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  • #1

Alleinerziehend & Partner: Beziehungsformen?

Hallo!
Vielleicht gab es hier schon einmal ein solches Thema - dann verweist mich doch einfach darauf. Ansonsten würde ich gern mal eure Meinungen hören (nicht nur von den Alleinerziehenden, auch potentielle Partner :)).

Ich (45) bin alleinerziehend mit 2 Kindern (6 & 10). Was das für Schwierigkeiten mit sich bringt beim daten wurde hier schon diskutiert. Aber ich überlege gerade so für mich, welche Form ich einer neuen Beziehung geben wollen würde. Hört sich vielleicht doof an aber mir fällt keine besserer Formulierung ein.

In der letzten Partnerschaft (die ca. 3 Jahre dauerte) gab es ein bisschen Patchwork (mehr wollte der Partner nicht), ein bisschen Zweisamkeit und ein wenig Zeit für mich. Wir haben nicht zusammen, aber nah beieinander gewohnt. Wir konnten auch mal nur zu zweit weg fahren wenn der Kindsvater die Kinder genommen hat für ein paar Tage.
Ich fand das ganz gut so.

Mir ist im Nachhinein aufgefallen dass ich schon auch Freiraum für mich brauche, weil ich auch einfach gewohnt bin vieles selber zu regeln (weil ich es auch lange Zeit in meiner 10 jährigen Ehe musste). Bin ja auch nicht mehr 18 und hab mit 45 meine Macken :) Aber ich möchte dennoch wieder einen Partner - nur in meinem Kopf ist da nicht dieses "24 Stunden-aneinander-kleben" und immer alles zusammen machen.

Nun sehe ich hier schon extreme Meinungen und erhobene Zeigefinger die sagen "dann hast du auf einer Plattform wie Parship nichts verloren weil das nichts mit Beziehung zu tun hat":oops: Könnte ich aber mit leben. Nur raus damit.

Aber wie stellt ihr euch Beziehung vor? Oder was heisst das für euch? Hat das wirklich etwas mit der Zeit zu tun die man zusammen verbringt? Ist zusammen wohnen (als neue Familie) ein unabdingbares Ziel?

Ist meine "Form" so extrem dass ich daraufhin weisen muss/sollte?
Oder bin ich da bloss eingefahren weil der bisherige Partner innerhalb der Familie keine Verantwortung übernehmen wollte bzw. mehr Patchwork?

Freue mich auf eure Meinungen!

Daniela
 
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  • #3
Oh endlich mal ein gutes Thema. Alleinerziehende, Kinder und Partnersuche....Hatten wir hier schon lange nicht mehr zur Diskussion. :eek::rolleyes::)
 
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  • #4
Hallo!
Vielleicht gab es hier schon einmal ein solches Thema - dann verweist mich doch einfach darauf. Ansonsten würde ich gern mal eure Meinungen hören (nicht nur von den Alleinerziehenden, auch potentielle Partner :)).

Ich (45) bin alleinerziehend mit 2 Kindern (6 & 10). Was das für Schwierigkeiten mit sich bringt beim daten wurde hier schon diskutiert. Aber ich überlege gerade so für mich, welche Form ich einer neuen Beziehung geben wollen würde. Hört sich vielleicht doof an aber mir fällt keine besserer Formulierung ein.

In der letzten Partnerschaft (die ca. 3 Jahre dauerte) gab es ein bisschen Patchwork (mehr wollte der Partner nicht), ein bisschen Zweisamkeit und ein wenig Zeit für mich. Wir haben nicht zusammen, aber nah beieinander gewohnt. Wir konnten auch mal nur zu zweit weg fahren wenn der Kindsvater die Kinder genommen hat für ein paar Tage.
Ich fand das ganz gut so.

Mir ist im Nachhinein aufgefallen dass ich schon auch Freiraum für mich brauche, weil ich auch einfach gewohnt bin vieles selber zu regeln (weil ich es auch lange Zeit in meiner 10 jährigen Ehe musste). Bin ja auch nicht mehr 18 und hab mit 45 meine Macken :) Aber ich möchte dennoch wieder einen Partner - nur in meinem Kopf ist da nicht dieses "24 Stunden-aneinander-kleben" und immer alles zusammen machen.

Nun sehe ich hier schon extreme Meinungen und erhobene Zeigefinger die sagen "dann hast du auf einer Plattform wie Parship nichts verloren weil das nichts mit Beziehung zu tun hat":oops: Könnte ich aber mit leben. Nur raus damit.

Aber wie stellt ihr euch Beziehung vor? Oder was heisst das für euch? Hat das wirklich etwas mit der Zeit zu tun die man zusammen verbringt? Ist zusammen wohnen (als neue Familie) ein unabdingbares Ziel?

Ist meine "Form" so extrem dass ich daraufhin weisen muss/sollte?
Oder bin ich da bloss eingefahren weil der bisherige Partner innerhalb der Familie keine Verantwortung übernehmen wollte bzw. mehr Patchwork?

Freue mich auf eure Meinungen!

Daniela
Dein Wunsch ist völlig legitim und muss ersteinmal nicht erwähnt werden. Denn das Maß an Freiraum, den du brauchst, ist ja auch abhängig von deinem neuen Partner. Vielleicht klappt das sogar beim Zusammenwohnen, vielleicht nur auf Distanz. Auf jeden Fall ist es prima, dass du dir über deinen Wunsch im Klaren bist. Dann finden sich auch Wege.
 
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  • #5
Oh endlich mal ein gutes Thema. Alleinerziehende, Kinder und Partnersuche....Hatten wir hier schon lange nicht mehr zur Diskussion. :eek::rolleyes::)
Soll vorkommen dass sich hier Themen wiederholen. Und Klischees. Und Meinungen. Warum klickst du es dann überhaupt an wenn es für dich langweilig ist? :D

Und ja, ich hab nachher ein ähnliches Thema gefunden aber das ist irgendwie nach ein paar Posts abgeschweift fand ich.
 
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  • #6
Was mir dazu noch einfällt: eigentlich ist das ja gar nicht alleinerziehend spezifisch. :D
Gibt vielleicht auch Menschen ohne Kinder die nicht 24 Stunden Partner brauchen.

Jedenfalls danke ich euch schon mal für die Antworten. Nachdem ich da bei einem Kontakt hier so auf Unverständnis gestossen bin nachdem ich (da eigentlich mehr im Flachs) gesagt hatte "ich muss dich nicht jeden Tag sehen" kam ich mir ein bisschen wie ein Alien vor.
 
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  • #7
Ich finde darüber sollte man mit dem möglichen Partner dann sprechen wenn es soweit ist, sprich wenn man dann entschieden hat ein Paar zu sein.

Aber wie stellt ihr euch Beziehung vor? Oder was heisst das für euch? Hat das wirklich etwas mit der Zeit zu tun die man zusammen verbringt? Ist zusammen wohnen (als neue Familie) ein unabdingbares Ziel?

Eine Liebesbeziehung ist für mich die beste Freundin mit Plus.
Da wo dann die Freundschaft aufhört, bei den Zärtlichkeiten, fängt die Beziehung auch gleich an.
Aber wie stelle ich mir eine Beziehung dann vor.
Ich werfe einfach mal ein paar Wörter hier ins Forum … Beziehung auf Augenhöhe, gegenseitiger Respekt, Vertrauen und Nachsicht und ganz wichtig für mich das gegenseitige Einfühlvermögen.

Nicht unbedingt hat es für mich mit der Zeit zu tun, die man gemeinsam verbringt. Ich finde, dass die Zeit zwischen den Treffen minderst genauso wichtig ist. Man kann sich ja WhatsAppen oder eben telefonieren oder auch skypen usw, also beschäftigt man sich ja auch außerhalb der Körperlichkeit mit seinem Partner.

Zusammenwohnen als Ziel … das sollte dann schon sein, allerdings nur in dem Tempo, wo sich beide damit wohl fühlen.

Ist meine "Form" so extrem dass ich daraufhin weisen muss/sollte?
Oder bin ich da bloss eingefahren ...
Nein ganz und gar nicht, auch würde ich behaupten, dass du nicht festgefahren bist in deinen Bestrebungen. Sonst würdest dir ja keinen Kopf machen deswegen ;)

Zu guter Letzt möchte ich noch sagen, dass jeder Mensch seine Eigenheiten hat und je älter man wird, es wohl schwerer fällt davon wieder weg zu kommen.
Der Trick in der Beziehung ist dann wohl, dass man sich arrangiert mit dem Partner sodass die Eigenheiten eines jeden nicht ins Gewicht fallen.
Wichtig ist hierbei eben die interne Kommunikation.

lg
SeTi
 
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  • #8
Warum nicht neue Beziehungformen denken. Zwei getrennte Wohnungen nah beieinander klingt doch nicht schlecht. Kenne auch die Variante mit zwei Wohnungen im gleichen Haus...
Einfach mal out-of-the-box denken.

Ist aber auch nix was mit "alleinerziehend" zu tun hat, sondern eher mit dem persönlichen Unabhängigkeits-, und Nähebedürfnis.
 
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  • #11
Zu einer richtigen Beziehung gehört für mich das Zusammenleben.
 
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  • #12

Weil dann die Gefahr besteht, dass beim Auftauchen von Problemen, welcher Art auch immer, sich jeder in der Beziehung in seinen eigenen Bereich zurückzieht ohne sich dem Problem gestellt zu haben.
In kinderlosen Beziehungen sehe ich das nicht so problematisch, aber wenn Kinder involviert sind, bei wem würden sie sich aufhalten ?
Mag sein, dass das funktionieren könnte. Vielleicht fehlt es mir ja auch an Vorstellungsvermögen.
 
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  • #13
Weil dann die Gefahr besteht, dass beim Auftauchen von Problemen, welcher Art auch immer, sich jeder in der Beziehung in seinen eigenen Bereich zurückzieht ohne sich dem Problem gestellt zu haben.
In kinderlosen Beziehungen sehe ich das nicht so problematisch, aber wenn Kinder involviert sind, bei wem würden sie sich aufhalten ?
Mag sein, dass das funktionieren könnte. Vielleicht fehlt es mir ja auch an Vorstellungsvermögen.

Zu oft habe ich gehört, sobald einer ausgezogen ist, ist Ruhe eingekehrt und es wurde für beide Seiten entspannter.

Wenn ich mit meiner Lumpiline unterwegs bin, lerne ich immer wieder Ältere kennen. Oft Frauen Ü65 mit einem Hund, die erzählen immer entspannt, wie schön es ist, in einer Beziehung zu sein, mit getrennten Wohnungen.
 
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  • #14
Weil dann die Gefahr besteht, dass beim Auftauchen von Problemen
Viele Probleme tauchen aber so garnicht erst auf...

Denn machen wir uns nichts vor: Die wenigsten Beziehungen scheitern daran, dass einer fremdgeht, zum Alokoholiker wird oder daran, dass sonst irgendwas dramatisches passiert.
Die meisten scheitern einfach am schnöden Alltag, am täglichen Zusammenleben... Die offene Zahnpastatube, die liegengebliebenen Socken usw.

Die Eltern einer Freundin hatten nach 10-jähriger Beziehung eine ziemliche Krise und haben sich - anstatt sich zu trennen - zu dem Schritt entschieden sich zwei getrennte Wohnungen im gleichen Haus zu nehmen. Nach ein paar Jahen sind sie wieder zusammengezogen und sind heute immer noch glücklich.
 
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  • #15
Zu oft habe ich gehört, sobald einer ausgezogen ist, ist Ruhe eingekehrt und es wurde für beide Seiten entspannter.

Wenn ich mit meiner Lumpiline unterwegs bin, lerne ich immer wieder Ältere kennen. Oft Frauen Ü65 mit einem Hund, die erzählen immer entspannt, wie schön es ist, in einer Beziehung zu sein, mit getrennten Wohnungen.

Ja, da wirst Du wohl recht haben. ich sagte ja, dass vielleicht nur meine Vorstellungskraft dafür nicht ausreichend ist, aber immerhin, eine interessante Variante.
 
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  • #16
Viele Probleme tauchen aber so garnicht erst auf...

Denn machen wir uns nichts vor: Die wenigsten Beziehungen scheitern daran, dass einer fremdgeht, zum Alokoholiker wird oder daran, dass sonst irgendwas dramatisches passiert.
Die meisten scheitern einfach am schnöden Alltag, am täglichen Zusammenleben... Die offene Zahnpastatube, die liegengebliebenen Socken usw.

Die Eltern einer Freundin hatten nach 10-jähriger Beziehung eine ziemliche Krise und haben sich - anstatt sich zu trennen - zu dem Schritt entschieden sich zwei getrennte Wohnungen im gleichen Haus zu nehmen. Nach ein paar Jahen sind sie wieder zusammengezogen und sind heute immer noch glücklich.

Na das ist doch mal ein schönes Beispiel.
 
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  • #17
Denn machen wir uns nichts vor: Die wenigsten Beziehungen scheitern daran, dass einer fremdgeht,

@D.VE : woran machst du das fest? ich kenne in meinem gesamten umfeld wirklich KEINEN solchen socken-fall. sondern ausschließlich fremdgehen als trennungsgrund (schließt mich leider mit ein, weshalb ich in solchen lappalien wie der berühmten zahnpastatube oder ähnlichen tüdelkram wirklich keinen ernsthaften trennungsgrund sehen kann).
 
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  • #18
@D.VE : woran machst du das fest? ich kenne in meinem gesamten umfeld wirklich KEINEN solchen socken-fall. sondern ausschließlich fremdgehen als trennungsgrund (schließt mich leider mit ein, weshalb ich in solchen lappalien wie der berühmten zahnpastatube oder ähnlichen tüdelkram wirklich keinen ernsthaften trennungsgrund sehen kann).

......richtig niedlich wird es erst, wenn behauptet wird, dass die Eigenschaft des Fremdgehens von Männern evolutionsbedingt ist.
Ich dachte in meiner Naivität immer, dass wir "humans" uns gerade dadurch vom Rest der Evolution unterscheiden, indem wir uns nicht nur durch Triebe steuern lassen.
Bin zwar nicht geschieden, habe aber jede Menge dieser Beispiele in meinem Umfeld um mitreden zu können.
Herumliegende Socken, falsch ausgedrückte Zahnpastatuben und vollgepinkelte Toilettenbrillen bringen uns doch schon lange nicht mehr aus der Fasson.
 
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  • #19
......richtig niedlich wird es erst, wenn behauptet wird, dass die Eigenschaft des Fremdgehens von Männern evolutionsbedingt ist.
Ich dachte in meiner Naivität immer, dass wir "humans" uns gerade dadurch vom Rest der Evolution unterscheiden, indem wir uns nicht nur durch Triebe steuern lassen.
Bin zwar nicht geschieden, habe aber jede Menge dieser Beispiele in meinem Umfeld um mitreden zu können.

Ich frag mich nur, was sind das für Frauen, mit denen diese Männer fremdgehen.:rolleyes: Sind ja nicht immer Prostituierte.
 
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  • #24
......richtig niedlich wird es erst, wenn behauptet wird, dass die Eigenschaft des Fremdgehens von Männern evolutionsbedingt ist.

....und richtig fies wird es, wenn der partner nach dem auffliegen nicht reumütig um verzeihung bittet und irgendwie versucht, es geradezubiegen. sondern komplett veständnislos ob der aufregung fragt, wo denn nun das problem sei. sowas gibt es, liebe leute. leider ist das kein witz :(
 
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  • #25
....und richtig fies wird es, wenn der partner nach dem auffliegen nicht reumütig um verzeihung bittet und irgendwie versucht, es geradezubiegen. sondern komplett veständnislos ob der aufregung fragt, wo denn nun das problem sei. sowas gibt es, liebe leute. leider ist das kein witz :(

Ich glaub dir das, habe noch schlimmere Geschichten von einer Kollegin gehört, der hinter ihrem Rücken, während der gemeinsamen Hochzeitsplanung, der Mann längst mit einer jüngeren Kollegin in der Firma was anfing, so geschickt, keiner hat was gemerkt. Die jüngere Kollegin will nichts von den Hochzeitsplanungen mit der langjährigen Partnerin gewusst haben...., wers glaubt, der Mann und die jüngere Frau sind heute noch zusammen.
 
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  • #26
Trete ich dir zu nahe, wenn ich frage, wie die ganze Geschichte mit den Beiden ausging?
Nö. Die führen eine auf Dauer angelegte Fernbeziehung (300 km), sehen sich wenn's gut läuft 2 x im Monat, sie wird nicht hierher ziehen, er nicht zu ihr (??o_O). Mal sehen, wie lange das noch gutgeht. Kenne ja meinen Ex. Wenn's schwierig oder unangenehm wird, dreht er sich um und geht. Wie schnell wird er da wohl mal das Telefonat beenden? Aber selbst wenn es halten sollte. Ich möchte mit keinem von beiden tauschen (Thema vertrauen). Jedem dass, was er verdient :D
Mittlerweile ist mir auch egal, ob die zusammen bleiben oder nicht. Davon hängt mein Glück - zum Glück - nicht von ab. Das zu wissen, ist eins, das zu verinnerlichen wieder was anderes. Und der Weg liegt Gott sei dank hinter mir. :rolleyes:
 
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  • #27
Nö. Die führen eine auf Dauer angelegte Fernbeziehung (300 km), sehen sich wenn's gut läuft 2 x im Monat, sie wird nicht hierher ziehen, er nicht zu ihr (??o_O). Mal sehen, wie lange das noch gutgeht. Kenne ja meinen Ex. Wenn's schwierig oder unangenehm wird, dreht er sich um und geht. Wie schnell wird er da wohl mal das Telefonat beenden? Aber selbst wenn es halten sollte. Ich möchte mit keinem von beiden tauschen (Thema vertrauen). Jedem dass, was er verdient :D
Mittlerweile ist mir auch egal, ob die zusammen bleiben oder nicht. Davon hängt mein Glück - zum Glück - nicht von ab. Das zu wissen, ist eins, das zu verinnerlichen wieder was anderes. Und der Weg liegt Gott sei dank hinter mir. :rolleyes:

Danke für deine offenen Zeilen:).
 
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  • #28
....und richtig fies wird es, wenn der partner nach dem auffliegen nicht reumütig um verzeihung bittet und irgendwie versucht, es geradezubiegen. sondern komplett veständnislos ob der aufregung fragt, wo denn nun das problem sei. sowas gibt es, liebe leute. leider ist das kein witz :(
Oh-ha! Das tut mir leid. Aber da kann man doch eigentlich froh sein, dass man diese Flitschpfeife losgeworden ist. :D Braucht doch kein Mensch, so ein unsensibles PMA (Pillemannarschloch - ist nicht meine Kreation, finde sie aber herrlich :D).
 
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  • #29
Also ich sehe das mit dem Fremdgehen mittlerweile etwas differenzierter.
Es gibt bestimmt notorische Fremdgeher, von denen will ich hier nicht reden.
Aber es gibt auch andere Fälle.
Bei meinem Ex-Mann und mir war die "Neue" nicht der Trennungsgrund. Das ganze hat nur den Zeitpunkt bestimmt. Im Nachhinein betrachtet, hätten wir uns schon viel eher trennen sollen. Aber wie das häufig so ist. Man hat sich eingerichtet in seinem Leben, ist betriebsblind. Man will nicht wahrhaben, dass etwas in der Ehe gehörig schief läuft. Und wenn die Kommunikation nicht stimmt oder nur einseitig ist, ist die Trennung vorprogrammiert.
Aber so ein gemeinsames Leben von 30 Jahren schmeisst man halt nicht so einfach über Bord.
Es kann tatsächlich ein Mensch in ein Leben treten, durch den man einen völlig anderen Blick auf die Dinge bekommt. Das ist meine Erfahrung
 
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  • #30
Es kann tatsächlich ein Mensch in ein Leben treten, durch den man einen völlig anderen Blick auf die Dinge bekommt. Das ist meine Erfahrung

ja klar, sowas kanns auch geben. im besten fall wacht man dann auf und das fremdgehen hat dann letztlich etwas gutes bewirkt und war eher weckruf als sargnagel. das geht aber nur, wenn beiden noch genug an der beziehung liegt.