Magge

User
Beiträge
69
  • #271
Naja, es kommt ja darauf an wie ich es einbaue? Bei Dinge die mir wichtig sind als Antwort guter sex zu schreiben, finde ich jetzt nicht unter der Gürtellinie. Ist halt die nur Wahrheit, und so findet sich eher jemand mit gleicher Vorliebe. Auf joyclub zum Beispiel gibt man sogar die Neigung an, hat durchaus Vorteile. In wievielerlei Partnerschaft Zen werden Fantasien nicht ausgelebt, weil keiner sich traut darüber zu sprechen? Und was das swingen und Filme angeht. Natürlich schreibe ich das mit dem swingen nicht ins Profil, auch weil es kein muss für mich ist. Ich kann mit der richtigen Partnerin auch Monogam leben, hatte halt nur Lust das eine Zeitangabe auszuleben. Das Filmen war aus dem selben Grund, neugierig!!! War interessant, brauche ich aber nicht. Und jeder der mal Pornos schaut sollte sich daran nicht anstoßen, immerhin konsumiert er sie ja (-:
Und man darf auch nicht alles schwarz weiß sehen, ich habe nich nie versucht ein parship Date danach ins Bett zu bekommen. Das ist ein absolutes no go. Ich rede auch nicht über sex. Ich trenne das, wenn in mal im Club bin( was selten ist), dann wollen die Damen dort das gleiche wie ich, wenn ich online Date dann geht es um eine ernsthafte Partnerschaft und sex

Da gebe ich dir absolut recht. Und Joyclub scheint demnach auch eine Plattform zu sein für Menschen die primär danach suchen. Das ist absolut OK.
Alles ist OK, wenn beide damit einverstanden sind. Nur befinden wir uns hier auf einer Plattform, die NICHT gegründet wurde um primär sexuelle Vorlieben auszutauschen, bzw. auszuleben. Hier treffen sich Menschen, die eine - ich sag jetzt mal "klassische" Partnerschaft wünschen, suchen wie auch immer. Wenn man natürlich außergewöhnliche sexuelle Vorlieben teilen möchte und schnell Erfolg haben möchte, ist diese Plattform eher weniger dafür geeignet. Deshalb gibt es ja unterschiedliche Angebote im Netz.
 

IMHO

User
Beiträge
14.304
  • #272
Ich schon, man denke an eine Frau, die natürlich im gegenseitigen Einvernehmen, den größten Teil ihres Erwachsenenlebens den Kindern, dem Haushalt und nicht zuletzt ihrem Mann gewidmet hatte, keine Arbeit hat oder eine Teilzeitstelle von mir aus, und dann plötzlich erkrankt.
"Gegenseitiges Einvernehmen" bedeutet für mich, dass sie auch für sich selbst so entschieden hat - und nicht gezwungen wurde.
Wäre es fair sie dann allein zu lassen, krank, ohne Mittel, ohne Hilfe?
Was bedeutet denn fair in diesem Zusammenhang? Ohne Mittel, ohne Hilfe? Klingt so, als ob die Frau schutzlos unter einer Brücke aus dem fahrenden Auto geworfen und ihrem Schicksal überlassen würde. In solch einem Fall hat ein Partner ganz andere Ansprüche gegenüber dem/der Ex, was Versorgungsleistungen betrifft.
Ausgedient, aussortiert, der Mann sucht sich eine andere, die seine Bedürfnissse erfüllen kann, mit der er uneingeschränkt Spaß haben und das Leben genießen kann, alles nur damit es ihm gut geht, weil es ja angeblich seine Pflicht wäre, sich nur um sich selbst zu kümmern.
Ja, genau, "in die Ecke geworfen, wie einen nutzlosen, dreckigen Putzlappen". Und der Mann "nimmt sich mal eben 'ne Jüngere", kauft sich ein superteures Sportcoupe und braust mit der "neuen Schnalle" durch Monaco und St. Tropez. Es leben die Klischees. Etwas weniger Emotionalität täte sicherlich gut.
Ist Egoismus und Verantwortungslosigkeit in der heutigen Zeit etwa lobenswert?
Das hat hier bis dato niemand geschrieben. Ich glaube nur gelesen zu haben, dass das Recht eigene Entscheidungen treffen zu dürfen, unangetastet bleiben sollte. ;)
 

IMHO

User
Beiträge
14.304
  • #273
Also wenn ich mit jemandem, den ich liebe, eine Beziehung führe, dann bleibt diese Beziehung auch im Krankheitsfall bestehen, mein Partner kann sich komplett auf mich verlassen und ja, das selbe erwarte ich von ihm.
Das bedeutet, dass du deine eigene Haltung in puncto Verantwortung auf den Partner projizierst - und letztlich deine eigenen Handlungen auch von ihm erwartest.
Eine andere Möglichkeit besteht im Grunde gar nicht, denn, wenn ich die Beziehung nicht mehr führen möchte, muss der Partner nicht erst krank werden, damit ich ihn verlassen kann. Die Beziehung ist quasi schon vorher zu Ende. Wenn die Liebe plötzlich weg ist, sobald der Partner erkrankt, dann war es keine Liebe.
Und wenn die Liebe plötzlich weg ist, weil der Partner nur noch "nervt"?

Geht es bei der Unterscheidung hinsichtlich "erkranken" und hilfsbedürftig werden vor allem um den Aspekt der vermeintlichen "Schuldlosigkeit" ("er/sie kann ja nichts dafür")? Und wie würde es sich verhalten, wenn die Krankheit mehr oder weniger schuldhaft herbeigeführt wurde (also z.B. Handeln entgegen ärztlichen Rats, oder auch Weigerung der Anwendung von krankheitsvermeidenden- oder lindernden Maßnahmen)?
 
  • Like
Reactions: Femail-Me and Morgenrot
D

Deleted member 25040

Gast
  • #274
"In guten, wie in schlechten Zeiten."

Wieviel Wert misst man dem bei(?)
Wie Ernst nimmt man sich selbst und seine eigenen Versprechen(?)

Oder heißt es doch "So lange die Schmetterlinge flattern."(?)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • Like
Reactions: Deleted member 21128, Morgenrot, Magneto73 und ein anderer User

Megara

User
Beiträge
13.248
  • #275
  • Like
Reactions: Femail-Me

Morgenrot

User
Beiträge
664
  • #276
"Gegenseitiges Einvernehmen" bedeutet für mich, dass sie auch für sich selbst so entschieden hat - und nicht gezwungen wurde.
Sie hätte es sicherlich so nicht entscheiden können, wenn sie die Möglichkeit dazu nicht hätte: Alleinstehend und wenig Einkommen zum Beispiel. Für eine Ehe bedarf es immer noch zwei Personen, die ja zueinander sagen, diese Entscheidung treffen sie zusammen. Die Entscheidung für Trennung/Scheidung trifft in der Regel immer die eine Person und die andere muss alles, was folgt mittragen, egal ob sie es will oder nicht. Das ist ja das Blöde daran :( Und um so trauriger ist es, wenn diese Person dann krank und mittellos da steht. Einen Neuanfang kann es für sie kaum noch geben. Angenommen es ist die Frau. Der Mann dagegen hat keine beruflichen Einbusse hingenommen, er hat Kinder, musste nicht zu Hause bleiben, um sie zu betreuen, hat die Hausarbeit seiner Frau in Anspruch genommen, hat womöglich ein Haus, das nur ihm gehört, ist gesund und kann trotzt seinem Alter (Ü50 zum Beispiel) locker eine neue Partnerin finden, da hier in der Regel der Frauenüberschuss herrscht, die Kinder der kranken Frau überlassen, sie nur zwei Mal im Monat an den Wochenenden bespaßen und die sonstige Zeit mit seiner neuen Freundin das Leben zu zweit genießen, ohne Verantwortung und Verpflichtungen. Und wenn er sich nicht dumm anstellt, ist sie um einige Jahre jünger und pflegt ihn, wenn es soweit ist. Hätte die kranke Ehefrau gewusst, dass es so kommen würde, würde sie vermutlich niemals die Entscheidung treffen eine Familie mit so einem Mann zu gründen. Aber wenn man jung und verliebt ist, an das Gute und an das Eheversprechen glaubt........

Andersrum kann ein solches Szenario nicht ablaufen, da Männer, die drei Jahre oder länger zu Hause bleiben und Kinder betreuen, eher selten sind (ich rede nicht von 8 Wochen Elternzeit, die inzwischen immer beliebter wird, wenn der AG mitmacht). Auch kommt es selten vor, dass Frauen ihre Partner wegen der Krankheit verlassen, glaube ich zumindest.
 
  • Like
Reactions: Deleted member 21128 and Mentalista

Morgenrot

User
Beiträge
664
  • #277
"In guten, wie in schlechten Zeiten."

Wieviel Wert misst man dem bei(?)
Wie Ernst nimmt man sich selbst und seine eigenen Versprechen(?)

Oder heißt es doch "So lange die Schmetterlinge flattern."(?)

Genau, und selbst nachdem ich schon mehrfach auf die Fresse gefallen bin (wie unromatisch), ist das für mich die Grundlage einer Partnerschaft.
 
  • Like
Reactions: Anthara, Deleted member 21128 and Femail-Me

Morgenrot

User
Beiträge
664
  • #278
Was bedeutet denn fair in diesem Zusammenhang? Ohne Mittel, ohne Hilfe? Klingt so, als ob die Frau schutzlos unter einer Brücke aus dem fahrenden Auto geworfen und ihrem Schicksal überlassen würde. In solch einem Fall hat ein Partner ganz andere Ansprüche gegenüber dem/der Ex, was Versorgungsleistungen betrifft.
Komisch , dass gerade die Alleinerziehenden immer mehr von Armut bedroht sind, und das schon ohne krank zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: Deleted member 21128 and Mentalista

Morgenrot

User
Beiträge
664
  • #279
Das bedeutet, dass du deine eigene Haltung in puncto Verantwortung auf den Partner projizierst - und letztlich deine eigenen Handlungen auch von ihm erwartest.

Und wenn die Liebe plötzlich weg ist, weil der Partner nur noch "nervt"?

Geht es bei der Unterscheidung hinsichtlich "erkranken" und hilfsbedürftig werden vor allem um den Aspekt der vermeintlichen "Schuldlosigkeit" ("er/sie kann ja nichts dafür")? Und wie würde es sich verhalten, wenn die Krankheit mehr oder weniger schuldhaft herbeigeführt wurde (also z.B. Handeln entgegen ärztlichen Rats, oder auch Weigerung der Anwendung von krankheitsvermeidenden- oder lindernden Maßnahmen)?
Ich projiziere nicht, ich gehe lediglich davon aus, dass mein Partner mein Partner ist und nicht ein netter Junge von nebenan, mit dem ich ab und zu in die Kiste steige und der es nicht mehr möchte, sobald ich irgendwie beinträchtigt bin. In dem Fall würde ich nichts anderes erwarten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: Deleted member 25040 and Femail-Me

Morgenrot

User
Beiträge
664
  • #280
Und wenn die Liebe plötzlich weg ist, weil der Partner nur noch "nervt"?

Geht es bei der Unterscheidung hinsichtlich "erkranken" und hilfsbedürftig werden vor allem um den Aspekt der vermeintlichen "Schuldlosigkeit" ("er/sie kann ja nichts dafür")? Und wie würde es sich verhalten, wenn die Krankheit mehr oder weniger schuldhaft herbeigeführt wurde (also z.B. Handeln entgegen ärztlichen Rats, oder auch Weigerung der Anwendung von krankheitsvermeidenden- oder lindernden Maßnahmen)?
Gut, ich ging bisher von einer körperlichen Beeinträchtigung/Krankheit aus. Eine Suchterkrankung wäre ein anderes Thema. Auch gravierende psychischen Störungen habe ich bei meinen Ausführungen nicht bedacht. Ich meine ursprüngliche ging es doch darum, dass kein Sex aufgrund der Erkrankung möglich wäre. Mutmaßlich herbeigeführte Erkrankung - keine Ahnung , kenne ich so nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Femail-Me

User
Beiträge
1.423
  • #282
Und wenn die Liebe plötzlich weg ist, weil der Partner nur noch "nervt"?

Geht es bei der Unterscheidung hinsichtlich "erkranken" und hilfsbedürftig werden vor allem um den Aspekt der vermeintlichen "Schuldlosigkeit" ("er/sie kann ja nichts dafür")? Und wie würde es sich verhalten, wenn die Krankheit mehr oder weniger schuldhaft herbeigeführt wurde (also z.B. Handeln entgegen ärztlichen Rats, oder auch Weigerung der Anwendung von krankheitsvermeidenden- oder lindernden Maßnahmen)?

Aus eigener Erfahrung muss ich sagen bei Suchterkrankungen und den damit fuer verbundenen Leiden auch fuer den Partner und dem damit verbundenen Abhandenkommen der Liebe bin ich auch raus.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: Nachtfeuer and Morgenrot

Morgenrot

User
Beiträge
664
  • #283
Siehst du diese beiden Zitatteile in einem Kontext oder verstehe ich dich da falsch?
Nein, das sind alles Krankheitsfälle, die ich nicht bedacht habe, das hat erst @IMHO in den Raum gestellt und hat natürlich recht damit. Es kommt auf die Krankheit an, in bestimmten Fällen würde ich die Beziehung beenden, aber nicht weil es im Bett nicht funktioniert, sondern wenn das Zusammenleben auch für die Kinder eine Zumutung wäre, wie bei Drogensucht zum Beispiel. Mutmaßliche herbeigeführte Erkrankungen kamen mir beim schreiben noch gar nicht in den Sinn. Etwas einseitig gedacht halt, das gebe ich zu :oops:
 
D

Deleted member 25040

Gast
  • #284
Nein, das sind alles Krankheitsfälle, die ich nicht bedacht habe, das hat erst @IMHO in den Raum gestellt und hat natürlich recht damit. Es kommt auf die Krankheit an, in bestimmten Fällen würde ich die Beziehung beenden, aber nicht weil es im Bett nicht funktioniert, sondern wenn das Zusammenleben auch für die Kinder eine Zumutung wäre, wie bei Drogensucht zum Beispiel. Mutmaßliche herbeigeführte Erkrankungen kamen mir beim schreiben noch gar nicht in den Sinn. Etwas einseitig gedacht halt, das gebe ich zu :oops:
Ok. Es las sich so, als würdest du Sucht und andere Psy-Erkrankungen unter mutmaßlich herbeigeführt zusammenfassen wollen.

Was verstehst du dann unter mutmaßlich herbeigeführte Erkrankungen?
 
  • Like
Reactions: Morgenrot
D

Deleted member 25040

Gast
  • #285
Etwas einseitig gedacht halt, das gebe ich zu :oops:
Naja.... "wenn die Liebe plotzlich weg ist, weil der Partner nur noch nervt" ist ja nun auch nicht sonderlich tiefgründig.
Geh nicht zu hart ins Gericht mit dir.
Der Ausgangspunkt der Diskussion war schon klar definiert. Um an einem schwer zu haltenden Standpunkt festhalten zu können, muss dieser Ausgangspunkt halt etwas umdefiniert werden....
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • Like
Reactions: Morgenrot

Morgenrot

User
Beiträge
664
  • #286
Ok. Es las sich so, als würdest du Sucht und andere Psy-Erkrankungen unter mutmaßlich herbeigeführt zusammenfassen wollen.

Was verstehst du dann unter mutmaßlich herbeigeführte Erkrankungen?
Das ist es ja gerade, erst als @IMHO davon geschrieben hat, bin ich überhaupt zu dem Gedanken gekommen. So wie er sagte, dass jemand bewusst die notwendigen Medikamente nicht einnimmt, um den Krankheitsverlauf zu mildern oder etwas aufzuhalten. Oder nicht zu notwendigen Behandlungen erscheint, oder weiterhin exzessiv raucht, obwohl der Arzt es strengstens verboten hat. Das wäre problematisch und kann sicher einen Zündstoff geben und mit der Zeit auch eine gute Beziehung kaputt machen. Nein, an solche Möglichkeiten habe ich nicht gedacht.
Aber gerade in solchen Fällen, wäre das Ende nicht durch die Erkrankung selbst ausgelöst, sondern durch den Umgang damit. Denn jemanden nicht zwingen zu wollen seine Medikamente einzunehmen oder das Rauchen aufzugeben ist was anderes als zu sagen ich gehe, weil du krank bist und ich mich nicht kümmern möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: Deleted member 25594, Deleted member 25487 and Femail-Me
Beiträge
656
  • #288
Da gebe ich dir absolut recht. Und Joyclub scheint demnach auch eine Plattform zu sein für Menschen die primär danach suchen. Das ist absolut OK.
Alles ist OK, wenn beide damit einverstanden sind. Nur befinden wir uns hier auf einer Plattform, die NICHT gegründet wurde um primär sexuelle Vorlieben auszutauschen, bzw. auszuleben. Hier treffen sich Menschen, die eine - ich sag jetzt mal "klassische" Partnerschaft wünschen, suchen wie auch immer. Wenn man natürlich außergewöhnliche sexuelle Vorlieben teilen möchte und schnell Erfolg haben möchte, ist diese Plattform eher weniger dafür geeignet. Deshalb gibt es ja unterschiedliche Angebote im Netz.

Ja ich denke da hast du recht, die Unterschiede der online Börsen sind nicht von der Hand zu weisen. Warum schaue ich dann auch hier? Meine Erfahrung auf der genannten anderen Plattform war im Bezug auf beziehung auch nicht sehr erfolgreich. Zwar suchen das dort auch viele, aber ich gerate immer an Freundschaften plus. Daher schaue ich auch mal auf parship. Zudem hatte ich durch parship schon mal eine Beziehung
 
Zuletzt bearbeitet:

Morgenrot

User
Beiträge
664
  • #289
Nein, selbstverständlich nicht - äh, warum nochmal nicht?
Man(n) das "einfach nicht macht"? Es sich "nicht gehört"?
Ab wieviel Jahren Beziehung nochmal "schickt sich das nicht mehr"?
Ein Jahr zusammen, und zack! durch Krankheit kein Sex mehr möglich. Tja, einfach Pech gehabt, lieber Mann/liebe Frau - seht zu, wie ihr die nächsten
30-50 Jahre zurecht kommt. (...und untersteht euch, euch das, was ihr glaubt zu vermissen, woanders zu holen.......)

Heutzutage "darf man" sich aufgrund aller möglicher Gründe trennen. Aber bloß nicht, wenn der andere krank wird/geworden ist. Und das in Zeiten, in denen mehr denn je die eigene Zufriedenheit und Selbstfürsorge propagiert wird. Ist halt einfach Pech für den einen, wenn der Partner schwerer erkrankt - und somit gibt es dann unter Umständen zwei Menschen, die unglücklich sind. Der/die Kranke - und ein Partner, der sich möglicherweise moralisch verpflichtet fühlt, weiterhin in einer Beziehung zu verharren, in denen eine der diversen "Säulen einer Partnerschaft" fehlt. Man wird an anderer Stelle nicht müde zu betonen, wie wichtig Sex in der Partnerschaft ist. Fällt dieser weg, gilt als oberflächlich, wer sich aufgrund dessen trennt.

Oder "darf man" sich generell nicht von jemandem trennen, der krank wird/geworden ist - völlig unabhängig von fehlendem Sex? Womöglich, weil der Aufwand der Pflege den eigenen Willen oder die eigenen Möglichkeiten übersteigt?

Im Übrigen soll es sogar gehandicapte Menschen geben, die ihren Partner sogar dazu drängen, dessen Leben so "normal" wie möglich zu gestalten (incl. eines erfüllenden Sexlebens).

Danke für die Wünsche, das hoffe ich für mich auch. Sollte es mich treffen, würde ich das unter "persönliches Pech" verbuchen - und auf keinen Fall erwarten, dass meine Partnerin weiterhin für mich da wäre bzw. sorgen würde. Sollte ich den Eindruck gewinnen (so ich denn in der Lage wäre dies zu erkennen), dass meine Partnerin durch das weitere Zusammensein mit mir unglücklich wäre, oder mich zumindest als "Last" empfinden würde, wäre ich der Erste, der ihr eine Trennung ohne moralische Bedenken erleichtern würde.
@Syni, das war im Grunde der Beitrag, auf den ich reagiert habe.
@IMHO, du wolltest wissen wo es um Egoismus ging? Hier unter anderem...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: Deleted member 25040
Beiträge
656
  • #290
Naja, es kommt ja darauf an wie ich es einbaue? Bei Dinge die mir wichtig sind als Antwort guter sex zu schreiben, finde ich jetzt nicht unter der Gürtellinie. Ist halt die nur Wahrheit, und so findet sich eher jemand mit gleicher Vorliebe. Auf joyclub zum Beispiel gibt man sogar die Neigung an, hat durchaus Vorteile. In wievielerlei Partnerschaft Zen werden Fantasien nicht ausgelebt, weil keiner sich traut darüber zu sprechen? Und was das swingen und Filme angeht. Natürlich schreibe ich das mit dem swingen nicht ins Profil, auch weil es kein muss für mich ist. Ich kann mit der richtigen Partnerin auch Monogam leben, hatte halt nur Lust das eine Zeitangabe auszuleben. Das Filmen war aus dem selben Grund, neugierig!!! War interessant, brauche ich aber nicht. Und jeder der mal Pornos schaut sollte sich daran nicht anstoßen, immerhin konsumiert er sie ja (-:
Und man darf auch nicht alles schwarz weiß sehen, ich habe nich nie versucht ein parship Date danach ins Bett zu bekommen. Das ist ein absolutes no go. Ich rede auch nicht über sex. Ich trenne das, wenn in mal im Club bin( was selten ist), dann wollen die Damen dort das gleiche wie ich, wenn ich online Date dann geht es um eine ernsthafte Partnerschaft und sex

Und sorry für die Schreibfehler, Autokorrektur und ich stehen auf Kriegsfuß, :(besonders über Mobil Telefon. Gelobe aber für zukünftige Beiträge Besserung :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: bega

lisalustig

User
Beiträge
8.079
  • #291
Naja, es kommt ja darauf an wie ich es einbaue?
Nö, egal wo es eingebaut ist, ich will im Profil nix von Sex lesen......
Generell nicht.

Dass keiner schlechten Sex will, davon gehe ich mal grundsätzlich aus. Schreiben kann man viel. Und jeder hat wohl seine eigenen Vorstellungen, was guter Sex so ist. Insofern finde ich Pauschalhinweise darauf lässlich. Du machst es halt so, wie es für Dich richtig ist. Das wird dann sicher die für Dich passenden Frauen ansprechen.... Also alles okay.... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: Deleted member 25594 and MonDieu
D

Deleted member 25040

Gast
  • #292
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • Like
Reactions: IMHO
D

Deleted member 21128

Gast
  • #293
Alle,...
...treffen eine bewusste Entscheidung dies zu tun.
Entweder, weil sie es selbst so wollen, oder weil sie sich einen Mann geangelt haben, der sie nicht hinreichend unterstützt, um (annähernd) vollzeit arbeiten gehen zu können.
Ja, eine bewusste Entscheidung, aber meist keine durchdachte. Das Problem ist ja, dass die beiden zu dem Zeitpunkt davon ausgehen, dass sie sich nie trennen. Und wenn, dann wird er sich schon fair verhalten. Von wegen!
Meines Erachtens müsste man junge Paare bereits zum Zeitpunkt dieser Entscheidung dazu bringen, den Trennungsfall zu regeln.
Meiner Tochter bringe ich das bei, mal schauen. :)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • Like
Reactions: Deleted member 25594 and Femail-Me

Morgenrot

User
Beiträge
664
  • #295
Alle,...
...treffen eine bewusste Entscheidung dies zu tun.
Entweder, weil sie es selbst so wollen, oder weil sie sich einen Mann geangelt haben, der sie nicht hinreichend unterstützt, um (annähernd) vollzeit arbeiten gehen zu können.
Natürlich kann ich nicht von mir auf alle schließen, aber ja, wir waren uns beide einig, dass unsere Kinder in den ersten Lebensjahren nicht fremdbetreut werden sollen. Dass er daheim bleibt, stand nie zur Debatte, weil er durch seine Schichtzulagen mehr verdient hatte, bzw. ich bin wohl noch die sogenannte alte Schule und fand das ganz selbstverständlich. Zum Glück habe ich meinen Job seit der Ausbildung und kann jederzeit Vollzeit arbeiten. Nur meinen zweiten Abschluss konnte ich nicht fertig machen. Abhängig von meinem Ex bin ich nicht. Das Leben im Rentenalter sehe ich als problematisch, da plötzlich ohne Eigentum.

Ich habe nun mal das Glück in einer intakten Familie aufgewachsen zu sein und findees nach wie vor erstrebenswert, sobald man sich für eine Familie und Kinder entscheidet , und ja, gemeinsam. Bis dahin kann jeder sich austoben wie er will. Ich selbst bin unendlich traurig darüber, dass alle meine Kinder nicht in einer vollständigen Familie groß werden dürfen, meit einem Vater, der auch im Alltag anwesend ist und die Verantwortung mitträgt in vollem Umfang.
Wie gesagt, am Anfang steht man immer zu zweit mit der Entscheidung da und denkt man wird zusammen alt. Aber des Ende sieht oft anders aus und plötzlich steht man allein da, ohne mitentscheiden zu dürfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: Mentalista and Deleted member 21128

IMHO

User
Beiträge
14.304
  • #296
Der Mann dagegen hat keine beruflichen Einbusse hingenommen, er hat Kinder, musste nicht zu Hause bleiben, um sie zu betreuen, hat die Hausarbeit seiner Frau in Anspruch genommen, hat womöglich ein Haus, das nur ihm gehört, ist gesund und kann trotzt seinem Alter (Ü50 zum Beispiel) locker eine neue Partnerin finden, da hier in der Regel der Frauenüberschuss herrscht, die Kinder der kranken Frau überlassen, sie nur zwei Mal im Monat an den Wochenenden bespaßen und die sonstige Zeit mit seiner neuen Freundin das Leben zu zweit genießen, ohne Verantwortung und Verpflichtungen.
Männer sind also im Falle von Trennungen fast ausnahmslos "die großen Gewinner"? Wenn die Beziehung/Ehe längere Zeit angedauert hat und sie zusätzlich pflegebedürftig ist, hat sie ganz andere Versorgungsansprüche gegen den Ex. Würde die Entscheidung zur Trennung denn anders bewertet, wenn der Verlassende die/den Verlassene(n) finanziell "großzügig" abfinden/unterstützen würde?
Und wenn er sich nicht dumm anstellt, ist sie um einige Jahre jünger und pflegt ihn, wenn es soweit ist.
Auch er hat keine "Garantie", dass dem so sein wird.
Hätte die kranke Ehefrau gewusst, dass es so kommen würde, würde sie vermutlich niemals die Entscheidung treffen eine Familie mit so einem Mann zu gründen. Aber wenn man jung und verliebt ist, an das Gute und an das Eheversprechen glaubt........
Wenn man immer schon vorher wüsste, was später passiert, würden sehr viele Entscheidungen nicht, oder zumindest in anderer Weise getroffen.

Nichtsdestotrotz bleibe ich bei meiner Meinung, dass es niemand anderem zusteht, mit dem Finger auf einen Menschen zu zeigen, der sich (aufgrund welcher Gründe und in welcher Situation auch immer) von jemand anderem trennt. Diese Entscheidung sollte dieser Mensch für sich alleine treffen - und letztlich auch vor seinem eigenen Gewissen (nicht dem anderer Menschen) verantworten.
 

IMHO

User
Beiträge
14.304
  • #297
Genau, und selbst nachdem ich schon mehrfach auf die Fresse gefallen bin (wie unromatisch), ist das für mich die Grundlage einer Partnerschaft.
Du projizierst jedoch offensichtlich deine eigenen "Wertevorstellungen" durch deine Erwartungen auf den Partner. Ist das sinnvoll, oder läuft man Gefahr, dass entsprechende Enttäuschungen später auftreten können - und man "aus allen Wolken fällt"?

Sollen zu Zeiten der Partnerfindung doch die Ansprüche an potenzielle Partner möglichst niedrig gehalten werden, um eine Passung zu erleichtern/ermöglichen, steigt die Erwartungshaltung ganz offensichtlich bei bestehender Beziehung überproportional an.
 

IMHO

User
Beiträge
14.304
  • #298
Gut, ich ging bisher von einer körperlichen Beeinträchtigung/Krankheit aus.
War ja auch der Ausgangspunkt. Aber nochmal:
Liegt der Unterschied in der Bewertung einer Trennung durch Verlassen eines erkrankten Partners (im Gegensatz zu einer Trennung aufgrund anderer Differenzen) in dem Umstand der vermeintlichen "Schuldlosigkeit" der/des Erkrankten begründet?
 
Zuletzt bearbeitet:

IMHO

User
Beiträge
14.304
  • #299
Komisch , dass gerade die Alleinerziehenden immer mehr von Armut bedroht sind, und das schon ohne krank zu sein.
Ja, weil der Gesetzgeber immer noch nicht hart genug gegen den/die Besserverdienende(n) durchgreift und die entsprechenden Unterhaltszahlungen gerichtlich durchsetzt. Zu viele (vor allem) Männer "drücken sich" mit Hilfe diverser "Tricks" vor den zu leistenden Zahlungen.
Hinzu kommt allerdings auch, dass das Sorgerecht bei vorhandenen Kindern in den meisten Fällen den jeweiligen Müttern (auf eigenes Bestreben) zugesprochen wird. Somit wird das Ausüben einer beruflichen Tätigkeit ohnehin schon stark eingeschränkt.
 

IMHO

User
Beiträge
14.304
  • #300
Aus eigener Erfahrung muss ich sagen bei Suchterkrankungen und den damit fuer verbundenen Leiden auch fuer den Partner und dem damit verbundenen Abhandenkommen der Liebe bin ich auch raus.
Das heißt, du bewertest eine Suchterkrankung anders als andere Erkrankungen? Möglicherweise als "selbstverschuldet"? Und diese "legitimiert" dich moralisch also eher zu einer Trennung ohne Schuldgefühle?