieles fängt im Kopf an.

Genau darum gehts hier ja :)

Dieses "Na und? Dann hab ich schon wieder nen Korb gekriegt ... ist zwar zehnte der Woche, aber ich bin trotzdem ein cooler Typ." ist halt schwer zu entwickeln. Und sich vorzusagen "Eines schönen Tages, kommt die richtige Frau, und die wird mich auf den ersten Blick lieben" .... da wirklich dran zu glauben hab ich auch noch nicht auf die Reihe gekriegt.

Bleibt nurnoch "Dann bleib ich halt für allein, mein Leben wird trotzdem schön" was ich mir am ehesten noch als Einstellung aneignen könnte. Aber auch das geht nicht so von jetzt auf gleich.
 

DerM

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  • #385
Zitat von BellaDonna:
kannst du wenigstens mal versuchen, dir vorzustellen, dass andere Menschen es anders machen?

Das brauche ich mir nicht vorstellen, das weiß und sehe ich.

Zitat von BellaDonna:
Dennoch muss man nicht ohne Punkt und Komma die Schuld dem Glück geben, was nicht da ist - oder DEN Frauen, die nicht reagieren.

Bring mir eine glaubhafte Geschichte, dass dem nicht so ist und überzeuge mich.
Hier ist eine von einem Kumpel, wie er seine Frau kennenlernte:

Er ging in eine Disco. Das ist der einzige aktive Anteil, den er an der Entwicklung hat, seine eigene Entscheidung.

Er sah eine Frau und ihre Freundinnen am Boden rumschauen. Es stellte sich heraus, dass sie ihr Armband verloren hatte. (Du darfst mir nun gerne erklären, welchen Einfluss er auf diesen Fakt hatte)

Er half ihr suchen und so entwickelte sich das Ganze dann. (Das ist zwar nun wieder seine Entscheidung gewesen, aber diese Wahl bekam er durch einen unfassbaren ZUFALL. Rechte Zeit, rechter Ort und eben dieses Mißgeschick, alles in einem Moment vereint. Und Suchen zu helfen war auch nun wirklich keine schwere Entscheidung, sondern die einzig logische.)

Ich bin gespannt, wie du hier die Bedeutung von Glück wegdiskutieren willst.

Gefunden wurde das Band übrigens nie.

Zitat von BellaDonna:
Ganz ehlrich : Du hast dürre Ärmchen, einen dicken Bacuh und hast ein rundes Gesicht - erwartest du gaaaanz ernsthaft, dass Frauen, die in der beliebtesten Zielgruppe und offensichtlich begehrt, sich für Dich interessieren - insbsondere wenn du ca. 10 jahre älter bist?
Welch eine totale Selbstüberschätzung

Ja, tue ich. Weil ich ständig beobachte, dass Dickere, Dümmere, Kleinere und Schwächere und in jeder Kombination, auch jemanden gefunden haben.
Und 10 Jahre müssen es nicht mal sein. 3 Jahre sind auch OK.
 

DerM

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  • #386
Zitat von Git80:
Sorry, du vertauschst einfach die Kausalität. Eine Frau will doch niemanden, der lethargisch zuhause sitzt, keine Hobbys hat, kein soziales Umfeld, keinen Sinn im Leben, außer eine Freundin zu finden. Das ist unattraktiv, in höchstem Maße. Frauen wollen Macher-Typen.

Lalalalalaaaaaa, woooooo hab ich das denn behauptet? *sing*
Ach Bub..........
 

Bauhaus

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  • #388
Zitat von Mentalista:
Solange ein Mensch aber ein schlechtes Selbstwertgefühl hat und das unbedingt durch eine neue Bekanntschaft, Erfolge beim Daten aufwerten will, geht m.E. der Schuss erst richtig nach hinten los. Die "Gegenseite" merkt doch, was bei einem los ist und wer will mit jemanden, der kein ausreichendes Selbstwertgefühl hat, sofern man selber ausreichend Selbstwertgefühl hat, seine Zeit verbringen?
ich habe mir noch nie gedanken darüber gemacht was ein partner für ein selbstwertgefühl haben soll. wozu soll das wichtig sein? solaneg ich seinen wert sehe, ist es doch gut.
 

Bauhaus

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  • #389
Zitat von Git80:
darüber habe ich auch noch nie nachgedacht und ich glaube auch daß es mir ziemlich egal ist, ob einer ein macher typ ist.
geht ihr eigentlich alle mit strichliste auf die partnersuche? guckt ihr euch auch mal das gesamtbild eines menschen an? macher, selbstwertgefühl, die liebe fragt nicht danach. entscheidend ist doch ob man sich wohl mit dem anderen fühlt und ihn gerne hat.
 

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  • #390
Zitat von Bauhaus:
geht ihr eigentlich alle mit strichliste auf die partnersuche?

LOL, den Eindruck habe ich von einigen hier durchaus auch...

"Mal Liste für XX gucken, oh, den hab ich zweimal mehr angeschrieben als er mich, und dann hat er mir einmal nicht die Tür aufgehalten und Oh, ich hab 1.65€ mehr bezahlt als...."
;-)

P.S.
Auszuschliessen sind auch Wörter- und Buchstabenanzahlvergleichslisten nicht...
 
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