Vergnügt

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  • #33
Ich hoffe für mich eine Frau nach meinem wahren Kompass zu finden, aber ich bin ein schwacher Mensch und sind die Bedürfnisse größer ist die Hoffnung größer ...
Finde ich nachvollziehbar und verständlich. Finds dann aber auch verständlich, wenn deine jetzige Freundin spürt, dass sie nicht die Wahre für dich ist und sich von dir benutzt fühlt für deine Bedürfnisbefriedigung.
Kannst du dich in sie hinein versetzen, warum ihr da Zweifel kommen? Sie spürt ja vielleicht auch was und ist nicht blöd.
 
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Magneto73

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  • #34
Finde ich nachvollziehbar und verständlich. Finds dann aber auch verständlich, wenn deine jetzige Freundin spürt, dass sie nicht die Wahre für dich ist und sich von dir benutzt fühlt für deine Bedürfnisbefriedigung.
Kannst du dich in sie hinein versetzen, warum ihr da Zweifel kommen? Sie spürt ja vielleicht auch was und ist nicht blöd.

Ja, du magst recht haben ... sie sagt aber, dass sie mich für immer will ...
 
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Vergnügt

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  • #35
Ja, du magst recht haben ... sie sagt aber, dass sie mich für immer will ...
Sprecht miteinander mal ganz offen und ehrlich. Vielleicht könnt ihr ja eure Kompasse aufeinander eichen?
Wenn es nix ganz gravierendes gibt, was grundsätzlich gegen eine mögliche Passung spricht, dann könnt ihr euch ja vielleicht auch helfen lassen. Wenn nix komplett unvereinbar ist, ihr euch beide liebt und wollt, aber Misstrauensprobleme immer wieder von einer oder beiden Seiten auftauchen, wäre es denkbar ne Paarberatung aufzusuchen? Was gäbe es zu verlieren?
 
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  • #36
Ich hatte bisher erst 2 Beziehungen. Die Erste fast 13Jahre und dann folgte eine 5 Monate komplett geblendet von der rosa roten Brille Beziehung 🙈
Wo ich Vieles wahrscheinlich wirklich schon viel früher hätte sehen müssen. zB dass er für seine Arbeit lebt, wir doch verschiedene Interessen haben und natürlich die extrem übertriebene Priorität seiner Tochter, mit der er täglich mehrmals telefoniert hat und seine Ex dann auch grundsätzlich im Videochat mit kommuniziert hat; die mit ihren 9 Jahren noch immer jede Nacht mit ihm zusammen im Bett schlief und die grundsätzlich entschieden hat was gemacht wird bzw. Wie lange das gemeinsame WE mit uns geht, weil sie lieber allein mit ihrem Papa im Bett schlafen wollte, wurde die eh schon wenige Zeit dadurch noch mehr gekürzt🙈 Denn ihr Vater fand das auch wichtiger, als uns mehr zu integrieren 🤷🏼‍♀️ Schon verrückt wie blind man mit rosa roter Brille sein kann🤦🏼‍♀️
Nichtsdestotrotz ist es mir wichtig meinen zukünftigen Partner im Umgang mit meinen Kids zu sehen und das nicht erst nach 6-12Monaten...
Und bekanntlich lernt man aus Fehlern und selbst wenn ich nochmal so extrem verschossen sein sollte, werde ich trotzdem meine Bedürfnisse berücksichtigen 🙂
 
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  • #37
Nichtsdestotrotz ist es mir wichtig meinen zukünftigen Partner im Umgang mit meinen Kids zu sehen und das nicht erst nach 6-12Monaten...
Und bekanntlich lernt man aus Fehlern und selbst wenn ich nochmal so extrem verschossen sein sollte, werde ich trotzdem meine Bedürfnisse berücksichtigen 🙂

Überlegs dir nochmal, lass dir bitte Zeit beim Kennenlernen. Du lernst aus deinen Fehlner, ja, aber mir geht es um deine Kinder, die sind noch so klein, das wäre mir zu gefährlich, ob da nicht was hängen bleibt. Die ersten Lebensjahre sind die Prägensten.

Zudem man nicht nach einem Vierteljahr kennen, oder so ähnlich, schon von einem Partner/in an seiner Seite sprechen kann. So meine Meinung. Das muss sich doch erst zeigen. Treffen mit Kind sind m.E. nur auf Spielplatz und neutralen Orten erstmals sinnvoll.

Kannst du nicht den Kindesvater, Oma und Opa, Babysitter, du verdienst doch gut, hast du geschrieben, mehr einspannen, damit du mehr Freiräume und Treffen/Nächte ohne Kinder machen kannst?

Übrigens, als mein Kind damals eingeschult wurde, wurde vieles leichter, weil es dort bei Klassenkameraden übernachtete und ich damals wirklich nette Mütter im Umfeld hatte, die meine Situation verstanden und gerne mein Kind bei sich übernachten lies, damit ich mal frei hatte. Im Umkehrschluss habe ich natürlich auch deren Kinder bei mir übernachten lassen.
 
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Magneto73

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  • #38
Ich hatte meinen Kindern 2 neue Partnerinnen nach der Mutter zugemutet, weil ich dachte, die könnten es sein. Vom Charakter und der Mentalität her ist mein jetziger Beziehungsversuch am ehesten geeignet es zu sein, aber jetzt will meine Tochter sich nicht mehr einbinden lassen. Sie ist allerdings auch in der Pubertät.
 
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  • #39
Ich kann deine Gedanken nachvollziehen, was aber wenn alles super ist und er meine Kids dann erst nach etlichen Monaten kennenlernt und es dann für ihn nicht mehr passt? Ich hab bisher die Erfahrung gemacht, wenn ich mit meinen Kids offen und ehrlich kommuniziere, es nie ein „Fehler“ war.
Für mich ist Ehrlichkeit einfach wahnsinnig wichtig und ich stell es mir schon arg vor, wenn die Kids dann erfahren würden, wie lange ich meinen neuenFreund in Wirklichkeit schon kenne und verheimlicht habe. Die nächste Sache ist, dass es auch nicht unbedingt realistisch ist, auf Anhieb den Partner fürs Leben zu finden... und da vermittelt man damit ja auch irgendwie, wenn man erstmal lange verheimlicht. Ich glaube es hängt sehr davon ab, wie man im Endeffekt mit einem Beziehungsaus umgeht (wobei ich auch nicht der Typ Frau bin, die tausend Kerle trifft)🙈
Und wie man es den Kindern gegenüber kommuniziert. Meinen Kids gegenüber habe ich es so kommuniziert, dass ich den Mann fürs Leben suche, mit dem sie sich aber auch geborgen fühlen sollen! Somit wissen sie, dass ich sie natürlich auch sehe und ihre Bedürfnisse wahrnehme.

Und ich muss dazu sagen, dass ich für mich persönlich nicht die ersten Jahre als die Prägensten empfinde, sondern die, in denen meine Eltern und ich wirklich glücklich waren. Und ich im Erwachsenenalter, worum es im Endeffekt auch geht, dass die Kids zu zufrieden und selbstständigen Erwachsenen reifen, Zeiten in denen es in meinem Elternhaus nicht „optimal“ lief, ganz genau reflektieren und verstehen kann. Und meine Eltern waren auch immer sehr ehrlich zu uns Kids. Sie waren einfach >echt<.
 
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  • #40
Liebe @Lindenblüte,

da hast du ein spannendes Thema angesprochen. Als ich etwa in deinem Alter war, hatte ich auch bereits zwei Kinder und war alleinerziehend. Mir begegnete dann ein gleichaltriger Single-Mann ohne Kinder (später meine große Liebe), der es mit uns "aufnahm". Keine leichte Aufgabe für ihn von Null auf 200 Prozent.

Wir hatten gerade am Anfang diverse Konflikte zu bewältigen, weil ich zum einen meinen Kindern beistehen wollte und ihnen auf keinen Fall das Gefühl geben wollte, dass sich an meiner Beziehung zu ihnen irgendetwas verändert. Zum anderen wünschte ich mir aber auch eine Beziehung mit diesem Mann und ich war in ihn schwer verliebt. Dennoch bin ich mir sicher, dass ich auf die Beziehung verzichtet hätte, wenn es meinen Kindern damit nicht gut gegangen wäre.

Später in der Pubertät meiner Kinder hat mich mein Mann oft geerdet, wenn es mit dem Pubertier zu heftig wurde und ich an meine Grenzen stieß. Er hat sich mit meinen Kindern auseinandergesetzt (im positiven Sinne) und auch einiges abgefangen, was mich ansonsten ungefiltert erwischt hätte. Kurz, er wurde mein Fels in der Brandung - in jeder Beziehung.

Wir überlegten nach ein paar Jahren, ob wir doch noch ein gemeinsames Kind haben möchten. Nach längerer Bedenkzeit entschieden wir uns dafür. Als die Kinder anfingen davon zu erzählen, dass das Kleine ihr Halbgeschwisterchen wäre, entgegnete ich, dass das Kind vollständig und ein ganzes Menschlein ist. Danach kam das Thema nicht wieder auf.

Jetzt sind meine großen Kinder erwachsen, das liebevolle Verhältnis zwischen meinen drei Kindern besteht fort.

Ich habe großen Respekt vor Patchwork-Familien. Wichtig ist, denke ich, dass die Kinder nie das Gefühl bekommen, dass sich an der Liebe zu ihnen durch die neue Beziehung etwas ändert. Das bedeutet nicht, dass man sich nicht auch Freiräume für Zweisamkeit schaffen muss. Kinder, die sich der Liebe ihrer Eltern sicher sind, dürften das gut verkraften.
 
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  • #42
Natürlich kommuniziere ich mit meinen Kindern altersgerecht. Ich habe den Eindruck, dass die Diskussion hier zu nichts führt, da die Ansichten zu verschieden sind, was auch völlig okay ist. 🙂

Jetzt endlich sollte jeder für sich selbst einen Weg finden, der authentisch ist und die Kids und man selbst sich wohl und verstanden fühlt 🙂
 
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HrMahlzahn

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  • #43
Sobald eine Frau heiratet, ist sie eine alleinerziehende Frau!
 
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fafner

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Angel08

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  • #54
Grundsätzlich finde ich spricht nichts gegen eine alleinerziehende Mutter. Wieso auch? Vorausgesetzt man(n) mag Kinder.

Du kannst von deinem zukünftigen Partner nicht sofort erwarten, dass du ihm genau so wichtig bist, wie seine Kinder. So etwas darfst du auch nicht persönlich nehmen. Falls und wenn sich daraus etwas Festes ergibt, dann wirst du automatisch den gleichen Stellenwert für ihn haben wie seine Kinder.
 
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