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  • #1

Alien in New York oder: planlos nach Dates

man stelle sich die klassische Situation vor: man lernt sich kennen, telefoniert und tauscht sich über diverse digitale Konversationsdienste quasi täglich aus, hört dem anderen aufmerksam zu und erzählt aus dem eigenen Leben; es kommt zum ersten Date das besser nicht laufen könnte, man trifft sich wieder (auf beiderseitigen Wunsch) und unternimmt zusammen einiges ala Konzert und Museumsbesuche, geht essen;

Stimmung:Bis daher alles gut!

Als nächstes erfolgt Einladung ihrerseits zu ihr nach Hause, der Moment der Wahrheit scheint gekommen: sie sieht atemberaubend aus, hat den Tisch des Esszimmers nach allen Regeln der Kunst hergerichtet; nach dem Essen wird auf die Couch gewechselt, Austausch erster Zärtlichkeiten.

Stimmung:Noch immer alles gut!

Sie, aus dem Nichts, nachdrücklich: Ich denke du gehst jetzt besser!

Stimmung: Absolut nicht gut aber natürlich legitim!

2,3 Tage verschämten Schweigens, dann beginnt die Kommunikation wieder von neuem; auf die Frage was denn das Problem gewesen wäre die kryptische Antwort: es läge an ihr selber...

Stimmung: Rätsel sind ok, in der Tageszeitung

Nächster Akt: nach ein paar Tagen wiederholt sich die Einladung und im wesentlichen auch die Geschehnisse.

Stimmung: Alien in New York oder: sehr, sehr planlos

Weiss einer der verehrten Foristen Rat???

Stimmung: HÄNDERINGEND, HAARE RAUFEND! :)
 
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  • #2
Vermutlich hat ihr Gefühl die Reißleine gezogen, nicht der Verstand. In so einer Situation kannst du nicht viel tun, ausser ihre Wünsche respektieren. Und das machst du wie es scheint. Vielleicht redet sie darüber oder nicht, geht es langsam an, das ist sicher nicht verkehrt. Genießt das Kennenlernen :)
 
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  • #3
Hast du sie gefragt, ob sie sich bedrängt gefühlt hat? (Glaub mir, sowas kann man nicht von außen interpretieren. Und nicht jede/r, der die eine persönliche Grenze als überschritten empfindet, kann das signalisieren. Manchmal kann man es nicht mal in der Situation sofort selbst spüren, sondern merkt es erst mit ein wenig Rückschau.)
Frag sie mal, ob das Tempo für sie stimmt.
Überlass ihr das Tempo.

Deine Schilderung klingt ja so, als würde sie dich mögen, dich an sich heranlassen, aber dann kommt es zu einer Nähe, in der sie sich nicht mehr wohlfühlen kann. Dann lass sie selbst bestimmen, wie viel Nähe möglich ist.

Aber da sie sich wieder zu sich eingeladen hat, möchte sie es ja offensichtlich wirklich mit dir versuchen.

Sieh mal so: Es ist großartig, dass sie kommunizieren kann, wenn sie sich unwohl zu fühlen beginnt. Es gibt soooo viele Menschen, die aus erlernter Höflichkeit, Konfliktscheu oder ähnlichem dann lieber über sich ergehen lassen, was dann folgt, als sich abzugrenzen. Dadurch, dass sie das kann, habt ihr eine echte Chance!
 
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  • #4
2 Möglichkeiten :

1) Du willst zu schnell zu viel (AKA "drängeln").
2) Sie hat noch "offene Enden".
 
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  • #5
3) Ihr gefällt die Art der Intimität mit dir/durch dich nicht, traut es sich aber nicht, das offen zu sagen, findet dich aber davon abgesehen nett genug, um es nochmal zu probieren und nicht-intimen Kontakt aufrecht zu halten.
4) Sie hat generelle irgendeine Art von Schwierigkeit mit Intimität und möchte soetwas privates mit dir (noch) nicht besprechen.
 
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  • #6
5) Manche Menschen brauchen nach einer langen monogamen Beziehung auch einfach Zeit sich auf einen neuen Partner einzulassen. Das spricht gar nicht gegen sie. Ich sehe da Männer sogar im Nachteil.

Vertrauen aufbauen, streicheln, kuscheln. Alles andere ergibt sich ganz bestimmt.
 
D

Deleted member 22408

  • #7
@Eiche
Bei der Dame hat es einfach nicht so wirklich gefunzt, wie Du es gerne gehabt hättest. Bei dem für sie richtigen Mann würde sie sich anders verhalten.
Gar nicht lange drumherumreden, abhaken und weiter suchen.
 
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  • #8
Frag sie mal, ob das Tempo für sie stimmt.
Überlass ihr das Tempo.
ich hab ihr das Tempo (mit vollster Absicht) überlassen; die physische Annäherung ging ja von ihr aus:
Sieh mal so: Es ist großartig, dass sie kommunizieren kann, wenn sie sich unwohl zu fühlen beginnt.
genau deswegen hab ichs auch noch nicht aufgegeben.
1) Du willst zu schnell zu viel (AKA "drängeln").
wie gesagt, das Tempo hab ich ausschließlich ihr überlassen.
Ihr gefällt die Art der Intimität mit dir/durch dich nicht, traut es sich aber nicht, das offen zu sagen, findet dich aber davon abgesehen nett genug, um es nochmal zu probieren und nicht-intimen Kontakt aufrecht zu halten.
Auch das hab ich zwischen erstem und zweiten Mal hinterfragt im Sinn von ob da irgendwas wäre dass sie abturned
Vertrauen aufbauen, streicheln, kuscheln. Alles andere ergibt sich ganz bestimmt.
das wär vorerst der Plan der ansonsten planlose Eiche :)
 
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  • #9
ich hab ihr das Tempo (mit vollster Absicht) überlassen; die physische Annäherung ging ja von ihr aus:
Ich denke, letztlich erhältst du nur dann Klärung, wenn du die doppelte Botschaft vor ihr ansprichst. Und das besser nicht in einer intimen Situation, sondern in einer "neutraleren". Vielleicht mag sie nicht drüber reden, was genau bei ihr los ist, auch das ist eine legitime Grenze, die ihr zusteht. Aber du kannst ansprechen, was bei dir durch diese Situationen passiert: Deine Verwirrung, deine Irritation, deine eigenen Erwartungen (oder die Abwesenheit selbiger - vielleicht wäre es ja eine riesige Erleichterung für sie, wenn sie hört, dass es für dich okay wäre, wenn die Hosen noch eine Weile oben blieben. Vielleicht denkt sie, du erwartest, dass es zur Annäherung kommt?).

Oder aber du hältst es wie jemand, der sich selbst den Namen "Lusche" gegeben hat:

@Eiche
Bei der Dame hat es einfach nicht so wirklich gefunzt, wie Du es gerne gehabt hättest. Bei dem für sie richtigen Mann würde sie sich anders verhalten.
Gar nicht lange drumherumreden, abhaken und weiter suchen.
Kann man machen. Würde ich halt nicht tun.
 
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  • #11
Ich denke, letztlich erhältst du nur dann Klärung, wenn du die doppelte Botschaft vor ihr ansprichst. Und das besser nicht in einer intimen Situation, sondern in einer "neutraleren". Vielleicht mag sie nicht drüber reden, was genau bei ihr los ist, auch das ist eine legitime Grenze, die ihr zusteht. Aber du kannst ansprechen, was bei dir durch diese Situationen passiert: Deine Verwirrung, deine Irritation, deine eigenen Erwartungen (oder die Abwesenheit selbiger - vielleicht wäre es ja eine riesige Erleichterung für sie, wenn sie hört, dass es für dich okay wäre, wenn die Hosen noch eine Weile oben blieben. Vielleicht denkt sie, du erwartest, dass es zur Annäherung kommt?).
Ich danke dir, so in etwa ist mir das auch vorgeschwebt :)
Fühl dich geherzt!
 
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  • #14
Könntest du dir vorstellen, dass du mit ihr gemeinsam einen Kompromiss in Bezug auf Nähe und Distanz findest, nachdem sie "abgebrochen" hat.
Also, dass du ihr klar sagst, dass du jederzeit gehst, wenn sie es will, aber gerne ausprobieren möchtest, ob es auch möglich wäre, auf Distanz zu gehen ohne gleich gehen zu müssen. Zum Beispiel wieder zurück an den Esstisch setzen.
 
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  • #15
6) Sie weiß nicht, was Sie will und wo Sie steht ... Ich könnte wetten, dass Du der erste Mann seit langem bei Ihr bist! Sie empfindet ... keine Nähe zur Dir, sondern die Begierde. Sie genießt es ... Wie schauts in der Öffentlichkeit aus?
Verhält Sie sich hier anders, würde ich den Kontakt abbrechen ...
 
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