ionchen

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fleurdelis*

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  • #33
....auch wenn der Autor unfähig war, dies in deutscher Sprache zu verfassen,.... vielleicht, weil es dann als militärischer Sprachgebrauch aufgefasst hätte werden können.

Ich glaube ich muss hier doch für Klärung sorgen, der Fehler liegt natürlich bei mir, da ich mir erlaubt habe, dir eine Redewendung aus dem Englischen zu schreiben, allerdings habe ich den letzten Teil abgeändert und den wichtigen wohl unterschlagen. Da kann es passieren, dass der Sinn nicht ganz so rüber kommt, das hole ich natürlich gerne nach und gebe dir die komplette Redewendung: "I’m not going to get into a battle of wits with you, I never attack anyone who’s unarmed." .... Auf Deutsch: aus meiner Sicht sind die Voraussetzungen für einen Austausch mit dir nicht gegeben ....
 
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zupfsalat

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  • #34

Ganz einfach. Du selbst hast schon ein Stichwort geliefert: "Dominanz". Für viele Menschen ist "Kommunikation" gleichbedeutend mit "Machtkampf".

Für eine gelungene Kommunikation braucht es intelligente, ausgeglichene, in sich ruhende, mit sich selbst zufriedene Diskutanten.

Eine Kommunikation mit Dominanz-geilen (Möchtegern-) Alphas ist genauso zum Scheitern verurteilt, wie die mit Menschen mit unterentwickeltem Selbstwertgefühl, die sich bei jeder politisch nicht hundertprozentig korrekt formulierten Aussage sofort persönlich ans Bein gepinkelt fühlen.

Die scheiternde Kommunikation unter Alphas kann man wunderbar in jeder politischen Talkshow bewundern. Kommunikation, die am Selbstwertgefühl mindestens eines Diskutanten scheitert, erlebst Du täglich hier im Forum.

Intelligente, ausgeglichene, in sich ruhende, mit sich selbst zufriedene Menschen können, eben weil sie nicht ständig Angst haben (müssen) ihr Gesicht zu verlieren, auch problemlos(!) in einer Diskussion mal zurückstecken, wenn sie erkennen, dass die Argumente des anderen einfach besser sind. Dumme Menschen, (Möchtegern-) Alphas oder Menschen mit zu geringem Selbstwertgefühl können das nicht. Die Kämpfen bis zum Schluss. Bis sich ein "Sieger" gut fühlt und ein "Besiegter" beschissen ...

Dies ist übrigens Grund 87 (oder waren wir schon bei Grund 88?) weshalb ich meine Partnersuche ins WWW ausdehne: ich hoffe einen dieser seltenen intelligenten, ausgeglichenen, in sich ruhenden, mit sich selbst zufriedenen(!) Menschen für eine Partnerschaft zu finden.
 
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equinox

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  • #35
Für eine gelungene Kommunikation braucht es intelligente, ausgeglichene, in sich ruhende, mit sich selbst zufriedene Diskutanten..
... meinetwegen auch das. Allerdings sollten die Kommunikanten zunächst diesselbe Sprache sprechen (damit sind NICHT verschiedene Nationalsprachen gemeint). Und vorab einen Konsens in Sachen Akzeptanz von Fakten herstellen. Und jede Form ideologischer Argumentation ausschließen (etwas ist so, weil es so ist, immer so war, Gott-gewollt/gegeben ist, etc.). Da das nicht einmal in den zitierten öffentlichen Debatten Ausgangslage ist, sollte es wenig wundern, wenn Verständigung auch im Privaten häufig sehr schwer fällt, vor allem dann, wenn Kompromisse oder Einigung erreicht werden müssen.

Hilfreich ist es, das möglichst schon lange vor Konfliktsituationen zu klären. Aber dazu braucht es beiderseitiger Bereitschaft und in der Regel - oft auch schmerzhafter - Vorerfahrungen. Und manche Konstellationen sollten doch besser unversucht bleiben.
 

IPv6

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Frau M

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Ping-Pong setzt auch etwas mehr Spontanität voraus.
Es könnte dann auch mal "patsch" machen, also daneben gehen.
 
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  • #43
Trifft trotzdem nicht auf @Synergie zu.
So kann man eine "Kommunikation" natürlich auch abwürgen wenn man will..
Ja, man kann eine Kommunikation wollen oder nicht. Man kann sprachlich eine Nachteil haben und das "Vermeiden eines geistigen Messens", das ist schon ein indirekter Ausdruck einer Situation, so wie @Synergie direkt als Battle deuten. Das hat größeren Spielraum in der Deutung. Die Battle ist eine weniger passende, schon ein Irrtum. Passiert allgemein oft, nicht schlimm. Viel wichtiger ist wie man damit umgeht und @fleurdelis* hat die Form des Ausdrucks weiter entschärft ohne den Irrtum "auszunutzen". Das muss am Inhalt nichts ändern, kann den dann sogar in den Vordergrund rücken.
Ein Wollen oder Nichtwollen kann auch an Inhalten, manchmal an der Form liegen.
Man kann Kommunikation zerlegen so viel man will und an den Erfolg "veredelter" Kommunikation glauben. Für mich würde ich sagen, manches vestehe ich nicht , will ich und braucheich nicht verstehen, denn freundlich miteinander umgehen, möglichst immer, halte ich für wichtiger, weil es der Intention eines Gesprächs förderlicher ist als übermäßige Deutung oder Beachtung einer Form.

Grüße Cale
 
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Die Kommunikation hat wohl auch viel damit zu tun, wie man so " drauf ist".
Das ist ja auch nicht immer gleich!
 
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Frau M

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  • #45
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Mehr Kommunikation im realen Leben.