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  • #181
Ich halte eigentlich nichts von diesem diffusen Liebesgedönse. Das Gefühl, das Gefühl. Einen Schmarrn. Das Gefühl ist nicht höherwertiger als der Geist, der es produziert.
 
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  • #182
:) nicht höherwertig aber anders oder auch das Gleiche... was auch immer...
einreden kann man sich alles... muss man aber nicht :) und wenn man sich bis zum Ende alles erfolgreich eingeredet hat und war dabei glücklich... schön :)..
 
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  • #183
Na, ich weiß nicht. Besoffen in der Gegend herumlaufen und irgendwie lieben ist nicht so meins.
Und es würde mich auch nicht glücklich machen. Ich steh' mehr auf Kleinkram, wissend, dass Pathos und Kitsch Geschwister sind.
 
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  • #184
Für mich ist das auch nichts besoffen in der Gegend rumlaufen und irgendwie lieben ist auch nicht meins.

Würde aber keinen daran hindern wollen (im Bezug auf Selbstbetrug nicht auf ständig besoffen)... das kann eh nur jeder selbst auflösen, vieles sehe ich mittlerweile auch als Zeitverschwendung an... Menschen, die sich selbst belügen wollen kann sowieso keiner helfen, das funktioniert erst, wenn sie selbst das nicht mehr wollen. Menschen überzeugen wollen ist auch nur bedingt mein Thema. Ab und an hat jeder mal ähnliche Bedürfnisse, da gibt es nur noch Unterschiede in den Abstufungen.
 
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  • #185
Und genau darum geht es in Tschechows Dame mit dem Hündchen. Er hat eine wunderbare Frau, aber spinnt sich eine Frau in Rußland zusammen. Weil sie ihn angeblich versteht und so ernst und heilend ist.
 
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  • #186
Grad mal nach dem Titel gegoogelt... da steht in der Kritik "Wahre Gefühle gibt es nur, wo kein Zwang besteht."
gefällt mir
mhm... vielleicht sollte ich mal wieder ein gutes Buch lesen....
 
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  • #187
Zitat von chiller7:
Und genau darum geht es in Tschechows Dame mit dem Hündchen. Er hat eine wunderbare Frau, aber spinnt sich eine Frau in Rußland zusammen. Weil sie ihn angeblich versteht und so ernst und heilend ist.

Ebenfalls auf den Punkt von chiller7, was fehlt dem Mann denn ? Das weiß aber nur er selbst und wenn er es nicht weiß sollte er sich helfen lassen. Ernsthafte Heilung könnte er vielleicht auch von seiner Frau bekommen ? :)
(Das Buch kenne ich nicht, sind nur die Gedanken, die mir grad so einfallen)
 
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  • #190
Wo ist überhaupt butte... ich hoffe nicht er hat sich einfach verjagen lassen...nicht das ich nicht denke er kann anderen den letzten Nerv rauben... aber das können ja viele andere auch...
 
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  • #191
Kalle: Hey, ich würd mal gerne auf den Bauchnabel geküßt werden. Was meint ihr?

A: Hast du dich denn auch selbst schon auf den Bauchnabel geküßt? Ohne das kann dich kein anderer auf den Bauchnabel küssen.

Margerita: Äh, wieso?

A: Man kann immer nur dahin geküßt werden, wo man sich selbst schon geküßt hat.

B: Genau! Wie soll einen denn jemand wohin küssen, wo man sich nciht schon selbst geküßt hat???

C: Kalle, du mußt dir ein dickeres Fell zulegen! Besonders am Bauch. Dann kommst du da vielleicht näher hin. Denn man kann nur geküßt werden, wo man sich selbst auch küßt.

D: Ja, das mußt du auf jeden Fall!!! Probier doch mal! Wenn du das nicht kannst, dann bist du einfach noch nciht bereit dafür, von jemand anderem auf den Bauchnabel geküßt zu werden.

Margerita: Weiterhin: wieso?

B: Du willst wohl nur provozieren! Denn das ist doch selbstverständlich, dass man nur dahin geküßt werden kann, wo man sich auch selbst hin küßt.

Margerita: Nö, das ist nicht selbstverständlich. Und offensichtlich es falsch. Gib doch mal eine Begründung für deine Behauptung.

Lischen Blümmer: Man sollte nicht glauben, dass ein Beitrag, nur weil er sich weniger dumm anhört als meine, schon stimmt.

A: Genau. Was gibts da zu begründen? Küssen ist doch nichts Rationales!!

B: Hab ichs doch gesagt, Margerita will nur provozieren.
Das zeigt sich schon darin, dass sie nicht schreibt, was sie heute zum Abendbrot hatte. Ich sag es euch: ich habe einen großen Bogen Eßpapier gegessen.

C: Genau. Das ist wirklcih verdächtig! Danke für deine Offenheit, B! Dir vertrau ich!!! *schmus* Und man kann wirklich nur auf den Bauchnabel geküßt werden, wenn man sich da vorher selbst geküßt hat. Das hab ich auch in einem anderen Forum gelesen!

Margerita: Also für mich ist das eine recht übliche Erfahrung, auf den Bauchnabel geküßt zu werden, obwohl ich ihn selbst nicht küssen kann. Und auch eine übliche Erfahrung, andere auf den Bauchnabel zu küssen, obwohl sie ihn selbst nicht küssen können. Kennt ihr diese Erfahrung wirklich nicht?

B: Du arrogantes unwertes Stück Schuft! Woher willst du denn wissen, was wir für Erfahrungen haben?

Hintermmondkind: Schön formuliert, B!
Wer es immer noch nicht weiß, dass man nur dort geküßt werden kann, wo man sich selbst küßt, sollte man googlen. Schon mal hineingelesen in "“Autonomie für Dummies - Du und allein nur du selbst kannst deinen Bauchnabel küssen!"” Gibts bei Amazon, hat mir wirklich die Augen geöffnet!

Margerita: Na, B, wer die Erfahrung gemacht hat, dass man auf den Bauchnabel geküßt werden kann, ohne ihn selbst küssen zu können, der wird eher nicht die These vertreten, dass es unmöglich ist, auf den Bauchnabel geküßt zu werden, wenn man ihn nicht zuerst schon selbst geküßt hat.

A: Weshalb muß man das jetzt so zergliedern? Es ist doch selbstverständlich, dass man nur auf den Bauchnabel geküßt werden kann, wenn man das selbst tut.

R2/D2: Piep.

Alle: Wir ham dich alle lieb.
 
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  • #192
ich lach mich schlapp... butte ich wusste es du kannst lustig sein...
 
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  • #194
Zitat von Butte:
Mich würde interessieren, weshalb man sich erst selbst genügen muß, bevor man annehmen darf, jemand anderem zu genügen. Und um welchen Sinn von Genügen es geht.
Ich stelle für die ganzen Versionen der Erst-muß-man-dann-erst-kann-man-Thesen ein gewisses Ungleichgewicht zwischen der Anzahl des Auftretens und dem Inbrunst der Überzeugtheit einerseits und der Seltenheit von Begründung und Erläuterung andererseits fest.
Offenbar handelt es sich um eine Meinung.
.
Endlich mal ein geistreicher Beitrag, konträr zu den sonst üblichen Kalendersprüchen von ForistInnen.
 
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  • #195
Zitat von chiller7:
Mit einem Partner ist die Einsamkeit erträglicher. Man ist dann nicht mehr alleine allein.

Müsste der Satz nicht heißen: Mit einem Partner ist man nicht mehr alleine EINSAM?

Denn auch unter vielen Menschen bin ich zwar nicht allein, kann jedoch dennoch einsam sein.
 
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  • #196
Ja.
 

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  • #197
Zitat von Butte:
Lieber Qualität als Quanität. Mit die Leut meinst du vermutlich dich. Tut mir leid, wenn ich in dir die Vorstellung verschafft haben sollte, ich präferierte, daß du Lust auf Kommunikation mit mir hättest. Vermutlich fand ich deine Beiträge zu unerheblich, um mir Gedanken darüber zu machen.

Große Macht übe ich, ohne das zu wollen, offenbar auch auf die Foristin Mentalista aus, daß sie sich, ohne angesprochen oder gemeint zu sein und ohne auch nur das Entfernteste zum Thema beizutragen, einmal mehr aufgefordert fühlt, ausschließlich was Persönliches zu posten, zudem in ihren Augen vermutlich eher Abschätziges. Also etwas zu tun, was sie ja bei anderen in einem fort als größtes Übel bewertet. Wie kommt es zu dieser blinden Gehorsamkeit und dieser völligen Inauthentizität? Fühlt sich da jemand hypnotisiert?

Für alle diejenigen, die sich fürs Thema interessieren: der letzte Beitrag hierzu war #135.

Du hälst Dich für zu wichtig. Mir jedenfalls sind Deine Beiträge nicht wichtig und ich les meistens darum herum und daran vorbei. Bringt nämlich nichts sich mit dem auseinander zu setzen, was du da schreibst...Du beharrst meist auf Deiner Meinung und on the top findest Du das, was Du schreibst auch noch top. Es ist dann eher ein Monolog denn ein Dialog.
 

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  • #198
Zitat von Vizee:
Du hälst Dich für zu wichtig. Mir jedenfalls sind Deine Beiträge nicht wichtig und ich les meistens darum herum und daran vorbei. Bringt nämlich nichts sich mit dem auseinander zu setzen, was du da schreibst...Du beharrst meist auf Deiner Meinung und on the top findest Du das, was Du schreibst auch noch top. Es ist dann eher ein Monolog denn ein Dialog.
Dann nutze halt die Ignorierfunktion.
Wenn Du Dich damit nicht auseinandersetzen möchtest - ist das ok.

Mir hat die Bauchnabelveranschaulichung gut gefallen.
;-)
 
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  • #199
Zusammen ist man weniger allein.
Wobei nicht mal das gelten muß.
Und sofern es darum geht, die Einsamkeit zu spüren oder eben Strategien zu entwickeln, diese nicht spüren zu müssen: da bieten sich Partnerschaft und sogenanntes Singleleben gleichermaßen an. Beides kann man nutzen, um der Einsamkeit zu entfliehen. Oder auch um Einsamkeit nicht empfinden zu müssen.
 
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  • #200
Schon in der Schule waren mir die Einsamen die liebsten. Nicht die gefühlt Einsamen, sondern die wirklich Einsamen. Also da, als es noch Schule am Samstag gab und man noch nicht so connected war. Wobei - danach eigentlich auch.
 
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  • #201
Zitat von chiller7:
Schon in der Schule waren mir die Einsamen die liebsten. Nicht die gefühlt Einsamen, sondern die wirklich Einsamen. Also da, als es noch Schule am Samstag gab und man noch nicht so connected war. Wobei - danach eigentlich auch.
Mir war es wichtig zu erfahren, ob jemand hier auch das Gefühl kennt, nicht mehr geborgen zu sein, weil eben die Paar-Beziehung futsch ist. Mir fehlt halt das "nach Hause kommen", sich geborgen fühlen, das war früher so selbstverständlich da.
 
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  • #202
flower_sun,
vieles, das früher Halt bot wurde durch eine diffuse Verwirklichung ersetzt.
Fear and loathing in Las Vegas. Das alte Las Vegas, so mit Frank Sinatra und so.
Du siehst, ich bin ratlos. Was mich aber nicht hindert, ihr Haar zu spüren, ihre Hand in meiner.
 
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  • #203
tbd: stimmt!

Zitat von flower_sun:
Mir war es wichtig zu erfahren, ob jemand hier auch das Gefühl kennt, nicht mehr geborgen zu sein, weil eben die Paar-Beziehung futsch ist. Mir fehlt halt das "nach Hause kommen", sich geborgen fühlen, das war früher so selbstverständlich da.

Das klingt jetzt viel einfacher als im Eingangspost. Da ging es um die Gefahr des Sicheinredens, mit einer Partnerschaft sei die Einsamkeit vorbei. Jetzt schreibst du von mangelnder Geborgenheit, wenn man nach jahrelangem Zusammenwohnen in eine leere Wohnung kommt.
 
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  • #204
Zitat von Butte:
tbd: stimmt!



Das klingt jetzt viel einfacher als im Eingangspost. Da ging es um die Gefahr des Sicheinredens, mit einer Partnerschaft sei die Einsamkeit vorbei. Jetzt schreibst du von mangelnder Geborgenheit, wenn man nach jahrelangem Zusammenwohnen in eine leere Wohnung kommt.
Ich habe das Thema nun deshalb nochmal variiert, damit wir nicht völlig vom Pfad abkommen - mich interessiert deine / eure Meinung dazu.
 
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  • #205
Zitat von flower_sun:
Ich habe das Thema nun deshalb nochmal variiert, damit wir nicht völlig vom Pfad abkommen - mich interessiert deine / eure Meinung dazu.

Meinung wozu? Vermutlich hat jeder irgendwann schon mal einen Mangel an Geborgenheit erfahren.
Meinungen dazu können eigentlich nur vom Pfad abführen.
 
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  • #206
flower_sun,
sicher kennt jeder das Gefühl, nicht geborgen zu sein. Was bringt es Dir, hier Geborgenheit zu suchen? An anderer Stelle sprachst Du von der "community".
Ich bin nicht Teil einer community. Und ein Wir-Gefühl kann ich Dir beim besten Willen nicht vermitteln.
 
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  • #207
Zitat von chiller7:
flower_sun,
sicher kennt jeder das Gefühl, nicht geborgen zu sein. Was bringt es Dir, hier Geborgenheit zu suchen? An anderer Stelle sprachst Du von der "community".
Ich bin nicht Teil einer community. Und ein Wir-Gefühl kann ich Dir beim besten Willen nicht vermitteln.
Also hier im Forum suche ich mit Sicherheit keine Geborgenheit! :)
 
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  • #208
Ich war in meinem Leben noch niemals so einsam, als wie gegen Ende meiner 20-jährigen Ehe, als wir zuletzt gemeinsam einsam waren, jeder für sich alleine einsam, nach dem Sterben des "gemeinsam".
Danach war "alleine" eine Erhohlungskur.
 

Goldfinger

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  • #210
Zitat von Sandhund:
Ich war in meinem Leben noch niemals so einsam, als wie gegen Ende meiner 20-jährigen Ehe, als wir zuletzt gemeinsam einsam waren, jeder für sich alleine einsam, nach dem Sterben des "gemeinsam".

Bei mir waren's ebenfalls 20 Jahre Ehe, am Schluss eine reine WG. Das war eine einsame, traurige Zeit in der ich mich sehr nach Geborgenheit gesehnt habe, einfach mal in den Arm genommen zu werden hätte gereicht, auch wenn's nur ein Pflaster gewesen wäre. Das einzige was mehr weh tat als so Zusammenzubleiben war die Trennung.

Wir haben mit guter Begleitung, viel Respekt und sicher auch viel Glück eine sachliche und vor allem emotional sehr faire Scheidung hingekriegt. Heute blicke ich auf 20 überwiegend glückliche Ehejahre zurück, geniesse mit meiner Ex sogar regelmässig klassische Konzerte - es sind jeweils schöne und lustige Abende. Wenn eine(r) jetzt denkt: Der Spinner ist noch nicht über die Alte weg: Hört Euch "Cool" von Gwen Stefani an, das Lied drückt es besser aus als ich es kann.

Was hat das mit einsam und alleine zu tun? Für mich sehr viel weil ich eben nicht mehr ein Pflaster für irgendwelche Verletzungen suche. Klar wäre es schön am Sonntag neben *der* Frau aufzuwachen, Liebe zu machen und danach gemeinsam Pläne für den Tag zu entwerfen. Doch ich "brauche" sie nicht, es wäre einfach schön, wenn es sie gäbe. Halt... ich bin sogar überzeugt, dass sie irgendwo da draussen ist, aber ich bemühe dazu weder eine Statistik (11 Minuten?) noch brauche ich einen Marshallplan in Sachen Liebe.