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  • #286
Ok. Es las sich so, als würdest du Sucht und andere Psy-Erkrankungen unter mutmaßlich herbeigeführt zusammenfassen wollen.

Was verstehst du dann unter mutmaßlich herbeigeführte Erkrankungen?
Das ist es ja gerade, erst als @IMHO davon geschrieben hat, bin ich überhaupt zu dem Gedanken gekommen. So wie er sagte, dass jemand bewusst die notwendigen Medikamente nicht einnimmt, um den Krankheitsverlauf zu mildern oder etwas aufzuhalten. Oder nicht zu notwendigen Behandlungen erscheint, oder weiterhin exzessiv raucht, obwohl der Arzt es strengstens verboten hat. Das wäre problematisch und kann sicher einen Zündstoff geben und mit der Zeit auch eine gute Beziehung kaputt machen. Nein, an solche Möglichkeiten habe ich nicht gedacht.
Aber gerade in solchen Fällen, wäre das Ende nicht durch die Erkrankung selbst ausgelöst, sondern durch den Umgang damit. Denn jemanden nicht zwingen zu wollen seine Medikamente einzunehmen oder das Rauchen aufzugeben ist was anderes als zu sagen ich gehe, weil du krank bist und ich mich nicht kümmern möchte.
 
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  • #288
Da gebe ich dir absolut recht. Und Joyclub scheint demnach auch eine Plattform zu sein für Menschen die primär danach suchen. Das ist absolut OK.
Alles ist OK, wenn beide damit einverstanden sind. Nur befinden wir uns hier auf einer Plattform, die NICHT gegründet wurde um primär sexuelle Vorlieben auszutauschen, bzw. auszuleben. Hier treffen sich Menschen, die eine - ich sag jetzt mal "klassische" Partnerschaft wünschen, suchen wie auch immer. Wenn man natürlich außergewöhnliche sexuelle Vorlieben teilen möchte und schnell Erfolg haben möchte, ist diese Plattform eher weniger dafür geeignet. Deshalb gibt es ja unterschiedliche Angebote im Netz.
Ja ich denke da hast du recht, die Unterschiede der online Börsen sind nicht von der Hand zu weisen. Warum schaue ich dann auch hier? Meine Erfahrung auf der genannten anderen Plattform war im Bezug auf beziehung auch nicht sehr erfolgreich. Zwar suchen das dort auch viele, aber ich gerate immer an Freundschaften plus. Daher schaue ich auch mal auf parship. Zudem hatte ich durch parship schon mal eine Beziehung
 
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  • #289
Nein, selbstverständlich nicht - äh, warum nochmal nicht?
Man(n) das "einfach nicht macht"? Es sich "nicht gehört"?
Ab wieviel Jahren Beziehung nochmal "schickt sich das nicht mehr"?
Ein Jahr zusammen, und zack! durch Krankheit kein Sex mehr möglich. Tja, einfach Pech gehabt, lieber Mann/liebe Frau - seht zu, wie ihr die nächsten
30-50 Jahre zurecht kommt. (...und untersteht euch, euch das, was ihr glaubt zu vermissen, woanders zu holen.......)

Heutzutage "darf man" sich aufgrund aller möglicher Gründe trennen. Aber bloß nicht, wenn der andere krank wird/geworden ist. Und das in Zeiten, in denen mehr denn je die eigene Zufriedenheit und Selbstfürsorge propagiert wird. Ist halt einfach Pech für den einen, wenn der Partner schwerer erkrankt - und somit gibt es dann unter Umständen zwei Menschen, die unglücklich sind. Der/die Kranke - und ein Partner, der sich möglicherweise moralisch verpflichtet fühlt, weiterhin in einer Beziehung zu verharren, in denen eine der diversen "Säulen einer Partnerschaft" fehlt. Man wird an anderer Stelle nicht müde zu betonen, wie wichtig Sex in der Partnerschaft ist. Fällt dieser weg, gilt als oberflächlich, wer sich aufgrund dessen trennt.

Oder "darf man" sich generell nicht von jemandem trennen, der krank wird/geworden ist - völlig unabhängig von fehlendem Sex? Womöglich, weil der Aufwand der Pflege den eigenen Willen oder die eigenen Möglichkeiten übersteigt?

Im Übrigen soll es sogar gehandicapte Menschen geben, die ihren Partner sogar dazu drängen, dessen Leben so "normal" wie möglich zu gestalten (incl. eines erfüllenden Sexlebens).

Danke für die Wünsche, das hoffe ich für mich auch. Sollte es mich treffen, würde ich das unter "persönliches Pech" verbuchen - und auf keinen Fall erwarten, dass meine Partnerin weiterhin für mich da wäre bzw. sorgen würde. Sollte ich den Eindruck gewinnen (so ich denn in der Lage wäre dies zu erkennen), dass meine Partnerin durch das weitere Zusammensein mit mir unglücklich wäre, oder mich zumindest als "Last" empfinden würde, wäre ich der Erste, der ihr eine Trennung ohne moralische Bedenken erleichtern würde.
@Syni, das war im Grunde der Beitrag, auf den ich reagiert habe.
@IMHO, du wolltest wissen wo es um Egoismus ging? Hier unter anderem...
 
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  • #290
Naja, es kommt ja darauf an wie ich es einbaue? Bei Dinge die mir wichtig sind als Antwort guter sex zu schreiben, finde ich jetzt nicht unter der Gürtellinie. Ist halt die nur Wahrheit, und so findet sich eher jemand mit gleicher Vorliebe. Auf joyclub zum Beispiel gibt man sogar die Neigung an, hat durchaus Vorteile. In wievielerlei Partnerschaft Zen werden Fantasien nicht ausgelebt, weil keiner sich traut darüber zu sprechen? Und was das swingen und Filme angeht. Natürlich schreibe ich das mit dem swingen nicht ins Profil, auch weil es kein muss für mich ist. Ich kann mit der richtigen Partnerin auch Monogam leben, hatte halt nur Lust das eine Zeitangabe auszuleben. Das Filmen war aus dem selben Grund, neugierig!!! War interessant, brauche ich aber nicht. Und jeder der mal Pornos schaut sollte sich daran nicht anstoßen, immerhin konsumiert er sie ja (-:
Und man darf auch nicht alles schwarz weiß sehen, ich habe nich nie versucht ein parship Date danach ins Bett zu bekommen. Das ist ein absolutes no go. Ich rede auch nicht über sex. Ich trenne das, wenn in mal im Club bin( was selten ist), dann wollen die Damen dort das gleiche wie ich, wenn ich online Date dann geht es um eine ernsthafte Partnerschaft und sex
Und sorry für die Schreibfehler, Autokorrektur und ich stehen auf Kriegsfuß, :(besonders über Mobil Telefon. Gelobe aber für zukünftige Beiträge Besserung :rolleyes:
 
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  • #291
Naja, es kommt ja darauf an wie ich es einbaue?
Nö, egal wo es eingebaut ist, ich will im Profil nix von Sex lesen......
Generell nicht.

Dass keiner schlechten Sex will, davon gehe ich mal grundsätzlich aus. Schreiben kann man viel. Und jeder hat wohl seine eigenen Vorstellungen, was guter Sex so ist. Insofern finde ich Pauschalhinweise darauf lässlich. Du machst es halt so, wie es für Dich richtig ist. Das wird dann sicher die für Dich passenden Frauen ansprechen.... Also alles okay.... ;)
 
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Deleted member 21128

  • #293
Alle,...
...treffen eine bewusste Entscheidung dies zu tun.
Entweder, weil sie es selbst so wollen, oder weil sie sich einen Mann geangelt haben, der sie nicht hinreichend unterstützt, um (annähernd) vollzeit arbeiten gehen zu können.
Ja, eine bewusste Entscheidung, aber meist keine durchdachte. Das Problem ist ja, dass die beiden zu dem Zeitpunkt davon ausgehen, dass sie sich nie trennen. Und wenn, dann wird er sich schon fair verhalten. Von wegen!
Meines Erachtens müsste man junge Paare bereits zum Zeitpunkt dieser Entscheidung dazu bringen, den Trennungsfall zu regeln.
Meiner Tochter bringe ich das bei, mal schauen. :)
 
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  • #295
Alle,...
...treffen eine bewusste Entscheidung dies zu tun.
Entweder, weil sie es selbst so wollen, oder weil sie sich einen Mann geangelt haben, der sie nicht hinreichend unterstützt, um (annähernd) vollzeit arbeiten gehen zu können.
Natürlich kann ich nicht von mir auf alle schließen, aber ja, wir waren uns beide einig, dass unsere Kinder in den ersten Lebensjahren nicht fremdbetreut werden sollen. Dass er daheim bleibt, stand nie zur Debatte, weil er durch seine Schichtzulagen mehr verdient hatte, bzw. ich bin wohl noch die sogenannte alte Schule und fand das ganz selbstverständlich. Zum Glück habe ich meinen Job seit der Ausbildung und kann jederzeit Vollzeit arbeiten. Nur meinen zweiten Abschluss konnte ich nicht fertig machen. Abhängig von meinem Ex bin ich nicht. Das Leben im Rentenalter sehe ich als problematisch, da plötzlich ohne Eigentum.

Ich habe nun mal das Glück in einer intakten Familie aufgewachsen zu sein und findees nach wie vor erstrebenswert, sobald man sich für eine Familie und Kinder entscheidet , und ja, gemeinsam. Bis dahin kann jeder sich austoben wie er will. Ich selbst bin unendlich traurig darüber, dass alle meine Kinder nicht in einer vollständigen Familie groß werden dürfen, meit einem Vater, der auch im Alltag anwesend ist und die Verantwortung mitträgt in vollem Umfang.
Wie gesagt, am Anfang steht man immer zu zweit mit der Entscheidung da und denkt man wird zusammen alt. Aber des Ende sieht oft anders aus und plötzlich steht man allein da, ohne mitentscheiden zu dürfen.
 
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  • #296
Der Mann dagegen hat keine beruflichen Einbusse hingenommen, er hat Kinder, musste nicht zu Hause bleiben, um sie zu betreuen, hat die Hausarbeit seiner Frau in Anspruch genommen, hat womöglich ein Haus, das nur ihm gehört, ist gesund und kann trotzt seinem Alter (Ü50 zum Beispiel) locker eine neue Partnerin finden, da hier in der Regel der Frauenüberschuss herrscht, die Kinder der kranken Frau überlassen, sie nur zwei Mal im Monat an den Wochenenden bespaßen und die sonstige Zeit mit seiner neuen Freundin das Leben zu zweit genießen, ohne Verantwortung und Verpflichtungen.
Männer sind also im Falle von Trennungen fast ausnahmslos "die großen Gewinner"? Wenn die Beziehung/Ehe längere Zeit angedauert hat und sie zusätzlich pflegebedürftig ist, hat sie ganz andere Versorgungsansprüche gegen den Ex. Würde die Entscheidung zur Trennung denn anders bewertet, wenn der Verlassende die/den Verlassene(n) finanziell "großzügig" abfinden/unterstützen würde?
Und wenn er sich nicht dumm anstellt, ist sie um einige Jahre jünger und pflegt ihn, wenn es soweit ist.
Auch er hat keine "Garantie", dass dem so sein wird.
Hätte die kranke Ehefrau gewusst, dass es so kommen würde, würde sie vermutlich niemals die Entscheidung treffen eine Familie mit so einem Mann zu gründen. Aber wenn man jung und verliebt ist, an das Gute und an das Eheversprechen glaubt........
Wenn man immer schon vorher wüsste, was später passiert, würden sehr viele Entscheidungen nicht, oder zumindest in anderer Weise getroffen.

Nichtsdestotrotz bleibe ich bei meiner Meinung, dass es niemand anderem zusteht, mit dem Finger auf einen Menschen zu zeigen, der sich (aufgrund welcher Gründe und in welcher Situation auch immer) von jemand anderem trennt. Diese Entscheidung sollte dieser Mensch für sich alleine treffen - und letztlich auch vor seinem eigenen Gewissen (nicht dem anderer Menschen) verantworten.
 
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  • #297
Genau, und selbst nachdem ich schon mehrfach auf die Fresse gefallen bin (wie unromatisch), ist das für mich die Grundlage einer Partnerschaft.
Du projizierst jedoch offensichtlich deine eigenen "Wertevorstellungen" durch deine Erwartungen auf den Partner. Ist das sinnvoll, oder läuft man Gefahr, dass entsprechende Enttäuschungen später auftreten können - und man "aus allen Wolken fällt"?

Sollen zu Zeiten der Partnerfindung doch die Ansprüche an potenzielle Partner möglichst niedrig gehalten werden, um eine Passung zu erleichtern/ermöglichen, steigt die Erwartungshaltung ganz offensichtlich bei bestehender Beziehung überproportional an.
 
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  • #298
Gut, ich ging bisher von einer körperlichen Beeinträchtigung/Krankheit aus.
War ja auch der Ausgangspunkt. Aber nochmal:
Liegt der Unterschied in der Bewertung einer Trennung durch Verlassen eines erkrankten Partners (im Gegensatz zu einer Trennung aufgrund anderer Differenzen) in dem Umstand der vermeintlichen "Schuldlosigkeit" der/des Erkrankten begründet?
 
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  • #299
Komisch , dass gerade die Alleinerziehenden immer mehr von Armut bedroht sind, und das schon ohne krank zu sein.
Ja, weil der Gesetzgeber immer noch nicht hart genug gegen den/die Besserverdienende(n) durchgreift und die entsprechenden Unterhaltszahlungen gerichtlich durchsetzt. Zu viele (vor allem) Männer "drücken sich" mit Hilfe diverser "Tricks" vor den zu leistenden Zahlungen.
Hinzu kommt allerdings auch, dass das Sorgerecht bei vorhandenen Kindern in den meisten Fällen den jeweiligen Müttern (auf eigenes Bestreben) zugesprochen wird. Somit wird das Ausüben einer beruflichen Tätigkeit ohnehin schon stark eingeschränkt.
 
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  • #300
Aus eigener Erfahrung muss ich sagen bei Suchterkrankungen und den damit fuer verbundenen Leiden auch fuer den Partner und dem damit verbundenen Abhandenkommen der Liebe bin ich auch raus.
Das heißt, du bewertest eine Suchterkrankung anders als andere Erkrankungen? Möglicherweise als "selbstverschuldet"? Und diese "legitimiert" dich moralisch also eher zu einer Trennung ohne Schuldgefühle?