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  • #76
Du meinst, die Idee, dass man sich während des Fragenbeantwortens verliebt? Ich dachte, das wäre sowieso nur eine Marketingstrategie, um die Fragen besser in Umlauf zu bringen. ;) Oder glaubt da jemand daran?
Jetzt nimm mir nicht die letzten Illusionen -- das ist doch wenigstens was handliches, klar abarbeitbares. :)
Ich könnt' mir denken, dass es deswegen auch @Synergie interessiert, die scheint mir auch so eine klare und strukturierte Herangehensweise zu bevorzugen.
 
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  • #77
Ich finde den Fragebogen schon cool, aber einige der Fragen wären mir im Rahmen der ersten Dates tatsächlich zu intim.
In einer frischen Beziehung würde ich die Fragen durchgehen, wenn mein Partner das auch wollte.

Ohne diese Fragen zu kennen, war das Kennenlernen einer mir heute sehr nahestehenden Person übrigens tatsächlich durch ein Ausfragen geprägt.
Wir stellten uns jeden Tag abwechselnd zehn Fragen (von oberflächlich/bescheuert bis tiefsinnig/sehr intim war da alles bei), die dann zuerst die gefragte Person und im Anschluss man selbst beantwortete. Der Austausch dazu war sehr spannend und wenn ich so überlege, hat das unsere Beziehung doch recht schnell voranschreiten lassen...ich denke gerne daran zurück :)

Danke für den Thread, vielleicht werde ich die Fragen tatsächlich mal einsetzen.
 
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  • #79
Sehe ich genau so.
Und wenn der Tag komplett vorhersehbar wäre, dann wäre er für mich schon nicht perfekt. Von daher könnte ich keinen perfekten Tag beschreiben.
Doooch. Der Tag, an dem ich dem
Mann begegne, in den ich mich für den Rest meines Lebens verliebe und der sich gleichermaßen in mich verliebt.
Dieser Tag dürfte minutiös durchgetaktet sein und meinetwegen einen Ausflug auf einem Kutter nach Helgoland bei Windstärke 8 enthalten. An meiner Bewertung würde das nix ändern :)...
 
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  • #80
Viele der Antworten - wenn man sie aufrichtig gibt - sagen eine Menge über die Persönlichkeit desjenigen aus, der sich diesen Fragen stellt. Man sieht ja schon hier, wie unterschiedlich und auch kreativ die Antworten ausfallen.
Mir gefällt es, aufrichtig mit jemandem zu reden, den ich sehr mag. Wie weit man das tun wird, entwickelt sich im Dialog.
Wenn einem der beiden der Kram zu persönlich wird, werden die restlichen Fragen eben in die Tonne gekloppt oder man beantwortet sie paradox, kreativ, was einem halt gerade so durchs Hirn schießt...
 

rac

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  • #82
Frage 6 finde ich extrem kniffelig. :eek:
6. Wenn es Dir möglich wäre, bis zu dem Alter von 90 Jahren zu leben, und Du ab dem Alter von 30 entweder den Körper oder den Geist eines 30-Jährigen für die letzten 60 Jahre Deines Lebens behalten könntest: Was von beiden würdest Du wählen?
Die ist easy, ganz klar der Körper. Der Geist verschwindet ja nicht, aber der Körper baut bekanntlich über die Jahre ab;)
 
H

Hafensänger

  • #84
Frage 6 finde ich extrem kniffelig. :eek:
6. Wenn es Dir möglich wäre, bis zu dem Alter von 90 Jahren zu leben, und Du ab dem Alter von 30 entweder den Körper oder den Geist eines 30-Jährigen für die letzten 60 Jahre Deines Lebens behalten könntest: Was von beiden würdest Du wählen?
Das verstehe ich eindeutig anders. Mir ist der 30-jährige Geist in seiner Leistungsfähig interessanter. Der Geist bleibt nur in seiner Leistungsfähigkeit 30-jährig, das schließt weitere Entwicklung, Erfahrungen in keinster Weise aus, ganz im Gegenteil.
 
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  • #85
Das verstehe ich eindeutig anders. Mir ist der 30-jährige Geist in seiner Leistungsfähig interessanter. Der Geist bleibt nur in seiner Leistungsfähigkeit 30-jährig, das schließt weitere Entwicklung, Erfahrungen in keinster Weise aus, ganz im Gegenteil.
Deswegen ist die Frage ja auch so tricky. Weil es hier auch darum geht, zu bewerten, welche Auffassungen man von Körper und Geist hat.

Du verstehst es so, dass ein 30 Jahre alter Geist noch genügend "Hirnleistung" hat bzw. er diese "Hirnleistung" über die nächsten 60 Jahre bis zum Alter von 90 beibehält. Also es nicht ausschließt, dass hier neue Ideen, Erfahrungen und Entwicklungen hinzukommen.
 
H

Hafensänger

  • #86
Du verstehst es so, dass ein 30 Jahre alter Geist noch genügend "Hirnleistung" hat bzw. er diese "Hirnleistung" über die nächsten 60 Jahre bis zum Alter von 90 beibehält. Also es nicht ausschließt, dass hier neue Ideen, Erfahrungen und Entwicklungen hinzukommen.
Selbstverständlich! Sowohl der Körper als auch der Geist eines 30-jährigen sind Zustandsbeschreibungen bestmöglichen Potenzials und bedeuten nicht Stillstand oder Ende einer körperlichen/geistigen Entwicklung. Es befindet lediglich, dass das eine oder das andere altert, besser, nicht altert. Ich frage mich eher, wie man auf geistigen Stillstand kommt, sodass man im Grunde nur noch den 30-jährigen Körper als Option wählen kann. ^^
Ich habe einen ziemlich bewussten Eindruck von meinem Geist mit anfang, mitte 20, den fand ich zwar am Rande des Unerträglichen, erinnere mich aber gerne daran zurück. Das ist schon ein sehr deutlicher Unterschied in der intellektuellen Leistungsfähigkeit - deren Verlust später mit Erfahrung/Wissen kompensiert wird.
Das ist ambivalent, denn stumpf nach Intelligenztest schließe ich mit höherem Alter erstaunlicherweise besser ab - aus welchen Gründen auch immer - nehme für mich aber schon in Anspruch geistig rege zu sein und denke schon, Intelligenz ist trainierbar.
Um auf die Ursprungsfrage nach Geist oder Körper zurückzukommen, was helfen im Bizeps die 100.000 Volt, wenn in der Hirnbüchs das Lämpchen nicht brennt. ^^
 
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  • #87
Um auf die Ursprungsfrage nach Geist oder Körper zurückzukommen, was helfen im Bizeps die 100.000 Volt, wenn in der Hirnbüchs das Lämpchen nicht brennt. ^^
Wie gut, dass wir solche Entscheidungen nicht treffen müssen.
Oder doch?
Verbringe ich meine Lebenszeit damit, meinen Köper zu stählern oder meinen Geist zu erweitern? Denn das war wohl die Frage hinter der Frage.
Geist oder Körper?
Die meisten wählen beides. Denn leben wir ja in einer Hochleistungs-perfektions-Gesellschaft.
Frei nach dem Motto "Ich will alles - und nicht weniger".
Und so schuften sie für die Hochleistung.
Und vergessen dabei das "Zeit" das höchste Lebensgut ist.
 
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Hafensänger

  • #88
Die meisten wählen beides. Denn leben wir ja in einer Hochleistungs-perfektions-Gesellschaft.
Die Hochleistungsgesellschaft würde ich gar nicht mal so sehen. So ein gesunder Kompromiss aus Körper und Geist ist schon nichts Schlechtes. Glücklich sind die, die das vereinen können. Bei der Frage sollte sich ja für das Eine oder das Andere entschieden werden.
 
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  • #89
Die Glücklich sind die, die das vereinen können.
Genau.
Bei der Frage sollte sich ja für das Eine oder das Andere entschieden werden.
Und deswegen fällt die Entscheidung schwer.

Eine Frage die auf Irrwege führt. Wenn denn nicht das Gegenüber gut formuliert und Auswege aufzeigt. :)
Also ist es gar nicht die Beantwortung der Frage.
 
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Hafensänger

  • #90
Eine Frage die auf Irrwege führt. Wenn denn nicht das Gegenüber gut formuliert und Auswege aufzeigt. :)
Also ist es gar nicht die Beantwortung der Frage.
Na ja, ich denke oft, verbale Kommunikation ist ein schwieriges Geschäft. So auch hier, nämlich den 30-jährigen Geist mit Stillstand zu interpretieren und nicht mit dessen Leistungsfähigkeit. Es ist also eher ein Mangel im Ausdruck der Frage, wenn die im Grunde simple Frage nach Präferenz von Körper oder Geist so missinterpretiert wird. Ich bin übrigens auch erst auf die Stillstandsnummer aufgesprungen. ^^