C

Cosima

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  • #1

Alles schön...alles toll, aber

Liebe Foristen.
Ihr habt jemanden getroffen, es hat gefunkt.
Viele Details scheinen zu stimmen und ihr verliebt euch.

Man trifft sich öfter und die ersten Körperlichkeiten werden ausgetauscht.

Und dann....ausgerechnet im Bett klappt es nicht. Überhaupt nicht.

Er kriegt selten einen hoch....sie mag Techniken gar nicht, die für ihn aber unbedingt zum Liebesspiel dazu gehören.

Sein "bester Freund" ist zu klein und sie liegt leblos vor ihm.

Welch ein Desaster .....
Wie kommt ihr da wieder raus? Und ist das ein Argument, möglichst früh Sex zu haben?
Ist es überhaupt wichtig?
 
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  • #2
AW: Alles schön...alles toll, aber

Oh ja, das würde mich aus gegebenem Anlass auch interessieren. Zwar ist es noch nicht soo weit gekommen- es waren nur ein paar Küsse- doch das hat mal so überhaupt nicht funktioniert :-(
Wie schade, denn sonst finde ich ihn ganz toll.

Ich habe jetzt für mich beschlossen, es noch auf ein weiteres Treffen ankommen zu lassen und ihn einfach wieder zu küssen. Vielleicht war es ja nur ein Ausrutscher ;-)

Gibt es hier Erfahrungen zum Thema schlechter Küsser? Kann es "im weiteren Verlauf" trotzdem hinhauen? Oder würdet Ihr etwas ähnliches wie Cosima es beschreibt erwarten und schnellstmöglich die Flucht ergreifen?
 
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  • #3
AW: Alles schön...alles toll, aber

@ Cosima: OH GOTT!
Ja, ich kenne so eine Situation....

also......
Bevor ich so eine Situation hatte, dachte ich immer: man kann alles lösen. Probleme sind Herausforderungen und wo Liebe ist, gibt es eine Lösung.
Jedoch musste ich lernen, dass das so nicht ist. Jedenfalls dann nicht, wenn einer der Partner ein tatsächliches, wirkliches sexuelles Problem hat. Damit meine ich keine Größenverhältnisse, sondern entweder eine "Perversion" (im Sinn von: es geht nicht, ohne dass Du Gummiwäsche trägst/gefesselt bist/ich dich verhaue o.ä.) oder auch die Unmöglichkeit einer lust- und liebevollen Sexualität, wenn einer von beiden das ist, was man gemeinhin als "verklemmt" oder "sexuell gehemmt" bezeichnet.

Wenn beide gleich ticken (egal ob pervers oder gehemmt), ist das natürlich kein Problem.

Sollte man also irgendwelche absonderlichen Eigenarten, Einschränkungen oder Bedürfnisse in sexueller Hinsicht haben, sollte man das möglichst früh in einer sich anbahnenden Beziehung offenbaren.
 

LunaLuna

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  • #5
AW: Alles schön...alles toll, aber

Zitat von suchasearch:
es waren nur ein paar Küsse- doch das hat mal so überhaupt nicht funktioniert :-(
Wie schade, denn sonst finde ich ihn ganz toll.

Ich habe jetzt für mich beschlossen, es noch auf ein weiteres Treffen ankommen zu lassen und ihn einfach wieder zu küssen. Vielleicht war es ja nur ein Ausrutscher ;-)

Das würde ich unbedingt tun. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich zwei Menschen in körperlichen Dingen auch aneinander gewöhnen müssen, eine gemeinsame Sprache finden. Natürlich kann es auch sein, dass es keine gemeinsame gibt, aber das muss man herausfinden.

Richtig tolles Küssen hat sich bei meinen Erlebnissen erst in den ersten Tagen entwickelt.
War das Küssen aber nicht wirklich toll, galt das auch für die weitere Körperlichkeit.
 
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  • #7
AW: Alles schön...alles toll, aber

Er war vielleicht supernervös?

Allerdings ist meine Erfahrung: Wenn das Küssen gleich gut schmeckt, riecht und gefühlt mehr erfasst als nur die Mundhöhle ;-), dann war es auch im Bett mehr als klasse! Umgekehrt auch: Lauer Kuss, lauwarmer Sex.
 

Radiogirl

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  • #8
AW: Alles schön...alles toll, aber

Zitat von delfin 1988:
Allerdings ist meine Erfahrung: Wenn das Küssen gleich gut schmeckt, riecht und gefühlt mehr erfasst als nur die Mundhöhle ;-), dann war es auch im Bett mehr als klasse! Umgekehrt auch: Lauer Kuss, lauwarmer Sex.


...ja, das sehe ich auch so.... und nicht nur lauwarmer Sex...
Allerdings schützt guter Sex leider nicht vor einer enttäuschenden Beziehung.
 

Kimchi

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  • #9
AW: Alles schön...alles toll, aber

Zitat von Cosima:
Liebe Foristen.
Ihr habt jemanden getroffen, es hat gefunkt.
Viele Details scheinen zu stimmen und ihr verliebt euch.

Man trifft sich öfter und die ersten Körperlichkeiten werden ausgetauscht.

Und dann....ausgerechnet im Bett klappt es nicht. Überhaupt nicht.

Er kriegt selten einen hoch....sie mag Techniken gar nicht, die für ihn aber unbedingt zum Liebesspiel dazu gehören.

Sein "bester Freund" ist zu klein und sie liegt leblos vor ihm.

Welch ein Desaster .....
Wie kommt ihr da wieder raus? Und ist das ein Argument, möglichst früh Sex zu haben?
Ist es überhaupt wichtig?
Ich würde auch gerne wissen, wie man da wieder raus kommt und jemandem freundlich sagt, daß es Verbessungsbedarf gibt.
Ich habe sowas auch schon mal erlebt, das ist furchtbar, wenn man einen Mann im bett hat, der nichts gebacken bekommt. Schlechte Küsser kenne ich auch, sie reißen den Mund so weit auf und schlecken wie ein Hund mein halbes Gesicht ab. Merken sie das nicht?
Es gibt auch schlechte Liebhaber, die seit über 20 Jahren ein Liebesleben haben und sich trotzdem so dumm und unerfahren anstellen, daß ich mich frage, warum Ich??? Warum hatten sie vor mir Frauen, die das wohl nicht gestört hat? Bin ich anormal, weil ich jemanden will, der sich auch um mich kümmert und nicht nur den Roger Rabbitt macht?
Ganz schrecklich ist wenn die Größenverhältnisse nicht passen. Man kann einem Mann doch nicht sagen, daß sein bester Freund leider nicht groß genug ist und ich mich das nicht ausfüllt im wörtlichen Sinne.
 
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Cosima

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  • #10
AW: Alles schön...alles toll, aber

Liebe Kimchi,
ja genau deswegen frage ich.
Zu klein UND dann nicht können....also nicht nur einmal...
das war schon...naja, wie soll ich sagen.
Ich wollte ihn ja auch nicht verletzen.

Ich habe dann "Schluss" gemacht mit vorgeschobenen Gründen.
Das Thema ist mir zu wichtig.
 

No_Kitty

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  • #11
AW: Alles schön...alles toll, aber

Zitat von Cosima:
Liebe Kimchi,
ja genau deswegen frage ich.
Zu klein UND dann nicht können....also nicht nur einmal...
das war schon...naja, wie soll ich sagen.
Ich wollte ihn ja auch nicht verletzen.

Ich habe dann "Schluss" gemacht mit vorgeschobenen Gründen.
Das Thema ist mir zu wichtig.

Na, Mensch, das ist ja auch zu verstehen - Frauen mögen eventuell bei der Partnersuche den Aspekt vielleicht nicht sofort im Profil aufführen, das es uns genauso wichtig ist für eine zufriedene Partnerschaft, finde ich schon sehr verständlich und normal.
Dass du ihn nicht verletzen wolltest, kann ich sehr gut nachvollziehen. Leider ist es aber dann auch so, dass dieser Mensch gar nicht weiss, was er beim nächsten Mal vielleicht besser machen kann.
Nicht das er gleich zu Hilfsmitteln oder Medikamenten greifen soll, aber lernen kann er bei mangelndem Feedback nicht.
Es scheint mir, als wenn es in der Wahrnehmung dabei doch grosse Unterschiede zwischen ihm und ihr gibt. Ich muss nicht hören, dass ich die allergrösste Liebhaberin aller Zeiten bin, oder sagen, dass alles toll ist, und kann auch die Nähe und das Hautgefühl geniessen ohne Superlative. Und ich will bitte auch nicht sagen müssen, dass er der Tollste oder Ausdauerndste ist, den ich je erlebt habe.
So weh es tut, sich zu trennen, es ist meines Erachtens besser auch die Punkte aufzuführen, die zum Trennen führen. Auch wenn es schlechter Sex ist - das ist aushaltbarer als ein weichgespültes, vorgeschobenes Argument. Kommt doch auch immer wieder darauf an, wie man es äussert - wenn man sagt, dass es in diesem Aspekt für einen selbst nicht befriedigend ist, bleibt man ehrlich ohne zu verletzen. Und gerade das wollen doch alle - wenn ich mich so bei PS und im Forum umschaue....
 
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Cosima

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  • #12
AW: Alles schön...alles toll, aber

Liebe No_Kitty,

sicher....alles richtig...aber ich habe nur wenig Mutter Theresa Anteile in mir.
Es ist nicht meine Aufgabe.
Und ich rede auch nicht über: es klappt MAL was nicht...oder man hat vielleicht am Anfang noch unterschiedliche Vorstellungen oder auch abweichende Neigungen....das kann man sicher durch ein Gespräch auf einen Nenner bringen oder sich annähern.

Ich meine, wenn ein Mann diverse Male ...ach Mensch,...Du weißt was ich meine.
Halt: Es geht gar nicht mit uns beiden.....es geht einfach nicht...dann muss ich nicht den Finger noch in die Wunde legen. Das wird er so wissen, wenn er ein bisschen nachdenkt.
Aber danke für Deinen anderen Asatzpunkt, ich wollte ja wissen...wie kommen andere da raus...wenn die Liebe noch nicht so groß ist.
 

Drifter

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  • #13
AW: Alles schön...alles toll, aber

Zitat von Kimchi:
Ich würde auch gerne wissen, wie man da wieder raus kommt und jemandem freundlich sagt, daß es Verbessungsbedarf gibt.
Ich habe sowas auch schon mal erlebt, das ist furchtbar, wenn man einen Mann im bett hat, der nichts gebacken bekommt. Schlechte Küsser kenne ich auch, sie reißen den Mund so weit auf und schlecken wie ein Hund mein halbes Gesicht ab. Merken sie das nicht?
Es gibt auch schlechte Liebhaber, die seit über 20 Jahren ein Liebesleben haben und sich trotzdem so dumm und unerfahren anstellen, daß ich mich frage, warum Ich??? Warum hatten sie vor mir Frauen, die das wohl nicht gestört hat? Bin ich anormal, weil ich jemanden will, der sich auch um mich kümmert und nicht nur den Roger Rabbitt macht?
Ganz schrecklich ist wenn die Größenverhältnisse nicht passen. Man kann einem Mann doch nicht sagen, daß sein bester Freund leider nicht groß genug ist und ich mich das nicht ausfüllt im wörtlichen Sinne.

Tja, schlechter Liebhaber nach 20 Jahren Liebesleben? Und was ist, wenn davon die letzten xy Jahre ein inzwischen gescheitetertes Eheleben war? Wo es wenigstens am Ende mit der Liebhaberei mau aussah. Und dann lernt man eine Frau kennen, hat plötzlich nach Jahren wieder ein reales Gefühl der Verliebtheit, kommt sich ganz, ganz langsam näher und landet wirklich mit der Angebeteten im Bett. Und plötzlich merkt der "schlechte Liebhaber", dass da körperlich und/oder geistig etwas nicht stimmt.

Es ging nicht um Größenverhältnisse sondern wirklich um mangelnde Rigidität. Das Begehren so groß wie das gerade erlebte Glück - aber der körperlicher Ausdruck dessen fehlte teilweise.

Nun bin ich noch nicht absolut im kritischen Alter, aber es zerrt an den Nerven. Inzwischen weiß ich, das es wirklich alles Nervensache ist: nach der Trennung monatelange ohne Beziehung/Sex, eine neue Parnterschaft, bei der es mir nicht nur um Sex ging und vielleicht auch das wochenlange bewusste Unterdrücken zu erotische Gedanken. Ich wollte schließlich eher in ihr Herz statt nur in ihr Bett.

Ich denke, als Mann hat man es in so einer Situation ungleich schwieriger. Sicher spielen Erinnerungen und unangenehme Erfahrungen aus der Ehe immer noch eine Rolle, aber wenn es dann beim ersten Mal nicht richtig klappt, muss man(n) und frau es eben noch mal versuchen. Und drüber sprechen hilft auch hier. Zum Glück auch das Internet, wo ich nicht nur Tipps für ihn sondern auch für sie gefunden habe. Ich konnte körperliche und soziale Ursschen erst mal asuschließen. Es blieben die psychische - die vielleicht schlimmsten. Also hilft nur Geduld und Ausdauer und vor allem ein Wissen darum, warum es im Bett nicht auf Anhieb richtig klappt und dass es nichts mit mangelnder Attraktivität, fehlender Aktivität ihrerseits zu tun hat, oder sie mich sogar irgendwie abturnt.

Letztendlich gab es bisher genug Möglichkeiten und Praktiken, erfüllende Nächte zu erleben. Dazu müssen sicher beide Partner gewillt und auch ein stückweit in der Lage sein.

Und Verbesserungsbedarf anmerken oder gar einfordern hilft bei ner Kopfsache eher nicht. Als Frau besser aktive Maßnahmen ergreifen und die Verhältnisse im Bett so gestalten, dass sie nicht nur still duldet und sehnsüchtig hofft, sondern sich in erster Linie um sich kümmert. Ich glaube, dass hilft einem Mann mit Kopfblockade am meisten.

Gruß

Drifter
 

Drifter

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  • #14
AW: Alles schön...alles toll, aber

Oh man, hat das gedauert, bis das erste eigene Posting sichtbar wird. Und dann noch nicht mal die Möglichkeit, die 1000 eigenen Tippfehler zu korrigieren :). Na ja, wer sie entdeckt, darf sie behalten.

Gruß

Drifter
 
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Cosima

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  • #15
AW: Alles schön...alles toll, aber

Glaub mir Drifter..ich habe das versucht.
Ich habe auch versucht, mit ihm zu sprechen....
Nein, Wahrnehmungen gingen so sehr auseinander...
Und Aktivitaetsmangel...da habe ich auch alles probiert.
 
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  • #16
AW: Alles schön...alles toll, aber

Ich sehe das auch so, dass man lieber deutlich sagen sollte, warum man sich trennt - denn auch in diesem Punkt kann es für den oder die andere nur hilfreich sein.
Natürlich muss man hier aber unterscheiden, ob etwas änderbar ist oder nicht.

Wenn ein Mann einen sehr kleinen Penis hat und die Frau größere bevorzugt, würde ich das nicht ansprechen - denn daran kann er nichts ändern. Eine solche Äußerung hätte für ihn keinen Nutzen und wäre einfach nur verletzend. Ähnlich verhält es sich mit der Äußerung eines Mannes über Brüste/Vagina der der Frau.

Ein Grenzfall sind Traumata - eine Person etwa, die als Kind missbraucht wurde, wird keine entspannte Sexualität genießen können, solange dieses Trauma nicht aufgearbeitet ist. Dann am Sex "herumzumeckern", wäre sicher auch kontraproduktiv.

Grundsätzlich denke ich, dass die Eigenschaften, die dafür verantwortlich sind, wie wir uns als sexuelle Wesen fühlen und gebärden, sich auch in anderen Lebensbereichen zeigen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein in sich ruhender, entspannter und lebensoffener Mensch ausgerechnet im Bereich Sexualität herumstümpert und verklemmt ist.
Das jedenfalls widerspricht meiner gesammelten Lebenserfahrung.

Für mich ist "schlechte Sexualität" nicht, dass jemand nicht virtuos genug mit dem Körper einer Frau/eines Mannes umgeht oder irgendwelche "Liebestechniken" nicht beherrscht. Ich bin davon überzeugt, dass in Puncto Sexualität vor allem Lockerheit/Unverklemmtheit wichtig ist und die Lust auf den anderen. Wenn diese beiden Punkte erfüllt sind, kann der Sex m.E. gar nicht schlecht sein. Denn was die "Liebestechniken" angeht, tickt sowieso jeder anders - egal ob es um Stellungen, "Druck" oder Heftigkeit von Bewegungen geht oder was auch immer. Da muss man sich ohnehin neu einstellen, wenn man einen neuen Partner hat. Aber genau deshalb ist eben Unverklemmtheit und Lust auf den Partner das Wichtigste. Und eben die Bereitschaft, sich mit dem anderen zu beschäftigen und die Neugier auf den anderen.
Das aber resultiert ja aus Unverklemmtheit und Lust.
 
B

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  • #17
AW: Alles schön...alles toll, aber

@Drifter
Es liest sich, als wären Sie ein Mann. Gerade bei dem Thema finde ich den weiblichen Avatar irritierend. :)
 

Drifter

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  • #18
AW: Alles schön...alles toll, aber

Danke für den Hinweis. Ist mir nicht aufgefallen und habe ich bei der Anmeldung wohl übersehen. Mal sehn, wo ich das ändern kann :).

Gruß

Drifter
 

Drifter

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  • #19
AW: Alles schön...alles toll, aber

Zitat von Fenster_zum_Hof:
...

Grundsätzlich denke ich, dass die Eigenschaften, die dafür verantwortlich sind, wie wir uns als sexuelle Wesen fühlen und gebärden, sich auch in anderen Lebensbereichen zeigen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein in sich ruhender, entspannter und lebensoffener Mensch ausgerechnet im Bereich Sexualität herumstümpert und verklemmt ist.
...

Für mich ist "schlechte Sexualität" nicht, dass jemand nicht virtuos genug mit dem Körper einer Frau/eines Mannes umgeht oder irgendwelche "Liebestechniken" nicht beherrscht. Ich bin davon überzeugt, dass in Puncto Sexualität vor allem Lockerheit/Unverklemmtheit wichtig ist und die Lust auf den anderen. Wenn diese beiden Punkte erfüllt sind, kann der Sex m.E. gar nicht schlecht sein. Denn was die "Liebestechniken" angeht, tickt sowieso jeder anders - egal ob es um Stellungen, "Druck" oder Heftigkeit von Bewegungen geht oder was auch immer. Da muss man sich ohnehin neu einstellen, wenn man einen neuen Partner hat. Aber genau deshalb ist eben Unverklemmtheit und Lust auf den Partner das Wichtigste. Und eben die Bereitschaft, sich mit dem anderen zu beschäftigen und die Neugier auf den anderen.
Das aber resultiert ja aus Unverklemmtheit und Lust.


Tja, das sehe ich auch so. Sexualität beginnt nicht nur im Kopf - sie findet dort auch statt, egal ob das vegetative Nervensystem ganz oder gar nicht mitspielt. Einmal oder mehrmals drüber reden, wenn etwas nicht klappt, ist die eine Sache. Blockaden im Kopf lösen sich deswegen nicht schneller, unangenehme Erinnerungen verschwinden nicht auf Kommando oder Wunsch. Wenn die Techniken und Phantasien nicht harmonieren, hilft es vielleicht, mit dem Partner drüber zu reden, wie gewöhnlich Selbstbefriedigung in Körper und Geist abläuft. Sicher ein heikles Thema, was extrem viel Vertrauen voraussetzt, wo auch das Schamgefühl eine große Rolle spielt. Aber jeder Mensch hat seine eigenen Phantasien und der Partner muss diese als gültig akzeptieren. Und dann kann es auch eine Art Geben und Nehmen sein: "Jetzt machen wir es so, wie du es magst, beim nächsten Mal so wie ich". Spielerisch. Auch auf die Gefahr hin, dass mal der eine, mal der anderen etwas zu kurz kommt. Das Schlimmste, was sich einschleifen könnte, wären enttäuschende Gedanken über Verzicht (Ich muss schon wieder ihm/ihr zuliebe. Nie kriege ich was ich will...). Da hat dann jeder mal den überwiegend aktiven Part, was der andere zulassen muss. Und sowas kann glaub ich vorab rational vereinbart werden, ohne die Romantik zu zerstören. Am besten natürlich in einem Moment, wenn die Endorphine bei beiden noch blubbern...

Gruß

Drifter
 

Malu2012

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  • #20
AW: Alles schön...alles toll, aber

Ich empfinde das Thema in einer neuen Beziehung als das Schwierigste überhaupt. Gerade, wenn eine Ehe nach langer Zeit zu Ende gegangen ist, und man ja annehmen sollte, daß man während dieser Zeit nur diesen einen intimen Partner hatte :), gehört schon eine gehörige Portion Selbstbewußtsein dazu, mit dem neuen Partner so offen über seine Wünsche und Bedenken zu sprechen. Natürlich halte ich es für absolut notwendig, aber schwierig, den Mut und den richtigen Ton zu treffen.
 

Kimchi

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  • #21
AW: Alles schön...alles toll, aber

Zitat von Drifter:
Tja, schlechter Liebhaber nach 20 Jahren Liebesleben? Und was ist, wenn davon die letzten xy Jahre ein inzwischen gescheitetertes Eheleben war?
Was soll denn dann sein, kann aus einem ehemals sehr guten einfühlsamen Liebhaber auf einmal ein mieser werden? Das ist wie schwimmen, man verlernt es nicht. Also ist es doch eher belanglos ob sein Liebesleben die letzten Jahre eher nicht existenz war,
Meinen Erfahrungen nach gibt es sehr viele Mäner, die sehr schlechte Liebhaber sind. Sie gehen kaum auf die Frau ein, sie machen irgendwas und interessieren sich nicht für Feedback. Sie haben ein Affentempo drauf und das war es.
Das für mich verblüffendste ist daß wenn ich mutug genug bin und anspreche daß ich nicht so glücklich bin über den Ablauf, trotzdem nichts passiert.
Es gibr Ausnahmen, aber das sind leider nur wenige positive ausnahmen, die ich in meinem kleinen Kosmos erlebt habe.
 

Kimchi

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  • #23
AW: Alles schön...alles toll, aber

sie würde reichen, wenn der Rest dann auch für den rest des Lebens reichen würde. Guter Sex macht nicht automatisch eine gute Beziehung aus.
 

Andre

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  • #24
AW: Alles schön...alles toll, aber

Zitat von Kimchi:
sie würde reichen, wenn der Rest dann auch für den rest des Lebens reichen würde. Guter Sex macht nicht automatisch eine gute Beziehung aus.
Ich meinte das natürlich schon umfassend, also nicht nur auf Sex bezogen, sondern schon auf Liebe. Wenn man den einen gefunden hat, dann ist es doch wurscht, wenn man sich in all die anderen nicht verlieben könnte. -- Im übrigen ist "guter Sex" relativ. Was dem einen nicht gefällt, kann dem anderen gut gefallen.
 

Kimchi

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  • #25
AW: Alles schön...alles toll, aber

Zitat von Andre:
Im übrigen ist "guter Sex" relativ. Was dem einen nicht gefällt, kann dem anderen gut gefallen.
sicherlich gibt es auch Exotenfrauen, die darauf stehen (ich zitiere mich selbst)
Sie gehen kaum auf die Frau ein, sie machen irgendwas und interessieren sich nicht für Feedback. Sie haben ein Affentempo drauf und das war es.
 

Kimchi

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  • #26
AW: Alles schön...alles toll, aber

ich möchte jetzt, daß jeder Mann der das hier liest, sich selbst frag tund wirklich nachdenktt:

- woher weiß ich, daß ich für meine Partnerin ein guter Liebhaber bin?

- bin ich mir ganz sicher, daß sie genauso zufrieden ist wie ich es bin?

- hat sie im Bett mit mir wirklich die höchstmöglichen Freuden erlebt?

- habe ich sie schon mal gefragt, was ich verbessern könnte?

- wenn es etwas zu verbessern gab, wie ist meine Entwicklung?

- sagt sie mir danach ungefragt und mit leuchtenden Augen: Du bist ein toller Liebhaber?
 

Andre

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  • #27
P.S.

Zumal zu "gutem Sex" immer zwei gehören. Man kann schlecht erwarten, dass einen jeder x-beliebige kostenlos mit gutem Sex bedient. Also echte Gefühle können da sehr motivierend sein, auch dafür, wie man den anderen empfindet. Wer allerdings bei einem ONS schlechten Sex bekommt, braucht sich nicht zu beklagen.
 

Kimchi

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  • #28
AW: Alles schön...alles toll, aber

für Männer, deren Liebesleben seit Jahren brach liegt und die vergessen haben, wie Sex geht ein Hinweis:

Man macht ein Vorspiel

Man fängt dann langsam und behutsam an und steigert sowohl Tempo als auch Intensität

Man macht danach in irgendeiner beiden angenehmen Form weiter, wenn die Frau noch nicht so viel Spaß hatte wie er selber
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Man vermeide ein Preßlufthammer zu sein, der im Millisekundentakt rasend schnell loslegt und in 10 sekunden schon da ist, als gehe es um Olypisches Gold.
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Man vermeide, daß die Frau bei zuwenig Action dabei einschläft und sollte sich daher etwas bewegen und Körpereinsatz zeigen
 

Kimchi

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  • #30
Aw: P.s.

Zitat von Andre:
Zumal zu "gutem Sex" immer zwei gehören. Man kann schlecht erwarten, dass einen jeder x-beliebige kostenlos mit gutem Sex bedient. Also echte Gefühle können da sehr motivierend sein, auch dafür, wie man den anderen empfindet. Wer allerdings bei einem ONS schlechten Sex bekommt, braucht sich nicht zu beklagen.

wie kommst du denn nun auf ONS mit x-beliebigen? Ist ONS das Thema? Soll das nun davon ablenken oder entschuldigen, daß manche Männer lausige Liebhaber sind?