Tone

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  • #391
@fafner : Braucht es die Bereitschaft zweier Streitparteien einen Interessenkonflikt oder Meinungsverschiedenheit emotional auszutragen? Ich denke schon. Sobald eine Seite den Streit verweigert und die andere aber nicht, ist's doch kein richtiger Streit; vielleicht kann so etwas als Machtgeste verstanden werden, die den Über- und Unterlegenen aufzeigen soll?
 

Mentalista

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  • #392
Es ist ein Unterschied, ob man jemanden liebt oder etwas von ihm braucht. Du hast Angst, deshalb erwartest du bestimmte Signale von ihm. Dieses Brauchen und Fordern ist aber keine Liebe. Und es tötet die Liebe, selbst wenn es nicht ausgesprochen wird. Auch deine eigene.

Guten Morgen, sehr kluge Gedanken. Das passt gut zu meinen Gedanken, dass man nach so kurzer Zeit von Beziehung nicht von Liebe sprechen kann.

Wo liegt der Knackpunkt, da ja gutes vorbild der Eltern, laut Wahrnehmung von L.? Wo ist die Eigenliebe von L., was sind die wahren Ursachen ihrer Angst?
 

fafner

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  • #393
@fafner : Braucht es die Bereitschaft zweier Streitparteien einen Interessenkonflikt oder Meinungsverschiedenheit emotional auszutragen?
Es braucht so vieles... :(
Sobald eine Seite den Streit verweigert und die andere aber nicht, ist's doch kein richtiger Streit; vielleicht kann so etwas als Machtgeste verstanden werden, die den Über- und Unterlegenen aufzeigen soll?
Ich verallgemeinere jetzt mal ganz bewußt, weil das meiner Lebenserfahrung entspricht: Frauen haben gerne das letzte Wort. Vielleicht weil sie glauben, dann "gewonnen" zu haben, keine Ahnung. Das wird mir aber früher oder später zu mühsam. Also lasse ich es ihnen dann, obwohl noch nix geklärt ist. Jedenfalls für mich nicht. Ich hab dann einfach richtig schlechte Laune.

So.

Wie geht's dann von hier weiter?

Oder anders: wie bringt man einer Frau bei, nicht immer das letzte Wort haben zu müssen? Oder noch besser: wie finde ich eine solche, die das nicht muß? ;)

Da kommt mir noch eine interessante Idee: wie testet man beim Dating Konfliktsituationen? Alle versuchen immer, es wunderschön zu haben. Die Schwierigkeit einer Beziehung liegt aber genau darin, wenn es nicht so schön ist. Wie checkt man das vorher ab?
 
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Deleted member 20811

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  • #394
Guten Morgen, sehr kluge Gedanken. Das passt gut zu meinen Gedanken, dass man nach so kurzer Zeit von Beziehung nicht von Liebe sprechen kann.

Wo liegt der Knackpunkt, da ja gutes vorbild der Eltern, laut Wahrnehmung von L.? Wo ist die Eigenliebe von L., was sind die wahren Ursachen ihrer Angst?
Guten Morgen. Ich sehe das mit der Liebe trotzdem anders, aber vielleicht liegt es daran, wie ich es definiere. Liebe umfasst für mich unendlich viele Facetten. Ich stimme dir aber insofern zu, dass es eine Weile dauert, bis ich zu einer Frau sage "Ich liebe dich." Dafür muss ich sie ja schon gut kennen und sehen.

Das gute Vorbild der Eltern ist keine hundertprozentige Garantie für alles. Wir alle haben Verlustängste, der eine mehr, der andere weniger. Wenn man (endlich) jemanden gefunden hat, mit dem es perfekt zu passen scheint, ist es doch naheliegend, dessen Verlust zu fürchten. Vor allem, wenn man schon die Erfahrung gemacht hat, dass einem Liebe entzogen oder man verlassen wird. Und das haben wir ja alle.
Daher glaube ich, dass wir Eigenliebe lernen müssen, was gewiss nicht so einfach ist. Und wir müssen einen Weg finden, unseren Ängsten zu begegnen und sie idealerweise aufzulösen
 

Loirinha

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  • #395
Naja, wie dem auch sei.
Wir unterhalten uns normal, aber von Gefühlen keine Spur, was für Männer (meiner Erfahrung nach) normal ist.
Das normalisiert sich hoffentlich nach einer persönlichen Versöhnung
 
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Deleted member 20811

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  • #396
Es braucht so vieles... :(
Ich verallgemeinere jetzt mal ganz bewußt, weil das meiner Lebenserfahrung entspricht: Frauen haben gerne das letzte Wort. Vielleicht weil sie glauben, dann "gewonnen" zu haben, keine Ahnung. Das wird mir aber früher oder später zu mühsam. Also lasse ich es ihnen dann, obwohl noch nix geklärt ist. Jedenfalls für mich nicht. Ich hab dann einfach richtig schlechte Laune.

So.

Wie geht's dann von hier weiter?

Oder anders: wie bringt man einer Frau bei, nicht immer das letzte Wort haben zu müssen? Oder noch besser: wie finde ich eine solche, die das nicht muß? ;)

Da kommt mir noch eine interessante Idee: wie testet man beim Dating Konfliktsituationen? Alle versuchen immer, es wunderschön zu haben. Die Schwierigkeit einer Beziehung liegt aber genau darin, wenn es nicht so schön ist. Wie checkt man das vorher ab?
"Du musst aber auch immer das letzte Wort haben!" - "Woher soll ich wissen, dass du nichts mehr sagen wirst?" :)
Wenn die Frau "immer das letzte Wort haben" will, kann es aber auch gut am Mann liegen. Ich glaube, Mann behält relativ oft das letzte Wort, wenn er Dinge sagt wie:
- Ich verstehe dich.
- Ich denke darüber nach.
- Es tut mir leid.
- Ich liebe dich.
Usw.

fafner, ich glaube, dass du sehr konfliktfähig bist. Was also willst du dann herausfinden? ;)
Gegenfrage: Bist du harmoniefähig?
 

Loirinha

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  • #399
Stell doch Gefühle her und zeig sie. Ohne etwas zu erwarten.

Das tue ich... diese aber im Gegenzug zu erwarten, ist schwer..
Bevor wir zusammen kamen, hatte ich absolut keine Ansprüche. Wir hätten uns endlich lange Zeit lassen können.
Was für mich schwer ist, dass Gefühle (besonders seinerseits) längst auf höchstem Niveau geäußert/gezeigt wurden und die emotionale Kälte (auch wenn einige Aussagen vermuten lassen, dass seine Pläne mit mir und die Zuneigung zu mir nicht passe sind) mich gerade regelrecht erfrieren lässt.
Ich zeige ihm, was ich fühle. Nach wie vor. Aber er geht dem regelrecht aus dem Weg. Ich kenne diese Trotzphase aus vorherigen Beziehungen und auch aus Erzählungen der Freundinnen - es handelt sich also nicht um ein rares Männerproblem, aber es nagt an der Geduld.
 

Mentalista

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  • #400
Guten Morgen. Ich sehe das mit der Liebe trotzdem anders, aber vielleicht liegt es daran, wie ich es definiere. Liebe umfasst für mich unendlich viele Facetten. Ich stimme dir aber insofern zu, dass es eine Weile dauert, bis ich zu einer Frau sage "Ich liebe dich." Dafür muss ich sie ja schon gut kennen und sehen.

Das gute Vorbild der Eltern ist keine hundertprozentige Garantie für alles. Wir alle haben Verlustängste, der eine mehr, der andere weniger. Wenn man (endlich) jemanden gefunden hat, mit dem es perfekt zu passen scheint, ist es doch naheliegend, dessen Verlust zu fürchten. Vor allem, wenn man schon die Erfahrung gemacht hat, dass einem Liebe entzogen oder man verlassen wird. Und das haben wir ja alle.
Daher glaube ich, dass wir Eigenliebe lernen müssen, was gewiss nicht so einfach ist. Und wir müssen einen Weg finden, unseren Ängsten zu begegnen und sie idealerweise aufzulösen

Klasse Zeilen!

Lorihinia was meinst du zu diesen Zeilen?
 
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Marlene

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  • #403
Das hört sich an, Loirinha, wie wenn er sich in sein Schneckenhaus zurückgezogen hat. Manche Menschen brauchen einfach mehr Zeit, um alles zu sortieren, um daraufhin wieder auf die Gefühlsebene zu kommen. Lass ihn in Ruhe, das kann ich nur raten. Dann wird er von alleine auf Dich zukommen. Du hast ihm vermittelt, was Dir die Beziehung bedeutet, mehr würde ich jetzt nicht tun. Du kannst nichts erzwingen und auch nicht Deinem Bedürfnis anpassen, wenn der Andere das gerade nicht kann.
 
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Loirinha

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  • #404
Klasse Zeilen!

Lorihinia was meinst du zu diesen Zeilen?

Natürlich hat jeder Mensch, der nicht gerade die erste Liebe heiratet, Verlustängste. Mehr oder weniger stark ausgeprägt. Gerade WENN man diesen Menschen gefunden hat, der scheinbar so perfekt zu einem passt.
Das erklärt meine extreme Reaktion auf sein Verhalten der Diskussion aus dem Weg zu gehen. Er bat um Zeit zum nachdenken, diese habe ich ihm nicht gewährt, weshalb er vermutlich zu diesen harten Maßnahmen gegriffen hat.
Nach wenigen Tagen enthob er diese Maßnahmen wieder..wahrscheinlich, weil ich ihm mehr bedeute als dieser blöde Streit. Dennoch hat sich etwas verändert..seine Art Gefühle zu zeigen und zu äußern. Diese “kalte“ Art kenne ich bereits von dem Tag, als ich seine Gefühle angezweifelt habe, obwohl er sich immer alle Mühe gab. Auch da ließ er mich an seinem Leben teilnehmen, meldete sich regelmäßig, machte zukunftsorientierte Pläne, ... aber er äußerte eben verbal keine Gefühle mehr.
So ist es auch diesmal. Er äußert Pläne (wenn auch nicht gerade für in zehn Jahren), die sich nicht auf morgen oder übermorgen beziehen, er sagt dass es schön wäre jetzt zusammen sein zu können, aber ansonsten verhält er sich neutral. Da Gefühle nicht von jetzt auf gleich verschwinden - auch nicht nach einem Streit, so heftig er auch sein mag, sollte ich eigentlich aufhören mir den Kopf zu zerbrechen (außerdem haben wir uns seit dem Streit ja auch nicht gesehen). Die genannte Verhaltensweise kenne ich von ihm und kann sie gewissermaßen verstehen (warum Gefühle äußern, wenn sie wiederholt in Frage gestellt wurden?).
Naja, abwarten und Tee trinken - und natürlich hoffen, dass nach einer persönlichen Versöhnung alles wieder in Butter ist.
Ich hoffe, wir können uns in der Woche abends treffen, aber da das nur kurz ginge, bevorzuge ich das lange Wochenende vielleicht sogar.
 
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Deleted member 20811

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  • #405
Das tue ich... diese aber im Gegenzug zu erwarten, ist schwer..
Bevor wir zusammen kamen, hatte ich absolut keine Ansprüche. Wir hätten uns endlich lange Zeit lassen können.
Was für mich schwer ist, dass Gefühle (besonders seinerseits) längst auf höchstem Niveau geäußert/gezeigt wurden und die emotionale Kälte (auch wenn einige Aussagen vermuten lassen, dass seine Pläne mit mir und die Zuneigung zu mir nicht passe sind) mich gerade regelrecht erfrieren lässt.
Ich zeige ihm, was ich fühle. Nach wie vor. Aber er geht dem regelrecht aus dem Weg. Ich kenne diese Trotzphase aus vorherigen Beziehungen und auch aus Erzählungen der Freundinnen - es handelt sich also nicht um ein rares Männerproblem, aber es nagt an der Geduld.
"Das tue ich... diese aber im Gegenzug zu erwarten, ist schwer.." Hast du das so gemeint? Oder war das ein Freud'scher Verschreiber? Erwartungen sind nicht gut für dich, weil sie oft zu Enttäuschungen führen. Und nicht gut für ihn, weil sie ihn überfordern. Du siehst doch, dass er es nicht kann. Kannst du das akzeptieren? Das wäre Liebe... Wir sind nicht in Liebesbeziehungen, um die Erwartungen der anderen zu erfüllen.

Liebe Loirinha, ich weiß, dass das alles andere als einfach ist, aber bitte versuche, ganz bei dir selbst zu bleiben! Du reagierst viel zu sehr auf das, was er tut oder nicht tut. Damit machst du dich klein, abhängig und verletzbar. (Genau genommen sind es übrigens nicht die anderen, die einen verletzen, sondern man verletzt sich immer selbst. Aber das Fass machen wir jetzt nicht auf.) Und obendrein machst du dich damit unattraktiv. Wir Männer wollen eine selbstbewusste Frau, die uns auf Augenhöhe begegnet, kein kleines Mädchen, dass uns braucht. (Sorry für die Übertreibung, sie soll nur verdeutlichen.)
Zieh bewusst eine Grenze zwischen dir und ihm. Was gehört zu dir und was ist seins? Er macht was er macht. Punkt. Warum er es tut, weißt du nicht. Wie wär's denn, wenn dir das einfach egal wäre? Er wird schon seine Gründe haben, sehr wahrscheinlich haben sie auch mit Ängsten und Befürchtungen zu tun. Seine Baustelle! Du interpretierst nicht, du hast keine Angst, du bist nicht unsicher. Du brauchst nichts, weil du dir alles selbst geben kannst.
"Ich kenne diese Trotzphase aus vorherigen Beziehungen..." Aha! Also es gibt so Tage, da finde ich alle anderen doof. Dann weiß ich, dass ich das Problem bin, nicht die anderen. Will heißen, wenn dir immer wieder das gleiche Verhalten begegnet, dann hast du selbst ein Muster, welches dich die immer gleichen (in dem Punkt!) Männer wählen, immer gleich auf diese reagieren und immer wieder das Gleiche erleben lässt. Es gibt zwei Wege für dich. Entweder es wird immer schlimmer oder du erkennst das Muster und löst es.
 
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  • #408
Das hört sich an, Loirinha, wie wenn er sich in sein Schneckenhaus zurückgezogen hat. Manche Menschen brauchen einfach mehr Zeit, um alles zu sortieren, um daraufhin wieder auf die Gefühlsebene zu kommen. Lass ihn in Ruhe, das kann ich nur raten. Dann wird er von alleine auf Dich zukommen. Du hast ihm vermittelt, was Dir die Beziehung bedeutet, mehr würde ich jetzt nicht tun. Du kannst nichts erzwingen und auch nicht Deinem Bedürfnis anpassen, wenn der Andere das gerade nicht kann.
Na toll, du drückst das mit 8 Zeilen aus, wofür ich mir die Finger wund schreibe... ;)
 
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  • #409
Natürlich hat jeder Mensch, der nicht gerade die erste Liebe heiratet, Verlustängste.

Also ich kann nur für mich selber schreiben. Woher weisst du, dass jeder Mensch... Verlustängste hat?

Das erklärt meine extreme Reaktion auf sein Verhalten der Diskussion aus dem Weg zu gehen.

Also ich kann dir nur meine Buchempfehlung noch mal ans Herz legen. In diesem Buch werden alle deine Fragen, Unsicherheiten, wieso, weshalb, warum beantwortet.

Grundlegend kann ich dir nur empfehlen, einen Mann nie hinter her zu laufen, einzufordern usw. Wie sagt man so schön... willste was gelten, mach dich selten. Es stimmt wirklich. Kennst du das Sprichtwort nicht?

Es ist zu dem extrem unsexy, wenn einem jemand hinter her läuft und die Grenzen einfach ständig überschreitet. Tausche einfach mal die Rollen, wie würdest du dich fühlen?

Und nochmal. Schau nicht so viel bei ihm, wieso er das so und so macht, sondern schau lieber bei dir, verwende deine Energie lieber daran, dein Verhalten bei solchen Situationen zu trainieren zu schulen, dass du das bekommst, was du brauchst. Denn solche Situationen werden dich dein ganzes Leben lang begleiten. Da kannst du nicht, schon gar nicht im beruflichen Bereich, immer wieder extrem reagieren.

Kann es sein, dass du so extrem reagiert, weil bei dir die Uhr inzwischen schneller tickt, so wegen Familiengründung, Mutter werden und so?
 
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Deleted member 20811

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  • #410
Natürlich hat jeder Mensch, der nicht gerade die erste Liebe heiratet, Verlustängste. Mehr oder weniger stark ausgeprägt. Gerade WENN man diesen Menschen gefunden hat, der scheinbar so perfekt zu einem passt.
Das erklärt meine extreme Reaktion auf sein Verhalten der Diskussion aus dem Weg zu gehen. Er bat um Zeit zum nachdenken, diese habe ich ihm nicht gewährt, weshalb er vermutlich zu diesen harten Maßnahmen gegriffen hat.
Nach wenigen Tagen enthob er diese Maßnahmen wieder..wahrscheinlich, weil ich ihm mehr bedeute als dieser blöde Streit. Dennoch hat sich etwas verändert..seine Art Gefühle zu zeigen und zu äußern. Diese “kalte“ Art kenne ich bereits von dem Tag, als ich seine Gefühle angezweifelt habe, obwohl er sich immer alle Mühe gab. Auch da ließ er mich an seinem Leben teilnehmen, meldete sich regelmäßig, machte zukunftsorientierte Pläne, ... aber er äußerte eben verbal keine Gefühle mehr.
So ist es auch diesmal. Er äußert Pläne (wenn auch nicht gerade für in zehn Jahren), die sich nicht auf morgen oder übermorgen beziehen, er sagt dass es schön wäre jetzt zusammen sein zu können, aber ansonsten verhält er sich neutral. Da Gefühle nicht von jetzt auf gleich verschwinden - auch nicht nach einem Streit, so heftig er auch sein mag, sollte ich eigentlich aufhören mir den Kopf zu zerbrechen (außerdem haben wir uns seit dem Streit ja auch nicht gesehen). Die genannte Verhaltensweise kenne ich von ihm und kann sie gewissermaßen verstehen (warum Gefühle äußern, wenn sie wiederholt in Frage gestellt wurden?).
Naja, abwarten und Tee trinken - und natürlich hoffen, dass nach einer persönlichen Versöhnung alles wieder in Butter ist.
Ich hoffe, wir können uns in der Woche abends treffen, aber da das nur kurz ginge, bevorzuge ich das lange Wochenende vielleicht sogar.
Ich bring mal ein Beispiel von der Arbeit. Mir begegnen manchmal Menschen, die ganz viel Bestätigung brauchen. Alles in ihrem Verhalten zielt darauf ab, dass sie von mir gelobt werden. Unglücklicherweise kann ich ihnen das aber genau in dem Moment ganz schlecht geben. Ich weiß nicht genau, woran das liegt, vermutlich daran, dass mich diese Anforderung so unter Druck setzt, dass ich gar kein ehrlich gemeintes Lob rausbringe. Und einfach Schleimen will ich halt nicht. Verstehst du, was ich meine?
Und dann kommt noch dazu, dass mich dieses Verhalten (nicht der Mensch!) eher abstößt, weil es so klein und bedürftig ist. Unattraktiv.
Wenn ihr euch trefft, dann sei mal ganz frei von Erwartungen. Geh einfach mit dem Wunsch hin, viel Positives in euer Zusammensein einzubringen und freu dich darauf. Sei offen dafür, dass wirklich alles passieren kann. Und hör auf, dich damit zu beschäftigen, was passieren soll und was nicht. Dann bist du frei von Erwartungen und Befürchtungen, völlig locker und entspannt. Und du weißt genau, dass du gerade dann unwiderstehlich bist.
 
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fafner

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  • #418
Aha, ok. Wie ist denn Dein Verhältnis zu den früheren langjährigen Partnerinnen?
 

Loirinha

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  • #420
Ich werde nun versuchen mich mit Gefühlsduseleien zurückzuhalten. Er möchte die Beziehung, daran habe ich keine Zweifel, aber er ist noch immer sehr, sehr sauer. Das merke ich. Meine Gefühlsbekundungen scheinen ihn wütend zu machen, besonders “wenn ich ihn vermisse“, weil dieses Wochenende ja eigentlich unseres gewesen wäre, wenn ich nicht sein Verhalten kritisiert und ihm Dinge unterstellt hätte.

Hoffe, ich hab's mir damit jetzt nicht endgültig versaut.